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Klein, César
(Hamburg 1876 - 1954 Pansdorf bei Lübeck)
Klein, César
(Hamburg 1876 - 1954 Pansdorf bei Lübeck)
Stilleben mit schwarzer Flasche. Öl auf Leinwand. Um 1927. 59 x 70 cm. Gerahmt.
Verso auf dem Originalrahmen in Versalien signiert sowie auf dem Keilrahmen betitelt.
Pfefferkorn 140 - Abgebildet in: Rudolf Pfefferkorn, César Klein, Berlin 1962, S. 55; Uwe Haupenthal, César Klein. Metamorphosen. Dresden 2004, S. 92 sowie in: Ruth Dalinghaus, Neue Welten - César Klein. Freie Kunst. Norderstedt 2021, S. 114. - César Klein gehört zu den bedeutenden, heute jedoch vielfach unterschätzten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Moderne. Als Mitbegründer der Novembergruppe und enger Weggefährte von Walter Gropius, der ihm den Spitznamen "Rhythmus" verlieh, bewegte sich Klein im Spannungsfeld von Malerei, Architektur, Theater und angewandter Kunst. Um 1927 befand sich sein Werk in einer entscheidenden Übergangsphase: Die expressive Bildsprache der Vorkriegsjahre verband sich zunehmend mit den klareren Formauffassungen des Spätkubismus und einem gesteigerten Interesse an Raumwirkung und fließender Ordnung. Die Farbflächen wirken geordneter, die Kompositionen konzentrierter und architektonischer aufgebaut. Dabei blieb jedoch der zentrale Ausdruckswille des Expressionismus erhalten: Farbe und Form dienten nicht der naturalistischen Wiedergabe, sondern der inneren Steigerung des Bildgegenstandes. Die kühlen Farbtöne geben dem vorliegenden Stilleben eine gewisse Sachlichkeit, der zugleich weiche, fließende Formen entgegengesetzt werden. Gerade diese Verbindung aus emotionaler Intensität und struktureller Disziplin verleiht Kleins Werken jener Jahre ihre besondere Spannung. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste.
(Hamburg 1876 - 1954 Pansdorf bei Lübeck)
Stilleben mit schwarzer Flasche. Öl auf Leinwand. Um 1927. 59 x 70 cm. Gerahmt.
Verso auf dem Originalrahmen in Versalien signiert sowie auf dem Keilrahmen betitelt.
Pfefferkorn 140 - Abgebildet in: Rudolf Pfefferkorn, César Klein, Berlin 1962, S. 55; Uwe Haupenthal, César Klein. Metamorphosen. Dresden 2004, S. 92 sowie in: Ruth Dalinghaus, Neue Welten - César Klein. Freie Kunst. Norderstedt 2021, S. 114. - César Klein gehört zu den bedeutenden, heute jedoch vielfach unterschätzten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Moderne. Als Mitbegründer der Novembergruppe und enger Weggefährte von Walter Gropius, der ihm den Spitznamen "Rhythmus" verlieh, bewegte sich Klein im Spannungsfeld von Malerei, Architektur, Theater und angewandter Kunst. Um 1927 befand sich sein Werk in einer entscheidenden Übergangsphase: Die expressive Bildsprache der Vorkriegsjahre verband sich zunehmend mit den klareren Formauffassungen des Spätkubismus und einem gesteigerten Interesse an Raumwirkung und fließender Ordnung. Die Farbflächen wirken geordneter, die Kompositionen konzentrierter und architektonischer aufgebaut. Dabei blieb jedoch der zentrale Ausdruckswille des Expressionismus erhalten: Farbe und Form dienten nicht der naturalistischen Wiedergabe, sondern der inneren Steigerung des Bildgegenstandes. Die kühlen Farbtöne geben dem vorliegenden Stilleben eine gewisse Sachlichkeit, der zugleich weiche, fließende Formen entgegengesetzt werden. Gerade diese Verbindung aus emotionaler Intensität und struktureller Disziplin verleiht Kleins Werken jener Jahre ihre besondere Spannung. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste.
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