All Artworks
(315)
122
Jürgens, Grethe
(Holzhausen 1899 - 1981 Hannover)
o.T. (Drachensteigen). Aquarell auf Papier. 1930. 41,5 x 55,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Jürgens gilt neben Gerta Overbeck, Ernst Thoms, Hans Mertens und Erich Wegner als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Neuen Sachlichkeit in Hannover. Schon früh widmete sie sich charakterstarken Porträts und Stadtlandschaften und etablierte später mit sachlichen, distanzierten Darstellungen von Arbeiterinnen und Randgruppen ihre typische Bildsprache, geprägt von nüchternem Realismus und einem kühlen, emotionslosen Blick auf ihre Motive. Ihre Werke sind frei von Anklage und Verurteilung, zeigen jedoch aufmerksam soziale Spannungen und die Herausforderungen des Lebens am Rand der Gesellschaft. 2025 widmete ihr das Sprengel Museum, Hannover, eine Retrospektive. - Die linke obere Ecke leicht knitterspurig. Minimal stockfleckig.
(Holzhausen 1899 - 1981 Hannover)
o.T. (Drachensteigen). Aquarell auf Papier. 1930. 41,5 x 55,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Jürgens gilt neben Gerta Overbeck, Ernst Thoms, Hans Mertens und Erich Wegner als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Neuen Sachlichkeit in Hannover. Schon früh widmete sie sich charakterstarken Porträts und Stadtlandschaften und etablierte später mit sachlichen, distanzierten Darstellungen von Arbeiterinnen und Randgruppen ihre typische Bildsprache, geprägt von nüchternem Realismus und einem kühlen, emotionslosen Blick auf ihre Motive. Ihre Werke sind frei von Anklage und Verurteilung, zeigen jedoch aufmerksam soziale Spannungen und die Herausforderungen des Lebens am Rand der Gesellschaft. 2025 widmete ihr das Sprengel Museum, Hannover, eine Retrospektive. - Die linke obere Ecke leicht knitterspurig. Minimal stockfleckig.
123
Kádár, Béla
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Junge mit Früchten). Gouache auf Bütten. 30 x 42,5 cm.
Verso von der Tochter Zsuzsa Kádár autorisiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg. - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Vereinzelte kleine Farbverluste.
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Junge mit Früchten). Gouache auf Bütten. 30 x 42,5 cm.
Verso von der Tochter Zsuzsa Kádár autorisiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg. - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Vereinzelte kleine Farbverluste.
124
Kádár, Béla
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Geburt Christi). Graphit auf chamoisfarbenem Papier. 19 x 23,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg.
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Geburt Christi). Graphit auf chamoisfarbenem Papier. 19 x 23,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg.
125
Kaus, Max
(1891 Berlin 1977)
Blühende Protea. Tempera u. Gouache auf Vélin. 1968. 74,6 x 53 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Hessen; Privatsammlung Berlin. - Die obere rechte Ecke mit einem Löchlein von einer Reißzwecke.
(1891 Berlin 1977)
Blühende Protea. Tempera u. Gouache auf Vélin. 1968. 74,6 x 53 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Hessen; Privatsammlung Berlin. - Die obere rechte Ecke mit einem Löchlein von einer Reißzwecke.
126
Kallen, Elisabeth W.
(Berlin 1897 - 1984 Karlsruhe)
Großstadtszene (Berlin - Potsdamer Platz). Öl auf Leinwand. 1928. 90 x 79 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Kallen stellte im März 1918 in der Berliner Galerie "Der Sturm" im Rahmen der Kunstschule des Sturms aus. Sie war Mitglied der Novembergruppe und auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1920 und 1921 präsent. Mehrere Bilder stellte sie zudem in der Juryfreien Kunstschau 1923 aus (siehe: Sozialistische Monatshefte, 16.1.1923, S. 67). Der bekannte Theologe Paul Tillich widmete ihr 1926 sein Buch "Die religiöse Lage der Gegenwart" und 1929 erschienen ihre Drucke an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin, wo sie sich anscheinend weiterbildete. 1931 publizierte die Zeitschrift "Jugend" ein Werk der Künstlerin und eine Kopie eines Gemäldes des 19. Jahrhunderts kann für 1942 nachgewiesen werden. Sie arbeitete auch als Illustratorin zu Belletristik, zuletzt 1958 für eine Publikation aus Leipzig. - Die Ränder doubliert. Verso eine fachmännisch restaurierte Läsur. Leichtes Craquelé sowie Retuschen.
(Berlin 1897 - 1984 Karlsruhe)
Großstadtszene (Berlin - Potsdamer Platz). Öl auf Leinwand. 1928. 90 x 79 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Kallen stellte im März 1918 in der Berliner Galerie "Der Sturm" im Rahmen der Kunstschule des Sturms aus. Sie war Mitglied der Novembergruppe und auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1920 und 1921 präsent. Mehrere Bilder stellte sie zudem in der Juryfreien Kunstschau 1923 aus (siehe: Sozialistische Monatshefte, 16.1.1923, S. 67). Der bekannte Theologe Paul Tillich widmete ihr 1926 sein Buch "Die religiöse Lage der Gegenwart" und 1929 erschienen ihre Drucke an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin, wo sie sich anscheinend weiterbildete. 1931 publizierte die Zeitschrift "Jugend" ein Werk der Künstlerin und eine Kopie eines Gemäldes des 19. Jahrhunderts kann für 1942 nachgewiesen werden. Sie arbeitete auch als Illustratorin zu Belletristik, zuletzt 1958 für eine Publikation aus Leipzig. - Die Ränder doubliert. Verso eine fachmännisch restaurierte Läsur. Leichtes Craquelé sowie Retuschen.
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Kalvach, Rudolf
(Wien 1883 - 1932 Kosmonosy)
Arbeiter und Katze - Rettungsboot (Triester Hafenleben 6 u. 9). Zwei Blatt. Aquarell über Holzschnitt auf Japan. 1907/08. 46 x 33,5 (48 x 35) bzw. 21,5 x 18,5 (23,1 x 20,1) cm. Jeweils unter Passepartout u. unter Glas gerahmt.
Festi 4.7 und 4.10 - Provenienz: Privatsammlung; Galerie bei der Albertina, Wien (Zertifikate in Kopie beigegeben); Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Rudolf Kalvach. Genie und Wahnsinn. Wien, Galerie bei der Albertina, 2018, Katalog-Nr. 18 und 36, S. 55 und 74; Blatt 1 zudem ausgestellt und abgebildet in: Fantastisch! Rudolf Kalvach. Wien und Triest um 1900. Wien, Leopold Museum u.a., 2012, Katalog-Nr. 4.7, S. 190. - Die beiden Blätter gehören zur Holzschnittserie "Triester Hafenleben", von der bislang 16 unterschiedliche Motive bekannt sind. Stilistisch erinnern die Arbeiten an den japanischen Farbholzschnitt, der um 1900 nicht zuletzt durch Emil Orlik die Wiener Kunstszene prägte. Kalvach nutzte hierfür jedoch Schwarzlinienschnitte, die er zum Teil von Hand aquarellierte. Dank der spontanen Pinselführung gleicht kein Blatt dem anderen; es entstanden ausdrucksstarke Unikate mit ganz eigenen Bildzusammenhängen. Die Serie war ein großer Erfolg: Im Sommer 1907 wurden mehrere Blätter von der Wiener Werkstätte angeboten. 1909 wurden zudem einige der Holzschnitte prominent im Eingangsbereich des Geschäfts am Graben 15 präsentiert. Im März 1918 schließlich wurden mehrere Blätter in der 49. Ausstellung der Wiener Secession unter der Leitung von Egon Schiele ausgestellt. - Die Blattränder jeweils mit vereinzelten fachmännisch hinterlegten kleinen Läsuren.
(Wien 1883 - 1932 Kosmonosy)
Arbeiter und Katze - Rettungsboot (Triester Hafenleben 6 u. 9). Zwei Blatt. Aquarell über Holzschnitt auf Japan. 1907/08. 46 x 33,5 (48 x 35) bzw. 21,5 x 18,5 (23,1 x 20,1) cm. Jeweils unter Passepartout u. unter Glas gerahmt.
Festi 4.7 und 4.10 - Provenienz: Privatsammlung; Galerie bei der Albertina, Wien (Zertifikate in Kopie beigegeben); Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Rudolf Kalvach. Genie und Wahnsinn. Wien, Galerie bei der Albertina, 2018, Katalog-Nr. 18 und 36, S. 55 und 74; Blatt 1 zudem ausgestellt und abgebildet in: Fantastisch! Rudolf Kalvach. Wien und Triest um 1900. Wien, Leopold Museum u.a., 2012, Katalog-Nr. 4.7, S. 190. - Die beiden Blätter gehören zur Holzschnittserie "Triester Hafenleben", von der bislang 16 unterschiedliche Motive bekannt sind. Stilistisch erinnern die Arbeiten an den japanischen Farbholzschnitt, der um 1900 nicht zuletzt durch Emil Orlik die Wiener Kunstszene prägte. Kalvach nutzte hierfür jedoch Schwarzlinienschnitte, die er zum Teil von Hand aquarellierte. Dank der spontanen Pinselführung gleicht kein Blatt dem anderen; es entstanden ausdrucksstarke Unikate mit ganz eigenen Bildzusammenhängen. Die Serie war ein großer Erfolg: Im Sommer 1907 wurden mehrere Blätter von der Wiener Werkstätte angeboten. 1909 wurden zudem einige der Holzschnitte prominent im Eingangsbereich des Geschäfts am Graben 15 präsentiert. Im März 1918 schließlich wurden mehrere Blätter in der 49. Ausstellung der Wiener Secession unter der Leitung von Egon Schiele ausgestellt. - Die Blattränder jeweils mit vereinzelten fachmännisch hinterlegten kleinen Läsuren.
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Kemény, Zoltán
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Soleil sans horizon. Relief. Messing u. Kupfer, geschweißt, auf Holz. 1964. 55,5 x 72,5 x 12 cm.
Verso in Versalien signiert, monogrammiert u. mit der Werknummer "176" versehen.
Kemény 186 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Ausgestellt in: Zoltán Kemény. Paris, Musée national d'art moderne, 1966, Katalog-Nr. 67 (verso mit dem Etikett). - Zoltán Kemény gilt als Pionier der modernen Reliefkunst, bei der er dreidimensionale Kunstwerke aus zusammengeschweißten Metallen und Fundstücken schuf. Unsere Arbeit entstand im selben Jahr, in dem der ungarisch-schweizerische Künstler auf der Biennale von Venedig mit dem Internationalen Preis für Skulptur ausgezeichnet wurde. In diese bedeutende Schaffensphase fallen seine charakteristischen Metallreliefs, in denen geschweißte Elemente aus Kupfer und Messing zu komplexen, nahezu organisch wachsenden Oberflächen verschmelzen. Der Titel "Sonne ohne Horizont" verweist dabei nicht auf die naturalistische Darstellung eines Himmelskörpers, sondern auf die Vorstellung einer grenzenlosen, im Raum schwebenden Licht- und Energieform, die Sonne als autonomes Zentrum unendlicher Ausdehnung - ohne Bezug zu einem Horizont, ohne Verortung in Raum und Zeit. - Kemény erreicht diese Wirkung durch die meisterhafte Kombination unterschiedlicher Metallteile. Hunderte ringförmiger Messingelemente erzeugen eine vibrierende, beinahe immaterielle Oberfläche, während geschwungene Kupferstege die spiralartige Bewegung bündeln und zugleich gliedern. Das Licht wird nicht lediglich reflektiert, sondern vielfach gebrochen; je nach Standpunkt des Betrachters verändert sich das Erscheinungsbild des Reliefs kontinuierlich. Dadurch überschreitet das Werk die Grenze zwischen Bild und Skulptur und entwickelt eine ausgeprägte räumliche Präsenz. - Leichte Alterungsspuren.
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Soleil sans horizon. Relief. Messing u. Kupfer, geschweißt, auf Holz. 1964. 55,5 x 72,5 x 12 cm.
Verso in Versalien signiert, monogrammiert u. mit der Werknummer "176" versehen.
Kemény 186 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Ausgestellt in: Zoltán Kemény. Paris, Musée national d'art moderne, 1966, Katalog-Nr. 67 (verso mit dem Etikett). - Zoltán Kemény gilt als Pionier der modernen Reliefkunst, bei der er dreidimensionale Kunstwerke aus zusammengeschweißten Metallen und Fundstücken schuf. Unsere Arbeit entstand im selben Jahr, in dem der ungarisch-schweizerische Künstler auf der Biennale von Venedig mit dem Internationalen Preis für Skulptur ausgezeichnet wurde. In diese bedeutende Schaffensphase fallen seine charakteristischen Metallreliefs, in denen geschweißte Elemente aus Kupfer und Messing zu komplexen, nahezu organisch wachsenden Oberflächen verschmelzen. Der Titel "Sonne ohne Horizont" verweist dabei nicht auf die naturalistische Darstellung eines Himmelskörpers, sondern auf die Vorstellung einer grenzenlosen, im Raum schwebenden Licht- und Energieform, die Sonne als autonomes Zentrum unendlicher Ausdehnung - ohne Bezug zu einem Horizont, ohne Verortung in Raum und Zeit. - Kemény erreicht diese Wirkung durch die meisterhafte Kombination unterschiedlicher Metallteile. Hunderte ringförmiger Messingelemente erzeugen eine vibrierende, beinahe immaterielle Oberfläche, während geschwungene Kupferstege die spiralartige Bewegung bündeln und zugleich gliedern. Das Licht wird nicht lediglich reflektiert, sondern vielfach gebrochen; je nach Standpunkt des Betrachters verändert sich das Erscheinungsbild des Reliefs kontinuierlich. Dadurch überschreitet das Werk die Grenze zwischen Bild und Skulptur und entwickelt eine ausgeprägte räumliche Präsenz. - Leichte Alterungsspuren.
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Kemény, Zoltán
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Lumière réfléchie. Relief. Messing, geschweißt, auf Holz. 1963. 47,5 x 57,3 x 13,7 cm.
Verso in Versalien signiert u. mit der Werknummer "160" versehen. Mit einem Etikett der Galerie Maeght Lelong, Zürich, dort typografisch datiert, betitelt u. mit weiteren Angaben zum Werk versehen.
Kemény 166 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Zoltán Keménys Metall-Assemblagen, die er ab Mitte der 1950er Jahre schuf, sind der Höhepunkt seines Oeuvres. Für diese Arbeiten nutzte er industrielle Fertigteile zusammen mit Altmetallen, die er erhitzte, bog, schnitt und präzise zusammenschweißte. Es entstanden rhythmisch verdichtete Strukturen, die optisch zu vibrieren scheinen, worauf auch die Titel seiner Werke verweisen. In "Lumière réfléchie" entwickelte Kemény aus geschichteten und verschränkten Metallprofilen eine dynamische Reliefstruktur, deren Erscheinung sich mit dem wechselnden Lichteinfall fortwährend verändert. Dadurch oszilliert das Werk zwischen Bild und Skulptur: Die glänzende Messingoberfläche reflektiert das Licht, erzeugt ein lebendiges Spiel aus Glanz, Schatten und Tiefenwirkung und bindet den Betrachter aktiv in den Wahrnehmungsprozess ein. - Nach einer Tischlerlehre hatte Kemény von 1924 bis 1930 Architektur und Malerei in Budapest studiert, bevor er nach Paris zog. Dort angekommen, war er gezwungen die "Malerei" - ein Terminus, den er für all seine Arbeiten verwendete, darunter auch seine Metallreliefs - vorerst aufzugeben und seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh Kemény erst nach Marseille und ließ sich schließlich 1942 in Zürich nieder, wo er begann, sich wieder seiner Kunst zu widmen. - Stellenweise Oxidationsspuren.
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Lumière réfléchie. Relief. Messing, geschweißt, auf Holz. 1963. 47,5 x 57,3 x 13,7 cm.
Verso in Versalien signiert u. mit der Werknummer "160" versehen. Mit einem Etikett der Galerie Maeght Lelong, Zürich, dort typografisch datiert, betitelt u. mit weiteren Angaben zum Werk versehen.
Kemény 166 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Zoltán Keménys Metall-Assemblagen, die er ab Mitte der 1950er Jahre schuf, sind der Höhepunkt seines Oeuvres. Für diese Arbeiten nutzte er industrielle Fertigteile zusammen mit Altmetallen, die er erhitzte, bog, schnitt und präzise zusammenschweißte. Es entstanden rhythmisch verdichtete Strukturen, die optisch zu vibrieren scheinen, worauf auch die Titel seiner Werke verweisen. In "Lumière réfléchie" entwickelte Kemény aus geschichteten und verschränkten Metallprofilen eine dynamische Reliefstruktur, deren Erscheinung sich mit dem wechselnden Lichteinfall fortwährend verändert. Dadurch oszilliert das Werk zwischen Bild und Skulptur: Die glänzende Messingoberfläche reflektiert das Licht, erzeugt ein lebendiges Spiel aus Glanz, Schatten und Tiefenwirkung und bindet den Betrachter aktiv in den Wahrnehmungsprozess ein. - Nach einer Tischlerlehre hatte Kemény von 1924 bis 1930 Architektur und Malerei in Budapest studiert, bevor er nach Paris zog. Dort angekommen, war er gezwungen die "Malerei" - ein Terminus, den er für all seine Arbeiten verwendete, darunter auch seine Metallreliefs - vorerst aufzugeben und seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh Kemény erst nach Marseille und ließ sich schließlich 1942 in Zürich nieder, wo er begann, sich wieder seiner Kunst zu widmen. - Stellenweise Oxidationsspuren.
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Kesting, Edmund
(Dresden 1892 - 1970 Birkenwerder)
Komposition mit zwei Kreisen und helmartiger Form. Linolschnitt auf bräunlichem Vélin. 1927/29. 15,6 x 11 (30 x 23) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Nach 1945 vom Künstler signiert u. bezeichnet "Holzschnitt" sowie "Sturmzeitung".
Lehmann 69 - Söhn HDO 55601-1 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Antiquariat, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Entstanden für: Der Sturm, 20. Jg. 1929, 1. Heft, S. 13. - Leicht lichtrandig. In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(Dresden 1892 - 1970 Birkenwerder)
Komposition mit zwei Kreisen und helmartiger Form. Linolschnitt auf bräunlichem Vélin. 1927/29. 15,6 x 11 (30 x 23) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Nach 1945 vom Künstler signiert u. bezeichnet "Holzschnitt" sowie "Sturmzeitung".
Lehmann 69 - Söhn HDO 55601-1 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Antiquariat, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Entstanden für: Der Sturm, 20. Jg. 1929, 1. Heft, S. 13. - Leicht lichtrandig. In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
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Kesting, Edmund
(Dresden 1892 - 1970 Birkenwerder)
Drei Kreise und zwei Geraden in dunklem Feld. Linolschnitt in Blau u. Rot auf chamoisfarbenem Japan. 1927/28. 17,9 x 16,4 (30 x 23) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (1928) u. als "Handdruck" bezeichnet.
Lehmann 71 - Söhn HDO 55508-2 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Antiquariat, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Seltener signierter und datierter Handdruck. Entstanden für: Der Sturm, 19. Jg. 1928, 9. Heft, S. 321. - Leichte Lager- und Alterungsspuren. In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(Dresden 1892 - 1970 Birkenwerder)
Drei Kreise und zwei Geraden in dunklem Feld. Linolschnitt in Blau u. Rot auf chamoisfarbenem Japan. 1927/28. 17,9 x 16,4 (30 x 23) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (1928) u. als "Handdruck" bezeichnet.
Lehmann 71 - Söhn HDO 55508-2 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Antiquariat, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Seltener signierter und datierter Handdruck. Entstanden für: Der Sturm, 19. Jg. 1928, 9. Heft, S. 321. - Leichte Lager- und Alterungsspuren. In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
132
Kitzinger, Thomas
(Neunkirchen/Saar 1955 - lebt in Freiburg)
Flugversuch (I-III). Triptychon. Öl auf Leinwand auf Holz. 1987/88. Insgesamt 86 x 138 cm. Gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert (88). Verso jeweils signiert, datiert, betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
Das Mittelpanel mit einer leichten Kratzspur.
(Neunkirchen/Saar 1955 - lebt in Freiburg)
Flugversuch (I-III). Triptychon. Öl auf Leinwand auf Holz. 1987/88. Insgesamt 86 x 138 cm. Gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert (88). Verso jeweils signiert, datiert, betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
Das Mittelpanel mit einer leichten Kratzspur.
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Klapheck, Konrad
(1935 Düsseldorf 2023)
Von A bis Z. Farblithographie auf Karton. 1985. 20,5 x 16 (44 x 30,4) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "22/50".
Wessolowski 36 B.
(1935 Düsseldorf 2023)
Von A bis Z. Farblithographie auf Karton. 1985. 20,5 x 16 (44 x 30,4) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "22/50".
Wessolowski 36 B.
134
Klapper, Siegfried
(Windhoek, Namibia 1918 - 2012 Saint Christol)
Wiesenlandschaft mit Tasse. Öl auf Holz. 1962. 41,4 x 48,6 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Leichtes Craquelé sowie ein winziger Farbverlust. Fest im Rahmen montiert.
(Windhoek, Namibia 1918 - 2012 Saint Christol)
Wiesenlandschaft mit Tasse. Öl auf Holz. 1962. 41,4 x 48,6 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Leichtes Craquelé sowie ein winziger Farbverlust. Fest im Rahmen montiert.
135
Klemm, Fritz
(Mannheim 1902 - 1990 Karlsruhe)
Wand. Pinsel in Tusche auf Papier. 1975. 69,5 x 50 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Die unteren Ecken mit minimalen Knitterspuren. Die Ränder vereinzelt mit kleinen Farbverlusten.
(Mannheim 1902 - 1990 Karlsruhe)
Wand. Pinsel in Tusche auf Papier. 1975. 69,5 x 50 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Die unteren Ecken mit minimalen Knitterspuren. Die Ränder vereinzelt mit kleinen Farbverlusten.
136
Klemm, Fritz
(Mannheim 1902 - 1990 Karlsruhe)
Wald. Gouache u. Pinsel in Tusche auf Packpapier. 1968. 49 x 60 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Abgebildet in: 150 Jahre Staatliche Akademie der bildenden Künste Karlsruhe, 2004, S. 75. - Im früheren Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Die Blattkanten mit zwei winzigen Einrissen.
(Mannheim 1902 - 1990 Karlsruhe)
Wald. Gouache u. Pinsel in Tusche auf Packpapier. 1968. 49 x 60 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Abgebildet in: 150 Jahre Staatliche Akademie der bildenden Künste Karlsruhe, 2004, S. 75. - Im früheren Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Die Blattkanten mit zwei winzigen Einrissen.
137
Klein, César
(Hamburg 1876 - 1954 Pansdorf bei Lübeck)
Stilleben mit schwarzer Flasche. Öl auf Leinwand. Um 1927. 59 x 70 cm. Gerahmt.
Verso auf dem Originalrahmen in Versalien signiert sowie auf dem Keilrahmen betitelt.
Pfefferkorn 140 - Abgebildet in: Rudolf Pfefferkorn, César Klein, Berlin 1962, S. 55; Uwe Haupenthal, César Klein. Metamorphosen. Dresden 2004, S. 92 sowie in: Ruth Dalinghaus, Neue Welten - César Klein. Freie Kunst. Norderstedt 2021, S. 114. - César Klein gehört zu den bedeutenden, heute jedoch vielfach unterschätzten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Moderne. Als Mitbegründer der Novembergruppe und enger Weggefährte von Walter Gropius, der ihm den Spitznamen "Rhythmus" verlieh, bewegte sich Klein im Spannungsfeld von Malerei, Architektur, Theater und angewandter Kunst. Um 1927 befand sich sein Werk in einer entscheidenden Übergangsphase: Die expressive Bildsprache der Vorkriegsjahre verband sich zunehmend mit den klareren Formauffassungen des Spätkubismus und einem gesteigerten Interesse an Raumwirkung und fließender Ordnung. Die Farbflächen wirken geordneter, die Kompositionen konzentrierter und architektonischer aufgebaut. Dabei blieb jedoch der zentrale Ausdruckswille des Expressionismus erhalten: Farbe und Form dienten nicht der naturalistischen Wiedergabe, sondern der inneren Steigerung des Bildgegenstandes. Die kühlen Farbtöne geben dem vorliegenden Stilleben eine gewisse Sachlichkeit, der zugleich weiche, fließende Formen entgegengesetzt werden. Gerade diese Verbindung aus emotionaler Intensität und struktureller Disziplin verleiht Kleins Werken jener Jahre ihre besondere Spannung. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste.
(Hamburg 1876 - 1954 Pansdorf bei Lübeck)
Stilleben mit schwarzer Flasche. Öl auf Leinwand. Um 1927. 59 x 70 cm. Gerahmt.
Verso auf dem Originalrahmen in Versalien signiert sowie auf dem Keilrahmen betitelt.
Pfefferkorn 140 - Abgebildet in: Rudolf Pfefferkorn, César Klein, Berlin 1962, S. 55; Uwe Haupenthal, César Klein. Metamorphosen. Dresden 2004, S. 92 sowie in: Ruth Dalinghaus, Neue Welten - César Klein. Freie Kunst. Norderstedt 2021, S. 114. - César Klein gehört zu den bedeutenden, heute jedoch vielfach unterschätzten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Moderne. Als Mitbegründer der Novembergruppe und enger Weggefährte von Walter Gropius, der ihm den Spitznamen "Rhythmus" verlieh, bewegte sich Klein im Spannungsfeld von Malerei, Architektur, Theater und angewandter Kunst. Um 1927 befand sich sein Werk in einer entscheidenden Übergangsphase: Die expressive Bildsprache der Vorkriegsjahre verband sich zunehmend mit den klareren Formauffassungen des Spätkubismus und einem gesteigerten Interesse an Raumwirkung und fließender Ordnung. Die Farbflächen wirken geordneter, die Kompositionen konzentrierter und architektonischer aufgebaut. Dabei blieb jedoch der zentrale Ausdruckswille des Expressionismus erhalten: Farbe und Form dienten nicht der naturalistischen Wiedergabe, sondern der inneren Steigerung des Bildgegenstandes. Die kühlen Farbtöne geben dem vorliegenden Stilleben eine gewisse Sachlichkeit, der zugleich weiche, fließende Formen entgegengesetzt werden. Gerade diese Verbindung aus emotionaler Intensität und struktureller Disziplin verleiht Kleins Werken jener Jahre ihre besondere Spannung. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste.
138
Knaus, Eugen
(Mannheim 1900 - 1976 Lampertheim)
Blumenstilleben. Öl auf Leinwand. 1947. 94 x 62,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
(Mannheim 1900 - 1976 Lampertheim)
Blumenstilleben. Öl auf Leinwand. 1947. 94 x 62,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
139
Knebel, Konrad
(Leipzig 1932 - 2025 Berlin)
Häuser an der Pappelallee. Öl auf Leinwand. 1986. 55,5 x 65,2 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt.
Arendt 86/9 - Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Konrad Knebel. Stadtlandschaften. Berlin, Ephraim-Palais, 1989, S. 31, Abb. 45.
(Leipzig 1932 - 2025 Berlin)
Häuser an der Pappelallee. Öl auf Leinwand. 1986. 55,5 x 65,2 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt.
Arendt 86/9 - Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Konrad Knebel. Stadtlandschaften. Berlin, Ephraim-Palais, 1989, S. 31, Abb. 45.
140
Knebel, Konrad
(Leipzig 1932 - 2025 Berlin)
Straße im Erzgebirge (bei Olbernhau). Öl auf Leinwand. 1967. 60 x 90,3 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt.
Arendt 67/12 - Der linke Rand mit einer kleinen Kratzspur sowie vereinzelten winzigen Farbverlusten.
(Leipzig 1932 - 2025 Berlin)
Straße im Erzgebirge (bei Olbernhau). Öl auf Leinwand. 1967. 60 x 90,3 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert u. betitelt.
Arendt 67/12 - Der linke Rand mit einer kleinen Kratzspur sowie vereinzelten winzigen Farbverlusten.
141
Kolár, Jiri
(Protivin 1914 - 2002 Prag)
Figur auf Chaiselongue. Chiasmage-Relief auf Karton. 1967. 33,3 x 45 x 1 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
(Protivin 1914 - 2002 Prag)
Figur auf Chaiselongue. Chiasmage-Relief auf Karton. 1967. 33,3 x 45 x 1 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
