Catalogue
Auction 64
All Artworks (337)
243
Ophey, Walter
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Garten in Arnsberg. Öl auf Leinwand. Um 1909. 65,6 x 70,7 cm. Gerahmt.
Signiert. Der Keilrahmen verso mit dem handschriftlichen Ausstellungsetikett des Suermondt-Museums, Aachen (dort betitelt "Im Garten von Frau Major H. Arnsberg").
Kraus G 213 - Ausgestellt u.a. in: Lebendiges Erbe. Gedächtnisausstellung. Düsseldorf, Hetjens-Museum, 1946, Katalog-Nr. 2; Walter Ophey. Duisburg, Galerie Oberstenfeld, 1946, Katalog-Nr. 11 sowie in: Walter Ophey. Aachen, Suermondt-Museum, 1947, Katalog-Nr. 4. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte kleine Retuschen.
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Garten in Arnsberg. Öl auf Leinwand. Um 1909. 65,6 x 70,7 cm. Gerahmt.
Signiert. Der Keilrahmen verso mit dem handschriftlichen Ausstellungsetikett des Suermondt-Museums, Aachen (dort betitelt "Im Garten von Frau Major H. Arnsberg").
Kraus G 213 - Ausgestellt u.a. in: Lebendiges Erbe. Gedächtnisausstellung. Düsseldorf, Hetjens-Museum, 1946, Katalog-Nr. 2; Walter Ophey. Duisburg, Galerie Oberstenfeld, 1946, Katalog-Nr. 11 sowie in: Walter Ophey. Aachen, Suermondt-Museum, 1947, Katalog-Nr. 4. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte kleine Retuschen.
244
Pavlos
(Filiatra 1930 - 2019 Paris)
Bar 2 (Flaschen und Gläser). Objektkasten. Papiercollagen, Farbkreiden, Holz u. Plexiglas. 1975. 45,5 x 100,5 x 18 cm.
Signiert u. datiert.
Pavlos eröffnete im Jahr 1960 sein erstes Atelier in der Rue Vaugirard in Paris, womit er sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Jean Dubuffet befand, und wurde im darauffolgenden Jahrzehnt stark von den Nouveaux Réalistes um deren Gründer Pierre Restany beeinflusst, den er 1963 im Salon des Réalités Nouvelles kennengelernt hatte. Er wandte sich von der traditionellen Leinwandarbeit ab und begann mit seinen Experimenten aus zerschnittenen Posterstreifen. Aus diesen Nebenprodukten der Konsumgesellschaft entwickelte er seine ersten Arbeiten, allerlei Objekte des Alltags, die nur aus dünnen Papierstreifen in verschiedenen Farben bestanden. Das hier vorliegende frühe Flaschenstilleben - die ersten Formate dieser neuen Werkgruppe entstanden um 1973 - weisen Pavlos als souveränen Meister der Farbe aus. Die einzelnen Posterstreifen wurden von ihm sorgfältig ausgewählt und geprüft, sodass aus industriell produzierten Farbstrukturen poetische Landschaften oder Stilleben entstanden. Indem Pavlos den inhärenten Mustern neues Bedeutungspotenzial verlieh und sie zu alltäglichen Objekten unserer Umwelt formte, transformierte er das Vorgefundene in etwas Eigenständiges. Die weichen, pastellfarbenen Nuancierungen der Bar 2 belegen eindrucksvoll Pavlos' Fähigkeit, fein abgestufte Farbskalen subtil zu kombinieren. Die Schönheit, die hier aus dem vermeintlichen "Abfall" der Gesellschaft hervorgeht, verleiht seinem Werk eine zusätzliche Dimension und begründet seine herausragende Stellung innerhalb der europäischen Neuen Realisten und der Pop Art. - Der Plexiglaskasten mit vereinzelten winzigen Kratzspuren sowie mit zwei Läsuren in der linken Seitenkante.
(Filiatra 1930 - 2019 Paris)
Bar 2 (Flaschen und Gläser). Objektkasten. Papiercollagen, Farbkreiden, Holz u. Plexiglas. 1975. 45,5 x 100,5 x 18 cm.
Signiert u. datiert.
Pavlos eröffnete im Jahr 1960 sein erstes Atelier in der Rue Vaugirard in Paris, womit er sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Jean Dubuffet befand, und wurde im darauffolgenden Jahrzehnt stark von den Nouveaux Réalistes um deren Gründer Pierre Restany beeinflusst, den er 1963 im Salon des Réalités Nouvelles kennengelernt hatte. Er wandte sich von der traditionellen Leinwandarbeit ab und begann mit seinen Experimenten aus zerschnittenen Posterstreifen. Aus diesen Nebenprodukten der Konsumgesellschaft entwickelte er seine ersten Arbeiten, allerlei Objekte des Alltags, die nur aus dünnen Papierstreifen in verschiedenen Farben bestanden. Das hier vorliegende frühe Flaschenstilleben - die ersten Formate dieser neuen Werkgruppe entstanden um 1973 - weisen Pavlos als souveränen Meister der Farbe aus. Die einzelnen Posterstreifen wurden von ihm sorgfältig ausgewählt und geprüft, sodass aus industriell produzierten Farbstrukturen poetische Landschaften oder Stilleben entstanden. Indem Pavlos den inhärenten Mustern neues Bedeutungspotenzial verlieh und sie zu alltäglichen Objekten unserer Umwelt formte, transformierte er das Vorgefundene in etwas Eigenständiges. Die weichen, pastellfarbenen Nuancierungen der Bar 2 belegen eindrucksvoll Pavlos' Fähigkeit, fein abgestufte Farbskalen subtil zu kombinieren. Die Schönheit, die hier aus dem vermeintlichen "Abfall" der Gesellschaft hervorgeht, verleiht seinem Werk eine zusätzliche Dimension und begründet seine herausragende Stellung innerhalb der europäischen Neuen Realisten und der Pop Art. - Der Plexiglaskasten mit vereinzelten winzigen Kratzspuren sowie mit zwei Läsuren in der linken Seitenkante.
245
Paeffgen, Claus Otto
(1933 Köln 2019)
o.T. (Adam und Eva). Acryl, Lack u. collagierte Faserstiftzeichnungen auf Spanplatte. 1972. 60,5 x 85 cm.
Verso signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Köln" sowie Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Privatsammlung Niedersachsen. - Ursprünglich in Berlin zum Juristen ausgebildet, gab Paeffgen seinen Beruf auf, um sich ab 1970 ganz der Kunst zu widmen. Dabei bereicherte der Kölner mit seinen innovativen Einfällen die deutsche Kunstlandschaft um ein Vielfaches. Der Autodidakt arbeitete frei nach dem Motto "alles ist darstellungswürdig, alles kann Kunst sein" (Evelin Seelig, in: C. O. Paeffgen. Aus der Sammlung Großhaus. Schleswig, Schloss Gottorf u.a., 2010, S. 17). - Die Bildränder mit vereinzelten kleineren Kratzspuren. Die unteren beiden Ecken mit winzigen Farbverlusten.
(1933 Köln 2019)
o.T. (Adam und Eva). Acryl, Lack u. collagierte Faserstiftzeichnungen auf Spanplatte. 1972. 60,5 x 85 cm.
Verso signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Köln" sowie Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Privatsammlung Niedersachsen. - Ursprünglich in Berlin zum Juristen ausgebildet, gab Paeffgen seinen Beruf auf, um sich ab 1970 ganz der Kunst zu widmen. Dabei bereicherte der Kölner mit seinen innovativen Einfällen die deutsche Kunstlandschaft um ein Vielfaches. Der Autodidakt arbeitete frei nach dem Motto "alles ist darstellungswürdig, alles kann Kunst sein" (Evelin Seelig, in: C. O. Paeffgen. Aus der Sammlung Großhaus. Schleswig, Schloss Gottorf u.a., 2010, S. 17). - Die Bildränder mit vereinzelten kleineren Kratzspuren. Die unteren beiden Ecken mit winzigen Farbverlusten.
246
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Fischerkopf IX. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1921. 40,2 x 32 (50,5 x 37,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Mit dem Trockenstempel "Staatliches Bauhaus Weimar".
Krüger H 245 - Erschienen als Blatt 10 der V. Bauhausmappe "Deutsche Künstler" von 1923. - Der volle Rand minimal unregelmäßig gebräunt sowie leicht stockfleckig.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Fischerkopf IX. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1921. 40,2 x 32 (50,5 x 37,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Mit dem Trockenstempel "Staatliches Bauhaus Weimar".
Krüger H 245 - Erschienen als Blatt 10 der V. Bauhausmappe "Deutsche Künstler" von 1923. - Der volle Rand minimal unregelmäßig gebräunt sowie leicht stockfleckig.
247
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
248
Peiffer Watenphul, Max
(Weferlingen 1896 - 1976 Rom)
Landschaft bei Sperlonga I. Aquarell u. Bleistift auf Hahnemühle Bütten. 1963. 30,5 x 49,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Zweifach monogrammiert u. datiert (21.11.63; 1963) sowie mit der Ortsangabe "Sperlonga" versehen.
Watenphul-Pasqualucci A 1094 - Ausgestellt in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Lithos. Stuttgart, Galerie Günther Galetzki, 1967, Katalog-Nr. 27 (unter dem Titel "Bei Gaeta") sowie in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Graphik. Baden-Baden, Galerie Elfriede Wirnitzer, 1968. - Minimale Lagerspuren.
(Weferlingen 1896 - 1976 Rom)
Landschaft bei Sperlonga I. Aquarell u. Bleistift auf Hahnemühle Bütten. 1963. 30,5 x 49,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Zweifach monogrammiert u. datiert (21.11.63; 1963) sowie mit der Ortsangabe "Sperlonga" versehen.
Watenphul-Pasqualucci A 1094 - Ausgestellt in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Lithos. Stuttgart, Galerie Günther Galetzki, 1967, Katalog-Nr. 27 (unter dem Titel "Bei Gaeta") sowie in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Graphik. Baden-Baden, Galerie Elfriede Wirnitzer, 1968. - Minimale Lagerspuren.
249
Peters, Udo
(Hannover 1883 - 1964 Worpswede)
o.T. (Worpsweder Landschaft). Öl auf Hartfaser. 40,5 x 53,2 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso von fremder Hand signiert u. mit der Ortsangabe "Worpswede" versehen.
Die Bildkanten mit vereinzelten Lagerspuren und kleinen Farbverlusten.
(Hannover 1883 - 1964 Worpswede)
o.T. (Worpsweder Landschaft). Öl auf Hartfaser. 40,5 x 53,2 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso von fremder Hand signiert u. mit der Ortsangabe "Worpswede" versehen.
Die Bildkanten mit vereinzelten Lagerspuren und kleinen Farbverlusten.
250
Picasso, Pablo
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Petite Bacchanale. Farblinolschnitt auf Arches Vélin. 1959-61. 21,8 x 26,5 (45 x 62,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "9/50". Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Pels-Leusden, Berlin.
Baer 1250 B.d.2.a - Bloch 1020 - Insgesamt leicht unregelmäßig gebräunt.
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Petite Bacchanale. Farblinolschnitt auf Arches Vélin. 1959-61. 21,8 x 26,5 (45 x 62,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "9/50". Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Pels-Leusden, Berlin.
Baer 1250 B.d.2.a - Bloch 1020 - Insgesamt leicht unregelmäßig gebräunt.
251
Polke, Sigmar
(Oels in Schlesien 1941 - 2010 Köln)
Bargeld lacht. Farboffset u. Farbsiebdruck auf Karton. 2002. 69,8 x 50 cm (Darstellung u. Blatt). Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "40/70".
Nicht mehr bei Becker/von der Osten - Zwei kleine Läsuren.
(Oels in Schlesien 1941 - 2010 Köln)
Bargeld lacht. Farboffset u. Farbsiebdruck auf Karton. 2002. 69,8 x 50 cm (Darstellung u. Blatt). Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "40/70".
Nicht mehr bei Becker/von der Osten - Zwei kleine Läsuren.
252
Querner, Curt
(Börnchen bei Freital 1904 - 1976 Kreischa)
Die Gasse im Winter (Frankes Haus). Aquarell auf Büttenkarton. 1970. 37,8 x 56 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert (27.1.70). Verso, signiert, datiert, betitelt, bezeichnet "XooX" u. mit Adresse sowie Widmung vom 17.5.73 versehen.
Dittrich B 1837 (hier irrtümlicherweise auf den 24.1. datiert) - Geschenk zur Erinnerung an den "Börnchen-Karsdorf-Besuch" von Susanne Dodel 1973.
(Börnchen bei Freital 1904 - 1976 Kreischa)
Die Gasse im Winter (Frankes Haus). Aquarell auf Büttenkarton. 1970. 37,8 x 56 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert (27.1.70). Verso, signiert, datiert, betitelt, bezeichnet "XooX" u. mit Adresse sowie Widmung vom 17.5.73 versehen.
Dittrich B 1837 (hier irrtümlicherweise auf den 24.1. datiert) - Geschenk zur Erinnerung an den "Börnchen-Karsdorf-Besuch" von Susanne Dodel 1973.
253*
Quinte, Lothar
(Neisse 1923 - 2000 Wintzenbach)
Goa. Gouache auf faserigem Japan. 1991. 90,7 x 61,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt.
(Neisse 1923 - 2000 Wintzenbach)
Goa. Gouache auf faserigem Japan. 1991. 90,7 x 61,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt.
254
Radziwill, Franz
(Strohausen 1895 - 1983 Wilhelmshaven)
Bauernhof bei Dangast. Aquarell u. Feder in Tusche auf bräunlichem Karton. 1924. 36 x 49 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Schmieding".
Vermutlich Seeba 2473 (ohne Abb.) - Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - 1923 hatte Radziwill ein ehemaliges Fischerhaus in Dangast erworben und sich dort niedergelassen. Angeregt durch das dort erfahrbare Naturerlebnis begann er, sich von einer rein expressionistischen Darstellungsweise zu distanzieren und die Veranschaulichung der wiederentdeckten Wirklichkeit ins Zentrum zu stellen, indem er die Dangaster Landschaft als mystisches Naturschauspiel festhielt. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Strohausen 1895 - 1983 Wilhelmshaven)
Bauernhof bei Dangast. Aquarell u. Feder in Tusche auf bräunlichem Karton. 1924. 36 x 49 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Schmieding".
Vermutlich Seeba 2473 (ohne Abb.) - Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - 1923 hatte Radziwill ein ehemaliges Fischerhaus in Dangast erworben und sich dort niedergelassen. Angeregt durch das dort erfahrbare Naturerlebnis begann er, sich von einer rein expressionistischen Darstellungsweise zu distanzieren und die Veranschaulichung der wiederentdeckten Wirklichkeit ins Zentrum zu stellen, indem er die Dangaster Landschaft als mystisches Naturschauspiel festhielt. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
256*
Rainer, Arnulf
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
William Blake. Öl u. Ölkreide über Schwarzweißfotografie auf Karton. 1984. 60,6 x 51 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso österreichischer Zollstempel.
Provenienz: Sammlung The Capital Group, Los Angeles. - Übermalung des Christus-Kopfes aus der Arbeit "Christus erscheint seinen Jüngern" von William Blake (um 1795).
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
William Blake. Öl u. Ölkreide über Schwarzweißfotografie auf Karton. 1984. 60,6 x 51 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso österreichischer Zollstempel.
Provenienz: Sammlung The Capital Group, Los Angeles. - Übermalung des Christus-Kopfes aus der Arbeit "Christus erscheint seinen Jüngern" von William Blake (um 1795).
258
Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
259
Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Quarzsand, Keramiksplitter, Muschelschalen, bemalter Stoff) auf Schichtholz. 1962. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Stempel der Galerie La Pochade, Paris.
Provenienz: Seit 2013 Sammlung Daniel Abissror; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Aline Boutin, Association Alfréd Réth Paris, vom 19. April 1990 (in Kopie beigegeben). - Abgebildet in: Kálmán Makláry und Zsuzsa Kis (Hrsg.), Alfréd Réth. Du cubisme à l'abstraction, Pomáz 2003, Katalog-Nr. 248, S. 287.
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Quarzsand, Keramiksplitter, Muschelschalen, bemalter Stoff) auf Schichtholz. 1962. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Stempel der Galerie La Pochade, Paris.
Provenienz: Seit 2013 Sammlung Daniel Abissror; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Aline Boutin, Association Alfréd Réth Paris, vom 19. April 1990 (in Kopie beigegeben). - Abgebildet in: Kálmán Makláry und Zsuzsa Kis (Hrsg.), Alfréd Réth. Du cubisme à l'abstraction, Pomáz 2003, Katalog-Nr. 248, S. 287.
260
Richter, Gerhard
(Dresden 1932 - lebt in Köln)
Meer. Farboffset auf leichtem Karton, cellophaniert, auf Karton. 1972/73. 25 x 24,9 (67 x 65) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (1973) u. nummeriert "226/250".
Butin/Gronert 48 - Die Cellophanierung in den Ecken teils minimal gelöst.
(Dresden 1932 - lebt in Köln)
Meer. Farboffset auf leichtem Karton, cellophaniert, auf Karton. 1972/73. 25 x 24,9 (67 x 65) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (1973) u. nummeriert "226/250".
Butin/Gronert 48 - Die Cellophanierung in den Ecken teils minimal gelöst.
261
Roehr, Peter
(Lauenburg/Elbe 1944 - 1968 Frankfurt am Main)
o.T. (TY-117). Schreibmaschine auf Papier. 1965. 7,7 x 7,7 (Blatt: 24 x 21) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Verso Nachlaßstempel, dort handschriftlich mit der Werkverzeichnisnummer "TY-117" versehen.
Die Arbeit ist im Online-Archiv des Künstlers, erstellt vom Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, unter der Nummer "TY-117" verzeichnet. - Ausgestellt und abgebildet in: Peter Roehr. 37 works. Berlin u.a., Villa Grisebach, 2016, Katalog-Nr. 6, ohne Seitenangaben.
(Lauenburg/Elbe 1944 - 1968 Frankfurt am Main)
o.T. (TY-117). Schreibmaschine auf Papier. 1965. 7,7 x 7,7 (Blatt: 24 x 21) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Verso Nachlaßstempel, dort handschriftlich mit der Werkverzeichnisnummer "TY-117" versehen.
Die Arbeit ist im Online-Archiv des Künstlers, erstellt vom Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, unter der Nummer "TY-117" verzeichnet. - Ausgestellt und abgebildet in: Peter Roehr. 37 works. Berlin u.a., Villa Grisebach, 2016, Katalog-Nr. 6, ohne Seitenangaben.
262
Roeder, Emy
(Würzburg 1890 - 1971 Mainz)
Zwei Pferde - Ruhende Schafe. Zwei Blatt. Schwarze Kreide auf Vliespapier. 1938. 20,3 x 24,2 bzw. 18 x 24,1 cm, jeweils unter Passepartout.
Jeweils monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Gerke - Leichte Alterungs- und Lagerspuren.
(Würzburg 1890 - 1971 Mainz)
Zwei Pferde - Ruhende Schafe. Zwei Blatt. Schwarze Kreide auf Vliespapier. 1938. 20,3 x 24,2 bzw. 18 x 24,1 cm, jeweils unter Passepartout.
Jeweils monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Gerke - Leichte Alterungs- und Lagerspuren.
263
Rohlfs, Christian
(Niendorf 1849 - 1938 Hagen)
Lilien auf rotem Grund. Wassertempera auf Karton. 1918. 53,7 x 44 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vogt 1918/31 - Provenienz: Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg, seitdem in Familienbesitz; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Christian Rohlfs hatte im Verlauf seines langen künstlerischen Schaffens die Ölmalerei zunehmend zugunsten einer reinen Aquarell- und Temperatechnik zurückgestellt. Diese Hinwendung zu leichteren, transparenteren Materialien bedeutete keineswegs einen Rückzug, sondern eröffnete ihm neue Möglichkeiten farblicher Differenzierung und gesteigerter Leuchtkraft. "Seine Malerei ist Musik der Farben. Jeder Ton, jedes Verhältnis zweier Töne entwickelt Reize. Seine Ausschnitte sind so gewählt, daß Mengen und Gegensätze der Farben im Gleichgewichte stehen. Auch die Linien sind vor allem Grenzen für Farbenkomplexe und nur selten, wie zufällig, Mittel einer Raumsuggestion.", schrieb Karl Ernst Osthaus, der Gründer des Folkwang Museums in Hagen, 1905 zur Kunst von Christian Rohlfs (in: Die Rheinlande, Heft 3, 9.1905, S. 103 f.). Im Jahr 1918 lernte Rohlfs die junge Helene Vogt kennen, die bald als Sekretärin in seine Dienste trat. In den folgenden Monaten reisten beide gemeinsam nach Weimar und Erfurt; ein Jahr später wurde im Hagener Museum Folkwang die Ehe geschlossen. Diese persönliche Neuorientierung ging mit einer spürbaren künstlerischen Aufbruchsstimmung einher. Vor allem in der Wassertempera entstanden Bilder von bislang unerreichter Intensität: Die Farben erscheinen freudiger, voller und im Ton gesteigert. Auch im vorliegenden Werk manifestiert sich dieses meisterliche Können eindrucksvoll. Mit vollendetem Farbgefühl und rhythmisierendem Pinselduktus verleiht Rohlfs dem schlichten Lilienstrauß malerischen Glanz und eine wild vibrierende, beinahe überschäumende Daseinsfreude. - Minimale Lagerspuren.
(Niendorf 1849 - 1938 Hagen)
Lilien auf rotem Grund. Wassertempera auf Karton. 1918. 53,7 x 44 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vogt 1918/31 - Provenienz: Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg, seitdem in Familienbesitz; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Christian Rohlfs hatte im Verlauf seines langen künstlerischen Schaffens die Ölmalerei zunehmend zugunsten einer reinen Aquarell- und Temperatechnik zurückgestellt. Diese Hinwendung zu leichteren, transparenteren Materialien bedeutete keineswegs einen Rückzug, sondern eröffnete ihm neue Möglichkeiten farblicher Differenzierung und gesteigerter Leuchtkraft. "Seine Malerei ist Musik der Farben. Jeder Ton, jedes Verhältnis zweier Töne entwickelt Reize. Seine Ausschnitte sind so gewählt, daß Mengen und Gegensätze der Farben im Gleichgewichte stehen. Auch die Linien sind vor allem Grenzen für Farbenkomplexe und nur selten, wie zufällig, Mittel einer Raumsuggestion.", schrieb Karl Ernst Osthaus, der Gründer des Folkwang Museums in Hagen, 1905 zur Kunst von Christian Rohlfs (in: Die Rheinlande, Heft 3, 9.1905, S. 103 f.). Im Jahr 1918 lernte Rohlfs die junge Helene Vogt kennen, die bald als Sekretärin in seine Dienste trat. In den folgenden Monaten reisten beide gemeinsam nach Weimar und Erfurt; ein Jahr später wurde im Hagener Museum Folkwang die Ehe geschlossen. Diese persönliche Neuorientierung ging mit einer spürbaren künstlerischen Aufbruchsstimmung einher. Vor allem in der Wassertempera entstanden Bilder von bislang unerreichter Intensität: Die Farben erscheinen freudiger, voller und im Ton gesteigert. Auch im vorliegenden Werk manifestiert sich dieses meisterliche Können eindrucksvoll. Mit vollendetem Farbgefühl und rhythmisierendem Pinselduktus verleiht Rohlfs dem schlichten Lilienstrauß malerischen Glanz und eine wild vibrierende, beinahe überschäumende Daseinsfreude. - Minimale Lagerspuren.
264
Sagewka, Ernst
(Nikolaihorst in Ostpreußen 1883 - 1959 Bielefeld)
Roter Mohn. Öl auf Leinwand. 1924. 48,5 x 42,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Sagewka 213 G - Ausgestellt und abgebildet in: Ernst Sagewka. Bielefeld, Kulturhistorisches Museum, 1982, Katalog-Nr. 30 sowie in: Ernst Sagewka. Hiddenhausen, Rathaus, 2008, Katalog-Nr. 30. - Eine kleine Retusche.
(Nikolaihorst in Ostpreußen 1883 - 1959 Bielefeld)
Roter Mohn. Öl auf Leinwand. 1924. 48,5 x 42,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Sagewka 213 G - Ausgestellt und abgebildet in: Ernst Sagewka. Bielefeld, Kulturhistorisches Museum, 1982, Katalog-Nr. 30 sowie in: Ernst Sagewka. Hiddenhausen, Rathaus, 2008, Katalog-Nr. 30. - Eine kleine Retusche.
265
Sagewka, Ernst
(Nikolaihorst in Ostpreußen 1883 - 1959 Bielefeld)
Aus Paderborn (Dom). Öl auf Schichtholz. 1923. 68,5 x 48,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit Ausstellungsetikett versehen.
Sagewka 212 G - Ausgestellt und abgebildet in: Ernst Sagewka. Hiddenhausen, Rathaus, 2008, Katalog-Nr. 29 sowie ausgestellt in: Ernst Sagewka. Bielefeld, Kulturhistorisches Museum, 1982, Katalog-Nr. 25. - Unser 1923 entstandenes Gemälde mit dem Dom von Paderborn nimmt innerhalb des Oeuvres von Ernst Sagewka eine besondere Stellung ein: Es verbindet die Darstellung eines regional bedeutenden Sakralbaus mit einer Bildsprache, die deutlich vom Expressionismus der frühen 1920er Jahre geprägt ist. Der Paderborner Dom erscheint nicht als nüchtern wiedergegebene Architektur, sondern als emotional aufgeladener Bildmittelpunkt, der sich aus dem umgebenden Stadtraum erhebt. Sagewka arbeitet mit kräftigen Farbkontrasten und einer bewegten, teils pastosen Pinselführung. Die warmen Gelb- und Ockertöne der Bürgerhäuser stehen im Spannungsverhältnis zu den kühlen Blau- und Grautönen des Doms und des Himmels. Diese Gegensätze verleihen dem Bild eine außerordentliche Dynamik und verweisen auf die expressionistische Auffassung von Farbe als Ausdrucksträger innerer Empfindung. Die Architektur scheint weniger statisch als vielmehr belebt; Himmel und Baukörper treten in einen Dialog, der über das rein Gegenständliche hinausweist. - Seit 1892 in Westfalen ansässig, beginnt Sagewka 1901 eine Lehre als Kirchenmaler. 1904 folgt der Eintritt in die Fachschule der Malerinnung in Bielefeld, 1907 der Beginn des Studiums an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule. Nach dem Ersten Weltkrieg lässt sich Sagewka als freischaffender Künstler in Bielefeld nieder. In den folgenden Jahren nimmt er an zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen teil. 1937 werden seine als "entartet" bezeichneten Werke aus der Sammlung des Städtischen Kunsthauses in Bielefeld entfernt. - Stellenweise leichtes Craquelé. Vereinzelte Retuschen.
(Nikolaihorst in Ostpreußen 1883 - 1959 Bielefeld)
Aus Paderborn (Dom). Öl auf Schichtholz. 1923. 68,5 x 48,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit Ausstellungsetikett versehen.
Sagewka 212 G - Ausgestellt und abgebildet in: Ernst Sagewka. Hiddenhausen, Rathaus, 2008, Katalog-Nr. 29 sowie ausgestellt in: Ernst Sagewka. Bielefeld, Kulturhistorisches Museum, 1982, Katalog-Nr. 25. - Unser 1923 entstandenes Gemälde mit dem Dom von Paderborn nimmt innerhalb des Oeuvres von Ernst Sagewka eine besondere Stellung ein: Es verbindet die Darstellung eines regional bedeutenden Sakralbaus mit einer Bildsprache, die deutlich vom Expressionismus der frühen 1920er Jahre geprägt ist. Der Paderborner Dom erscheint nicht als nüchtern wiedergegebene Architektur, sondern als emotional aufgeladener Bildmittelpunkt, der sich aus dem umgebenden Stadtraum erhebt. Sagewka arbeitet mit kräftigen Farbkontrasten und einer bewegten, teils pastosen Pinselführung. Die warmen Gelb- und Ockertöne der Bürgerhäuser stehen im Spannungsverhältnis zu den kühlen Blau- und Grautönen des Doms und des Himmels. Diese Gegensätze verleihen dem Bild eine außerordentliche Dynamik und verweisen auf die expressionistische Auffassung von Farbe als Ausdrucksträger innerer Empfindung. Die Architektur scheint weniger statisch als vielmehr belebt; Himmel und Baukörper treten in einen Dialog, der über das rein Gegenständliche hinausweist. - Seit 1892 in Westfalen ansässig, beginnt Sagewka 1901 eine Lehre als Kirchenmaler. 1904 folgt der Eintritt in die Fachschule der Malerinnung in Bielefeld, 1907 der Beginn des Studiums an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule. Nach dem Ersten Weltkrieg lässt sich Sagewka als freischaffender Künstler in Bielefeld nieder. In den folgenden Jahren nimmt er an zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen teil. 1937 werden seine als "entartet" bezeichneten Werke aus der Sammlung des Städtischen Kunsthauses in Bielefeld entfernt. - Stellenweise leichtes Craquelé. Vereinzelte Retuschen.
266
Scharl, Josef
(München 1896 - 1954 New York)
Paar. Gouache auf Papier. 1932. 34,2 x 44,6 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben (Authentizitätsbestätigung der Galerie vom 14. Juni 2021 in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Josef Scharl. Gouachen und Zeichnungen. Berlin, Galerie Nierendorf, Katalog-Nr. 7, S. 5. sowie ausgestellt in: Keith Mayerson und Meister des Expressionismus. Berlin, Galerie Weiss, 2018. - Drei kleine restaurierte Einrisse. Der linke Blattrand leicht perforiert.
(München 1896 - 1954 New York)
Paar. Gouache auf Papier. 1932. 34,2 x 44,6 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben (Authentizitätsbestätigung der Galerie vom 14. Juni 2021 in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Josef Scharl. Gouachen und Zeichnungen. Berlin, Galerie Nierendorf, Katalog-Nr. 7, S. 5. sowie ausgestellt in: Keith Mayerson und Meister des Expressionismus. Berlin, Galerie Weiss, 2018. - Drei kleine restaurierte Einrisse. Der linke Blattrand leicht perforiert.
267
Scheiber, Hugó
(1873 Budapest 1950)
Tänzerin mit Orchester. Gouache u. Pastell, teils laviert, auf Karton. 1937. 67,4 x 47,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert u. mit Widmung versehen.
Provenienz: Von der Vorbesitzerin in der Galerie Schwarzer, Düsseldorf, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(1873 Budapest 1950)
Tänzerin mit Orchester. Gouache u. Pastell, teils laviert, auf Karton. 1937. 67,4 x 47,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert u. mit Widmung versehen.
Provenienz: Von der Vorbesitzerin in der Galerie Schwarzer, Düsseldorf, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
268
Scheib, Hans
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Gisela. Holz, farbig bemalt. 2019. 106 x 25 x 25 cm.
Auf der Standfläche signiert, datiert u. betitelt.
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Gisela. Holz, farbig bemalt. 2019. 106 x 25 x 25 cm.
Auf der Standfläche signiert, datiert u. betitelt.
269
Scheib, Hans
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Alice. Bronze mit roter Patina, bemalt. 2000. 45,5 x 7 x 6 cm.
Auf der Innenfläche signiert, datiert u. nummeriert "1/6".
Scheib 2000/20.
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Alice. Bronze mit roter Patina, bemalt. 2000. 45,5 x 7 x 6 cm.
Auf der Innenfläche signiert, datiert u. nummeriert "1/6".
Scheib 2000/20.
270
Scheib, Hans
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Frau mit Handtasche. Bronze mit schwarzgrüner Patina, bemalt. 2000. 47,5 x 6,5 x 5,5 cm.
Auf der Innenfläche signiert u. nummeriert "4/6".
Scheib 2000/12.
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Frau mit Handtasche. Bronze mit schwarzgrüner Patina, bemalt. 2000. 47,5 x 6,5 x 5,5 cm.
Auf der Innenfläche signiert u. nummeriert "4/6".
Scheib 2000/12.
271
Scheib, Hans
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Desiree. Bronze mit schwarzer Patina, bemalt. 2000. 45,7 x 7 x 6,5 cm.
Auf der Innenfläche signiert, datiert u. nummeriert "5/6".
Scheib 2000/19 - Die Patina leicht unregelmäßig.
(Potsdam 1949 - 2026 Berlin)
Desiree. Bronze mit schwarzer Patina, bemalt. 2000. 45,7 x 7 x 6,5 cm.
Auf der Innenfläche signiert, datiert u. nummeriert "5/6".
Scheib 2000/19 - Die Patina leicht unregelmäßig.
272
Schiestl-Arding, Albert
(Erding bei München 1883 - 1937 Bremen)
Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1912. 60,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Bremen" versehen.
Das 1912 in Bremen entstandene Selbstbildnis zeigt den Künstler in nüchterner, eindringlicher Darstellung. Weniger als repräsentatives Porträt denn als psychologische Selbstbefragung angelegt, verbindet das Werk sachliche Beobachtung mit innerer Spannung. An der Münchner Akademie ausgebildet, lebte Schiestl-Arding seit den frühen 1910er Jahren in Bremen, bevor er sich ab 1916 dauerhaft in Worpswede niederließ. Das vorliegende Selbstbildnis markiert einen wichtigen Moment seiner künstlerischen Selbstfindung und nimmt zentrale Aspekte seines späteren Oeuvres vorweg: die Konzentration auf das Wesentliche, die expressive Verdichtung der Form und das nachhaltige Interesse am menschlichen Ausdruck. - Craquelé sowie stellenweise kleinere Retuschen. Randdoubliert.
(Erding bei München 1883 - 1937 Bremen)
Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1912. 60,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Bremen" versehen.
Das 1912 in Bremen entstandene Selbstbildnis zeigt den Künstler in nüchterner, eindringlicher Darstellung. Weniger als repräsentatives Porträt denn als psychologische Selbstbefragung angelegt, verbindet das Werk sachliche Beobachtung mit innerer Spannung. An der Münchner Akademie ausgebildet, lebte Schiestl-Arding seit den frühen 1910er Jahren in Bremen, bevor er sich ab 1916 dauerhaft in Worpswede niederließ. Das vorliegende Selbstbildnis markiert einen wichtigen Moment seiner künstlerischen Selbstfindung und nimmt zentrale Aspekte seines späteren Oeuvres vorweg: die Konzentration auf das Wesentliche, die expressive Verdichtung der Form und das nachhaltige Interesse am menschlichen Ausdruck. - Craquelé sowie stellenweise kleinere Retuschen. Randdoubliert.
273*
Schindler, Theodor
(1870 Malsch 1950)
Stilleben mit Spielzeug. Öl auf Leinwand. 1910. 58,5 x 75 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Auf der Webseite des Künstlers registriert. - Schindler, vom Mannheimer Tagblatt als "Mannheims Vertreter der Moderne" bezeichnet, zeigte 1909 im Berliner Kunstsalon Paul Cassirer einige seiner Gemälde; auch beteiligte er sich an Ausstellungen der Münchener Secession (1910), der Kunsthalle in Bremen und der Internationalen Kunstausstellung des Sonderbundes in Köln (1912). - Craquelé sowie vereinzelte kleine Retuschen.
(1870 Malsch 1950)
Stilleben mit Spielzeug. Öl auf Leinwand. 1910. 58,5 x 75 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Auf der Webseite des Künstlers registriert. - Schindler, vom Mannheimer Tagblatt als "Mannheims Vertreter der Moderne" bezeichnet, zeigte 1909 im Berliner Kunstsalon Paul Cassirer einige seiner Gemälde; auch beteiligte er sich an Ausstellungen der Münchener Secession (1910), der Kunsthalle in Bremen und der Internationalen Kunstausstellung des Sonderbundes in Köln (1912). - Craquelé sowie vereinzelte kleine Retuschen.
274
Schipper, Marinus
(Wilhelminadorp 1897 - 1987 Goes)
Stilleben mit Topfpflanze und Zitrusfrüchten. Öl auf Leinwand. 1928. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Als Autodidakt stellte Schipper ab 1925 regelmäßig mit der Künstlergruppe De Onafhankelijken (Die Unabhängigen) aus. 1929 organisierte die Gruppe im Stedelijk Museum in Amsterdam die einzige große internationale Ausstellung der Neuen Sachlichkeit, an der zahlreiche deutsche Künstler beteiligt waren; Schipper war dort mit zwei Stilleben in Öl vertreten (Katalog-Nr. 282 u. 283). Um 1936 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe De Groep und lehrte später an den Kunstakademien in Rotterdam und Den Haag. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Die Leinwand doubliert.
(Wilhelminadorp 1897 - 1987 Goes)
Stilleben mit Topfpflanze und Zitrusfrüchten. Öl auf Leinwand. 1928. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Als Autodidakt stellte Schipper ab 1925 regelmäßig mit der Künstlergruppe De Onafhankelijken (Die Unabhängigen) aus. 1929 organisierte die Gruppe im Stedelijk Museum in Amsterdam die einzige große internationale Ausstellung der Neuen Sachlichkeit, an der zahlreiche deutsche Künstler beteiligt waren; Schipper war dort mit zwei Stilleben in Öl vertreten (Katalog-Nr. 282 u. 283). Um 1936 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe De Groep und lehrte später an den Kunstakademien in Rotterdam und Den Haag. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Die Leinwand doubliert.
