All Artworks
(315)
62
Girke, Raimund
(Heinzendorf in Niederschlesien 1930 - 2002 Köln)
o.T. Aquarell u. Graphit auf leichtem Karton. 1997. 25 x 17,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Florian Trampler, München, erworben.
(Heinzendorf in Niederschlesien 1930 - 2002 Köln)
o.T. Aquarell u. Graphit auf leichtem Karton. 1997. 25 x 17,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Richtungspfeil versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Florian Trampler, München, erworben.
63
Glajcar, Angela
(Mainz 1970 - lebt in Rheinhessen u. Köln)
Terforation VII/IX. Wandobjekt. Papier, gerissen. Auf Halterung aus Metall u. Kunststoff. 2009. 45 x 35 x 17 cm.
Signiert, datiert, betitelt u. als "Wandobjekt" bezeichnet sowie mit dem Künstlersignet (Trockenstempel) versehen.
Hanten 2009-040 - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2009 in der Wichtendahl Galerie, Berlin, erworben (Brief der Künstlerin mit Widmung in Kopie beigegeben). - Eine minimale Knitterspur sowie ein winziger Einriss. - Beigegeben: Lichtsack-Lampe zur Beleuchtung des Kunstwerks.
(Mainz 1970 - lebt in Rheinhessen u. Köln)
Terforation VII/IX. Wandobjekt. Papier, gerissen. Auf Halterung aus Metall u. Kunststoff. 2009. 45 x 35 x 17 cm.
Signiert, datiert, betitelt u. als "Wandobjekt" bezeichnet sowie mit dem Künstlersignet (Trockenstempel) versehen.
Hanten 2009-040 - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2009 in der Wichtendahl Galerie, Berlin, erworben (Brief der Künstlerin mit Widmung in Kopie beigegeben). - Eine minimale Knitterspur sowie ein winziger Einriss. - Beigegeben: Lichtsack-Lampe zur Beleuchtung des Kunstwerks.
64
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Kleiner sechszackiger Stern in Rot, Gelb und Blau auf Schwarz. Tafel. Lack über Tempera u. Papiercollage auf schwarz grundierter Pappe. Um 1933-35. 49,8 x 35 x 0,3 cm.
Die Rückseite mit Papier bezogen u. schwarz grundiert sowie mit Künstlermonogramm versehen (geprägt). Bezeichnet mit der Negativnummer "149/8a".
Dittrich Tafel 82 - Innerhalb der ungegenständlichen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts nimmt Hermann Glöckner mit seinem Tafelwerk eine Sonderposition ein. Abseits verbindlicher ästhetischer Dogmen ließ er sich von einem experimentellen, forschenden Erkunden bildnerischer Möglichkeiten leiten. Statt einer strengen konstruktiven Formgrammatik, wie sie etwa Kasimir Malewitsch, El Lissitzky oder László Moholy-Nagy entwickelten, fügte Glöckner seinen mathematisch fundierten Konstruktionen häufig Kontrapunkte hinzu, die von materiellen und nicht vollständig vorhersehbaren Vorgängen zeugen. Die um 1930 entwickelte Sternform, die der Künstler auch als "Verschränkung von zwei Winkeln" bezeichnete, gilt als eines der Hauptmotive seiner Tafeln. - Unsere zwischen 1933 und 1935 entstandene Tafel führt dieses Prinzip mit äußerster Konzentration vor. Auf einem annähernd schwarzen, rechteckigen Binnenfeld erscheint eine aus drei farbigen Linienzügen gebildete Sternfigur. Rot markiert eine waagerechte und eine senkrechte Achse, während Gelb und Blau zwei schräg gestellte, spitzwinklige Formen beschreiben. Erst durch deren Überschneidung entsteht der Eindruck eines sechszackigen Sterns. Die Form ist nicht als geschlossene Silhouette gegeben, sondern muss vom Auge aus Linien, Richtungen und Schnittpunkten zusammengesetzt werden. Glöckner zeigt weniger einen Stern als vielmehr den Vorgang seiner Entstehung. - Bewusst vermeidet Glöckner die vollkommene Symmetrie. Die Zacken sind unterschiedlich lang, die Winkelfiguren gegeneinander verschoben und die Achsen nicht in einem einzigen Mittelpunkt gebündelt. Diese kontrollierte Unregelmäßigkeit verleiht der Konstruktion ihre Spannung. Die horizontale rote Linie stabilisiert das Gefüge, während die vertikale es nach oben und unten aufspannt. Gelb steigt steil empor und verläuft anschließend diagonal nach rechts; Blau entwickelt eine gegenläufige Bewegung, die von links ansteigt und scharf nach unten abknickt. Die statische Sternform verwandelt sich so in ein dynamisches System aus Kräften, Richtungen und räumlichen Beziehungen. - Die drei nahezu unvermischten Grundfarben Rot, Gelb und Blau heben sich leuchtend vom schwarzen Grund ab. Farbe füllt hier keine Flächen, sondern wird selbst zur konstruktiven Linie. Die farbliche Unterscheidung macht die Bestandteile der Figur nachvollziehbar und zeigt zugleich, wie aus ihrer Überlagerung eine neue Gestalt hervorgeht. Das Schwarz erzeugt einen unbestimmten Tiefenraum, in dem die Linien zu schweben und sich zugleich in die Fläche einzuschreiben scheinen. - Durch mathematische Klarheit, handwerkliche Unmittelbarkeit und elementare Farbsetzung mit bewegter Raumwirkung erscheint unser Stern weder als dekoratives Ornament noch als eindeutig symbolisch aufgeladenes Zeichen, sondern als Modell eines Denkens in Beziehungen. - Leichte Gebrauchsspuren sowie stellenweise Retuschen.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Kleiner sechszackiger Stern in Rot, Gelb und Blau auf Schwarz. Tafel. Lack über Tempera u. Papiercollage auf schwarz grundierter Pappe. Um 1933-35. 49,8 x 35 x 0,3 cm.
Die Rückseite mit Papier bezogen u. schwarz grundiert sowie mit Künstlermonogramm versehen (geprägt). Bezeichnet mit der Negativnummer "149/8a".
Dittrich Tafel 82 - Innerhalb der ungegenständlichen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts nimmt Hermann Glöckner mit seinem Tafelwerk eine Sonderposition ein. Abseits verbindlicher ästhetischer Dogmen ließ er sich von einem experimentellen, forschenden Erkunden bildnerischer Möglichkeiten leiten. Statt einer strengen konstruktiven Formgrammatik, wie sie etwa Kasimir Malewitsch, El Lissitzky oder László Moholy-Nagy entwickelten, fügte Glöckner seinen mathematisch fundierten Konstruktionen häufig Kontrapunkte hinzu, die von materiellen und nicht vollständig vorhersehbaren Vorgängen zeugen. Die um 1930 entwickelte Sternform, die der Künstler auch als "Verschränkung von zwei Winkeln" bezeichnete, gilt als eines der Hauptmotive seiner Tafeln. - Unsere zwischen 1933 und 1935 entstandene Tafel führt dieses Prinzip mit äußerster Konzentration vor. Auf einem annähernd schwarzen, rechteckigen Binnenfeld erscheint eine aus drei farbigen Linienzügen gebildete Sternfigur. Rot markiert eine waagerechte und eine senkrechte Achse, während Gelb und Blau zwei schräg gestellte, spitzwinklige Formen beschreiben. Erst durch deren Überschneidung entsteht der Eindruck eines sechszackigen Sterns. Die Form ist nicht als geschlossene Silhouette gegeben, sondern muss vom Auge aus Linien, Richtungen und Schnittpunkten zusammengesetzt werden. Glöckner zeigt weniger einen Stern als vielmehr den Vorgang seiner Entstehung. - Bewusst vermeidet Glöckner die vollkommene Symmetrie. Die Zacken sind unterschiedlich lang, die Winkelfiguren gegeneinander verschoben und die Achsen nicht in einem einzigen Mittelpunkt gebündelt. Diese kontrollierte Unregelmäßigkeit verleiht der Konstruktion ihre Spannung. Die horizontale rote Linie stabilisiert das Gefüge, während die vertikale es nach oben und unten aufspannt. Gelb steigt steil empor und verläuft anschließend diagonal nach rechts; Blau entwickelt eine gegenläufige Bewegung, die von links ansteigt und scharf nach unten abknickt. Die statische Sternform verwandelt sich so in ein dynamisches System aus Kräften, Richtungen und räumlichen Beziehungen. - Die drei nahezu unvermischten Grundfarben Rot, Gelb und Blau heben sich leuchtend vom schwarzen Grund ab. Farbe füllt hier keine Flächen, sondern wird selbst zur konstruktiven Linie. Die farbliche Unterscheidung macht die Bestandteile der Figur nachvollziehbar und zeigt zugleich, wie aus ihrer Überlagerung eine neue Gestalt hervorgeht. Das Schwarz erzeugt einen unbestimmten Tiefenraum, in dem die Linien zu schweben und sich zugleich in die Fläche einzuschreiben scheinen. - Durch mathematische Klarheit, handwerkliche Unmittelbarkeit und elementare Farbsetzung mit bewegter Raumwirkung erscheint unser Stern weder als dekoratives Ornament noch als eindeutig symbolisch aufgeladenes Zeichen, sondern als Modell eines Denkens in Beziehungen. - Leichte Gebrauchsspuren sowie stellenweise Retuschen.
65
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Schwarzweiß geteilte Keilform nach links. Wendetafel. Lack über Tempera, Silberfarbe, Kohle u. collagiertem Karton auf fester Pappe. Vertikal u. horizontal durchbohrt, mit Schnurdurchzug. Um 1933-35/70. 14,5 x 10,2 x 0,7 cm.
Dittrich Tafel 98 - Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Faltungen. Arbeiten aus fünf Jahrzehnten. Schwerin u.a., Staatliches Museum, 1996, Katalog-Nr. 15, S. 43. - Mit unserer Wendetafel greift Glöckner eine erste Fassung aus den 1930er Jahren auf. Dabei wiederholte er keine abgeschlossene Komposition, sondern überprüfte erneut eine zentrale Formidee seines konstruktiven Schaffens, bei dem die Diagonale der Ausgangspunkt ist. Als "tragendes Konstruktionselement des Tafelwerks" entwickelte Glöckner aus ihr den spitzen Winkel und schließlich den Keil, der in verschiedenen Ausprägungen zahlreiche frühe Tafeln bestimmt (Werner Schmidt, in: Hermann Glöckner. Die Tafeln 1919-1985, Dresden/Stuttgart 1992, S. 30). - In der vorliegenden Arbeit treffen zwei lang gestreckte Keilformen in einer gemeinsamen Spitze aufeinander. Beim Wenden der Tafel wechseln Schwarz und Weiß ihre Position und verändern dadurch die optische Gewichtung. Das Verhältnis von Positiv und Negativ wird unmittelbar erfahrbar. Die diagonal auf- und absteigenden Spitzen erzeugen zugleich eine Bewegung, die über das begrenzende Rechteck hinauszuweisen scheint.- Die Ecken mit leichten Farbverlusten.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Schwarzweiß geteilte Keilform nach links. Wendetafel. Lack über Tempera, Silberfarbe, Kohle u. collagiertem Karton auf fester Pappe. Vertikal u. horizontal durchbohrt, mit Schnurdurchzug. Um 1933-35/70. 14,5 x 10,2 x 0,7 cm.
Dittrich Tafel 98 - Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Faltungen. Arbeiten aus fünf Jahrzehnten. Schwerin u.a., Staatliches Museum, 1996, Katalog-Nr. 15, S. 43. - Mit unserer Wendetafel greift Glöckner eine erste Fassung aus den 1930er Jahren auf. Dabei wiederholte er keine abgeschlossene Komposition, sondern überprüfte erneut eine zentrale Formidee seines konstruktiven Schaffens, bei dem die Diagonale der Ausgangspunkt ist. Als "tragendes Konstruktionselement des Tafelwerks" entwickelte Glöckner aus ihr den spitzen Winkel und schließlich den Keil, der in verschiedenen Ausprägungen zahlreiche frühe Tafeln bestimmt (Werner Schmidt, in: Hermann Glöckner. Die Tafeln 1919-1985, Dresden/Stuttgart 1992, S. 30). - In der vorliegenden Arbeit treffen zwei lang gestreckte Keilformen in einer gemeinsamen Spitze aufeinander. Beim Wenden der Tafel wechseln Schwarz und Weiß ihre Position und verändern dadurch die optische Gewichtung. Das Verhältnis von Positiv und Negativ wird unmittelbar erfahrbar. Die diagonal auf- und absteigenden Spitzen erzeugen zugleich eine Bewegung, die über das begrenzende Rechteck hinauszuweisen scheint.- Die Ecken mit leichten Farbverlusten.
66
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Hochspannungsmast vor Sonne und zwei Arbeiter. Tempera auf rötlichem Papier. 1934. 46,5 x 33 cm, im Passepartout freigestellt.
Verso signiert, monogrammiert, datiert u. bezeichnet "Künstlerhaus" sowie mit der Werknummer "VZ 411a" versehen.
Dittrich Z 656 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Dresden; Privatsammlung Köln. - Abgebildet in: Hermann Glöckner. Maßstab Landschaft. Leipzig, Galerie am Sachsenplatz und Neustrelitz, galerie refugium, [1993], Nr. 38. - Insgesamt leicht knitterspurig.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Hochspannungsmast vor Sonne und zwei Arbeiter. Tempera auf rötlichem Papier. 1934. 46,5 x 33 cm, im Passepartout freigestellt.
Verso signiert, monogrammiert, datiert u. bezeichnet "Künstlerhaus" sowie mit der Werknummer "VZ 411a" versehen.
Dittrich Z 656 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Dresden; Privatsammlung Köln. - Abgebildet in: Hermann Glöckner. Maßstab Landschaft. Leipzig, Galerie am Sachsenplatz und Neustrelitz, galerie refugium, [1993], Nr. 38. - Insgesamt leicht knitterspurig.
67
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Schornsteine. Tempera, Kohle u. Bleistift über Papiercollage auf grauem Papier. 1937. 54,5 x 25,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert u. datiert (09 10 37/II).
Schmidt Z 708 - Provenienz: Sammlung Gerhard Altenbourg, Altenburg; Privatsammlung München. - Minimale Farbverluste. Leichte horizontale Falzspuren.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Schornsteine. Tempera, Kohle u. Bleistift über Papiercollage auf grauem Papier. 1937. 54,5 x 25,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert u. datiert (09 10 37/II).
Schmidt Z 708 - Provenienz: Sammlung Gerhard Altenbourg, Altenburg; Privatsammlung München. - Minimale Farbverluste. Leichte horizontale Falzspuren.
68
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Sichelformen auf schwarzem Grund). Tempera u. Bleistift auf chamoisfarbenem Japan auf Karton kaschiert. 13,5 x 17 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Sichelformen auf schwarzem Grund). Tempera u. Bleistift auf chamoisfarbenem Japan auf Karton kaschiert. 13,5 x 17 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
69
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Rote, gelbe u. braune Formen über Blau). Putzrelief. Lack über Zementmörtel u. Kreppband auf fester Pappe. 1955. 21 x 14,7 x 1,5 cm.
Verso monogrammiert u. zweifach datiert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden. - Anfang der 1930er Jahre übernahm Glöckner immer wieder Aufträge für kunsthandwerkliche Arbeiten am Bau. Angeregt von der Sgraffito-Technik, in der zuvor aufgetragene verschiedenfarbige Putzschichten durch Ritzen, Kratzen und Schaben so freigelegt werden, dass ein Schriftzug oder ganze Bilder entstehen, übertrug Glöckner den Sgraffito-Putzschnitt ins kleine Format. Trotz der technischen Gemeinsamkeiten steht in vorliegendem Relief die Kombination rein abstrakter Farbflächen in starkem Kontrast zu den realistischen Darstellungen von Glöckners offiziellen Auftragsarbeiten. - Der Rand mit einer winzigen Läsur.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Rote, gelbe u. braune Formen über Blau). Putzrelief. Lack über Zementmörtel u. Kreppband auf fester Pappe. 1955. 21 x 14,7 x 1,5 cm.
Verso monogrammiert u. zweifach datiert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden. - Anfang der 1930er Jahre übernahm Glöckner immer wieder Aufträge für kunsthandwerkliche Arbeiten am Bau. Angeregt von der Sgraffito-Technik, in der zuvor aufgetragene verschiedenfarbige Putzschichten durch Ritzen, Kratzen und Schaben so freigelegt werden, dass ein Schriftzug oder ganze Bilder entstehen, übertrug Glöckner den Sgraffito-Putzschnitt ins kleine Format. Trotz der technischen Gemeinsamkeiten steht in vorliegendem Relief die Kombination rein abstrakter Farbflächen in starkem Kontrast zu den realistischen Darstellungen von Glöckners offiziellen Auftragsarbeiten. - Der Rand mit einer winzigen Läsur.
70
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Hügellandschaft mit Bäumen). Kohle auf Büttenkarton. 1929. 27,2 x 39,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Auf dem montierten Seidenhemdchen signiert, datiert und bezeichnet "Dresden a 24". Verso monogrammiert u. datiert "29.II.".
Rückseitig ein Entwurf von fremder Hand für die Mappe "Das Quadrat als Zierform" von K. Rosenkranz, Graupen 1924. - Die untere rechte Ecke mit einer leichten Knickspur. Der untere Blattrand mit vereinzelten winzigen Braunflecken. Das Seidenhemdchen mit Läsuren.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Hügellandschaft mit Bäumen). Kohle auf Büttenkarton. 1929. 27,2 x 39,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Auf dem montierten Seidenhemdchen signiert, datiert und bezeichnet "Dresden a 24". Verso monogrammiert u. datiert "29.II.".
Rückseitig ein Entwurf von fremder Hand für die Mappe "Das Quadrat als Zierform" von K. Rosenkranz, Graupen 1924. - Die untere rechte Ecke mit einer leichten Knickspur. Der untere Blattrand mit vereinzelten winzigen Braunflecken. Das Seidenhemdchen mit Läsuren.
71
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Paar in Halbfigur. Tempera auf Strohstoff. Um 1946-50. 79 x 58,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Nachlassnummer M 537 - Provenienz: Privatsammlung Dresden; Privatsammlung Radebeul. - Strohstoff stand Glöckner nur unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zur Verfügung. - Glöckners Farbgefühl war außergewöhnlich und macht seine Arbeiten so einzigartig: In vorliegendem Werk nutzt er die dunkelvioletten Umrisse eines Paares in Abendgarderobe als Grundform, um kräftiges Grün, leuchtendes Orange und expressives Gelb zu kombinieren. Die lebendigen Farben tragen dazu bei, die lasziv-lässige Haltung der Figuren zu unterstreichen. - Stellenweise leichtes Craquelé und Farbverluste.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Paar in Halbfigur. Tempera auf Strohstoff. Um 1946-50. 79 x 58,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Nachlassnummer M 537 - Provenienz: Privatsammlung Dresden; Privatsammlung Radebeul. - Strohstoff stand Glöckner nur unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zur Verfügung. - Glöckners Farbgefühl war außergewöhnlich und macht seine Arbeiten so einzigartig: In vorliegendem Werk nutzt er die dunkelvioletten Umrisse eines Paares in Abendgarderobe als Grundform, um kräftiges Grün, leuchtendes Orange und expressives Gelb zu kombinieren. Die lebendigen Farben tragen dazu bei, die lasziv-lässige Haltung der Figuren zu unterstreichen. - Stellenweise leichtes Craquelé und Farbverluste.
72
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Männliches Profilbildnis. Tempera u. Sand über Collage aus Zeitungspapier auf grauer Pappe. 1956. 33 x 25,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso monogrammiert u. datiert (30 12 56/II). Dort zusätzlich mit der Nachlassnummer "2760" versehen.
Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Profile 1922-1983. Stuttgart, Galerie Beatrix Wilhelm, 1991, Katalog-Nr. 49, S. 32.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Männliches Profilbildnis. Tempera u. Sand über Collage aus Zeitungspapier auf grauer Pappe. 1956. 33 x 25,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso monogrammiert u. datiert (30 12 56/II). Dort zusätzlich mit der Nachlassnummer "2760" versehen.
Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Profile 1922-1983. Stuttgart, Galerie Beatrix Wilhelm, 1991, Katalog-Nr. 49, S. 32.
73
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Materialcollage). Gouache u. Gaze über Zeitungspapier auf bräunlichem Büttenkarton. 1956. 29,5 x 21 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso datiert (290156). Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Raum, Zeit, Figur. Ein Dresdner Beitrag zur Moderne. Ulmer Museum, 1991, Katalog-Nr. 19, S. 38.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Materialcollage). Gouache u. Gaze über Zeitungspapier auf bräunlichem Büttenkarton. 1956. 29,5 x 21 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso datiert (290156). Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
Ausgestellt und abgebildet in: Hermann Glöckner. Raum, Zeit, Figur. Ein Dresdner Beitrag zur Moderne. Ulmer Museum, 1991, Katalog-Nr. 19, S. 38.
74
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schwarze Schwünge auf Silber). Gouache auf einem Doppelbogen Zeitungspapier. 1957. 32,2 x 50,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Datiert (210957) u. bezeichnet "Sonntag".
Provenienz: Privatsammlung Bayern; Privatsammlung Hessen. - Leichte Atelierspuren und Randläsuren.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schwarze Schwünge auf Silber). Gouache auf einem Doppelbogen Zeitungspapier. 1957. 32,2 x 50,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Datiert (210957) u. bezeichnet "Sonntag".
Provenienz: Privatsammlung Bayern; Privatsammlung Hessen. - Leichte Atelierspuren und Randläsuren.
75
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Komposition aus geschlossenen Schwüngen). Tempera auf Bütten. 1958. 30,7 x 45,3 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert (58521/2), bezeichnet "Fo 106/3" u. mit Angaben zur Technik versehen.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Komposition aus geschlossenen Schwüngen). Tempera auf Bütten. 1958. 30,7 x 45,3 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert (58521/2), bezeichnet "Fo 106/3" u. mit Angaben zur Technik versehen.
76
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schnurprägung). Prägung auf imitiertem Japan. 1959. 61,8 x 45 cm.
Verso datiert (1959/II) u. bezeichnet "Variante".
Leicht unregelmäßig gebräunt sowie vereinzelte winzige Stockflecken.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schnurprägung). Prägung auf imitiertem Japan. 1959. 61,8 x 45 cm.
Verso datiert (1959/II) u. bezeichnet "Variante".
Leicht unregelmäßig gebräunt sowie vereinzelte winzige Stockflecken.
77
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schwünge). Aquarell, Bleistift u. Graphit auf Bütten. 1961. 45 x 62 cm.
Verso weitere Arbeit in gleicher Technik (Schwünge), dort monogrammiert, zweifach datiert (21 07 61; 22 07 61) u. mit der Nummer "587" versehen.
Lagerspuren.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Schwünge). Aquarell, Bleistift u. Graphit auf Bütten. 1961. 45 x 62 cm.
Verso weitere Arbeit in gleicher Technik (Schwünge), dort monogrammiert, zweifach datiert (21 07 61; 22 07 61) u. mit der Nummer "587" versehen.
Lagerspuren.
78
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Organische Struktur, aufsteigend). Monotypie (Glasdruck in Tempera) in Hellbraun auf imitiertem Japan. 1972. 36 x 50 cm.
Verso signiert, datiert u. bezeichnet "Handdruck Mono".
Die obere rechte Ecke mit einer leichten Knitterspur. Der linke Rand mit einem Einriss.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Organische Struktur, aufsteigend). Monotypie (Glasdruck in Tempera) in Hellbraun auf imitiertem Japan. 1972. 36 x 50 cm.
Verso signiert, datiert u. bezeichnet "Handdruck Mono".
Die obere rechte Ecke mit einer leichten Knitterspur. Der linke Rand mit einem Einriss.
79
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Formen in Grün auf Rot). Tempera über Kartoncollage u. Bleistift auf gräulichem Karton. 1973. In eigens gestalteter schwarzer Kartonmappe. 44 x 34,2 x 0,6 cm.
Verso monogrammiert u. datiert (6.1.1973).
Die Mappe mit leichten Gebrauchsspuren.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Formen in Grün auf Rot). Tempera über Kartoncollage u. Bleistift auf gräulichem Karton. 1973. In eigens gestalteter schwarzer Kartonmappe. 44 x 34,2 x 0,6 cm.
Verso monogrammiert u. datiert (6.1.1973).
Die Mappe mit leichten Gebrauchsspuren.
80
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Variante zur Folge "10 Handdrucke"). Monotypie in Rotbraun auf silberbeschichtetem Packpapier. 1971. 19,8 x 36,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso datiert (300871). Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
o.T. (Variante zur Folge "10 Handdrucke"). Monotypie in Rotbraun auf silberbeschichtetem Packpapier. 1971. 19,8 x 36,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Verso datiert (300871). Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Weigl, Nürnberg.
81
Godron, Johann Benjamin
(1902 München 1965)
Bildnis einer jungen Frau mit Schleier. Öl auf Holz. 1925. 37,3 x 29 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Ausstellungsetikett der Kunsthandlung Schaller, Stuttgart.
Provenienz: Privatsammlung Hamburg. - Abgebildet auf dem Titel der Zeitschrift "Jugend", München 1928, 33. Jg., Heft 18. - Godron studierte ab 1919 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Franz von Stuck. Anschließend führten ihn längere Studienaufenthalte nach Italien, Frankreich und Spanien. Seine Porträts wurden in den 1920er Jahren neben Arbeiten von Christian Schad, Jeanne Mammen oder George Grosz regelmäßig auf den Titelseiten der Zeitschrift "Jugend" abgebildet (Nr. 26/1924, 48/1927, 2/1928, 18/1928, 14/1934, 3/1935 und 50/1937). Seine Porträts, wie das der Ausdruckstänzerin Eva Boy, sind auf sorgfältigen Zeichnungen basierend in einem strengen, linearen Stil ausgeführt und orientieren sich an Altmeistern wie Matthias Grünewald und Albrecht Altdorfer. 1925 nahm Godron an der bahnbrechenden, von Gustav Friedrich Hartlaub organisierten Wanderausstellung "Neue Sachlichkeit - Deutsche Malerei seit dem Expressionismus" in der Kunsthalle Mannheim teil. Die Protagonisten seiner Gemälde porträtierte er stets mit introvertiertem Blick, der eine transzendente, in sich gekehrte melancholische Stimmung zum Ausdruck bringt. In vorliegendem Gemälde versieht er die junge Frau mit einer roten Nelke, die Liebe, Hingabe, Wertschätzung und Treue symbolisiert. - Vereinzelte winzige Retuschen.
(1902 München 1965)
Bildnis einer jungen Frau mit Schleier. Öl auf Holz. 1925. 37,3 x 29 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Ausstellungsetikett der Kunsthandlung Schaller, Stuttgart.
Provenienz: Privatsammlung Hamburg. - Abgebildet auf dem Titel der Zeitschrift "Jugend", München 1928, 33. Jg., Heft 18. - Godron studierte ab 1919 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Franz von Stuck. Anschließend führten ihn längere Studienaufenthalte nach Italien, Frankreich und Spanien. Seine Porträts wurden in den 1920er Jahren neben Arbeiten von Christian Schad, Jeanne Mammen oder George Grosz regelmäßig auf den Titelseiten der Zeitschrift "Jugend" abgebildet (Nr. 26/1924, 48/1927, 2/1928, 18/1928, 14/1934, 3/1935 und 50/1937). Seine Porträts, wie das der Ausdruckstänzerin Eva Boy, sind auf sorgfältigen Zeichnungen basierend in einem strengen, linearen Stil ausgeführt und orientieren sich an Altmeistern wie Matthias Grünewald und Albrecht Altdorfer. 1925 nahm Godron an der bahnbrechenden, von Gustav Friedrich Hartlaub organisierten Wanderausstellung "Neue Sachlichkeit - Deutsche Malerei seit dem Expressionismus" in der Kunsthalle Mannheim teil. Die Protagonisten seiner Gemälde porträtierte er stets mit introvertiertem Blick, der eine transzendente, in sich gekehrte melancholische Stimmung zum Ausdruck bringt. In vorliegendem Gemälde versieht er die junge Frau mit einer roten Nelke, die Liebe, Hingabe, Wertschätzung und Treue symbolisiert. - Vereinzelte winzige Retuschen.
