Catalogue
Auction 64
All Artworks (325)
219
Metzkes, Harald
(Bautzen 1929 - lebt in Wegendorf bei Berlin)
Englische und chinesische Teekanne. Öl auf Leinwand. 1998. 50,5 x 60,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vereinzeltes minimales Craquelé.
(Bautzen 1929 - lebt in Wegendorf bei Berlin)
Englische und chinesische Teekanne. Öl auf Leinwand. 1998. 50,5 x 60,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vereinzeltes minimales Craquelé.
220
Metzkes, Harald
(Bautzen 1929 - lebt in Wegendorf bei Berlin)
Menschensimulation. Öl auf Leinwand. 1989. 80,5 x 90,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Auf der Webseite des Künstlers registriert. - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Leo.Coppi, Berlin, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Harald Metzkes. Malerei, Zeichnungen, Druckgraphik. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1990, Katalog-Nr. 161, S. 135 sowie in: Harald Metzkes. Bilder aus fünfzig Jahren. Malerei, Zeichnung, Graphik. Bautzen, Stadtmuseum, 1999, Katalog-Nr. 21, S. 37. - Mit diesem Gemälde schuf Harald Metzkes im Jahr 1989 ein vielschichtiges Bild menschlicher Verdichtung, das sich unmittelbar mit dem gesellschaftlichen Umbruch der späten DDR verbindet. In einer scheinbar chaotischen Szenerie drängen sich Figuren, Fragmente von Architektur, technische Elemente und Alltagsgegenstände zu einer komplexen, nahezu überfüllten Bildwelt. Der Raum wirkt instabil, perspektivisch gebrochen, als befände er sich selbst im Zustand des Übergangs. Der Titel "Menschensimulation" verweist auf eine Distanz zwischen Individuum und gesellschaftlicher Rolle. Die dargestellten Figuren erscheinen weniger als handelnde Subjekte denn als Teil eines Systems aus Bewegungen, Gesten und Routinen. Kommunikation findet kaum statt; vielmehr scheint jede Figur in sich selbst verstrickt oder funktional eingebunden. Dadurch entwarf Metzkes ein Bild kollektiver Existenz, in dem Nähe nicht Gemeinschaft bedeutet, sondern Reibung, Überlagerung und Vereinzelung.
(Bautzen 1929 - lebt in Wegendorf bei Berlin)
Menschensimulation. Öl auf Leinwand. 1989. 80,5 x 90,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Auf der Webseite des Künstlers registriert. - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Leo.Coppi, Berlin, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Harald Metzkes. Malerei, Zeichnungen, Druckgraphik. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1990, Katalog-Nr. 161, S. 135 sowie in: Harald Metzkes. Bilder aus fünfzig Jahren. Malerei, Zeichnung, Graphik. Bautzen, Stadtmuseum, 1999, Katalog-Nr. 21, S. 37. - Mit diesem Gemälde schuf Harald Metzkes im Jahr 1989 ein vielschichtiges Bild menschlicher Verdichtung, das sich unmittelbar mit dem gesellschaftlichen Umbruch der späten DDR verbindet. In einer scheinbar chaotischen Szenerie drängen sich Figuren, Fragmente von Architektur, technische Elemente und Alltagsgegenstände zu einer komplexen, nahezu überfüllten Bildwelt. Der Raum wirkt instabil, perspektivisch gebrochen, als befände er sich selbst im Zustand des Übergangs. Der Titel "Menschensimulation" verweist auf eine Distanz zwischen Individuum und gesellschaftlicher Rolle. Die dargestellten Figuren erscheinen weniger als handelnde Subjekte denn als Teil eines Systems aus Bewegungen, Gesten und Routinen. Kommunikation findet kaum statt; vielmehr scheint jede Figur in sich selbst verstrickt oder funktional eingebunden. Dadurch entwarf Metzkes ein Bild kollektiver Existenz, in dem Nähe nicht Gemeinschaft bedeutet, sondern Reibung, Überlagerung und Vereinzelung.
221
Meschede, Christine
(Meschede 1933 - 2017 Köln)
o.T. (Pop Art-Diptychon). Zwei Arbeiten aus jeweils zwei quadratischen Gemälden. Öl, Fotocollage u. Bleistift auf Leinwand. 1968. Paarweise in Künstlerleiste gerahmt. Jeweils 110 x 55,5 cm.
Alle vier Leinwände verso signiert u. datiert.
Christine Meschede (eigentlich Christine Bandau) absolvierte ihre künstlerische Ausbildung in Münster. Von 1955 bis zu ihrem Tod lebte und arbeitete sie in Köln. 1969 erhielt sie den August-Macke-Preis. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter im Kölnischen Kunstverein, gezeigt. - Leichte Lagerspuren. Eine Leinwand mit vereinzelten kleinen Randretuschen.
(Meschede 1933 - 2017 Köln)
o.T. (Pop Art-Diptychon). Zwei Arbeiten aus jeweils zwei quadratischen Gemälden. Öl, Fotocollage u. Bleistift auf Leinwand. 1968. Paarweise in Künstlerleiste gerahmt. Jeweils 110 x 55,5 cm.
Alle vier Leinwände verso signiert u. datiert.
Christine Meschede (eigentlich Christine Bandau) absolvierte ihre künstlerische Ausbildung in Münster. Von 1955 bis zu ihrem Tod lebte und arbeitete sie in Köln. 1969 erhielt sie den August-Macke-Preis. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter im Kölnischen Kunstverein, gezeigt. - Leichte Lagerspuren. Eine Leinwand mit vereinzelten kleinen Randretuschen.
222
Middendorf, Helmut
(Dinklage 1953 - lebt in Berlin u. Athen)
o.T. (Tänzer). Gouache u. Pastell auf Papier. 1980. 29,5 x 41 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt.
Provenienz: Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf; Privatsammlung Karlsruhe. - Der linke Blattrand perforiert. Materialbedingt leicht gewellt.
(Dinklage 1953 - lebt in Berlin u. Athen)
o.T. (Tänzer). Gouache u. Pastell auf Papier. 1980. 29,5 x 41 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt.
Provenienz: Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf; Privatsammlung Karlsruhe. - Der linke Blattrand perforiert. Materialbedingt leicht gewellt.
223
Miralda-Selz (Antoni Miralda u. Dorothée Selz)
(1942 Barcelona bzw. 1946 Paris - lebt in New York bzw. Paris)
Pain Surprise. Multiple. In Lebensmittelfarbe eingefärbtes Baguettebrot, konserviert u. in Scheiben geschnitten, auf Holz in Plexiglaskasten. 1971. 76 x 12 x 10 cm.
Verso Etikett der Künstler, dort signiert u. nummeriert "33/100" sowie typografisch datiert (Juin 71) u. betitelt.
Das Kunstobjekt entstammt der Werkreihe des Künstlerpaares Antoni Miralda und Dorothée Selz, in der sie in Zusammenarbeit mit Bäckern verschiedenste, mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Brote in einzigartige Installationen verwandelten. - Der Plexiglaskasten mit leichten Kratzspuren.
(1942 Barcelona bzw. 1946 Paris - lebt in New York bzw. Paris)
Pain Surprise. Multiple. In Lebensmittelfarbe eingefärbtes Baguettebrot, konserviert u. in Scheiben geschnitten, auf Holz in Plexiglaskasten. 1971. 76 x 12 x 10 cm.
Verso Etikett der Künstler, dort signiert u. nummeriert "33/100" sowie typografisch datiert (Juin 71) u. betitelt.
Das Kunstobjekt entstammt der Werkreihe des Künstlerpaares Antoni Miralda und Dorothée Selz, in der sie in Zusammenarbeit mit Bäckern verschiedenste, mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Brote in einzigartige Installationen verwandelten. - Der Plexiglaskasten mit leichten Kratzspuren.
224
Moll, Marg
(Mühlhausen im Elsass 1884 - 1977 München)
Kleiner Torso II. Bronze mit brauner Patina. 1928. 29 x 8,5 x 8 cm. Auf Schiefersockel (Höhe: 2,2 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Einer von insgesamt nur acht Güssen. - Provenienz: Sammlung Dr. Eckart Mundt; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Abgebildet in: Werner Filmer, Marg Moll. Eine deutsche Bildhauerin, München 2017, S. 65. - Marg Moll (geb. Margarethe Haeffner) zählt zu den wenigen Bildhauerinnen der sogenannten "ersten Generation" - jenen Künstlerinnen, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der deutschen Kunstszene als freischaffende Bildhauerinnen etablierten, öffentliche Anerkennung gewannen und von ihrer Kunst leben konnten. Zugleich gehört sie mit ihrer kubistisch geprägten Formensprache zu den Pionierinnen der abstrakten Plastik. Bevor sie sich 1905 ganz der Bildhauerei zuwandte, erhielt sie ihre malerische Ausbildung bei Hans Völcker, Lovis Corinth sowie bei ihrem zukünftigen Ehemann Oskar Moll. 1907 übersiedelte das Ehepaar nach Paris, die damals führende Kunstmetropole Europas und Schmelztiegel für die Entwicklung avantgardistischer Strömungen. Dort begegnete sie Henri Matisse, dessen Einfluss für ihre künstlerische Entwicklung prägend war. Matisse' Verständnis der Figur und seine Auffassung von der Modellierung des Körpers wirkten nachhaltig auf Marg Molls plastisches Schaffen. Wie für ihn wurde auch für sie die menschliche Figur zum zentralen Motiv innerhalb ihres Ouvres. Gemeinsam mit Oskar Moll unterstützte sie ihn bei der Gründung der Académie Matisse, die bis 1911 bestand. 1908 kehrten die Molls nach Berlin zurück. Die folgenden Jahre brachten bedeutende Ausstellungserfolge: 1911 war die Künstlerin in der Berliner Secession vertreten, 1914 stellte sie bei Fritz Gurlitt in Berlin sowie bei Hans Goltz in München aus. Auch nach dem Umzug des Ehepaars nach Breslau nach dem Ersten Weltkriegs - Oskar Moll hatte dort eine Professur an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe übernommen - blieb Paris für Marg Moll ein wesentlicher Bezugspunkt. Wiederholte Aufenthalte in der französischen Hauptstadt führten sie in den Kreis von Künstlern wie Robert Delaunay und Fernand Léger; deren Impulse verstärkten die zunehmende Abstraktion ihres Werks. Die Begegnung mit dem Bildhauer Constantin Brancusi im Jahr 1928 wurde zum Schlüsselerlebnis: "Für mich war der Besuch bei Brancusi wohl das eindrucksvollste Ereignis in Paris, denn es ist selten, dass man im Leben einem Künstler begegnet, den man so restlos anerkennt", erinnerte sie sich später (Zitat Marg Moll, abgedruckt in: Werner Filmer, Marg Moll. Eine deutsche Bildhauerin, München 2017, S. 67). Der künstlerische Austausch mit dem Bildhauer führte dazu, dass die Künstlerin ihre Skulpturen zugunsten eines verstärkt kubistischen Formencharakters klar vereinfachte und geometrischer ausgestaltete. Wie auch Brancusi entwickelte sie zu jener Zeit eine Vorliebe für die glatt polierte Metallplastik. Unsere Skulptur entstand in jener Schaffensphase vor dem Zweiten Weltkrieg und ist heute von besonderer Seltenheit, da ein erheblicher Teil ihres Ouvres während der nationalsozialistischen Diktatur als "entartet" diffamiert und beschlagnahmt wurde. Als Vertreterin der Avantgarde gehörte Marg Moll zu den verfemten Künstlerinnen des Regimes. Im Zuge des spektakulären Berliner Skulpturenfunds am Roten Rathaus 2010 wurden zwei ihrer Werke wiederentdeckt - ein eindrucksvolles Zeugnis der kunsthistorischen Bedeutung ihres Schaffens.
(Mühlhausen im Elsass 1884 - 1977 München)
Kleiner Torso II. Bronze mit brauner Patina. 1928. 29 x 8,5 x 8 cm. Auf Schiefersockel (Höhe: 2,2 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Einer von insgesamt nur acht Güssen. - Provenienz: Sammlung Dr. Eckart Mundt; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Abgebildet in: Werner Filmer, Marg Moll. Eine deutsche Bildhauerin, München 2017, S. 65. - Marg Moll (geb. Margarethe Haeffner) zählt zu den wenigen Bildhauerinnen der sogenannten "ersten Generation" - jenen Künstlerinnen, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der deutschen Kunstszene als freischaffende Bildhauerinnen etablierten, öffentliche Anerkennung gewannen und von ihrer Kunst leben konnten. Zugleich gehört sie mit ihrer kubistisch geprägten Formensprache zu den Pionierinnen der abstrakten Plastik. Bevor sie sich 1905 ganz der Bildhauerei zuwandte, erhielt sie ihre malerische Ausbildung bei Hans Völcker, Lovis Corinth sowie bei ihrem zukünftigen Ehemann Oskar Moll. 1907 übersiedelte das Ehepaar nach Paris, die damals führende Kunstmetropole Europas und Schmelztiegel für die Entwicklung avantgardistischer Strömungen. Dort begegnete sie Henri Matisse, dessen Einfluss für ihre künstlerische Entwicklung prägend war. Matisse' Verständnis der Figur und seine Auffassung von der Modellierung des Körpers wirkten nachhaltig auf Marg Molls plastisches Schaffen. Wie für ihn wurde auch für sie die menschliche Figur zum zentralen Motiv innerhalb ihres Ouvres. Gemeinsam mit Oskar Moll unterstützte sie ihn bei der Gründung der Académie Matisse, die bis 1911 bestand. 1908 kehrten die Molls nach Berlin zurück. Die folgenden Jahre brachten bedeutende Ausstellungserfolge: 1911 war die Künstlerin in der Berliner Secession vertreten, 1914 stellte sie bei Fritz Gurlitt in Berlin sowie bei Hans Goltz in München aus. Auch nach dem Umzug des Ehepaars nach Breslau nach dem Ersten Weltkriegs - Oskar Moll hatte dort eine Professur an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe übernommen - blieb Paris für Marg Moll ein wesentlicher Bezugspunkt. Wiederholte Aufenthalte in der französischen Hauptstadt führten sie in den Kreis von Künstlern wie Robert Delaunay und Fernand Léger; deren Impulse verstärkten die zunehmende Abstraktion ihres Werks. Die Begegnung mit dem Bildhauer Constantin Brancusi im Jahr 1928 wurde zum Schlüsselerlebnis: "Für mich war der Besuch bei Brancusi wohl das eindrucksvollste Ereignis in Paris, denn es ist selten, dass man im Leben einem Künstler begegnet, den man so restlos anerkennt", erinnerte sie sich später (Zitat Marg Moll, abgedruckt in: Werner Filmer, Marg Moll. Eine deutsche Bildhauerin, München 2017, S. 67). Der künstlerische Austausch mit dem Bildhauer führte dazu, dass die Künstlerin ihre Skulpturen zugunsten eines verstärkt kubistischen Formencharakters klar vereinfachte und geometrischer ausgestaltete. Wie auch Brancusi entwickelte sie zu jener Zeit eine Vorliebe für die glatt polierte Metallplastik. Unsere Skulptur entstand in jener Schaffensphase vor dem Zweiten Weltkrieg und ist heute von besonderer Seltenheit, da ein erheblicher Teil ihres Ouvres während der nationalsozialistischen Diktatur als "entartet" diffamiert und beschlagnahmt wurde. Als Vertreterin der Avantgarde gehörte Marg Moll zu den verfemten Künstlerinnen des Regimes. Im Zuge des spektakulären Berliner Skulpturenfunds am Roten Rathaus 2010 wurden zwei ihrer Werke wiederentdeckt - ein eindrucksvolles Zeugnis der kunsthistorischen Bedeutung ihres Schaffens.
225
Moll, Oskar
(Brieg in Schlesien 1875 - 1947 Berlin)
Grunewaldlandschaft im Winter. Öl auf Leinwand. 1915. 80,5 x 70 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Salzmann 83 - Moll schuf dieses Gemälde in seinem Atelier in der Trabender Straße 25, in dem er seit 1911 arbeitete. Es zeigt den Blick hinweg über den winterlichen Garten auf die angrenzende Villa mit Teepavillon und verankert das Werk somit unmittelbar in das persönliche Lebens- und Arbeitsumfeld des Künstlers. - Die Landschaft erscheint jedoch weniger als realistische Topografie, sondern als emotional aufgeladener Bildraum mit einer stark subjektiven, expressionistisch geprägten Bildauffassung. Moll löste die Formen weitgehend auf und setzte sie in eine vibrierende, bewegte Farbstruktur um. Die dominierenden Grün-, Braun- und Violetttöne werden von hellen, leuchtenden Partien durchbrochen, die dem Bild trotz seines winterlichen Sujets eine innere Wärme verleihen. - Charakteristisch für Moll ist hier die Abkehr von einer naturalistischen Darstellung zugunsten einer freien, farbbetonten Komposition. Die Bäume und architektonischen Andeutungen im Hintergrund scheinen weniger konkrete Objekte als vielmehr rhythmische Elemente innerhalb des Bildgefüges zu sein. Raumtiefe entsteht nicht durch perspektivische Konstruktion, sondern durch die Staffelung von Farbflächen und Kontrasten. Im Kontext des Entstehungsjahres 1915 - mitten im Ersten Weltkrieg - lässt sich das Werk auch als Rückzug Molls in sein innerstes Umfeld lesen. - Vereinzeltes Craquelé sowie minimale Farbverluste.
(Brieg in Schlesien 1875 - 1947 Berlin)
Grunewaldlandschaft im Winter. Öl auf Leinwand. 1915. 80,5 x 70 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Salzmann 83 - Moll schuf dieses Gemälde in seinem Atelier in der Trabender Straße 25, in dem er seit 1911 arbeitete. Es zeigt den Blick hinweg über den winterlichen Garten auf die angrenzende Villa mit Teepavillon und verankert das Werk somit unmittelbar in das persönliche Lebens- und Arbeitsumfeld des Künstlers. - Die Landschaft erscheint jedoch weniger als realistische Topografie, sondern als emotional aufgeladener Bildraum mit einer stark subjektiven, expressionistisch geprägten Bildauffassung. Moll löste die Formen weitgehend auf und setzte sie in eine vibrierende, bewegte Farbstruktur um. Die dominierenden Grün-, Braun- und Violetttöne werden von hellen, leuchtenden Partien durchbrochen, die dem Bild trotz seines winterlichen Sujets eine innere Wärme verleihen. - Charakteristisch für Moll ist hier die Abkehr von einer naturalistischen Darstellung zugunsten einer freien, farbbetonten Komposition. Die Bäume und architektonischen Andeutungen im Hintergrund scheinen weniger konkrete Objekte als vielmehr rhythmische Elemente innerhalb des Bildgefüges zu sein. Raumtiefe entsteht nicht durch perspektivische Konstruktion, sondern durch die Staffelung von Farbflächen und Kontrasten. Im Kontext des Entstehungsjahres 1915 - mitten im Ersten Weltkrieg - lässt sich das Werk auch als Rückzug Molls in sein innerstes Umfeld lesen. - Vereinzeltes Craquelé sowie minimale Farbverluste.
226
Morgner, Michael
(Chemnitz 1942 - lebt in Einsiedel)
Kruzifix. Tuschlavage mit Asphaltlack u. Schablone auf Büttenkarton auf Leinwand. 1989. 109 x 80,5 cm.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Weckerle 1989-3.
(Chemnitz 1942 - lebt in Einsiedel)
Kruzifix. Tuschlavage mit Asphaltlack u. Schablone auf Büttenkarton auf Leinwand. 1989. 109 x 80,5 cm.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Weckerle 1989-3.
227
Morgner, Michael
(Chemnitz 1942 - lebt in Einsiedel)
Schreitender. Tuschlavage mit Asphaltlack u. Schablonendruck auf Büttenkarton auf Leinwand. 1990. 108,5 x 80,5 cm.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Weckerle 1990-9.
(Chemnitz 1942 - lebt in Einsiedel)
Schreitender. Tuschlavage mit Asphaltlack u. Schablonendruck auf Büttenkarton auf Leinwand. 1990. 108,5 x 80,5 cm.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Weckerle 1990-9.
228
Mühlenhaupt, Kurt
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Am Landwehrkanal. Öl auf Leinwand. 1984. 40 x 50 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso betitelt.
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Am Landwehrkanal. Öl auf Leinwand. 1984. 40 x 50 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso betitelt.
229
Mueller, Albert
(Schwandorf 1884 - 1963 Bremen)
Winter. Öl auf Leinwand. Um 1919. 75,5 x 56,5 cm. Gerahmt.
Signiert sowie mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
Abgebildet in: Kuno Schlichtenmaier und Alexander Klee, Albert Mueller. Leben und Werk. Stuttgart 1992, Katalog-Nr. 184, S. 144. - Als Meisterschüler Adolf Hölzels gehörte Albert Mueller zusammen mit Willi Baumeister, Johannes Itten, Gottfried Graf, Oskar Schlemmer und weiteren Künstlern zum bekannten Stuttgarter Hölzel-Kreis, welcher die Klassische Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend beeinflusste und prägte. Nach dem Ersten Weltkrieg der expressiven Formensprache sowie vermehrt religiösen Motiven verpflichtet, gründete Mueller 1919 unter anderem gemeinsam mit Gottfried Graf die Stuttgarter Üecht-Gruppe, eine Ortsgruppe der Novembergruppe. Geprägt durch das Werk Picassos wurden Muellers Arbeiten ab dieser Zeit zunehmend kubistischer. Unser Gemälde "Winter" ist ein frühes Beispiel für diese Schaffensphase und weit mehr als eine Jahreszeitenstimmung. Vielmehr erweist sich das Bild als moderne Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. - Die seitlichen Leinwandränder doubliert. Vereinzelte kleine Retuschen.
(Schwandorf 1884 - 1963 Bremen)
Winter. Öl auf Leinwand. Um 1919. 75,5 x 56,5 cm. Gerahmt.
Signiert sowie mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
Abgebildet in: Kuno Schlichtenmaier und Alexander Klee, Albert Mueller. Leben und Werk. Stuttgart 1992, Katalog-Nr. 184, S. 144. - Als Meisterschüler Adolf Hölzels gehörte Albert Mueller zusammen mit Willi Baumeister, Johannes Itten, Gottfried Graf, Oskar Schlemmer und weiteren Künstlern zum bekannten Stuttgarter Hölzel-Kreis, welcher die Klassische Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend beeinflusste und prägte. Nach dem Ersten Weltkrieg der expressiven Formensprache sowie vermehrt religiösen Motiven verpflichtet, gründete Mueller 1919 unter anderem gemeinsam mit Gottfried Graf die Stuttgarter Üecht-Gruppe, eine Ortsgruppe der Novembergruppe. Geprägt durch das Werk Picassos wurden Muellers Arbeiten ab dieser Zeit zunehmend kubistischer. Unser Gemälde "Winter" ist ein frühes Beispiel für diese Schaffensphase und weit mehr als eine Jahreszeitenstimmung. Vielmehr erweist sich das Bild als moderne Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. - Die seitlichen Leinwandränder doubliert. Vereinzelte kleine Retuschen.
230
Mueller, Otto
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Zwei Figuren am Waldbach 2 (Waldlandschaft). Lithographie auf festem Vélin. 1921-22. 29,5 x 39 (44 x 54,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "XIV/XXX".
Karsch 145 b - Blatt 7 der J.B. Neumann-Mappe, herausgegeben vom Verlag Graphisches Kabinett J.B. Neumann, Berlin. - Der volle Rand mit leichten Lagerspuren.
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Zwei Figuren am Waldbach 2 (Waldlandschaft). Lithographie auf festem Vélin. 1921-22. 29,5 x 39 (44 x 54,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "XIV/XXX".
Karsch 145 b - Blatt 7 der J.B. Neumann-Mappe, herausgegeben vom Verlag Graphisches Kabinett J.B. Neumann, Berlin. - Der volle Rand mit leichten Lagerspuren.
231
Mueller, Otto
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Zwei Badende im Bach. Lithographie in Schwarz u. Gelbgrün auf bräunlichem Kupferdruckpapier. Um 1922. 25 x 17 (39,5 x 26) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Karsch 151 A - Insgesamt minimal gebräunt sowie eine leichte diagonale Knickspur.
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Zwei Badende im Bach. Lithographie in Schwarz u. Gelbgrün auf bräunlichem Kupferdruckpapier. Um 1922. 25 x 17 (39,5 x 26) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Karsch 151 A - Insgesamt minimal gebräunt sowie eine leichte diagonale Knickspur.
232*
Munch, Edvard
(Loeiten bei Hamar 1863 - 1944 Ekely bei Oslo)
Dr. Max Asch. Radierung auf chamoisfarbenem Vélin. 1895. 26,3 x 18,7 (38,3 x 29,4) cm, unter Passepartout.
Signiert. Verso mit dem Sammlerstempel von Paul Sachs (Lugt 2113).
Woll 25 III - Provenienz: Sammlung Paul Sachs, München; um 1942-47 Nierendorf Gallery, New York (Etikett beigegeben); Privatsammlung Großbritannien.
(Loeiten bei Hamar 1863 - 1944 Ekely bei Oslo)
Dr. Max Asch. Radierung auf chamoisfarbenem Vélin. 1895. 26,3 x 18,7 (38,3 x 29,4) cm, unter Passepartout.
Signiert. Verso mit dem Sammlerstempel von Paul Sachs (Lugt 2113).
Woll 25 III - Provenienz: Sammlung Paul Sachs, München; um 1942-47 Nierendorf Gallery, New York (Etikett beigegeben); Privatsammlung Großbritannien.
233*
Muñoz Vera, Guillermo
(Concepción 1956 - lebt in Chinchón)
Interieur in Rot. Öl auf Leinwand. 1987. 130,5 x 97,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert u. betitelt.
Muñoz Vera gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des spanischen Neuen Realismus. Ausgebildet an der Kunsthochschule in Santiago de Chile, reiste er 1979 nach Spanien, um seine akademische Ausbildung zu vervollständigen. In den 1980er Jahren lebte und arbeitete Muñoz Vera im Viertel Malasaña in Madrid, dessen Motive seine Kunst prägten. Eine Art intimer urbaner Realismus aus der Perspektive eines ausländischen Chronisten entstand, der die Lebenswahrheiten und Schattenseiten des Viertels dokumentierte. Er war Teil der Kulturbewegung "Movida Madrileña" und gründete 1994 die ARAUCO Academy, um junge Künstler zu unterstützen. - Vereinzelte winzige Retuschen.
(Concepción 1956 - lebt in Chinchón)
Interieur in Rot. Öl auf Leinwand. 1987. 130,5 x 97,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert u. betitelt.
Muñoz Vera gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des spanischen Neuen Realismus. Ausgebildet an der Kunsthochschule in Santiago de Chile, reiste er 1979 nach Spanien, um seine akademische Ausbildung zu vervollständigen. In den 1980er Jahren lebte und arbeitete Muñoz Vera im Viertel Malasaña in Madrid, dessen Motive seine Kunst prägten. Eine Art intimer urbaner Realismus aus der Perspektive eines ausländischen Chronisten entstand, der die Lebenswahrheiten und Schattenseiten des Viertels dokumentierte. Er war Teil der Kulturbewegung "Movida Madrileña" und gründete 1994 die ARAUCO Academy, um junge Künstler zu unterstützen. - Vereinzelte winzige Retuschen.
234
Munsky, Maina-Miriam
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Nabel. Acryl auf Leinwand. 1971. 110 x 129,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt. Der Keilrahmen verso mit einem Ausstellungsetikett des Märkischen Museums, Witten.
Schüler/Poll G1971/04 - Provenienz: pro arte ulmer kunststiftung, Ulm; Sammlung Prof. Cajus Burri, Ulm; Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Berlin, Galerie Poll u.a., 1971, ohne Seitenangaben; Der Einzelne und die Masse. 29. Ruhrfestspiele Recklinghausen. Städtische Kunsthalle, 1975, ohne Seitenangaben; Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 16, S. 39; Geburtskultur. Vom Gebären und geboren werden. Hittisau, Frauenmuseum, 2022, S. 295 und 314; Maina-Miriam Munsky. Im Kaltlicht der OP-Lampe. Hilden, Wilhelm-Fabry-Museum, 2023, S. 6 sowie in: Our Voices. Auf den Spuren Bildender Künstlerinnen. 75 Jahre Deutscher Künstlerbund. Ludwigshafen, Wilhelm-Hack-Museum, 2025, S. 72.
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Nabel. Acryl auf Leinwand. 1971. 110 x 129,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt. Der Keilrahmen verso mit einem Ausstellungsetikett des Märkischen Museums, Witten.
Schüler/Poll G1971/04 - Provenienz: pro arte ulmer kunststiftung, Ulm; Sammlung Prof. Cajus Burri, Ulm; Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Berlin, Galerie Poll u.a., 1971, ohne Seitenangaben; Der Einzelne und die Masse. 29. Ruhrfestspiele Recklinghausen. Städtische Kunsthalle, 1975, ohne Seitenangaben; Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 16, S. 39; Geburtskultur. Vom Gebären und geboren werden. Hittisau, Frauenmuseum, 2022, S. 295 und 314; Maina-Miriam Munsky. Im Kaltlicht der OP-Lampe. Hilden, Wilhelm-Fabry-Museum, 2023, S. 6 sowie in: Our Voices. Auf den Spuren Bildender Künstlerinnen. 75 Jahre Deutscher Künstlerbund. Ludwigshafen, Wilhelm-Hack-Museum, 2025, S. 72.
235
Nagel, Peter
(Kiel 1941 - lebt in Flintbek)
Fußball II (Denkmal für einen Besiegten). Eitempera u. Kunstharz auf Leinwand. 1972. 175 x 200 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert (März/April 1972), betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
Hoeppner Ö 129 - Ausgestellt in: Große Kunstausstellung. München, Haus der Kunst, 1972, Katalog-Nr. 303 (verso Ausstellungsetikett) sowie ausgestellt und abgebildet in: Aufbruch Realismus. Die neue Wirklichkeit im Bild nach '68. Heilbronn, Städtische Museen, 2012, S. 108. - Am 29. April 1972 besiegte Deutschland erstmals England mit 3:1 im Londoner Wembley-Stadion im Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Es war der erste Sieg einer deutschen Mannschaft in England und gilt als Geburtsstunde der "Wembley-Elf", die oft als spielstärkste deutsche Mannschaft bezeichnet wird. - Vereinzeltes Craquelé sowie stellenweise winzige Farbverluste.
(Kiel 1941 - lebt in Flintbek)
Fußball II (Denkmal für einen Besiegten). Eitempera u. Kunstharz auf Leinwand. 1972. 175 x 200 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert (März/April 1972), betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
Hoeppner Ö 129 - Ausgestellt in: Große Kunstausstellung. München, Haus der Kunst, 1972, Katalog-Nr. 303 (verso Ausstellungsetikett) sowie ausgestellt und abgebildet in: Aufbruch Realismus. Die neue Wirklichkeit im Bild nach '68. Heilbronn, Städtische Museen, 2012, S. 108. - Am 29. April 1972 besiegte Deutschland erstmals England mit 3:1 im Londoner Wembley-Stadion im Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Es war der erste Sieg einer deutschen Mannschaft in England und gilt als Geburtsstunde der "Wembley-Elf", die oft als spielstärkste deutsche Mannschaft bezeichnet wird. - Vereinzeltes Craquelé sowie stellenweise winzige Farbverluste.
236
Nay, Ernst Wilhelm
(Berlin 1902 - 1968 Köln)
Dorfkirche in Südfrankreich. Aquarell u. Gouache auf Karton. 1941. 17,6 x 22,9 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Neher, Essen.
(Berlin 1902 - 1968 Köln)
Dorfkirche in Südfrankreich. Aquarell u. Gouache auf Karton. 1941. 17,6 x 22,9 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Neher, Essen.
237
Nehmer, Rudolf
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Früchtestilleben mit Christrosen und Glas. Öl auf Holz. 38,3 x 30,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Früchtestilleben mit Christrosen und Glas. Öl auf Holz. 38,3 x 30,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
238
Nehmer, Rudolf
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Mädchen in Gewitterlandschaft. Öl auf Leinwand. Um 1935-40. 81,5 x 72,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
Rudolf Nehmer studierte zunächst von 1932 bis 1934 an der privaten, von Ernst Oskar Simonson-Castelli gegründeten Akademie für Zeichnen und Malen bei Woldemar Winkler und bis 1936 als Privatschüler im Atelier von Willy Kriegel, nachdem er zwischenzeitlich kurz die Kunstakademie Dresden besucht hatte. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Nehmer in seinem Atelier in der Neuländer Straße, das auch zum Treffpunkt Dresdner Künstler wie Willy Wolff und Hans Jüchser wurde. Nach Kriegsende wurde das Atelier von den sowjetischen Besatzern als Kommandantur genutzt, wobei zahlreiche Frühwerke Nehmers verloren gingen. Aufgrund der alten Leinwand sowie der deutlichen stilistischen Nähe zur Malerei Willy Kriegels dürfte vorliegendes Werk noch in die späten 1930er Jahre datieren. In der Nachkriegszeit verwendete der Künstler vornehmlich Holz oder seltener Hartfaser als Malträger. - Leichtes Craquelé. Ein kleiner Farbverlust.
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Mädchen in Gewitterlandschaft. Öl auf Leinwand. Um 1935-40. 81,5 x 72,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
Rudolf Nehmer studierte zunächst von 1932 bis 1934 an der privaten, von Ernst Oskar Simonson-Castelli gegründeten Akademie für Zeichnen und Malen bei Woldemar Winkler und bis 1936 als Privatschüler im Atelier von Willy Kriegel, nachdem er zwischenzeitlich kurz die Kunstakademie Dresden besucht hatte. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Nehmer in seinem Atelier in der Neuländer Straße, das auch zum Treffpunkt Dresdner Künstler wie Willy Wolff und Hans Jüchser wurde. Nach Kriegsende wurde das Atelier von den sowjetischen Besatzern als Kommandantur genutzt, wobei zahlreiche Frühwerke Nehmers verloren gingen. Aufgrund der alten Leinwand sowie der deutlichen stilistischen Nähe zur Malerei Willy Kriegels dürfte vorliegendes Werk noch in die späten 1930er Jahre datieren. In der Nachkriegszeit verwendete der Künstler vornehmlich Holz oder seltener Hartfaser als Malträger. - Leichtes Craquelé. Ein kleiner Farbverlust.
241
Niemeyer-Holstein, Otto
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Blick zum Strand. Öl auf Leinwand auf Pappe. 1953. 23,8 x 34,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert, datiert u. mit Widmung an Beate Wiedemann versehen.
Soldner/Schmidt 2278 - Die obere Bildkante mit zwei Löchlein.
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Blick zum Strand. Öl auf Leinwand auf Pappe. 1953. 23,8 x 34,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert, datiert u. mit Widmung an Beate Wiedemann versehen.
Soldner/Schmidt 2278 - Die obere Bildkante mit zwei Löchlein.
242
Nowacki, Andrzej
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
05.02.18. Acryl über Holzrelief auf Hartfaser. 2018. 48,2 x 48 x 4,7 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nowackis Malerei ist streng konstruiert, häufig modular aufgebaut und durch eine klare, reduzierte Formensprache gekennzeichnet. Die erzeugten rhythmischen Strukturen, die das Auge über die Bildfläche führen und eine innere Dynamik entstehen lassen, machen die Bildfläche zu einem Experimentierfeld der Wahrnehmungsprozesse. Nowacki nutzt die Erkenntnisse der Op-Art, die sich systematisch mit den Gesetzen der visuellen Wahrnehmung auseinandersetzte und untersuchte, wie sich durch geometrische Strukturen, serielle Wiederholungen und starke Kontraste optische Irritationen erzeugen lassen. Bewegung, Flimmern oder räumliche Tiefe entstehen dabei nicht real, sondern als Effekt im Auge des Betrachters. Im Unterschied dazu legt Nowacki seinen Schwerpunkt stärker auf die materielle und energetische Präsenz der Farbe, was ihn wiederum mit der Konkreten Kunst verbindet. Farbe als autonome Realität verweist hier nicht auf etwas außerhalb seiner selbst, sondern thematisiert allein Form, Struktur, Rhythmus. "Meine schöpferische Arbeit entsteht im Wesentlichen aus und auf der Farbe. Die Farbe ergänzt das Licht, ja sie ersetzt es geradezu. Im Dialog mit dem Betrachter bildet sie Wörter einer Sprache des Unbewussten, sie ist eine Energiequelle", schreibt der Künstler auf seiner Webseite: "Die geometrische Abgrenzung der Farben auf der gleichmäßigen Fläche des Quadrats, ihre Scheidung durch die Linie bewirkt eine innere Vibration und Spannungen, ruft Emotionen hervor, die sehr frei sind, weniger definiert als jene, die ein Gegenstand erzeugt." Nowackis Farbkombinationen sind zentrale visuelle Elemente, besitzen aber zugleich physische Qualität und Körperhaftigkeit. Seine konsequente Reduktion auf modulare Farbeinheiten bei gleichzeitiger Rhythmisierung der Werkoberfläche durch vertikale Stäbe schafft ein Oeuvre an der Schnittstelle von Malerei und Objekt, von Fläche und Körper. "Das Bild beginnt mit Hilfe der Sprache der Farben ein Gespräch, öffnet eine ganze Tiefe von Klang und spiritueller Empfangsbereitschaft, wird zu einer unerschöpflichen Quelle der Überraschung und Entdeckung, zu einer Inspiration für alle, die den Mut haben, die alltägliche Realität abzulehnen und sich in die Kontemplation zu versenken, um in Stille dem Flüstern der Farben zu lauschen." (jeweils Nowacki, Farbgeflüster, in: nowacki.art/index.php, abgerufen 02.03.2026)
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
05.02.18. Acryl über Holzrelief auf Hartfaser. 2018. 48,2 x 48 x 4,7 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nowackis Malerei ist streng konstruiert, häufig modular aufgebaut und durch eine klare, reduzierte Formensprache gekennzeichnet. Die erzeugten rhythmischen Strukturen, die das Auge über die Bildfläche führen und eine innere Dynamik entstehen lassen, machen die Bildfläche zu einem Experimentierfeld der Wahrnehmungsprozesse. Nowacki nutzt die Erkenntnisse der Op-Art, die sich systematisch mit den Gesetzen der visuellen Wahrnehmung auseinandersetzte und untersuchte, wie sich durch geometrische Strukturen, serielle Wiederholungen und starke Kontraste optische Irritationen erzeugen lassen. Bewegung, Flimmern oder räumliche Tiefe entstehen dabei nicht real, sondern als Effekt im Auge des Betrachters. Im Unterschied dazu legt Nowacki seinen Schwerpunkt stärker auf die materielle und energetische Präsenz der Farbe, was ihn wiederum mit der Konkreten Kunst verbindet. Farbe als autonome Realität verweist hier nicht auf etwas außerhalb seiner selbst, sondern thematisiert allein Form, Struktur, Rhythmus. "Meine schöpferische Arbeit entsteht im Wesentlichen aus und auf der Farbe. Die Farbe ergänzt das Licht, ja sie ersetzt es geradezu. Im Dialog mit dem Betrachter bildet sie Wörter einer Sprache des Unbewussten, sie ist eine Energiequelle", schreibt der Künstler auf seiner Webseite: "Die geometrische Abgrenzung der Farben auf der gleichmäßigen Fläche des Quadrats, ihre Scheidung durch die Linie bewirkt eine innere Vibration und Spannungen, ruft Emotionen hervor, die sehr frei sind, weniger definiert als jene, die ein Gegenstand erzeugt." Nowackis Farbkombinationen sind zentrale visuelle Elemente, besitzen aber zugleich physische Qualität und Körperhaftigkeit. Seine konsequente Reduktion auf modulare Farbeinheiten bei gleichzeitiger Rhythmisierung der Werkoberfläche durch vertikale Stäbe schafft ein Oeuvre an der Schnittstelle von Malerei und Objekt, von Fläche und Körper. "Das Bild beginnt mit Hilfe der Sprache der Farben ein Gespräch, öffnet eine ganze Tiefe von Klang und spiritueller Empfangsbereitschaft, wird zu einer unerschöpflichen Quelle der Überraschung und Entdeckung, zu einer Inspiration für alle, die den Mut haben, die alltägliche Realität abzulehnen und sich in die Kontemplation zu versenken, um in Stille dem Flüstern der Farben zu lauschen." (jeweils Nowacki, Farbgeflüster, in: nowacki.art/index.php, abgerufen 02.03.2026)
243
Ophey, Walter
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Garten in Arnsberg. Öl auf Leinwand. Um 1909. 65,6 x 70,7 cm. Gerahmt.
Signiert. Der Keilrahmen verso mit dem handschriftlichen Ausstellungsetikett des Suermondt-Museums, Aachen (dort betitelt "Im Garten von Frau Major H. Arnsberg").
Kraus G 213 - Ausgestellt u.a. in: Lebendiges Erbe. Gedächtnisausstellung. Düsseldorf, Hetjens-Museum, 1946, Katalog-Nr. 2; Walter Ophey. Duisburg, Galerie Oberstenfeld, 1946, Katalog-Nr. 11 sowie in: Walter Ophey. Aachen, Suermondt-Museum, 1947, Katalog-Nr. 4. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte kleine Retuschen.
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Garten in Arnsberg. Öl auf Leinwand. Um 1909. 65,6 x 70,7 cm. Gerahmt.
Signiert. Der Keilrahmen verso mit dem handschriftlichen Ausstellungsetikett des Suermondt-Museums, Aachen (dort betitelt "Im Garten von Frau Major H. Arnsberg").
Kraus G 213 - Ausgestellt u.a. in: Lebendiges Erbe. Gedächtnisausstellung. Düsseldorf, Hetjens-Museum, 1946, Katalog-Nr. 2; Walter Ophey. Duisburg, Galerie Oberstenfeld, 1946, Katalog-Nr. 11 sowie in: Walter Ophey. Aachen, Suermondt-Museum, 1947, Katalog-Nr. 4. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte kleine Retuschen.
244
Pavlos
(Filiatra 1930 - 2019 Paris)
Bar 2 (Flaschen und Gläser). Objektkasten. Papiercollagen, Farbkreiden, Holz u. Plexiglas. 1975. 45,5 x 100,5 x 18 cm.
Signiert u. datiert.
Pavlos eröffnete im Jahr 1960 sein erstes Atelier in der Rue Vaugirard in Paris, womit er sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Jean Dubuffet befand, und wurde im darauffolgenden Jahrzehnt stark von den Nouveaux Réalistes um deren Gründer Pierre Restany beeinflusst, den er 1963 im Salon des Réalités Nouvelles kennengelernt hatte. Er wandte sich von der traditionellen Leinwandarbeit ab und begann mit seinen Experimenten aus zerschnittenen Posterstreifen. Aus diesen Nebenprodukten der Konsumgesellschaft entwickelte er seine ersten Arbeiten, allerlei Objekte des Alltags, die nur aus dünnen Papierstreifen in verschiedenen Farben bestanden. Das hier vorliegende frühe Flaschenstilleben - die ersten Formate dieser neuen Werkgruppe entstanden um 1973 - weisen Pavlos als souveränen Meister der Farbe aus. Die einzelnen Posterstreifen wurden von ihm sorgfältig ausgewählt und geprüft, sodass aus industriell produzierten Farbstrukturen poetische Landschaften oder Stilleben entstanden. Indem Pavlos den inhärenten Mustern neues Bedeutungspotenzial verlieh und sie zu alltäglichen Objekten unserer Umwelt formte, transformierte er das Vorgefundene in etwas Eigenständiges. Die weichen, pastellfarbenen Nuancierungen der Bar 2 belegen eindrucksvoll Pavlos' Fähigkeit, fein abgestufte Farbskalen subtil zu kombinieren. Die Schönheit, die hier aus dem vermeintlichen "Abfall" der Gesellschaft hervorgeht, verleiht seinem Werk eine zusätzliche Dimension und begründet seine herausragende Stellung innerhalb der europäischen Neuen Realisten und der Pop Art. - Der Plexiglaskasten mit vereinzelten winzigen Kratzspuren sowie mit zwei Läsuren in der linken Seitenkante.
(Filiatra 1930 - 2019 Paris)
Bar 2 (Flaschen und Gläser). Objektkasten. Papiercollagen, Farbkreiden, Holz u. Plexiglas. 1975. 45,5 x 100,5 x 18 cm.
Signiert u. datiert.
Pavlos eröffnete im Jahr 1960 sein erstes Atelier in der Rue Vaugirard in Paris, womit er sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Jean Dubuffet befand, und wurde im darauffolgenden Jahrzehnt stark von den Nouveaux Réalistes um deren Gründer Pierre Restany beeinflusst, den er 1963 im Salon des Réalités Nouvelles kennengelernt hatte. Er wandte sich von der traditionellen Leinwandarbeit ab und begann mit seinen Experimenten aus zerschnittenen Posterstreifen. Aus diesen Nebenprodukten der Konsumgesellschaft entwickelte er seine ersten Arbeiten, allerlei Objekte des Alltags, die nur aus dünnen Papierstreifen in verschiedenen Farben bestanden. Das hier vorliegende frühe Flaschenstilleben - die ersten Formate dieser neuen Werkgruppe entstanden um 1973 - weisen Pavlos als souveränen Meister der Farbe aus. Die einzelnen Posterstreifen wurden von ihm sorgfältig ausgewählt und geprüft, sodass aus industriell produzierten Farbstrukturen poetische Landschaften oder Stilleben entstanden. Indem Pavlos den inhärenten Mustern neues Bedeutungspotenzial verlieh und sie zu alltäglichen Objekten unserer Umwelt formte, transformierte er das Vorgefundene in etwas Eigenständiges. Die weichen, pastellfarbenen Nuancierungen der Bar 2 belegen eindrucksvoll Pavlos' Fähigkeit, fein abgestufte Farbskalen subtil zu kombinieren. Die Schönheit, die hier aus dem vermeintlichen "Abfall" der Gesellschaft hervorgeht, verleiht seinem Werk eine zusätzliche Dimension und begründet seine herausragende Stellung innerhalb der europäischen Neuen Realisten und der Pop Art. - Der Plexiglaskasten mit vereinzelten winzigen Kratzspuren sowie mit zwei Läsuren in der linken Seitenkante.
245
Paeffgen, Claus Otto
(1933 Köln 2019)
o.T. (Adam und Eva). Acryl, Lack u. collagierte Faserstiftzeichnungen auf Spanplatte. 1972. 60,5 x 85 cm.
Verso signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Köln" sowie Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Privatsammlung Niedersachsen. - Ursprünglich in Berlin zum Juristen ausgebildet, gab Paeffgen seinen Beruf auf, um sich ab 1970 ganz der Kunst zu widmen. Dabei bereicherte der Kölner mit seinen innovativen Einfällen die deutsche Kunstlandschaft um ein Vielfaches. Der Autodidakt arbeitete frei nach dem Motto "alles ist darstellungswürdig, alles kann Kunst sein" (Evelin Seelig, in: C. O. Paeffgen. Aus der Sammlung Großhaus. Schleswig, Schloss Gottorf u.a., 2010, S. 17). - Die Bildränder mit vereinzelten kleineren Kratzspuren. Die unteren beiden Ecken mit winzigen Farbverlusten.
(1933 Köln 2019)
o.T. (Adam und Eva). Acryl, Lack u. collagierte Faserstiftzeichnungen auf Spanplatte. 1972. 60,5 x 85 cm.
Verso signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Köln" sowie Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Privatsammlung Niedersachsen. - Ursprünglich in Berlin zum Juristen ausgebildet, gab Paeffgen seinen Beruf auf, um sich ab 1970 ganz der Kunst zu widmen. Dabei bereicherte der Kölner mit seinen innovativen Einfällen die deutsche Kunstlandschaft um ein Vielfaches. Der Autodidakt arbeitete frei nach dem Motto "alles ist darstellungswürdig, alles kann Kunst sein" (Evelin Seelig, in: C. O. Paeffgen. Aus der Sammlung Großhaus. Schleswig, Schloss Gottorf u.a., 2010, S. 17). - Die Bildränder mit vereinzelten kleineren Kratzspuren. Die unteren beiden Ecken mit winzigen Farbverlusten.
246
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Fischerkopf IX. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1921. 40,2 x 32 (50,5 x 37,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Mit dem Trockenstempel "Staatliches Bauhaus Weimar".
Krüger H 245 - Erschienen als Blatt 10 der V. Bauhausmappe "Deutsche Künstler" von 1923. - Der volle Rand minimal unregelmäßig gebräunt sowie leicht stockfleckig.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Fischerkopf IX. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1921. 40,2 x 32 (50,5 x 37,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Mit dem Trockenstempel "Staatliches Bauhaus Weimar".
Krüger H 245 - Erschienen als Blatt 10 der V. Bauhausmappe "Deutsche Künstler" von 1923. - Der volle Rand minimal unregelmäßig gebräunt sowie leicht stockfleckig.
247
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
248
Peiffer Watenphul, Max
(Weferlingen 1896 - 1976 Rom)
Landschaft bei Sperlonga I. Aquarell u. Bleistift auf Hahnemühle Bütten. 1963. 30,5 x 49,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Zweifach monogrammiert u. datiert (21.11.63; 1963) sowie mit der Ortsangabe "Sperlonga" versehen.
Watenphul-Pasqualucci A 1094 - Ausgestellt in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Lithos. Stuttgart, Galerie Günther Galetzki, 1967, Katalog-Nr. 27 (unter dem Titel "Bei Gaeta") sowie in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Graphik. Baden-Baden, Galerie Elfriede Wirnitzer, 1968. - Minimale Lagerspuren.
(Weferlingen 1896 - 1976 Rom)
Landschaft bei Sperlonga I. Aquarell u. Bleistift auf Hahnemühle Bütten. 1963. 30,5 x 49,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Zweifach monogrammiert u. datiert (21.11.63; 1963) sowie mit der Ortsangabe "Sperlonga" versehen.
Watenphul-Pasqualucci A 1094 - Ausgestellt in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Lithos. Stuttgart, Galerie Günther Galetzki, 1967, Katalog-Nr. 27 (unter dem Titel "Bei Gaeta") sowie in: Max Peiffer Watenphul. Ölbilder, Aquarelle, Graphik. Baden-Baden, Galerie Elfriede Wirnitzer, 1968. - Minimale Lagerspuren.
249
Peters, Udo
(Hannover 1883 - 1964 Worpswede)
o.T. (Worpsweder Landschaft). Öl auf Hartfaser. 40,5 x 53,2 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso von fremder Hand signiert u. mit der Ortsangabe "Worpswede" versehen.
Die Bildkanten mit vereinzelten Lagerspuren und kleinen Farbverlusten.
(Hannover 1883 - 1964 Worpswede)
o.T. (Worpsweder Landschaft). Öl auf Hartfaser. 40,5 x 53,2 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso von fremder Hand signiert u. mit der Ortsangabe "Worpswede" versehen.
Die Bildkanten mit vereinzelten Lagerspuren und kleinen Farbverlusten.
250
Picasso, Pablo
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Petite Bacchanale. Farblinolschnitt auf Arches Vélin. 1959-61. 21,8 x 26,5 (45 x 62,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "9/50". Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Pels-Leusden, Berlin.
Baer 1250 B.d.2.a - Bloch 1020 - Insgesamt leicht unregelmäßig gebräunt.
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Petite Bacchanale. Farblinolschnitt auf Arches Vélin. 1959-61. 21,8 x 26,5 (45 x 62,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "9/50". Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Pels-Leusden, Berlin.
Baer 1250 B.d.2.a - Bloch 1020 - Insgesamt leicht unregelmäßig gebräunt.
