All Artworks
(315)
82
Godron, Johann Benjamin
(1902 München 1965)
o.T. (Paradiesische Nacht mit weiblichem Akt). Gouache auf Bütten. 1930. 21,3 x 32,6 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(1902 München 1965)
o.T. (Paradiesische Nacht mit weiblichem Akt). Gouache auf Bütten. 1930. 21,3 x 32,6 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
83
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Geringtes Blau-Weiß. Gouache auf gräulichem Bütten. 1994. 48,5 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Geringtes Blau-Weiß. Gouache auf gräulichem Bütten. 1994. 48,5 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
84
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Aufhellung). Öl auf Leinwand. 1992. 180,5 x 215 cm.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
o.T. (Aufhellung). Öl auf Leinwand. 1992. 180,5 x 215 cm.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
85
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Lachmöwe. Öl auf Leinwand. 2003. 160 x 260 cm.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen datiert, betitelt u. mit der Werknummer "8" versehen.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Lachmöwe. Öl auf Leinwand. 2003. 160 x 260 cm.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Keilrahmen datiert, betitelt u. mit der Werknummer "8" versehen.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
86
Göschel, Eberhard
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Himmel über Struktur. Gouache auf bräunlichem Bütten. 48 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Verso von fremder Hand betitelt.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
(Bubenreuth 1943 - 2022 Dresden)
Himmel über Struktur. Gouache auf bräunlichem Bütten. 48 x 63,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Verso von fremder Hand betitelt.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf, direkt vom Künstler erworben.
87
Green, Alan
(London 1932 - 2003 Monmouth)
Drawing No. 326. Mischtechnik über Papiercollage auf chamoisfarbenem Bütten. 1992. 53 x 37,3 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt. Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Annely Juda Fine Art, London.
In unserer Arbeit verbindet Alan Green eine präzise geometrische Formensprache mit einem vielschichtigen, experimentellen Farbauftrag - charakteristisch für seine Malerei der späten Schaffensperiode. Im Zusammenspiel klar begrenzter Flächen und subtil differenzierter Farbschichten untersuchte der Künstler insbesondere die Möglichkeiten von Transparenz und Überlagerung sowie die Materialität der Farbe. - In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert. Leicht stockfleckig.
(London 1932 - 2003 Monmouth)
Drawing No. 326. Mischtechnik über Papiercollage auf chamoisfarbenem Bütten. 1992. 53 x 37,3 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. betitelt. Die Rahmenrückwand verso mit einem Etikett der Galerie Annely Juda Fine Art, London.
In unserer Arbeit verbindet Alan Green eine präzise geometrische Formensprache mit einem vielschichtigen, experimentellen Farbauftrag - charakteristisch für seine Malerei der späten Schaffensperiode. Im Zusammenspiel klar begrenzter Flächen und subtil differenzierter Farbschichten untersuchte der Künstler insbesondere die Möglichkeiten von Transparenz und Überlagerung sowie die Materialität der Farbe. - In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert. Leicht stockfleckig.
88
Grosz, George
(1893 Berlin 1959)
Im Café Josty. Zwei Blatt Bleistiftzeichnungen auf Zeichenblockpapier. 1912. 16 x 10,5 bzw. 10,5 x 16 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils datiert (4.6.12; 25.6.12) u. bezeichnet "Josty". Jeweils mit dem amerikanischen Nachlaß-Prägestempel, dort verso mit der Werknummer "88" bzw. "90" versehen. Blatt 2 verso zusätzlich mit dem deutschen Nachlaßstempel.
In Kopie beigegeben: Echtheitszertifikate für beide Zeichnungen von Ralph Jentsch, New York und Rom, vom 7. Mai 2010. - In seinen Zeichnungen des Café Josty stellte George Grosz das lebhafte Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre dar. Mit scharfem Blick hielt er die unterschiedlichen Menschen und die oft hektische Atmosphäre des berühmten Künstlercafés am Potsdamer Platz fest. Unsere Zeichnungen sind nicht nur ein besonderes Zeitdokument, sondern veranschaulichen George Grosz' einzigartige Fähigkeit, die Widersprüche und den Wandel der damaligen Zeit auf satirische und zugleich gesellschaftskritische Weise sichtbar zu machen. - Der obere beziehungsweise der linke Blattrand perforiert. Blatt 1 die linke obere Ecke mit einer leichten Knickspur.
(1893 Berlin 1959)
Im Café Josty. Zwei Blatt Bleistiftzeichnungen auf Zeichenblockpapier. 1912. 16 x 10,5 bzw. 10,5 x 16 cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils datiert (4.6.12; 25.6.12) u. bezeichnet "Josty". Jeweils mit dem amerikanischen Nachlaß-Prägestempel, dort verso mit der Werknummer "88" bzw. "90" versehen. Blatt 2 verso zusätzlich mit dem deutschen Nachlaßstempel.
In Kopie beigegeben: Echtheitszertifikate für beide Zeichnungen von Ralph Jentsch, New York und Rom, vom 7. Mai 2010. - In seinen Zeichnungen des Café Josty stellte George Grosz das lebhafte Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre dar. Mit scharfem Blick hielt er die unterschiedlichen Menschen und die oft hektische Atmosphäre des berühmten Künstlercafés am Potsdamer Platz fest. Unsere Zeichnungen sind nicht nur ein besonderes Zeitdokument, sondern veranschaulichen George Grosz' einzigartige Fähigkeit, die Widersprüche und den Wandel der damaligen Zeit auf satirische und zugleich gesellschaftskritische Weise sichtbar zu machen. - Der obere beziehungsweise der linke Blattrand perforiert. Blatt 1 die linke obere Ecke mit einer leichten Knickspur.
89
Grundig, Hans
(1901 Dresden 1958)
Straße bei Dohna. Aquarell, Pinsel u. Feder in Tusche auf Karton. 1927. 23,5 x 31,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso betitelt.
Die Ecken mit Löchlein von Reißzwecken. Minimale Lager- und Alterungsspuren.
(1901 Dresden 1958)
Straße bei Dohna. Aquarell, Pinsel u. Feder in Tusche auf Karton. 1927. 23,5 x 31,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso betitelt.
Die Ecken mit Löchlein von Reißzwecken. Minimale Lager- und Alterungsspuren.
90
Grützke, Johannes
(1937 Berlin 2017)
Der eigene erhobene Kopf ohne Hemd (Selbstbildnis). Öl auf Leinwand. 2003. 40 x 30 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert u. datiert (22.1.2003).
Ausgestellt und abgebildet in: Johannes Grützke. Stilleben 2003. Berlin, Ladengalerie, 2003, Katalog-Nr. 12, S. 12 (Leporello zur Ausstellung mit Farbabbildung beigegeben).
(1937 Berlin 2017)
Der eigene erhobene Kopf ohne Hemd (Selbstbildnis). Öl auf Leinwand. 2003. 40 x 30 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert u. datiert (22.1.2003).
Ausgestellt und abgebildet in: Johannes Grützke. Stilleben 2003. Berlin, Ladengalerie, 2003, Katalog-Nr. 12, S. 12 (Leporello zur Ausstellung mit Farbabbildung beigegeben).
91
Grützke, Johannes
(1937 Berlin 2017)
Kopf in Händen haltend. Öl u. Tempera auf grobem Leinen. 1965. 75,5 x 60 cm. Gerahmt.
Monogrammiert. Verso signiert u. datiert.
Das 1965 entstandene Selbstbildnis Grützkes "Kopf in Händen haltend" markiert eine entscheidende Phase seiner künstlerischen Entwicklung unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Das Entstehungsjahr fällt in eine biografische Umbruchzeit: Nach einem kurzen Aufenthalt in Bad Godesberg kehrte Grützke nach Berlin zurück und begann jene unverwechselbare Bildsprache auszubilden, die ihn später zu einem der bedeutendsten Vertreter der figurativen Malerei in Deutschland machen sollte. Das Gemälde zeigt den Künstler in einer radikal verkürzten Nahsicht, sein eigenes Antlitz gleichsam vor sich hertragend, als ließe sich Identität aus dem Körper herauslösen und zum Objekt der Betrachtung machen. Hinter der Hauptfigur erscheint er selbst in Form einer weiteren, kleineren Gestalt, die den Eindruck einer räumlichen wie psychischen Staffelung verstärkt. Diese Vervielfachung des Selbst verweist auf ein zentrales Thema Grützkes: das Selbstbildnis nicht als psychologische Offenbarung, sondern als malerisches Experiment über Identität und Wahrnehmung. Der Künstler spielt mit der Differenz zwischen Gesicht und Maske, zwischen physiognomischer Erscheinung und sozialer Rolle. Das Gesicht wird nicht als unveränderlicher Ausdruck des Individuums verstanden, sondern als formbares Material, das sich vergrößern, verzerren oder gar vom Körper ablösen lässt. Bereits hier zeigt sich jene skeptische Haltung gegenüber einem romantischen Begriff des Selbstporträts, die Grützkes gesamtes Oeuvre prägen sollte.
(1937 Berlin 2017)
Kopf in Händen haltend. Öl u. Tempera auf grobem Leinen. 1965. 75,5 x 60 cm. Gerahmt.
Monogrammiert. Verso signiert u. datiert.
Das 1965 entstandene Selbstbildnis Grützkes "Kopf in Händen haltend" markiert eine entscheidende Phase seiner künstlerischen Entwicklung unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Das Entstehungsjahr fällt in eine biografische Umbruchzeit: Nach einem kurzen Aufenthalt in Bad Godesberg kehrte Grützke nach Berlin zurück und begann jene unverwechselbare Bildsprache auszubilden, die ihn später zu einem der bedeutendsten Vertreter der figurativen Malerei in Deutschland machen sollte. Das Gemälde zeigt den Künstler in einer radikal verkürzten Nahsicht, sein eigenes Antlitz gleichsam vor sich hertragend, als ließe sich Identität aus dem Körper herauslösen und zum Objekt der Betrachtung machen. Hinter der Hauptfigur erscheint er selbst in Form einer weiteren, kleineren Gestalt, die den Eindruck einer räumlichen wie psychischen Staffelung verstärkt. Diese Vervielfachung des Selbst verweist auf ein zentrales Thema Grützkes: das Selbstbildnis nicht als psychologische Offenbarung, sondern als malerisches Experiment über Identität und Wahrnehmung. Der Künstler spielt mit der Differenz zwischen Gesicht und Maske, zwischen physiognomischer Erscheinung und sozialer Rolle. Das Gesicht wird nicht als unveränderlicher Ausdruck des Individuums verstanden, sondern als formbares Material, das sich vergrößern, verzerren oder gar vom Körper ablösen lässt. Bereits hier zeigt sich jene skeptische Haltung gegenüber einem romantischen Begriff des Selbstporträts, die Grützkes gesamtes Oeuvre prägen sollte.
92
Gussmann, Otto
(Wachbach 1869 - 1926 Dresden)
o.T. (Augustusbrücke Dresden). Öl auf Malpappe. 21,5 x 26 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
Provenienz: Seit 1975 Sammlung Glaubrecht Friedrich, Radebeul. - Vom Künstler auf fester Pappe montiert. Eine leichte Kratzspur.
(Wachbach 1869 - 1926 Dresden)
o.T. (Augustusbrücke Dresden). Öl auf Malpappe. 21,5 x 26 cm. Gerahmt.
Monogrammiert.
Provenienz: Seit 1975 Sammlung Glaubrecht Friedrich, Radebeul. - Vom Künstler auf fester Pappe montiert. Eine leichte Kratzspur.
93
Günther, Herta
(1934 Dresden 2018)
An der Bar. Gouache u. Pastell auf chamoisfarbenem leichten Büttenkarton. 1988. 57 x 44 cm, im Passepartout freigestellt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand betitelt.
(1934 Dresden 2018)
An der Bar. Gouache u. Pastell auf chamoisfarbenem leichten Büttenkarton. 1988. 57 x 44 cm, im Passepartout freigestellt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand betitelt.
94
Haacke, Harald
(Wandlitz 1924 - 2004 Berlin)
Schlafende Katze. Bronze mit brauner Patina. 1965. 5 x 12 x 9,5 cm.
Auf der Standfläche monogrammiert u. datiert.
Zwei leichte Kratzspuren.
(Wandlitz 1924 - 2004 Berlin)
Schlafende Katze. Bronze mit brauner Patina. 1965. 5 x 12 x 9,5 cm.
Auf der Standfläche monogrammiert u. datiert.
Zwei leichte Kratzspuren.
95
Haase-Jastrow, Kurt
(Jastrow, Westpreußen 1885 - 1958 Berlin)
Berliner Tiergarten. Öl auf Leinwand. Um 1932. 80 x 92,5 cm. Gerahmt.
Verso mit dem Nachlaßstempel des Künstlers, dort mit der Nummer "207" versehen sowie zusätzlich von Margarete Haase am 26.8.59 autorisiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer aus dem Nachlass des Künstlers erworben. - Kurt Haase-Jastrow studierte in Berlin und Dresden, unter anderem bei Eugen Bracht und Oskar Zwintscher. Anschließend arbeitete er in Berlin-Charlottenburg als Landschafts-, Porträt-, Interieur- und Stillebenmaler. Seit 1913 war er regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1920 erhielt er anteilig den Großen Staatspreis für Malerei der Preußischen Akademie der Künste. Studienreisen führten ihn unter anderem in die Niederlande, die Schweiz und nach Spanien; wiederholt hielt er sich zudem an der Ostseeküste auf. Ausgehend von einer spätimpressionistischen Malweise entwickelte er in den 1920er Jahren eine zunehmend expressive Formensprache. Auch unser Gemälde, das den Berliner Tiergarten als dicht bewachsenen, menschenleeren Naturraum zeigt, ist dieser mittleren Schaffensphase zuzuordnen. Eine dunkle Wasserfläche, hoch aufragende Baumstämme und ineinandergreifende Blattmassen bestimmen die Komposition. Die gedämpfte Palette aus Grün-, Braun- und Grautönen wird durch helle Lichtflecken belebt. Sichtbare Pinselzüge und vereinfachte, teilweise stark konturierte Formen verleihen der Landschaft eine expressive Wirkung. - Die Leinwand verso fachmännisch restauriert. Vereinzelte winzige Retuschen.
(Jastrow, Westpreußen 1885 - 1958 Berlin)
Berliner Tiergarten. Öl auf Leinwand. Um 1932. 80 x 92,5 cm. Gerahmt.
Verso mit dem Nachlaßstempel des Künstlers, dort mit der Nummer "207" versehen sowie zusätzlich von Margarete Haase am 26.8.59 autorisiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer aus dem Nachlass des Künstlers erworben. - Kurt Haase-Jastrow studierte in Berlin und Dresden, unter anderem bei Eugen Bracht und Oskar Zwintscher. Anschließend arbeitete er in Berlin-Charlottenburg als Landschafts-, Porträt-, Interieur- und Stillebenmaler. Seit 1913 war er regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1920 erhielt er anteilig den Großen Staatspreis für Malerei der Preußischen Akademie der Künste. Studienreisen führten ihn unter anderem in die Niederlande, die Schweiz und nach Spanien; wiederholt hielt er sich zudem an der Ostseeküste auf. Ausgehend von einer spätimpressionistischen Malweise entwickelte er in den 1920er Jahren eine zunehmend expressive Formensprache. Auch unser Gemälde, das den Berliner Tiergarten als dicht bewachsenen, menschenleeren Naturraum zeigt, ist dieser mittleren Schaffensphase zuzuordnen. Eine dunkle Wasserfläche, hoch aufragende Baumstämme und ineinandergreifende Blattmassen bestimmen die Komposition. Die gedämpfte Palette aus Grün-, Braun- und Grautönen wird durch helle Lichtflecken belebt. Sichtbare Pinselzüge und vereinfachte, teilweise stark konturierte Formen verleihen der Landschaft eine expressive Wirkung. - Die Leinwand verso fachmännisch restauriert. Vereinzelte winzige Retuschen.
96
Haer, Adolf de
(Düsseldorf 1892 - 1944 bei Osnabrück)
o.T. (Feldrand mit Mohnblumen). Aquarell auf Ingres Bütten. 1926. 63 x 48 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
De Haer gehörte 1919 zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe "Das Junge Rheinland" und zum Kreis um Johanna Ey in Düsseldorf. Zu seinen Künstlerfreunden zählten Gert Wollheim, Otto Pankok und Werner Gilles. 1921 hatte er in der Altstadt-Galerie "Junge Kunst - Frau Ey" seine erste Einzelausstellung und war gleichzeitig mit Abbildungen im ersten Heft der Zeitschrift "Das Junge Rheinland" vertreten. - Der linke Rand mit zwei professionell hinterlegten Einrissen. Insgesamt gebräunt.
(Düsseldorf 1892 - 1944 bei Osnabrück)
o.T. (Feldrand mit Mohnblumen). Aquarell auf Ingres Bütten. 1926. 63 x 48 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
De Haer gehörte 1919 zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe "Das Junge Rheinland" und zum Kreis um Johanna Ey in Düsseldorf. Zu seinen Künstlerfreunden zählten Gert Wollheim, Otto Pankok und Werner Gilles. 1921 hatte er in der Altstadt-Galerie "Junge Kunst - Frau Ey" seine erste Einzelausstellung und war gleichzeitig mit Abbildungen im ersten Heft der Zeitschrift "Das Junge Rheinland" vertreten. - Der linke Rand mit zwei professionell hinterlegten Einrissen. Insgesamt gebräunt.
97
Hahs, Erwin
(Berlin 1887 - 1970 Zernsdorf)
Trio. Öl auf Hartfaser. 1949. 80 x 60 cm. Gerahmt.
Verso von Iris Hahs autorisiert, datiert u. betitelt.
Dolgner G 1949_01 - Reimer 70 - In unserer 1949 entstandenen Komposition lässt Erwin Hahs Musik und Malerei zu einer bildnerischen Einheit verschmelzen. Anstelle einer erzählerischen Darstellung eines Ensembles entwickelte der Künstler ein vielschichtiges Gefüge aus Instrumenten, geometrischen Formen und Farbflächen, das Rhythmus und Harmonie des Musizierens visuell erfahrbar macht. Der Titel "Trio" verweist dabei weniger auf eine konkrete Aufführung als auf das Zusammenwirken verschiedener künstlerischer Ausdrucksebenen. Charakteristisch für Hahs ist die Verbindung gegenständlicher Motive mit einer vom Kubismus und Expressionismus geprägten Formensprache. Kristalline Farbflächen strukturieren den Bildraum und verleihen der Komposition eine rhythmische Dynamik, in der Farbe, Linie und Form die Funktion musikalischer Klänge übernehmen. Entstanden in der frühen Nachkriegszeit, steht "Trio" exemplarisch für Hahs' Überzeugung, dass Malerei - wie die Musik - über das Sichtbare hinaus innere Resonanzräume eröffnen kann. Als Professor an der Burg Giebichenstein entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, die konstruktive Ordnung mit poetischer Ausdruckskraft verbindet.
(Berlin 1887 - 1970 Zernsdorf)
Trio. Öl auf Hartfaser. 1949. 80 x 60 cm. Gerahmt.
Verso von Iris Hahs autorisiert, datiert u. betitelt.
Dolgner G 1949_01 - Reimer 70 - In unserer 1949 entstandenen Komposition lässt Erwin Hahs Musik und Malerei zu einer bildnerischen Einheit verschmelzen. Anstelle einer erzählerischen Darstellung eines Ensembles entwickelte der Künstler ein vielschichtiges Gefüge aus Instrumenten, geometrischen Formen und Farbflächen, das Rhythmus und Harmonie des Musizierens visuell erfahrbar macht. Der Titel "Trio" verweist dabei weniger auf eine konkrete Aufführung als auf das Zusammenwirken verschiedener künstlerischer Ausdrucksebenen. Charakteristisch für Hahs ist die Verbindung gegenständlicher Motive mit einer vom Kubismus und Expressionismus geprägten Formensprache. Kristalline Farbflächen strukturieren den Bildraum und verleihen der Komposition eine rhythmische Dynamik, in der Farbe, Linie und Form die Funktion musikalischer Klänge übernehmen. Entstanden in der frühen Nachkriegszeit, steht "Trio" exemplarisch für Hahs' Überzeugung, dass Malerei - wie die Musik - über das Sichtbare hinaus innere Resonanzräume eröffnen kann. Als Professor an der Burg Giebichenstein entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, die konstruktive Ordnung mit poetischer Ausdruckskraft verbindet.
98
Hauptmann, Ivo
(Erkner bei Berlin 1886 - 1973 Hamburg)
Sommerliche Bucht mit Segelbooten. Öl auf Leinwand. Um 1910-15. 54,8 x 80,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland. - Ivo Hauptmann, 1886 als Sohn des Schriftstellers Gerhart Hauptmann geboren, kam früh mit der französischen Moderne in Berührung. Er studierte zunächst an der Pariser Académie Julian, anschließend bei Lovis Corinth in Berlin und an der Kunstschule in Weimar. Während eines zweiten Parisaufenthalts von 1909 bis 1912 besuchte er die Académie Ranson und lernte Paul Signac kennen, der ihn nachhaltig mit dem Pointillismus vertraut machte. Die Verbindung zu Signac ist für Hauptmanns Hafen- und Küstenbilder besonders bedeutsam. Wie dieser machte er Segelboote, Hafenbecken und sonnenbeschienene Wasserflächen zu Trägern einer farbigen Lichtmalerei. Hauptmann übernahm jedoch nicht Signacs systematische Technik, sondern entwickelte eine persönlichere Handschrift, in der sichtbare Pinselzüge und kräftige Konturen erhalten bleiben. Ein auf den 28. September 1910 datiertes Aquarell "Boote in St. Tropez" sowie weitere Ansichten der dortigen Hafeneinfahrt und Bootswerft belegen Hauptmanns Beschäftigung mit der südfranzösischen Küste. Auch die vorliegende Bucht besitzt einen deutlich mediterranen Charakter. Die geschätzte Datierung umfasst eine stilistische Übergangszeit. In den Vorkriegsjahren stand Hauptmann besonders deutlich unter dem Einfluss des französischen Neoimpressionismus. Um 1914 wurden seine Formen kompakter und die Konturen ausgeprägter. In den frühen 1920er Jahren verband er seine pointillistischen Erfahrungen zunehmend mit einer expressiveren Bildsprache. Gerade diese Verbindung prägt die sommerliche Bucht: Das kleinteilige Flimmern von Wasser und Himmel verweist auf Hauptmanns Pariser und südfranzösische Erfahrungen, während die dunkel eingefassten Felsen, Baumgruppen und Architekturformen bereits über den reinen Neoimpressionismus hinausweisen. Damit ist das Gemälde ein charakteristisches Beispiel für Hauptmanns eigenständigen Umgang mit dem Pointillismus und steht an einem produktiven Übergang zwischen französischem Neoimpressionismus und einer zunehmend expressiven deutschen Moderne. - Stellenweise leichtes Craquelé. Die Leinwand verso mit einer fachmännisch hinterlegten Läsur sowie leichten Lagerspuren.
(Erkner bei Berlin 1886 - 1973 Hamburg)
Sommerliche Bucht mit Segelbooten. Öl auf Leinwand. Um 1910-15. 54,8 x 80,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland. - Ivo Hauptmann, 1886 als Sohn des Schriftstellers Gerhart Hauptmann geboren, kam früh mit der französischen Moderne in Berührung. Er studierte zunächst an der Pariser Académie Julian, anschließend bei Lovis Corinth in Berlin und an der Kunstschule in Weimar. Während eines zweiten Parisaufenthalts von 1909 bis 1912 besuchte er die Académie Ranson und lernte Paul Signac kennen, der ihn nachhaltig mit dem Pointillismus vertraut machte. Die Verbindung zu Signac ist für Hauptmanns Hafen- und Küstenbilder besonders bedeutsam. Wie dieser machte er Segelboote, Hafenbecken und sonnenbeschienene Wasserflächen zu Trägern einer farbigen Lichtmalerei. Hauptmann übernahm jedoch nicht Signacs systematische Technik, sondern entwickelte eine persönlichere Handschrift, in der sichtbare Pinselzüge und kräftige Konturen erhalten bleiben. Ein auf den 28. September 1910 datiertes Aquarell "Boote in St. Tropez" sowie weitere Ansichten der dortigen Hafeneinfahrt und Bootswerft belegen Hauptmanns Beschäftigung mit der südfranzösischen Küste. Auch die vorliegende Bucht besitzt einen deutlich mediterranen Charakter. Die geschätzte Datierung umfasst eine stilistische Übergangszeit. In den Vorkriegsjahren stand Hauptmann besonders deutlich unter dem Einfluss des französischen Neoimpressionismus. Um 1914 wurden seine Formen kompakter und die Konturen ausgeprägter. In den frühen 1920er Jahren verband er seine pointillistischen Erfahrungen zunehmend mit einer expressiveren Bildsprache. Gerade diese Verbindung prägt die sommerliche Bucht: Das kleinteilige Flimmern von Wasser und Himmel verweist auf Hauptmanns Pariser und südfranzösische Erfahrungen, während die dunkel eingefassten Felsen, Baumgruppen und Architekturformen bereits über den reinen Neoimpressionismus hinausweisen. Damit ist das Gemälde ein charakteristisches Beispiel für Hauptmanns eigenständigen Umgang mit dem Pointillismus und steht an einem produktiven Übergang zwischen französischem Neoimpressionismus und einer zunehmend expressiven deutschen Moderne. - Stellenweise leichtes Craquelé. Die Leinwand verso mit einer fachmännisch hinterlegten Läsur sowie leichten Lagerspuren.
99
Hampel, Angela
(Räckelwitz 1956 - lebt in Dresden)
Frau mit Fuchs. Acryl auf Hartfaser. 1990. 90 x 65 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer 1991 in der Galerie Döbele, Stuttgart, erworben. - Ausgestellt in: Angela Hampel. Gudrun Trendafilov. Neue Bilder. Stuttgart, Galerie Döbele, 1991. Katalog-Nr. 7.
(Räckelwitz 1956 - lebt in Dresden)
Frau mit Fuchs. Acryl auf Hartfaser. 1990. 90 x 65 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer 1991 in der Galerie Döbele, Stuttgart, erworben. - Ausgestellt in: Angela Hampel. Gudrun Trendafilov. Neue Bilder. Stuttgart, Galerie Döbele, 1991. Katalog-Nr. 7.
100
Hegenbarth, Josef
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Musikalische Clowns. Leimfarbe auf chamoisfarbenem Büttenkarton. Um 1952. 28,5 x 38 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso weitere Arbeit in Leimfarbe (Musikerpaar), dort bezeichnet "Clown".
Zesch/Hegenbarth WVZ B III 825 - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Verso Spuren der früheren Montierung. Die linke Ecke mit einem hinterlegten Einriss. Lagerspuren.
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Musikalische Clowns. Leimfarbe auf chamoisfarbenem Büttenkarton. Um 1952. 28,5 x 38 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso weitere Arbeit in Leimfarbe (Musikerpaar), dort bezeichnet "Clown".
Zesch/Hegenbarth WVZ B III 825 - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Verso Spuren der früheren Montierung. Die linke Ecke mit einem hinterlegten Einriss. Lagerspuren.
101*
Hegenbarth, Josef
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Hirschziegenantilope. Leimfarbe auf Büttenkarton. 1932. 33 x 42,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. betitelt.
Zesch/Hegenbarth WVZ B V 702 - Provenienz: Atelier des Künstlers; 1940 Privatsammlung Dresden; 2005 Sammlung Ulrich Zesch, Dresden; 2014 Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt in: Josef Hegenbarth. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2010, Katalog-Nr. 5 sowie in: Josef Hegenbarth. Wirklichkeit und Phantasie. Gedenkausstellung zum 50. Todestag. Dresden, Galerie Döbele, 2012.
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Hirschziegenantilope. Leimfarbe auf Büttenkarton. 1932. 33 x 42,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. betitelt.
Zesch/Hegenbarth WVZ B V 702 - Provenienz: Atelier des Künstlers; 1940 Privatsammlung Dresden; 2005 Sammlung Ulrich Zesch, Dresden; 2014 Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt in: Josef Hegenbarth. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2010, Katalog-Nr. 5 sowie in: Josef Hegenbarth. Wirklichkeit und Phantasie. Gedenkausstellung zum 50. Todestag. Dresden, Galerie Döbele, 2012.
