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Kemény, Zoltán
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Kemény, Zoltán
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Lumière réfléchie. Relief. Messing, geschweißt, auf Holz. 1963. 47,5 x 57,3 x 13,7 cm.
Verso in Versalien signiert u. mit der Werknummer "160" versehen. Mit einem Etikett der Galerie Maeght Lelong, Zürich, dort typografisch datiert, betitelt u. mit weiteren Angaben zum Werk versehen.
Kemény 166 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Zoltán Keménys Metall-Assemblagen, die er ab Mitte der 1950er Jahre schuf, sind der Höhepunkt seines Oeuvres. Für diese Arbeiten nutzte er industrielle Fertigteile zusammen mit Altmetallen, die er erhitzte, bog, schnitt und präzise zusammenschweißte. Es entstanden rhythmisch verdichtete Strukturen, die optisch zu vibrieren scheinen, worauf auch die Titel seiner Werke verweisen. In "Lumière réfléchie" entwickelte Kemény aus geschichteten und verschränkten Metallprofilen eine dynamische Reliefstruktur, deren Erscheinung sich mit dem wechselnden Lichteinfall fortwährend verändert. Dadurch oszilliert das Werk zwischen Bild und Skulptur: Die glänzende Messingoberfläche reflektiert das Licht, erzeugt ein lebendiges Spiel aus Glanz, Schatten und Tiefenwirkung und bindet den Betrachter aktiv in den Wahrnehmungsprozess ein. - Nach einer Tischlerlehre hatte Kemény von 1924 bis 1930 Architektur und Malerei in Budapest studiert, bevor er nach Paris zog. Dort angekommen, war er gezwungen die "Malerei" - ein Terminus, den er für all seine Arbeiten verwendete, darunter auch seine Metallreliefs - vorerst aufzugeben und seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh Kemény erst nach Marseille und ließ sich schließlich 1942 in Zürich nieder, wo er begann, sich wieder seiner Kunst zu widmen. - Stellenweise Oxidationsspuren.
(Banica 1907 - 1965 Zürich)
Lumière réfléchie. Relief. Messing, geschweißt, auf Holz. 1963. 47,5 x 57,3 x 13,7 cm.
Verso in Versalien signiert u. mit der Werknummer "160" versehen. Mit einem Etikett der Galerie Maeght Lelong, Zürich, dort typografisch datiert, betitelt u. mit weiteren Angaben zum Werk versehen.
Kemény 166 - Provenienz: Sammlung Margrit Loh, Zug; Privatsammlung Bayern. - Zoltán Keménys Metall-Assemblagen, die er ab Mitte der 1950er Jahre schuf, sind der Höhepunkt seines Oeuvres. Für diese Arbeiten nutzte er industrielle Fertigteile zusammen mit Altmetallen, die er erhitzte, bog, schnitt und präzise zusammenschweißte. Es entstanden rhythmisch verdichtete Strukturen, die optisch zu vibrieren scheinen, worauf auch die Titel seiner Werke verweisen. In "Lumière réfléchie" entwickelte Kemény aus geschichteten und verschränkten Metallprofilen eine dynamische Reliefstruktur, deren Erscheinung sich mit dem wechselnden Lichteinfall fortwährend verändert. Dadurch oszilliert das Werk zwischen Bild und Skulptur: Die glänzende Messingoberfläche reflektiert das Licht, erzeugt ein lebendiges Spiel aus Glanz, Schatten und Tiefenwirkung und bindet den Betrachter aktiv in den Wahrnehmungsprozess ein. - Nach einer Tischlerlehre hatte Kemény von 1924 bis 1930 Architektur und Malerei in Budapest studiert, bevor er nach Paris zog. Dort angekommen, war er gezwungen die "Malerei" - ein Terminus, den er für all seine Arbeiten verwendete, darunter auch seine Metallreliefs - vorerst aufzugeben und seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh Kemény erst nach Marseille und ließ sich schließlich 1942 in Zürich nieder, wo er begann, sich wieder seiner Kunst zu widmen. - Stellenweise Oxidationsspuren.
Estimated price: 5.000 €
