All Artworks
(315)
21
Burchartz, Max
(Elberfeld 1887 - 1961 Essen)
Lüneburger Trinker (Selbstbildnis). Öl über Graphit auf Leinwand. 1920. 77 x 58,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet "Bild 36". Der Keilrahmen verso mit einem Etikett der Galerie Flechtheim, dort handschriftlich nummeriert "2950".
Provenienz: Privatsammlung Erfurt. - Ausgestellt in: Max Burchartz. Bildwerke von Rudolf Belling. Düsseldorf, Galerie Alfred Flechtheim, 1920, Katalog-Nr. 76. - In unserem 1920 entstandenen Gemälde verbindet Max Burchartz ein repräsentatives Figurenbild mit einer bühnenhaft verdichteten Stadt- und Wasserlandschaft. Ein elegant gekleideter junger Mann, vermutlich der Künstler selbst, sitzt dicht an die vordere Bildebene gerückt. Dunkler Anzug, weißes Hemd und schmale Fliege verleihen ihm eine betont urbane Erscheinung. In der erhobenen Hand hält er ein Stielglas, während die andere auf einer hellen Tischfläche ruht, auf der ein einzelner Fisch zu sehen ist. Dieses ebenso alltägliche wie rätselhafte Motiv führt die Darstellung über die Grenzen des konventionellen Porträts hinaus. - Dabei wird nahezu die gesamte Komposition durch die Figur beherrscht. Ihr schmaler Kopf mit stark konturierter Nase und mandelförmigen Augen ist nicht naturalistisch modelliert, sondern aus kantig gegeneinandergesetzten Flächen aufgebaut. Der konzentrierte, zugleich distanzierte Blick richtet sich unmittelbar auf den Betrachter. Erscheinung und Inszenierung legen nahe, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein Selbstbildnis des damals 33-jährigen Künstlers handelt. Burchartz zeigt sich weniger als Privatperson denn als stilisierte Künstlerfigur: weltläufig, melancholisch und aufmerksam, angesiedelt zwischen gesellschaftlicher Präsenz und innerer Absonderung. - Hinter dem Dargestellten entfaltet sich ein in mehrere Zonen gegliederter Bildraum. Steil aufragende Backsteinbauten, Giebel, Mauern und Geländer erinnern an das historische Stadtbild Lüneburgs, ohne einen topografisch eindeutig bestimmbaren Ort wiederzugeben. Rechts gleitet ein Segelboot über das Wasser; sein Insasse wirkt wie eine verkleinerte Wiederholung oder ein fernes Gegenbild des Trinkers. Abrupte Größenwechsel und die steil nach oben geklappte Raumkonstruktion setzen die Regeln der Zentralperspektive außer Kraft. An ihre Stelle tritt eine simultane, aus unterschiedlichen Blickpunkten zusammengesetzte Darstellung. - Formal bewegt sich das Werk an der Schnittstelle von Expressionismus und kubistisch geprägter Flächenkunst. Kräftige Konturen grenzen die Motive voneinander ab und fügen sie zu einem rhythmischen Gefüge aus Dreiecken, Rechtecken und gebrochenen Kurven. Besonders deutlich zeigt sich diese geometrische Ordnung in den Segeln, Dächern, der Tischplatte und dem Geländer. Die gedämpfte Farbigkeit aus Weinrot, Braun, Grau, Schwarz und milchigem Grünblau erzeugt eine entrückte Atmosphäre. Gesicht, Hemd, Tisch und Segel treten als helle Akzente aus dem dunkleren Umfeld hervor. Der sichtbar belassene, stellenweise spröde Farbauftrag unterstreicht dabei die materielle Beschaffenheit der Malerei. - Auch inhaltlich ist die Komposition von Gegensätzen bestimmt: Wein und Fisch, Stadt und Wasser, Nähe und Ferne, Ruhe und Bewegung. Glas und Fisch können zunächst als Bestandteile einer Mahlzeit verstanden werden, verfügen jedoch zugleich über eine lange religiöse und allegorische Bedeutungsgeschichte. Eine eindeutige symbolische Deutung erscheint hier dennoch zu eng. Vielmehr wirken beide Gegenstände wie isolierte Zeichen, die eine Atmosphäre zwischen Bohème, existenzieller Selbstbefragung und moderner Stadterfahrung hervorrufen. Der Titel "Lüneburger Trinker" weist dem Dargestellten eine soziale Rolle zu und ist eine Reflexion über Identität und künstlerische Selbstinszenierung. - Das Werk entstand in einer entscheidenden Phase von Burchartz' Laufbahn. Nach dem Ersten Weltkrieg fand er Anschluss an avantgardistische Kreise und stand von 1919 bis 1921 bei Alfred Flechtheim unter Vertrag. Bereits im Entstehungsjahr wurde der Lüneburger Trinker in dessen Düsseldorfer Galerie ausgestellt und damit einem überregionalen Publikum im Umfeld des Expressionismus und der jungen rheinischen Moderne präsentiert. Das rückseitig erhaltene Flechtheim-Etikett mit der Inventarnummer 2950 dokumentiert diese frühe Galeriezugehörigkeit. - Wenig später wandte sich Burchartz unter dem Einfluss von De Stijl und dem Konstruktivismus einer strengeren, zunehmend gegenstandsfernen Gestaltung zu und erlangte als Typograf, Fotograf und Wegbereiter der Neuen Sachlichkeit Bedeutung. Der "Lüneburger Trinker" steht am Vorabend dieses Umbruchs: Seine geometrische Anlage nimmt das spätere Interesse des Künstlers an der systematischen Organisation von Fläche, Farbe und visuellen Zeichen vorweg, verbindet dieses jedoch noch mit der psychologischen Intensität des expressionistischen Menschenbildes. - Stellenweise Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Ein kleines Löchlein.
(Elberfeld 1887 - 1961 Essen)
Lüneburger Trinker (Selbstbildnis). Öl über Graphit auf Leinwand. 1920. 77 x 58,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet "Bild 36". Der Keilrahmen verso mit einem Etikett der Galerie Flechtheim, dort handschriftlich nummeriert "2950".
Provenienz: Privatsammlung Erfurt. - Ausgestellt in: Max Burchartz. Bildwerke von Rudolf Belling. Düsseldorf, Galerie Alfred Flechtheim, 1920, Katalog-Nr. 76. - In unserem 1920 entstandenen Gemälde verbindet Max Burchartz ein repräsentatives Figurenbild mit einer bühnenhaft verdichteten Stadt- und Wasserlandschaft. Ein elegant gekleideter junger Mann, vermutlich der Künstler selbst, sitzt dicht an die vordere Bildebene gerückt. Dunkler Anzug, weißes Hemd und schmale Fliege verleihen ihm eine betont urbane Erscheinung. In der erhobenen Hand hält er ein Stielglas, während die andere auf einer hellen Tischfläche ruht, auf der ein einzelner Fisch zu sehen ist. Dieses ebenso alltägliche wie rätselhafte Motiv führt die Darstellung über die Grenzen des konventionellen Porträts hinaus. - Dabei wird nahezu die gesamte Komposition durch die Figur beherrscht. Ihr schmaler Kopf mit stark konturierter Nase und mandelförmigen Augen ist nicht naturalistisch modelliert, sondern aus kantig gegeneinandergesetzten Flächen aufgebaut. Der konzentrierte, zugleich distanzierte Blick richtet sich unmittelbar auf den Betrachter. Erscheinung und Inszenierung legen nahe, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein Selbstbildnis des damals 33-jährigen Künstlers handelt. Burchartz zeigt sich weniger als Privatperson denn als stilisierte Künstlerfigur: weltläufig, melancholisch und aufmerksam, angesiedelt zwischen gesellschaftlicher Präsenz und innerer Absonderung. - Hinter dem Dargestellten entfaltet sich ein in mehrere Zonen gegliederter Bildraum. Steil aufragende Backsteinbauten, Giebel, Mauern und Geländer erinnern an das historische Stadtbild Lüneburgs, ohne einen topografisch eindeutig bestimmbaren Ort wiederzugeben. Rechts gleitet ein Segelboot über das Wasser; sein Insasse wirkt wie eine verkleinerte Wiederholung oder ein fernes Gegenbild des Trinkers. Abrupte Größenwechsel und die steil nach oben geklappte Raumkonstruktion setzen die Regeln der Zentralperspektive außer Kraft. An ihre Stelle tritt eine simultane, aus unterschiedlichen Blickpunkten zusammengesetzte Darstellung. - Formal bewegt sich das Werk an der Schnittstelle von Expressionismus und kubistisch geprägter Flächenkunst. Kräftige Konturen grenzen die Motive voneinander ab und fügen sie zu einem rhythmischen Gefüge aus Dreiecken, Rechtecken und gebrochenen Kurven. Besonders deutlich zeigt sich diese geometrische Ordnung in den Segeln, Dächern, der Tischplatte und dem Geländer. Die gedämpfte Farbigkeit aus Weinrot, Braun, Grau, Schwarz und milchigem Grünblau erzeugt eine entrückte Atmosphäre. Gesicht, Hemd, Tisch und Segel treten als helle Akzente aus dem dunkleren Umfeld hervor. Der sichtbar belassene, stellenweise spröde Farbauftrag unterstreicht dabei die materielle Beschaffenheit der Malerei. - Auch inhaltlich ist die Komposition von Gegensätzen bestimmt: Wein und Fisch, Stadt und Wasser, Nähe und Ferne, Ruhe und Bewegung. Glas und Fisch können zunächst als Bestandteile einer Mahlzeit verstanden werden, verfügen jedoch zugleich über eine lange religiöse und allegorische Bedeutungsgeschichte. Eine eindeutige symbolische Deutung erscheint hier dennoch zu eng. Vielmehr wirken beide Gegenstände wie isolierte Zeichen, die eine Atmosphäre zwischen Bohème, existenzieller Selbstbefragung und moderner Stadterfahrung hervorrufen. Der Titel "Lüneburger Trinker" weist dem Dargestellten eine soziale Rolle zu und ist eine Reflexion über Identität und künstlerische Selbstinszenierung. - Das Werk entstand in einer entscheidenden Phase von Burchartz' Laufbahn. Nach dem Ersten Weltkrieg fand er Anschluss an avantgardistische Kreise und stand von 1919 bis 1921 bei Alfred Flechtheim unter Vertrag. Bereits im Entstehungsjahr wurde der Lüneburger Trinker in dessen Düsseldorfer Galerie ausgestellt und damit einem überregionalen Publikum im Umfeld des Expressionismus und der jungen rheinischen Moderne präsentiert. Das rückseitig erhaltene Flechtheim-Etikett mit der Inventarnummer 2950 dokumentiert diese frühe Galeriezugehörigkeit. - Wenig später wandte sich Burchartz unter dem Einfluss von De Stijl und dem Konstruktivismus einer strengeren, zunehmend gegenstandsfernen Gestaltung zu und erlangte als Typograf, Fotograf und Wegbereiter der Neuen Sachlichkeit Bedeutung. Der "Lüneburger Trinker" steht am Vorabend dieses Umbruchs: Seine geometrische Anlage nimmt das spätere Interesse des Künstlers an der systematischen Organisation von Fläche, Farbe und visuellen Zeichen vorweg, verbindet dieses jedoch noch mit der psychologischen Intensität des expressionistischen Menschenbildes. - Stellenweise Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Ein kleines Löchlein.
22
Büttner, Erich
(Berlin 1889 - 1936 Freiburg im Breisgau)
Gasthaus in Braderup (Sylt). Öl auf Leinwand. 1930. 54,5 x 64,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Braderup" versehen. Verso mehrfach signiert u. mit der Werknummer "7" bezeichnet.
Ausgestellt und abgebildet in: Erich Büttner. Malerei und Grafik. Berlin, Galerie a, 1987, Nr. 17, ohne Seitenangabe. - Die Leinwand minimal gewellt. Winzige Braunflecke in der linken oberen Ecke.
(Berlin 1889 - 1936 Freiburg im Breisgau)
Gasthaus in Braderup (Sylt). Öl auf Leinwand. 1930. 54,5 x 64,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Braderup" versehen. Verso mehrfach signiert u. mit der Werknummer "7" bezeichnet.
Ausgestellt und abgebildet in: Erich Büttner. Malerei und Grafik. Berlin, Galerie a, 1987, Nr. 17, ohne Seitenangabe. - Die Leinwand minimal gewellt. Winzige Braunflecke in der linken oberen Ecke.
23
Champion, Theodor
(Düsseldorf 1887 - 1952 Zell an der Mosel)
Landschaft mit Tennisplatz. Öl auf Holz. Um 1925. 25 x 32,7 cm. Gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleine Farbverluste. Eine Retusche am unteren linken Rand.
(Düsseldorf 1887 - 1952 Zell an der Mosel)
Landschaft mit Tennisplatz. Öl auf Holz. Um 1925. 25 x 32,7 cm. Gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleine Farbverluste. Eine Retusche am unteren linken Rand.
24
Calder, Alexander
(Lawnton bei Philadelphia 1898 - 1976 New York)
Lettres. Farblithographie auf Büttenkarton. 1974. 74,6 x 110,2 cm (Darstellung u. Blatt), im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "15/75". Verso betitelt. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Redfern Gallery, London, dort mit typografischen Angaben zum Werk versehen.
Vereinzelte kleine Stockflecken.
(Lawnton bei Philadelphia 1898 - 1976 New York)
Lettres. Farblithographie auf Büttenkarton. 1974. 74,6 x 110,2 cm (Darstellung u. Blatt), im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "15/75". Verso betitelt. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett der Redfern Gallery, London, dort mit typografischen Angaben zum Werk versehen.
Vereinzelte kleine Stockflecken.
25
Charlton, Alan
(Sheffield 1948 - lebt in Hatfield)
o.T. (Reihe aus fünf collagierten Leinwänden). Acryl auf Leinwand auf Karton. 1990. 42 x 59,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Alan Charlton traf bereits früh die für sein künstlerisches Schaffen richtungsweisende Entscheidung, ausschließlich mit der Farbe Grau zu arbeiten. Als Vertreter des in den 1960er Jahren aufkommenden Minimalismus entwickelte er so eine unverwechselbare künstlerische Position von hohem Wiedererkennungswert. Ausgehend von einem geometrischen Formenvokabular, insbesondere dem Rechteck, schafft er monochrome Werke, wobei die gewählte Form häufig seriell angelegt ist. Grau wird dabei zum Instrument der Untersuchung von Materialität, Oberflächenbeschaffenheit und feinsten Farbabstufungen.
(Sheffield 1948 - lebt in Hatfield)
o.T. (Reihe aus fünf collagierten Leinwänden). Acryl auf Leinwand auf Karton. 1990. 42 x 59,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Alan Charlton traf bereits früh die für sein künstlerisches Schaffen richtungsweisende Entscheidung, ausschließlich mit der Farbe Grau zu arbeiten. Als Vertreter des in den 1960er Jahren aufkommenden Minimalismus entwickelte er so eine unverwechselbare künstlerische Position von hohem Wiedererkennungswert. Ausgehend von einem geometrischen Formenvokabular, insbesondere dem Rechteck, schafft er monochrome Werke, wobei die gewählte Form häufig seriell angelegt ist. Grau wird dabei zum Instrument der Untersuchung von Materialität, Oberflächenbeschaffenheit und feinsten Farbabstufungen.
26
Claus, Carlfriedrich
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Erscheinungen aus dem Wort "Wasser". Feder in Tusche, beidseitig, auf Transparentpapier. 1967. 20 x 18 cm. Beidseitig sichtbar gerahmt.
Werner Z 435 - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. Berlin, Galerie Arkade, 1975 sowie in: Carlfriedrich Claus. Sprachblätter. Dresden, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1980. - Durch seinen experimentellen Umgang mit Sprache und im Kontext der visuellen Poesie entwickelte Claus um 1960 den neuen Bildtypus des "Sprachblattes". Geschult durch die Schriften von Karl Marx, Rudolf Steiner, Ernst Bloch und weiteren Quellen der jüdisch-christlichen sowie fernöstlichen Ideengeschichte kristallisierte er auf feinen Papieren zeichnend-schreibend sein Denken. Die oft beidseitig auf transparenten Bildunterlagen ausgeführten Arbeiten und grafisch höchst reizvollen Bildgespinste veranschaulichen Prozessuales wie Dialektisches. Sie sind über ausführliche Einzeltitel entschlüsselbare Textstellen oder signalhaft wiederkehrende Zeichen erschließbar, oft aber nicht endgültig zu enträtseln. Das Motiv in unserer Arbeit verwendete Claus mehrfach innerhalb seines Werkes und besetzte es mit komplexen Bedeutungsebenen. In diesem Fall ist es als "meditativer Gedankenwirbel" zu verstehen. (Vgl. Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Neue Nationalgalerie, 2014, online, sowie Werner zu Z 413, S. 213)
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Erscheinungen aus dem Wort "Wasser". Feder in Tusche, beidseitig, auf Transparentpapier. 1967. 20 x 18 cm. Beidseitig sichtbar gerahmt.
Werner Z 435 - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. Berlin, Galerie Arkade, 1975 sowie in: Carlfriedrich Claus. Sprachblätter. Dresden, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1980. - Durch seinen experimentellen Umgang mit Sprache und im Kontext der visuellen Poesie entwickelte Claus um 1960 den neuen Bildtypus des "Sprachblattes". Geschult durch die Schriften von Karl Marx, Rudolf Steiner, Ernst Bloch und weiteren Quellen der jüdisch-christlichen sowie fernöstlichen Ideengeschichte kristallisierte er auf feinen Papieren zeichnend-schreibend sein Denken. Die oft beidseitig auf transparenten Bildunterlagen ausgeführten Arbeiten und grafisch höchst reizvollen Bildgespinste veranschaulichen Prozessuales wie Dialektisches. Sie sind über ausführliche Einzeltitel entschlüsselbare Textstellen oder signalhaft wiederkehrende Zeichen erschließbar, oft aber nicht endgültig zu enträtseln. Das Motiv in unserer Arbeit verwendete Claus mehrfach innerhalb seines Werkes und besetzte es mit komplexen Bedeutungsebenen. In diesem Fall ist es als "meditativer Gedankenwirbel" zu verstehen. (Vgl. Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Neue Nationalgalerie, 2014, online, sowie Werner zu Z 413, S. 213)
27
Cotta, Emma
(Rudolstadt 1880 - 1957 Berlin)
Kopf. Bronze mit dunkelbrauner Patina. 19 x 10,5 x 12 cm. Auf Steinsockel (Höhe: 8 cm).
Signiert.
Erst zu Beginn der 1920er Jahre wandte sich Cotta als Autodidaktin der Bildhauerei zu. Bemerkenswert rasch gelang ihr der künstlerische Durchbruch: Bereits 1922 war sie mit drei ausdrucksstarken Porträtbüsten auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Ihre Arbeiten stehen im Spannungsfeld zwischen Spätimpressionismus und Expressionismus und zeichnen sich durch eine sensible psychologische Durchdringung sowie eine kraftvoll bewegte Modellierung der Oberfläche aus. Fern jeder repräsentativen Glätte richtet Cotta den Blick auf den individuellen Ausdruck des Menschen. Die skizzenhaft verdichtete Form, die bewusste Reduktion auf das Wesentliche und die lebendige Behandlung des Materials verleihen der Plastik eine eindrucksvolle Modernität, die den Aufbruch der deutschen Bildhauerei in den 1920er Jahren exemplarisch widerspiegelt. Geboren als Emma Zitzmann, führte Cotta ein außergewöhnliches, von ständigen Orts- und Berufswechseln geprägtes Leben. Zunächst als Porzellanmalerin tätig, ging sie 1902 als Gesellschafterin über Paris und London nach New York. Dort legte sie ihren Geburtsnamen ab und nannte sich fortan "Cotta". Nach ihrer Rückkehr ließ sie sich schließlich in Berlin nieder.
(Rudolstadt 1880 - 1957 Berlin)
Kopf. Bronze mit dunkelbrauner Patina. 19 x 10,5 x 12 cm. Auf Steinsockel (Höhe: 8 cm).
Signiert.
Erst zu Beginn der 1920er Jahre wandte sich Cotta als Autodidaktin der Bildhauerei zu. Bemerkenswert rasch gelang ihr der künstlerische Durchbruch: Bereits 1922 war sie mit drei ausdrucksstarken Porträtbüsten auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Ihre Arbeiten stehen im Spannungsfeld zwischen Spätimpressionismus und Expressionismus und zeichnen sich durch eine sensible psychologische Durchdringung sowie eine kraftvoll bewegte Modellierung der Oberfläche aus. Fern jeder repräsentativen Glätte richtet Cotta den Blick auf den individuellen Ausdruck des Menschen. Die skizzenhaft verdichtete Form, die bewusste Reduktion auf das Wesentliche und die lebendige Behandlung des Materials verleihen der Plastik eine eindrucksvolle Modernität, die den Aufbruch der deutschen Bildhauerei in den 1920er Jahren exemplarisch widerspiegelt. Geboren als Emma Zitzmann, führte Cotta ein außergewöhnliches, von ständigen Orts- und Berufswechseln geprägtes Leben. Zunächst als Porzellanmalerin tätig, ging sie 1902 als Gesellschafterin über Paris und London nach New York. Dort legte sie ihren Geburtsnamen ab und nannte sich fortan "Cotta". Nach ihrer Rückkehr ließ sie sich schließlich in Berlin nieder.
28
Cremer, Fritz
(Arnsberg 1906 - 1993 Berlin)
Träumende (Hanna Berger). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1940. 21 x 37 x 14,5 cm.
Monogrammiert. Verso nummeriert "2/7" u. mit dem Gießerstempel der "Giesserei Schabow" versehen.
Brauner 59 - Hanna Berger (1910-1962) war eine österreichische Tänzerin und Choreographin. Von 1931 bis 1950 war sie die Lebensgefährtin von Fritz Cremer. - Die Patina im Kinnbereich etwas ungleichmäßig.
(Arnsberg 1906 - 1993 Berlin)
Träumende (Hanna Berger). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1940. 21 x 37 x 14,5 cm.
Monogrammiert. Verso nummeriert "2/7" u. mit dem Gießerstempel der "Giesserei Schabow" versehen.
Brauner 59 - Hanna Berger (1910-1962) war eine österreichische Tänzerin und Choreographin. Von 1931 bis 1950 war sie die Lebensgefährtin von Fritz Cremer. - Die Patina im Kinnbereich etwas ungleichmäßig.
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Dahmen, Karl Fred
(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)
o.T. Mischtechnik u. Papiercollage auf Karton. Um 1958. 84,5 x 64,5 cm. Gerahmt.
Signiert (schwer lesbar).
Die Arbeit ist bei Thomas Weber, Archiv Karl Fred Dahmen, Köln registriert. - Provenienz: Privatsammlung USA; Privatsammlung Bayern. - Vom Künstler fest auf weiß grundierter Hartfaserplatte montiert.
(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)
o.T. Mischtechnik u. Papiercollage auf Karton. Um 1958. 84,5 x 64,5 cm. Gerahmt.
Signiert (schwer lesbar).
Die Arbeit ist bei Thomas Weber, Archiv Karl Fred Dahmen, Köln registriert. - Provenienz: Privatsammlung USA; Privatsammlung Bayern. - Vom Künstler fest auf weiß grundierter Hartfaserplatte montiert.
30
Dexel, Walter
(München 1890 - 1973 Braunschweig)
1924 I - 1924 II. Zwei Blatt Holzschnitte auf chamoisfarbenem Papier. 1924. 17 x 12 bzw. 17 x 14 (29,6 x 23,5) cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert, nummeriert "1/30" bzw. "1/25" u. bezeichnet "I" bzw. "II". Beide Blätter mit Widmung an Eckhard Neumann.
Vitt 14 und 15 - Provenienz: Sammlung Eckhard Neumann, Frankfurt am Main; Privatsammlung Berlin. - Blatt 2 minimal lichtrandig.
(München 1890 - 1973 Braunschweig)
1924 I - 1924 II. Zwei Blatt Holzschnitte auf chamoisfarbenem Papier. 1924. 17 x 12 bzw. 17 x 14 (29,6 x 23,5) cm. Jeweils im Passepartout freigestellt u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert, nummeriert "1/30" bzw. "1/25" u. bezeichnet "I" bzw. "II". Beide Blätter mit Widmung an Eckhard Neumann.
Vitt 14 und 15 - Provenienz: Sammlung Eckhard Neumann, Frankfurt am Main; Privatsammlung Berlin. - Blatt 2 minimal lichtrandig.
31
Davringhausen, Heinrich Maria
(Aachen 1894 - 1970 Cagnes-sur-Mer)
Interieur (Paar). Gouache auf leichtem Karton. 1938. 58,6 x 42 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert (Davring) u. datiert.
Entstanden im Zusammenhang mit den gleichnamigen Gemälden von 1937/38 (vgl. Eimert/Schneider 246-248). - Der rechte Rand mit einem kleinen Einriss sowie winzigen Farbverlusten.
(Aachen 1894 - 1970 Cagnes-sur-Mer)
Interieur (Paar). Gouache auf leichtem Karton. 1938. 58,6 x 42 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert (Davring) u. datiert.
Entstanden im Zusammenhang mit den gleichnamigen Gemälden von 1937/38 (vgl. Eimert/Schneider 246-248). - Der rechte Rand mit einem kleinen Einriss sowie winzigen Farbverlusten.
32
de Haard, Pieter
(1914 Rotterdam 2000)
o.T. (Abstrakte Komposition). Wandobjekt mit drei Panelen, Öl u. Pigmente auf Holz. 1949. Im Künstlerrahmen 128,5 x 53,5 cm, die Panele jeweils 34 x 40 cm.
Verso signiert u. datiert ('49 II).
Nach Abendkursen an der Rotterdamer Akademie der Bildenden Künste studierte de Haard von 1932 bis 1933 an der Akademie der Bildenden Künste München. Anschließend arbeitete er einige Zeit als Restaurator und begann bereits Ende der 1930er Jahre mit abstrakten Formen zu experimentieren. Dabei beeinflussten ihn insbesondere die philosophischen Ideen von Spinoza und Kant, die seine Vorstellungen von Raum und Unendlichkeit prägten. Auch die Dynamik der Werke von Van Doesburg und der Künstlergruppe De Stijl faszinierte ihn nachhaltig. In seinen eigenen Arbeiten widmete sich de Haard intensiv dem Verhältnis von Kunst und Musik. Er erforschte die Verbindung zwischen Farbtönen und Klangfarben und untersuchte dabei das Zusammenspiel von Helligkeit, Oberfläche und Farbsättigung. Auf diese Weise entwickelte er eine eigene abstrakte Bildsprache, in der visuelle und musikalische Elemente miteinander verbunden werden. - Vereinzelt leichtes Craquelé und winzige Braunflecken. Die Rahmung an den Seiten etwas berieben.
(1914 Rotterdam 2000)
o.T. (Abstrakte Komposition). Wandobjekt mit drei Panelen, Öl u. Pigmente auf Holz. 1949. Im Künstlerrahmen 128,5 x 53,5 cm, die Panele jeweils 34 x 40 cm.
Verso signiert u. datiert ('49 II).
Nach Abendkursen an der Rotterdamer Akademie der Bildenden Künste studierte de Haard von 1932 bis 1933 an der Akademie der Bildenden Künste München. Anschließend arbeitete er einige Zeit als Restaurator und begann bereits Ende der 1930er Jahre mit abstrakten Formen zu experimentieren. Dabei beeinflussten ihn insbesondere die philosophischen Ideen von Spinoza und Kant, die seine Vorstellungen von Raum und Unendlichkeit prägten. Auch die Dynamik der Werke von Van Doesburg und der Künstlergruppe De Stijl faszinierte ihn nachhaltig. In seinen eigenen Arbeiten widmete sich de Haard intensiv dem Verhältnis von Kunst und Musik. Er erforschte die Verbindung zwischen Farbtönen und Klangfarben und untersuchte dabei das Zusammenspiel von Helligkeit, Oberfläche und Farbsättigung. Auf diese Weise entwickelte er eine eigene abstrakte Bildsprache, in der visuelle und musikalische Elemente miteinander verbunden werden. - Vereinzelt leichtes Craquelé und winzige Braunflecken. Die Rahmung an den Seiten etwas berieben.
33
Diehn-Bitt, Kate
(Berlin 1900 - 1978 Rostock)
Gruppe (Drei Frauen). Aquarell, schwarze Kreide u. Bleistift auf chamoisfarbenem Karton. 1949. 55 x 78 cm, unter Passepartout.
Verso Kreideskizze (Variante zum selben Motiv), dort signiert, datiert u. betitelt sowie von fremder Hand bezeichnet.
In drei Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert. Die Ränder mit Löchlein von Reißzwecken. Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Berlin 1900 - 1978 Rostock)
Gruppe (Drei Frauen). Aquarell, schwarze Kreide u. Bleistift auf chamoisfarbenem Karton. 1949. 55 x 78 cm, unter Passepartout.
Verso Kreideskizze (Variante zum selben Motiv), dort signiert, datiert u. betitelt sowie von fremder Hand bezeichnet.
In drei Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert. Die Ränder mit Löchlein von Reißzwecken. Leichte Lager- und Alterungsspuren.
34
Diehn-Bitt, Kate
(Berlin 1900 - 1978 Rostock)
Junge Frau (Schwangere). Öl auf Sperrholz. 1952. 110 x 80 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt sowie mit einem Ausstellungsetikett versehen.
Materialbedingtes leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Braunflecken.
(Berlin 1900 - 1978 Rostock)
Junge Frau (Schwangere). Öl auf Sperrholz. 1952. 110 x 80 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt sowie mit einem Ausstellungsetikett versehen.
Materialbedingtes leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Braunflecken.
35
Dix, Otto
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Selbstbildnis. Bleistift auf braunem Papier. 1921. 36,5 x 28,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des Werkverzeichnisses von Otto Dix unter der Nummer "Lorenz NSK 1.0.28, Selbstporträt" aufgenommen. - Provenienz: Sammlung Adalbert Trillhaase; Privatsammlung Düsseldorf. - Insgesamt leicht stockfleckig. Minimale Randläsuren.
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Selbstbildnis. Bleistift auf braunem Papier. 1921. 36,5 x 28,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des Werkverzeichnisses von Otto Dix unter der Nummer "Lorenz NSK 1.0.28, Selbstporträt" aufgenommen. - Provenienz: Sammlung Adalbert Trillhaase; Privatsammlung Düsseldorf. - Insgesamt leicht stockfleckig. Minimale Randläsuren.
36
Dix, Otto
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Matrose und Mädchen. Farblithographie auf Maschinenbütten. 1923. 48,3 x 37,2 (59,5 x 46,5) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "28/65".
Karsch 68 III/b - Provenienz: Sammlung Leslie und Johanna Garfield, New York; Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt in: Works of Art From the Collection of Centurions Leslie J. Garfield & Malcolm Goldstein. New York, The Century Association, 1985. - Im Passepartoutausschnitt leicht lichtrandig. Der obere Blattrand mit einem kleinen Einriss.
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Matrose und Mädchen. Farblithographie auf Maschinenbütten. 1923. 48,3 x 37,2 (59,5 x 46,5) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "28/65".
Karsch 68 III/b - Provenienz: Sammlung Leslie und Johanna Garfield, New York; Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt in: Works of Art From the Collection of Centurions Leslie J. Garfield & Malcolm Goldstein. New York, The Century Association, 1985. - Im Passepartoutausschnitt leicht lichtrandig. Der obere Blattrand mit einem kleinen Einriss.
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Dix, Otto
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Herbstlandschaft. Farblithographie auf Van Gelder Zonen Maschinenbütten. 1965. 50,5 x 62,7 (59,8 x 75) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet "Probedruck".
Karsch 302/II - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Herbstlandschaft. Farblithographie auf Van Gelder Zonen Maschinenbütten. 1965. 50,5 x 62,7 (59,8 x 75) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet "Probedruck".
Karsch 302/II - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
38
Dix, Otto
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Sitzendes Kind. Lithographie auf Kupferdruckkarton. 1961. 49,5 x 44,8 (66,3 x 56,3) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert u. nummeriert "15/30".
Karsch 278 b - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Chemnitz; Privatsammlung Berlin. - Minimale Lager- und Alterungsspuren.
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Sitzendes Kind. Lithographie auf Kupferdruckkarton. 1961. 49,5 x 44,8 (66,3 x 56,3) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert u. nummeriert "15/30".
Karsch 278 b - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Chemnitz; Privatsammlung Berlin. - Minimale Lager- und Alterungsspuren.
39
Dierske, Winfried
(Aarhus 1934 - 2006 Radeberg)
Bastei-Wände in der Sächsischen Schweiz. Öl auf Malpappe. Um 1962. 23,7 x 37,1 cm. Gerahmt.
Provenienz: Sammlung Glaubrecht Friedrich, Radebeul. - Fest im Rahmen montiert.
(Aarhus 1934 - 2006 Radeberg)
Bastei-Wände in der Sächsischen Schweiz. Öl auf Malpappe. Um 1962. 23,7 x 37,1 cm. Gerahmt.
Provenienz: Sammlung Glaubrecht Friedrich, Radebeul. - Fest im Rahmen montiert.
40
Drake, Heinrich
(Ratsiek an der Lippe 1903 - 1994 Berlin)
Mädchen. Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1956. 115 x 32 x 27 cm.
Monogrammiert.
Liebau 45 c - Eines von 3 Exemplaren. - Provenienz: Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Heinrich Drake. Plastik, Zeichnungen. Berlin, Akademie der Künste der DDR, 1983, S. 58 sowie abgebildet u.a. in: Heinrich Drake. Künstler der Gegenwart. Dresden 1956, Abb. 28 und 29, ohne Seitenangabe.
(Ratsiek an der Lippe 1903 - 1994 Berlin)
Mädchen. Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1956. 115 x 32 x 27 cm.
Monogrammiert.
Liebau 45 c - Eines von 3 Exemplaren. - Provenienz: Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Heinrich Drake. Plastik, Zeichnungen. Berlin, Akademie der Künste der DDR, 1983, S. 58 sowie abgebildet u.a. in: Heinrich Drake. Künstler der Gegenwart. Dresden 1956, Abb. 28 und 29, ohne Seitenangabe.
