Catalogue
All Artworks (297)
70
Förster, Wieland
(Dresden 1930 - lebt in Oranienburg)
Nike. Bronze mit brauner Patina. 1999-2001. 43,7 x 12,5 x 8,6 cm.
Monogrammiert (fö) u. bezeichnet "HC". Auf der Standfläche datiert (2001) u. bezeichnet "WFK" (geritzt).
Mlekusch 313 - Eines von vier Künstlerexemplaren, außerhalb der Auflage von 12 nummerierten Güssen. Sonderedition der Berliner Graphikpresse, gegossen von der Werkstatt für Kunstguss Marc Krepp, Berlin.
(Dresden 1930 - lebt in Oranienburg)
Nike. Bronze mit brauner Patina. 1999-2001. 43,7 x 12,5 x 8,6 cm.
Monogrammiert (fö) u. bezeichnet "HC". Auf der Standfläche datiert (2001) u. bezeichnet "WFK" (geritzt).
Mlekusch 313 - Eines von vier Künstlerexemplaren, außerhalb der Auflage von 12 nummerierten Güssen. Sonderedition der Berliner Graphikpresse, gegossen von der Werkstatt für Kunstguss Marc Krepp, Berlin.
71
Frank, Franz
(Kirchheim unter Teck 1897 - 1986 Marburg an der Lahn)
Tulpen, Äpfel und Puppe. Öl auf Leinwand. 1977. 72 x 54,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert u. betitelt.
Die Arbeit ist im Online-Werkverzeichnis von Oliver Tursic, Iggingen, unter dem Titel "Marionette und Tulpen" verzeichnet.
(Kirchheim unter Teck 1897 - 1986 Marburg an der Lahn)
Tulpen, Äpfel und Puppe. Öl auf Leinwand. 1977. 72 x 54,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert u. betitelt.
Die Arbeit ist im Online-Werkverzeichnis von Oliver Tursic, Iggingen, unter dem Titel "Marionette und Tulpen" verzeichnet.
72
Fußmann, Klaus
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Stilleben mit Teekannen. Öl auf Leinwand. 1996. 50 x 65,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Stilleben mit Teekannen. Öl auf Leinwand. 1996. 50 x 65,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
73
Fußmann, Klaus
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Tischstilleben. Öl auf Leinwand. 1973. 85,5 x 97 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Seit den späten 1960er Jahren nutzt Klaus Fußmann das Tischstilleben als Ausgangspunkt für malerische Untersuchungen von Raum, Farbe und Komposition. Insbesondere in den 1970er Jahren entstanden Gemälde, in denen die Gegenstände weniger als detaillierte Einzelobjekte erscheinen, sondern mit Tischfläche und Hintergrund zu einer ruhigen, geschlossenen Bildwirkung verschmelzen. Charakteristisch ist dabei eine stark reduzierte, oft nahezu monochrome Farbigkeit in Grau-, Braun- und Ockertönen. Diese Beschränkung der Palette lenkt den Blick auf den malerischen Duktus und verleiht den Kompositionen eine stille, konzentrierte Atmosphäre.
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Tischstilleben. Öl auf Leinwand. 1973. 85,5 x 97 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Seit den späten 1960er Jahren nutzt Klaus Fußmann das Tischstilleben als Ausgangspunkt für malerische Untersuchungen von Raum, Farbe und Komposition. Insbesondere in den 1970er Jahren entstanden Gemälde, in denen die Gegenstände weniger als detaillierte Einzelobjekte erscheinen, sondern mit Tischfläche und Hintergrund zu einer ruhigen, geschlossenen Bildwirkung verschmelzen. Charakteristisch ist dabei eine stark reduzierte, oft nahezu monochrome Farbigkeit in Grau-, Braun- und Ockertönen. Diese Beschränkung der Palette lenkt den Blick auf den malerischen Duktus und verleiht den Kompositionen eine stille, konzentrierte Atmosphäre.
74
Fußmann, Klaus
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Landschaften. Zwei Blatt. Gouache auf Büttenkarton bzw. Gouache u. Pastellkreide auf Bütten. 2004/05. 19,5 x 29,5 bzw. 29,6 x 40,5 cm, jeweils im Passepartout freigestellt.
Jeweils signiert u. datiert.
Der obere Rand von Blatt 2 perforiert sowie mit leichten Kratzspuren.
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Landschaften. Zwei Blatt. Gouache auf Büttenkarton bzw. Gouache u. Pastellkreide auf Bütten. 2004/05. 19,5 x 29,5 bzw. 29,6 x 40,5 cm, jeweils im Passepartout freigestellt.
Jeweils signiert u. datiert.
Der obere Rand von Blatt 2 perforiert sowie mit leichten Kratzspuren.
75
Fußmann, Klaus
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Blumenstilleben. Zwei Blatt. Gouache auf Büttenkarton. 2012/19. 13,7 x 19,5 bzw. 10 x 14,8 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Blatt 1 recto u. verso signiert u. datiert. Blatt 2 monogrammiert sowie verso signiert u. datiert.
Blatt 1 mit vereinzeltem leichten Craquelé.
(Velbert 1938 - lebt in Berlin)
Blumenstilleben. Zwei Blatt. Gouache auf Büttenkarton. 2012/19. 13,7 x 19,5 bzw. 10 x 14,8 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Blatt 1 recto u. verso signiert u. datiert. Blatt 2 monogrammiert sowie verso signiert u. datiert.
Blatt 1 mit vereinzeltem leichten Craquelé.
76*
Garvé, Theo
(Offenbach 1902 - 1987 Hamburg)
Blick aus dem Dachfenster (Frankfurt). Öl auf Leinwand. 60,5 x 41,5 cm. Gerahmt.
Verso weitere Arbeit in Öl (Enten).
Entstanden vermutlich im Kontext von Garvés Studienzeit an der Städelschule in Frankfurt am Main, wo er von 1926 bis 1930 Schüler und Meisterschüler von Max Beckmann war. Das Bild zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Blick aus der Frankfurter Städelschule und verbindet persönliche Anschauung mit einer bewusst konstruierten Bildwirklichkeit. Der Bildraum ist nicht naturalistisch angelegt, sondern spannungsvoll verdichtet. Architektur und Perspektive werden gebrochen, gekippt und neu zusammengesetzt, was auch ein zentrales Merkmal von Beckmanns Raumauffassung ist. - Stellenweise vereinzelte kleine Farbverluste.
(Offenbach 1902 - 1987 Hamburg)
Blick aus dem Dachfenster (Frankfurt). Öl auf Leinwand. 60,5 x 41,5 cm. Gerahmt.
Verso weitere Arbeit in Öl (Enten).
Entstanden vermutlich im Kontext von Garvés Studienzeit an der Städelschule in Frankfurt am Main, wo er von 1926 bis 1930 Schüler und Meisterschüler von Max Beckmann war. Das Bild zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Blick aus der Frankfurter Städelschule und verbindet persönliche Anschauung mit einer bewusst konstruierten Bildwirklichkeit. Der Bildraum ist nicht naturalistisch angelegt, sondern spannungsvoll verdichtet. Architektur und Perspektive werden gebrochen, gekippt und neu zusammengesetzt, was auch ein zentrales Merkmal von Beckmanns Raumauffassung ist. - Stellenweise vereinzelte kleine Farbverluste.
77
Gaul, August
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Käuze (Zwei Käuzchen). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1902. 14 x 16,5 x 11,5 cm. Auf originalem Steinsockel (Höhe: ca. 9,8 cm).
Signiert (gestempelt). Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Gabler 94 - Provenienz: Galerie Rosenbach, Hannover; Privatsammlung Süddeutschland.
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Käuze (Zwei Käuzchen). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1902. 14 x 16,5 x 11,5 cm. Auf originalem Steinsockel (Höhe: ca. 9,8 cm).
Signiert (gestempelt). Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Gabler 94 - Provenienz: Galerie Rosenbach, Hannover; Privatsammlung Süddeutschland.
78*
Gaul, August
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Eilender Bär auf vier Beinen. Bronze mit goldbrauner Patina. 1914. 5 x 9,5 x 3 cm. Auf Marmorsockel (Höhe: 2 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Gabler 215.
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Eilender Bär auf vier Beinen. Bronze mit goldbrauner Patina. 1914. 5 x 9,5 x 3 cm. Auf Marmorsockel (Höhe: 2 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin".
Gabler 215.
79
Gaul, August
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Elefant. Bronze mit dunkelbrauner Patina. 1915. 6,5 x 7,2 x 3,2 cm. Auf Marmorsockel (Höhe: 4,5 cm).
Auf der Plinthe signiert.
Gabler 221-i.
(Großauheim bei Hanau 1869 - 1921 Berlin)
Elefant. Bronze mit dunkelbrauner Patina. 1915. 6,5 x 7,2 x 3,2 cm. Auf Marmorsockel (Höhe: 4,5 cm).
Auf der Plinthe signiert.
Gabler 221-i.
80
Gernhardt, Per
(Posen 1941 - lebt in Prezelle)
Große Tür. Öl auf Leinwand. 1974. 216 x 165,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Ausgestellt und abgebildet in: Per Gernhardt. Ölbilder von 1970 bis 1979. Hamburg, Galerie Gabriele von Loeper, 1979, Katalog-Nr. 15, ohne Seitenangaben.
(Posen 1941 - lebt in Prezelle)
Große Tür. Öl auf Leinwand. 1974. 216 x 165,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Ausgestellt und abgebildet in: Per Gernhardt. Ölbilder von 1970 bis 1979. Hamburg, Galerie Gabriele von Loeper, 1979, Katalog-Nr. 15, ohne Seitenangaben.
81
Gerritz, Frank
(Hamburg 1964 - lebt in Hamburg)
Lowdown. Bleistift auf Karton. 2008. 14 x 20,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso sowie auf der Rahmenrückwand jeweils zweifach signiert (ein Mal in Versalien), datiert u. betitelt.
"Lowdown" bezieht sich auf eine großformatige Wandzeichnung, die Gerritz 2008 anlässlich seiner ersten umfassenden Museumsausstellung im Weserburg Museum für Moderne Kunst, Bremen, geschaffen hat. Der Titel des Werkes ist dabei ebenso beschreibend wie als Referenz zum gleichnamigen Song der britischen Band Wire zu verstehen, den diese 1977 bei einem Konzert im Londoner Club Roxy performte. Gerritz, zu dieser Zeit selbst Gitarrist einer Hamburger Punk-Band, besitzt die Schallplatte zum legendären Londoner Live-Auftritt.
(Hamburg 1964 - lebt in Hamburg)
Lowdown. Bleistift auf Karton. 2008. 14 x 20,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso sowie auf der Rahmenrückwand jeweils zweifach signiert (ein Mal in Versalien), datiert u. betitelt.
"Lowdown" bezieht sich auf eine großformatige Wandzeichnung, die Gerritz 2008 anlässlich seiner ersten umfassenden Museumsausstellung im Weserburg Museum für Moderne Kunst, Bremen, geschaffen hat. Der Titel des Werkes ist dabei ebenso beschreibend wie als Referenz zum gleichnamigen Song der britischen Band Wire zu verstehen, den diese 1977 bei einem Konzert im Londoner Club Roxy performte. Gerritz, zu dieser Zeit selbst Gitarrist einer Hamburger Punk-Band, besitzt die Schallplatte zum legendären Londoner Live-Auftritt.
82
Geipel, Hans
(Meiningen 1927 - 2007 Gerlingen)
Lichtobjekt 81/876/2 (Scheibe Weiss + Raster). 25 Leuchtmittel unter geriffelter Plexiglasscheibe, zufallsprogrammiert, Kabel, Elektronik u. Schichtholz in Aluminiumkasten. 1981. 50 x 51 x 7,5 cm.
Verso auf einem Etikett typografisch bezeichnet, betitelt u. mit Angaben zum Werk versehen.
(Meiningen 1927 - 2007 Gerlingen)
Lichtobjekt 81/876/2 (Scheibe Weiss + Raster). 25 Leuchtmittel unter geriffelter Plexiglasscheibe, zufallsprogrammiert, Kabel, Elektronik u. Schichtholz in Aluminiumkasten. 1981. 50 x 51 x 7,5 cm.
Verso auf einem Etikett typografisch bezeichnet, betitelt u. mit Angaben zum Werk versehen.
83
Geipel, Hans
(Meiningen 1927 - 2007 Gerlingen)
Lichtobjekt 02/194. Leuchtkasten mit 49 zufallsprogrammierten Farbfeldern, Kabel, Elektronik in schwarzem Kasten mit Opal-Plexiglas. 2002. 50 x 50 x 8,5 cm.
Verso auf einem Etikett signiert u. mit der Werknummer bezeichnet.
(Meiningen 1927 - 2007 Gerlingen)
Lichtobjekt 02/194. Leuchtkasten mit 49 zufallsprogrammierten Farbfeldern, Kabel, Elektronik in schwarzem Kasten mit Opal-Plexiglas. 2002. 50 x 50 x 8,5 cm.
Verso auf einem Etikett signiert u. mit der Werknummer bezeichnet.
84
Giers, Walter
(Mannweiler 1937 - 2016 Schwäbisch Gmünd)
Geisterstimmen - Jenseitsdurchsage von Dr. Raudive. Elektrisch-akustisches Objekt. Ein Lautsprecher, drei elektrische Schaltkreise, Leuchtstoffröhren, Bauteile u. Kabel in Objektkasten aus getöntem Plexiglas. 1991. 120 x 120 x 6 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht mehr bei Schabel - Ausgestellt und abgebildet in: Walter Giers. Nachtlichter-Nachtklänge. Berlin, Allianzhochhaus, 1999, Katalog-Nr. 307, S. 30 und Umschlagbild. - In "Geisterstimmen" verbindet Walter Giers elektronische Klangkunst mit medientheoretischer Spekulation zu einem eindrucksvollen Werk zwischen Technik und Transzendenz. Der Titel nimmt Bezug auf den lettischen Parapsychologen Konstantin Raudive, dessen Experimente mit sogenannten "Tonbandstimmen" in den 1960er Jahren versuchten, Botschaften aus dem Jenseits mittels technischer Geräte zu empfangen. Giers transformierte diese Idee in ein audiovisuelles Lichtobjekt. Sichtbare Schaltkreise und klangliche Fragmente erzeugen ein synästhetisches System zwischen rationaler Struktur und metaphysischem Raum. Die technoide Ästhetik verweist auf konkrete und kinetische Kunst ebenso wie auf die frühen Tendenzen der Medienkunst. - Seitlich ein kleiner Riss. Minimale Kratzspuren.
(Mannweiler 1937 - 2016 Schwäbisch Gmünd)
Geisterstimmen - Jenseitsdurchsage von Dr. Raudive. Elektrisch-akustisches Objekt. Ein Lautsprecher, drei elektrische Schaltkreise, Leuchtstoffröhren, Bauteile u. Kabel in Objektkasten aus getöntem Plexiglas. 1991. 120 x 120 x 6 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht mehr bei Schabel - Ausgestellt und abgebildet in: Walter Giers. Nachtlichter-Nachtklänge. Berlin, Allianzhochhaus, 1999, Katalog-Nr. 307, S. 30 und Umschlagbild. - In "Geisterstimmen" verbindet Walter Giers elektronische Klangkunst mit medientheoretischer Spekulation zu einem eindrucksvollen Werk zwischen Technik und Transzendenz. Der Titel nimmt Bezug auf den lettischen Parapsychologen Konstantin Raudive, dessen Experimente mit sogenannten "Tonbandstimmen" in den 1960er Jahren versuchten, Botschaften aus dem Jenseits mittels technischer Geräte zu empfangen. Giers transformierte diese Idee in ein audiovisuelles Lichtobjekt. Sichtbare Schaltkreise und klangliche Fragmente erzeugen ein synästhetisches System zwischen rationaler Struktur und metaphysischem Raum. Die technoide Ästhetik verweist auf konkrete und kinetische Kunst ebenso wie auf die frühen Tendenzen der Medienkunst. - Seitlich ein kleiner Riss. Minimale Kratzspuren.
85
Girke, Raimund
(Heinzendorf in Niederschlesien 1930 - 2002 Köln)
o.T. (Blau in Weiß). Öl auf Leinwand. 1997. 40 x 30 cm.
Verso zweifach signiert sowie datiert.
(Heinzendorf in Niederschlesien 1930 - 2002 Köln)
o.T. (Blau in Weiß). Öl auf Leinwand. 1997. 40 x 30 cm.
Verso zweifach signiert sowie datiert.
86
Glasmeier, Rolf
(Pewsum 1945 - 2003 Gelsenkirchen)
Kaufhaus Objekt Flaschenöffner. 99 Flaschenöffner auf geschwärzter Resopalplatte mit Kunststoffleiste. 1973. 65,5 x 65,5 x 5 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Bei Glasmeiers Kaufhaus Objekten steht die Interaktion mit dem Betrachter im Vordergrund. Glasmeier will keinen passiven Zuschauer, sondern einen aktiv gestaltenden Betrachter, der das Kunstwerk verändert, damit spielt oder, wie der Künstler es nennt, "fummelt". Glasmeier bereitet nur das System vor, in welchem sich der Betrachter dann frei bewegen kann, indem er die serielle Anordnung aufbricht und eine neue schafft. Erst durch diese Veränderung entfalten die Kunstwerke ihr gesamtes Potenzial. Durch die Verwendung von Alltagsgegenständen wird es dem Betrachter erleichtert, sich dem Werk zu nähern und die Schwellenangst vor einer ehrfurchtsvollen "Kunst-Aura" zu überwinden. Auch wenn die Gegenstände ihrer ursprünglichen Funktion beraubt sind, weiß jeder, wie beispielsweise ein Flaschenöffner benutzt wird. Somit stehen Glasmeiers Kaufhaus Objekte stellvertretend für die Frage von Möglichkeiten der Einflussnahme, über die ein Individuum in einer Massengesellschaft ganz allgemein verfügt. Mit dieser Thematik traf Glasmeier genau den Puls seiner Zeit, der von der aufkommenden Studentenbewegung und gesellschaftlichem Wandel geprägt war. - Leichte Kratz- und Oxidationsspuren.
(Pewsum 1945 - 2003 Gelsenkirchen)
Kaufhaus Objekt Flaschenöffner. 99 Flaschenöffner auf geschwärzter Resopalplatte mit Kunststoffleiste. 1973. 65,5 x 65,5 x 5 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Bei Glasmeiers Kaufhaus Objekten steht die Interaktion mit dem Betrachter im Vordergrund. Glasmeier will keinen passiven Zuschauer, sondern einen aktiv gestaltenden Betrachter, der das Kunstwerk verändert, damit spielt oder, wie der Künstler es nennt, "fummelt". Glasmeier bereitet nur das System vor, in welchem sich der Betrachter dann frei bewegen kann, indem er die serielle Anordnung aufbricht und eine neue schafft. Erst durch diese Veränderung entfalten die Kunstwerke ihr gesamtes Potenzial. Durch die Verwendung von Alltagsgegenständen wird es dem Betrachter erleichtert, sich dem Werk zu nähern und die Schwellenangst vor einer ehrfurchtsvollen "Kunst-Aura" zu überwinden. Auch wenn die Gegenstände ihrer ursprünglichen Funktion beraubt sind, weiß jeder, wie beispielsweise ein Flaschenöffner benutzt wird. Somit stehen Glasmeiers Kaufhaus Objekte stellvertretend für die Frage von Möglichkeiten der Einflussnahme, über die ein Individuum in einer Massengesellschaft ganz allgemein verfügt. Mit dieser Thematik traf Glasmeier genau den Puls seiner Zeit, der von der aufkommenden Studentenbewegung und gesellschaftlichem Wandel geprägt war. - Leichte Kratz- und Oxidationsspuren.
87
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. Tempera auf Zeitungspapier. 1936. 32 x 49,8 cm, unter Passepartout.
Auf der Passepartoutrückwand signiert, monogrammiert u. datiert (360725).
Vom Künstler fest unter eigens gestaltetem Passepartout montiert.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. Tempera auf Zeitungspapier. 1936. 32 x 49,8 cm, unter Passepartout.
Auf der Passepartoutrückwand signiert, monogrammiert u. datiert (360725).
Vom Künstler fest unter eigens gestaltetem Passepartout montiert.
89
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Sich kreuzende und abbiegende Linien auf dunklem Grund). Kaseintempera auf faserigem Japan (beidseitig). 1958. 30 x 45 cm, unter Passepartout. Beidseitig sichtbar unter Glas gerahmt.
Mehrfach datiert (58 4 9/10). Verso signiert (schwer lesbar) u. datiert.
Zum Motiv vgl. beispielsweise: Hermann Glöckner zum 97. Geburtstag. Stuttgart, Galerie Beatrix Wilhelm, 1986, betitelt "17.5.58/1b" (ohne Seitenangaben) sowie: Hermann Glöckner. Werke aus acht Jahrzehnten. Dessau, Anhaltischer Kunstverein, 2004, Katalog-Nr. 62, S. 52.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Sich kreuzende und abbiegende Linien auf dunklem Grund). Kaseintempera auf faserigem Japan (beidseitig). 1958. 30 x 45 cm, unter Passepartout. Beidseitig sichtbar unter Glas gerahmt.
Mehrfach datiert (58 4 9/10). Verso signiert (schwer lesbar) u. datiert.
Zum Motiv vgl. beispielsweise: Hermann Glöckner zum 97. Geburtstag. Stuttgart, Galerie Beatrix Wilhelm, 1986, betitelt "17.5.58/1b" (ohne Seitenangaben) sowie: Hermann Glöckner. Werke aus acht Jahrzehnten. Dessau, Anhaltischer Kunstverein, 2004, Katalog-Nr. 62, S. 52.
90
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Violette Strukturen). Öl auf Leinwand. 1986. 65,5 x 75 cm. In Aluminiumleiste gerahmt.
Signiert u. datiert.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Violette Strukturen). Öl auf Leinwand. 1986. 65,5 x 75 cm. In Aluminiumleiste gerahmt.
Signiert u. datiert.
91
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Script. Öl auf Leinwand. 1997. 180 x 145 cm.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen betitelt.
Der linke Rand mit vereinzelten Farbverlusten.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Script. Öl auf Leinwand. 1997. 180 x 145 cm.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen betitelt.
Der linke Rand mit vereinzelten Farbverlusten.
92
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Geringtes mit Gelb. Gouache auf blaugrauem Bütten. 1994. 48,5 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Geringtes mit Gelb. Gouache auf blaugrauem Bütten. 1994. 48,5 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
93
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Firmament. Gouache auf grünlichem Bütten. 1995. 48,5 x 63 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
Eine kleine Läsur.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Firmament. Gouache auf grünlichem Bütten. 1995. 48,5 x 63 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
Eine kleine Läsur.
94
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Urvogel. Gouache auf grauem Bütten. 1997. 48,7 x 64 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Urvogel. Gouache auf grauem Bütten. 1997. 48,7 x 64 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
95
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Blaue Strukturen). Öl auf Leinwand. 1991. 181 x 216 cm. In Aluminiumleiste gerahmt.
Signiert u. datiert.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Blaue Strukturen). Öl auf Leinwand. 1991. 181 x 216 cm. In Aluminiumleiste gerahmt.
Signiert u. datiert.
96
Götz, Karl Otto
(Aachen 1914 - 2017 Niederbreitbach-Wolfenacker)
Komposition. Farbholzschnitt auf feinem chamoisfarbenen Bütten. 1946. 26,3 x 37,5 (32 x 48) cm.
Signiert, datiert, betitelt u. nummeriert "Var[iante] Einzeldruck/30 (Handabzug)" sowie bezeichnet "H. Kühl zugeeignet Mai 1946".
Bei vorliegendem Handabzug handelt es sich um ein Unikat. - Vgl. das im Online-Werkverzeichnis der K.O. Götz und Rissa-Stiftung, Niederbreitbach-Wolfenacker, bei den verschiedenfarbigen Holzschnitten aus dem Jahr 1946 aufgeführte Exemplar. - Der obere Blattrand mit einem Löchlein, der untere mit einem kleinen Einriss.
(Aachen 1914 - 2017 Niederbreitbach-Wolfenacker)
Komposition. Farbholzschnitt auf feinem chamoisfarbenen Bütten. 1946. 26,3 x 37,5 (32 x 48) cm.
Signiert, datiert, betitelt u. nummeriert "Var[iante] Einzeldruck/30 (Handabzug)" sowie bezeichnet "H. Kühl zugeeignet Mai 1946".
Bei vorliegendem Handabzug handelt es sich um ein Unikat. - Vgl. das im Online-Werkverzeichnis der K.O. Götz und Rissa-Stiftung, Niederbreitbach-Wolfenacker, bei den verschiedenfarbigen Holzschnitten aus dem Jahr 1946 aufgeführte Exemplar. - Der obere Blattrand mit einem Löchlein, der untere mit einem kleinen Einriss.
97
Götz, Karl Otto
(Aachen 1914 - 2017 Niederbreitbach-Wolfenacker)
Ungleiches Paar. Monotypie auf feinem chamoisfarbenen Bütten. 1947. 37 x 48,5 (42,4 x 59,8) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert, betitelt u. als "Monotypie" bezeichnet.
Die Arbeit ist im Online-Werkverzeichnis der K.O. Götz und Rissa-Stiftung, Niederbreitbach-Wolfenacker, unter der Nummer "1947-MS 093" verzeichnet. - Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.
(Aachen 1914 - 2017 Niederbreitbach-Wolfenacker)
Ungleiches Paar. Monotypie auf feinem chamoisfarbenen Bütten. 1947. 37 x 48,5 (42,4 x 59,8) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert, betitelt u. als "Monotypie" bezeichnet.
Die Arbeit ist im Online-Werkverzeichnis der K.O. Götz und Rissa-Stiftung, Niederbreitbach-Wolfenacker, unter der Nummer "1947-MS 093" verzeichnet. - Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.
98
Goltzsche, Dieter
(Dresden 1934 - lebt in Berlin)
An die Freude - Die Blume - Hängendes Kaninchen - Paraphrase auf Dalí. Vier Blatt Mischtechniken (Aquarell, Feder in Tusche, Kreide) auf leichtem Karton. 1983-92. Von 26,5 x 39,2 bis 50 x 39,8 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert u. betitelt.
Minimale Lagerspuren.
(Dresden 1934 - lebt in Berlin)
An die Freude - Die Blume - Hängendes Kaninchen - Paraphrase auf Dalí. Vier Blatt Mischtechniken (Aquarell, Feder in Tusche, Kreide) auf leichtem Karton. 1983-92. Von 26,5 x 39,2 bis 50 x 39,8 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert u. betitelt.
Minimale Lagerspuren.
99
Gräsel, Friedrich
(Bochum 1927 - 2013 Osnabrück)
Herta Suite: Emscher-Wurst-Wasser-Luft-Land und Brücken. Assemblage (Sprayfarbe, Acryl, Holz, Bleistiftzeichnung, Fotografie, Folie, Wurstattrappe) in Plexiglaskasten. 1972. 61 x 61 x 10,5 cm.
Signiert, datiert, betitelt u. nummeriert "2/3".
Gräsel/Spiekermann/Ziebarth 1833 - Minimale Lager- und Alterungsspuren.
(Bochum 1927 - 2013 Osnabrück)
Herta Suite: Emscher-Wurst-Wasser-Luft-Land und Brücken. Assemblage (Sprayfarbe, Acryl, Holz, Bleistiftzeichnung, Fotografie, Folie, Wurstattrappe) in Plexiglaskasten. 1972. 61 x 61 x 10,5 cm.
Signiert, datiert, betitelt u. nummeriert "2/3".
Gräsel/Spiekermann/Ziebarth 1833 - Minimale Lager- und Alterungsspuren.
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Graf, Gottfried
(1881 Mengen 1938)
Der Bademantel. Öl auf Leinwand. Um 1923. 121 x 69,5 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso mit einem Ausstellungsetikett des Württembergischen Kunstvereins, Stuttgart, dort betitelt.
Nicht bei Hüll - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Peter Bronner, Mengen, vom 30. Mai 2019 (in Kopie beigegeben). - Ausgestellt in: Gottfried Graf. Gesamtschau zum fünfzigsten Lebensjahre. Ulm, Schwörhaus, 1931, Katalog-Nr. 32 (unter dem Titel "Frauen mit Bademantel") sowie in: Gottfried Graf. Retrospektive. Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, 1931, Katalog-Nr. 13. - Orientiert an den Lehren Adolf Hölzels ging es Gottfried Graf und seinen Mitstreitern, wie Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Johannes Itten oder Albert Mueller vor allem darum, Motive in eine farbige Formen- und Flächenstruktur zu übersetzen. Grafs Vorliebe galt dabei konsequent der Darstellung von Figuren - insbesondere weiblichen. In vorliegendem Gemälde von 1923, das als eines seiner Hauptwerke betrachtet werden kann, gestaltet Graf eine intime Innenraumszene, die sich zwischen Figuration und geometrischer Abstraktion bewegt. In klar gegliederten Farbfeldern und scharfkantigen Überschneidungen baut der Künstler durch die Ausarbeitung von Körper, Stoff und Raum eine vielschichtige Komposition auf, in der das Rot des zentralen Mantels wie ein visuelles Gravitationszentrum wirkt. Ornamentale Motive und kantige Draperien überlagern sich zu einem rhythmischen Gefüge, das zugleich dekorativ und konstruktiv erscheint. Charakteristisch für die frühe Phase der 1920er Jahre verbindet Graf hier die formale Strenge der Avantgarde mit einem Sinn für Materialität: Der Bademantel wird ebenso zum Bildgegenstand wie zur Fläche, zur Figur wie zur Architektur. So entsteht ein modernes Bildnis des Privaten - kühl in der Ordnung, aber voller Spannung in Farbe und kubo-expressiver Form. - Craquelé. Stellenweise kleine Randretuschen.
(1881 Mengen 1938)
Der Bademantel. Öl auf Leinwand. Um 1923. 121 x 69,5 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso mit einem Ausstellungsetikett des Württembergischen Kunstvereins, Stuttgart, dort betitelt.
Nicht bei Hüll - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Peter Bronner, Mengen, vom 30. Mai 2019 (in Kopie beigegeben). - Ausgestellt in: Gottfried Graf. Gesamtschau zum fünfzigsten Lebensjahre. Ulm, Schwörhaus, 1931, Katalog-Nr. 32 (unter dem Titel "Frauen mit Bademantel") sowie in: Gottfried Graf. Retrospektive. Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, 1931, Katalog-Nr. 13. - Orientiert an den Lehren Adolf Hölzels ging es Gottfried Graf und seinen Mitstreitern, wie Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Johannes Itten oder Albert Mueller vor allem darum, Motive in eine farbige Formen- und Flächenstruktur zu übersetzen. Grafs Vorliebe galt dabei konsequent der Darstellung von Figuren - insbesondere weiblichen. In vorliegendem Gemälde von 1923, das als eines seiner Hauptwerke betrachtet werden kann, gestaltet Graf eine intime Innenraumszene, die sich zwischen Figuration und geometrischer Abstraktion bewegt. In klar gegliederten Farbfeldern und scharfkantigen Überschneidungen baut der Künstler durch die Ausarbeitung von Körper, Stoff und Raum eine vielschichtige Komposition auf, in der das Rot des zentralen Mantels wie ein visuelles Gravitationszentrum wirkt. Ornamentale Motive und kantige Draperien überlagern sich zu einem rhythmischen Gefüge, das zugleich dekorativ und konstruktiv erscheint. Charakteristisch für die frühe Phase der 1920er Jahre verbindet Graf hier die formale Strenge der Avantgarde mit einem Sinn für Materialität: Der Bademantel wird ebenso zum Bildgegenstand wie zur Fläche, zur Figur wie zur Architektur. So entsteht ein modernes Bildnis des Privaten - kühl in der Ordnung, aber voller Spannung in Farbe und kubo-expressiver Form. - Craquelé. Stellenweise kleine Randretuschen.
