All Artworks
(315)
222
Niemeyer-Holstein, Otto
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Achterwasser mit Schlittschuhläufern und Schilf. Öl u. Bleistift auf Leinwand auf fester Pappe. 1976. 27,3 x 36 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso von fremder Hand datiert, betitelt sowie mit der Nummer "2479" u. Angaben zum Werk versehen.
Soldner/Schmidt 3434.
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Achterwasser mit Schlittschuhläufern und Schilf. Öl u. Bleistift auf Leinwand auf fester Pappe. 1976. 27,3 x 36 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso von fremder Hand datiert, betitelt sowie mit der Nummer "2479" u. Angaben zum Werk versehen.
Soldner/Schmidt 3434.
223
Niemeyer-Holstein, Otto
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Welkende Blumen. Öl auf fester Malpappe. 1950. 36 x 46 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit der Werknummer "324" versehen.
Soldner/Schmidt 1200 - Die untere rechte Bildecke mit leichtem Craquelé. Drei kleine Farbverluste.
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Welkende Blumen. Öl auf fester Malpappe. 1950. 36 x 46 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit der Werknummer "324" versehen.
Soldner/Schmidt 1200 - Die untere rechte Bildecke mit leichtem Craquelé. Drei kleine Farbverluste.
224
Nolde, Emil
(Nolde 1867 - 1956 Seebüll)
Dr. L. (Leber). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1912. 30 x 19,5 (34,5 x 27,5) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. bezeichnet "I.2".
Schiefler/Mosel/Urban H 103 - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.
(Nolde 1867 - 1956 Seebüll)
Dr. L. (Leber). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1912. 30 x 19,5 (34,5 x 27,5) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. bezeichnet "I.2".
Schiefler/Mosel/Urban H 103 - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.
225
Nolde, Emil
(Nolde 1867 - 1956 Seebüll)
Vier Blatt Holzschnitte der Serie "Märchen". Auf chamoisfarbenem Maschinenbütten bzw. gräulichem Bütten. 1906. Jeweils unter Passepartout u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert.
Enthält: 1. Prinzess und Bettler. 16,6 x 23 (23,3 x 29,7) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 7 III. - 2. Mausefallenmann. 16,2 x 19,7 (21,5 x 28) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 8 VI (von VII). - 3. Der grosse Vogel. 16,5 x 21 (21,5 x 33) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 9 III. - 4. König und Narr. 15,4 x 22,2 (22,5 x 29,3) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 11 II. - Jeweils im Passepartoutausschnitt unregelmäßig gebräunt und minimal stockfleckig.
(Nolde 1867 - 1956 Seebüll)
Vier Blatt Holzschnitte der Serie "Märchen". Auf chamoisfarbenem Maschinenbütten bzw. gräulichem Bütten. 1906. Jeweils unter Passepartout u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert.
Enthält: 1. Prinzess und Bettler. 16,6 x 23 (23,3 x 29,7) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 7 III. - 2. Mausefallenmann. 16,2 x 19,7 (21,5 x 28) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 8 VI (von VII). - 3. Der grosse Vogel. 16,5 x 21 (21,5 x 33) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 9 III. - 4. König und Narr. 15,4 x 22,2 (22,5 x 29,3) cm. Schiefler/Mosel/Urban H 11 II. - Jeweils im Passepartoutausschnitt unregelmäßig gebräunt und minimal stockfleckig.
226
Nowacki, Andrzej
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
20.09.17 (Asymmetrische Komposition, die letzte). Acryl über Holzrelief auf MDF-Platte. 2017. 100 x 100 x 4,8 cm.
Verso signiert, datiert u. teils auf Polnisch betitelt (20.09.17 Kompozycja niesymetryczna, ostatnia).
Nowackis Malerei ist streng konstruiert, häufig modular aufgebaut und durch eine klare, reduzierte Formensprache gekennzeichnet. Die erzeugten rhythmischen Strukturen, die das Auge über die Bildfläche führen und eine innere Dynamik entstehen lassen, machen die Bildfläche zu einem Experimentierfeld der Wahrnehmungsprozesse. Nowacki nutzt die Erkenntnisse der Op-Art, die sich systematisch mit den Gesetzen der visuellen Wahrnehmung auseinandersetzte und untersuchte, wie sich durch geometrische Strukturen, serielle Wiederholungen und starke Kontraste optische Irritationen erzeugen lassen. Bewegung, Flimmern oder räumliche Tiefe entstehen dabei nicht real, sondern als Effekt im Auge des Betrachters. Im Unterschied dazu legt Nowacki seinen Schwerpunkt stärker auf die materielle und energetische Präsenz der Farbe, was ihn wiederum mit der Konkreten Kunst verbindet. Farbe als autonome Realität verweist hier nicht auf etwas außerhalb ihrer selbst, sondern thematisiert allein Form, Struktur, Rhythmus. "Meine schöpferische Arbeit entsteht im Wesentlichen aus und auf der Farbe. Die Farbe ergänzt das Licht, ja sie ersetzt es geradezu. Im Dialog mit dem Betrachter bildet sie Wörter einer Sprache des Unbewussten, sie ist eine Energiequelle", schreibt der Künstler auf seiner Webseite. Und weiter: "Die geometrische Abgrenzung der Farben auf der gleichmäßigen Fläche des Quadrats, ihre Scheidung durch die Linie bewirkt eine innere Vibration und Spannungen, ruft Emotionen hervor, die sehr frei sind, weniger definiert als jene, die ein Gegenstand erzeugt." Nowackis Farbkombinationen sind zentrale visuelle Elemente, besitzen aber zugleich physische Qualität und Körperhaftigkeit. Seine konsequente Reduktion auf modulare Farbeinheiten bei gleichzeitiger Rhythmisierung der Werkoberfläche durch vertikale Stäbe schafft ein Oeuvre an der Schnittstelle von Malerei und Objekt, von Fläche und Körper. "Das Bild beginnt mit Hilfe der Sprache der Farben ein Gespräch, öffnet eine ganze Tiefe von Klang und spiritueller Empfangsbereitschaft, wird zu einer unerschöpflichen Quelle der Überraschung und Entdeckung, zu einer Inspiration für alle, die den Mut haben, die alltägliche Realität abzulehnen und sich in die Kontemplation zu versenken, um in Stille dem Flüstern der Farben zu lauschen." (jeweils Nowacki, Farbgeflüster, in: nowacki.art/index.php, abgerufen 02.03.2026)
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
20.09.17 (Asymmetrische Komposition, die letzte). Acryl über Holzrelief auf MDF-Platte. 2017. 100 x 100 x 4,8 cm.
Verso signiert, datiert u. teils auf Polnisch betitelt (20.09.17 Kompozycja niesymetryczna, ostatnia).
Nowackis Malerei ist streng konstruiert, häufig modular aufgebaut und durch eine klare, reduzierte Formensprache gekennzeichnet. Die erzeugten rhythmischen Strukturen, die das Auge über die Bildfläche führen und eine innere Dynamik entstehen lassen, machen die Bildfläche zu einem Experimentierfeld der Wahrnehmungsprozesse. Nowacki nutzt die Erkenntnisse der Op-Art, die sich systematisch mit den Gesetzen der visuellen Wahrnehmung auseinandersetzte und untersuchte, wie sich durch geometrische Strukturen, serielle Wiederholungen und starke Kontraste optische Irritationen erzeugen lassen. Bewegung, Flimmern oder räumliche Tiefe entstehen dabei nicht real, sondern als Effekt im Auge des Betrachters. Im Unterschied dazu legt Nowacki seinen Schwerpunkt stärker auf die materielle und energetische Präsenz der Farbe, was ihn wiederum mit der Konkreten Kunst verbindet. Farbe als autonome Realität verweist hier nicht auf etwas außerhalb ihrer selbst, sondern thematisiert allein Form, Struktur, Rhythmus. "Meine schöpferische Arbeit entsteht im Wesentlichen aus und auf der Farbe. Die Farbe ergänzt das Licht, ja sie ersetzt es geradezu. Im Dialog mit dem Betrachter bildet sie Wörter einer Sprache des Unbewussten, sie ist eine Energiequelle", schreibt der Künstler auf seiner Webseite. Und weiter: "Die geometrische Abgrenzung der Farben auf der gleichmäßigen Fläche des Quadrats, ihre Scheidung durch die Linie bewirkt eine innere Vibration und Spannungen, ruft Emotionen hervor, die sehr frei sind, weniger definiert als jene, die ein Gegenstand erzeugt." Nowackis Farbkombinationen sind zentrale visuelle Elemente, besitzen aber zugleich physische Qualität und Körperhaftigkeit. Seine konsequente Reduktion auf modulare Farbeinheiten bei gleichzeitiger Rhythmisierung der Werkoberfläche durch vertikale Stäbe schafft ein Oeuvre an der Schnittstelle von Malerei und Objekt, von Fläche und Körper. "Das Bild beginnt mit Hilfe der Sprache der Farben ein Gespräch, öffnet eine ganze Tiefe von Klang und spiritueller Empfangsbereitschaft, wird zu einer unerschöpflichen Quelle der Überraschung und Entdeckung, zu einer Inspiration für alle, die den Mut haben, die alltägliche Realität abzulehnen und sich in die Kontemplation zu versenken, um in Stille dem Flüstern der Farben zu lauschen." (jeweils Nowacki, Farbgeflüster, in: nowacki.art/index.php, abgerufen 02.03.2026)
227
Nowacki, Andrzej
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
04.09.10. Acryl über Holzrelief auf Hartfaser. 2010. 63 x 63 x 3,4 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
(Rabka 1953 - lebt in Berlin)
04.09.10. Acryl über Holzrelief auf Hartfaser. 2010. 63 x 63 x 3,4 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
228
Oepts, Willem Anthonie
(Amsterdam 1904 - 1988 Paris)
o.T. (Selbstporträt). Bleistift auf Papier. 1928. 40 x 32,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Oepts erhielt eine Ausbildung zum Maschinenzeichner an der Handwerksschule Amsterdam und arbeitete als Zeichner bei Schippers Werktuigen im Hafen. 1924 erregte sein Werk die Aufmerksamkeit von Charley Toorop, die ihn unter seine Obhut nahm und ihn mit John Rädecker, Gerrit Rietveld und Kurt Schwitters bekannt machte. - Die Ecken mit Löchlein von Reißzwecken. Insgesamt leicht gebräunt.
(Amsterdam 1904 - 1988 Paris)
o.T. (Selbstporträt). Bleistift auf Papier. 1928. 40 x 32,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Oepts erhielt eine Ausbildung zum Maschinenzeichner an der Handwerksschule Amsterdam und arbeitete als Zeichner bei Schippers Werktuigen im Hafen. 1924 erregte sein Werk die Aufmerksamkeit von Charley Toorop, die ihn unter seine Obhut nahm und ihn mit John Rädecker, Gerrit Rietveld und Kurt Schwitters bekannt machte. - Die Ecken mit Löchlein von Reißzwecken. Insgesamt leicht gebräunt.
229
Onslow-Ford, Gordon
(Wendover 1912 - 2003 Inverness, USA)
Radiant Being. Acryl auf Karton. 1972. 77,7 x 57,7 cm. Unter Glas gerahmt.
Zweifach datiert (11-72 u. 12-72).
Ausgestellt in: Wegbereiter des Abstrakten Expressionismus in Amerika. Gordon Onslow Ford, Lee Mullican, Wolfgang Paalen. Arnsberg, Kunstverein, 1998 (Flugblatt der Ausstellung im Original beigegeben, dort abgebildet).
(Wendover 1912 - 2003 Inverness, USA)
Radiant Being. Acryl auf Karton. 1972. 77,7 x 57,7 cm. Unter Glas gerahmt.
Zweifach datiert (11-72 u. 12-72).
Ausgestellt in: Wegbereiter des Abstrakten Expressionismus in Amerika. Gordon Onslow Ford, Lee Mullican, Wolfgang Paalen. Arnsberg, Kunstverein, 1998 (Flugblatt der Ausstellung im Original beigegeben, dort abgebildet).
230
Ophey, Walter
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Strandszene (vermutlich Lido di Venezia). Öl auf Leinwand auf fester Malpappe. Um 1910. 34 x 48 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Mit einer Expertise von Dr. Stefan Kraus vom 26. August 2026 (in Kopie beigegeben), der darin ausführt: "Mit der Italienreise 1910 erfüllt sich Walter Ophey einen lang gehegten Wunsch. Auf ihr erreicht er im Bestreben, Licht zu malen, den Durchbruch: '1908, 1909 erreichte ich eine außerordentliche Kunst im hellen farbigen Sonnenlicht, vielleicht ohne Parallele in Deutschland ... 1910 Italien! Drei überglückliche Monate, die Bilder werden ganz hell, die Farben aufgesogen vom Licht, Pinselstrich bei den wichtigen Bildern breit. 1910 im Atelier das Meerbild, wandbildartig, hell, hoher Horizont, jubelnde Morgensonne, italienische Farben.' (zit. nach: Konrad Niermann, Walter Ophey, 1930, S. 31-34). Im Kontext der in dieser Zeit durchaus variierenden Farbaufträge und Malweisen muss die Singularität des vorliegenden Gemäldes betrachtet werden. Ophey löst das Sujet der Strandszene zu einer Lichterscheinung auf, bei der die Farbe Weiß dominiert. ... Zur Datierung des vorliegenden Bildes ziehe ich ein im Mai 1910 zum Abschluss seiner Italienreise entstandenes Gemälde heran, das auf seine Weise ebenso ungewöhnlich ist, da es Menschengruppen auf dem Markusplatz in Venedig zum Motiv hat, während Ophey ansonsten - von Portraits abgesehen - auf die Darstellung von Menschen fast ganz verzichtet hat. Dessen Farbpalette ist mit der des vorliegenden Bildes nahezu identisch (WVZ, G 253, dort ohne Abb., siehe beiliegendes Farbfoto). Die Vermutung liegt nahe, dass die Strandszene im Mai 1910 am Lido di Venezia entstand. Das Bild stellt ein im Gesamtwerk des Düsseldorfer Malers schlüssig integriertes, dennoch außergewöhnliches Werk dar, dessen Gültigkeit er mit der zeitgleich aufgetragenen Signatur bestätigt hat. Als Studie einer für ihn experimentellen Malweise ist es ein aussagekräftiges Beispiel für das Oeuvre eines Malers, für den 'jedes Bild ein Einzelfall sein' sollte, wie er sich 1913 in einem Tagebuch notierte (schriftlicher Nachlass Walter Ophey, Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe, Bonn). Nach 1910 verlässt Ophey die ornamentale Malweise und forciert mit starken expressionistischen Farbwerten eine Auseinandersetzung mit Bildgegenständen, die in seinem Hauptwerk der 1920er Jahre metaphysische Aspekte repräsentieren." - Vereinzelte Haarrisse.
(Eupen 1882 - 1930 Düsseldorf)
Strandszene (vermutlich Lido di Venezia). Öl auf Leinwand auf fester Malpappe. Um 1910. 34 x 48 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Mit einer Expertise von Dr. Stefan Kraus vom 26. August 2026 (in Kopie beigegeben), der darin ausführt: "Mit der Italienreise 1910 erfüllt sich Walter Ophey einen lang gehegten Wunsch. Auf ihr erreicht er im Bestreben, Licht zu malen, den Durchbruch: '1908, 1909 erreichte ich eine außerordentliche Kunst im hellen farbigen Sonnenlicht, vielleicht ohne Parallele in Deutschland ... 1910 Italien! Drei überglückliche Monate, die Bilder werden ganz hell, die Farben aufgesogen vom Licht, Pinselstrich bei den wichtigen Bildern breit. 1910 im Atelier das Meerbild, wandbildartig, hell, hoher Horizont, jubelnde Morgensonne, italienische Farben.' (zit. nach: Konrad Niermann, Walter Ophey, 1930, S. 31-34). Im Kontext der in dieser Zeit durchaus variierenden Farbaufträge und Malweisen muss die Singularität des vorliegenden Gemäldes betrachtet werden. Ophey löst das Sujet der Strandszene zu einer Lichterscheinung auf, bei der die Farbe Weiß dominiert. ... Zur Datierung des vorliegenden Bildes ziehe ich ein im Mai 1910 zum Abschluss seiner Italienreise entstandenes Gemälde heran, das auf seine Weise ebenso ungewöhnlich ist, da es Menschengruppen auf dem Markusplatz in Venedig zum Motiv hat, während Ophey ansonsten - von Portraits abgesehen - auf die Darstellung von Menschen fast ganz verzichtet hat. Dessen Farbpalette ist mit der des vorliegenden Bildes nahezu identisch (WVZ, G 253, dort ohne Abb., siehe beiliegendes Farbfoto). Die Vermutung liegt nahe, dass die Strandszene im Mai 1910 am Lido di Venezia entstand. Das Bild stellt ein im Gesamtwerk des Düsseldorfer Malers schlüssig integriertes, dennoch außergewöhnliches Werk dar, dessen Gültigkeit er mit der zeitgleich aufgetragenen Signatur bestätigt hat. Als Studie einer für ihn experimentellen Malweise ist es ein aussagekräftiges Beispiel für das Oeuvre eines Malers, für den 'jedes Bild ein Einzelfall sein' sollte, wie er sich 1913 in einem Tagebuch notierte (schriftlicher Nachlass Walter Ophey, Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe, Bonn). Nach 1910 verlässt Ophey die ornamentale Malweise und forciert mit starken expressionistischen Farbwerten eine Auseinandersetzung mit Bildgegenständen, die in seinem Hauptwerk der 1920er Jahre metaphysische Aspekte repräsentieren." - Vereinzelte Haarrisse.
231
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Kornpuppen (Blatt 9 der "Boettcher-Mappe"). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Vélin. 1948. 20,7 x 30 (29,2 x 35,6) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Krüger H 313 - Im früheren Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Der untere volle Rand mit minimalen Knitterspuren.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Kornpuppen (Blatt 9 der "Boettcher-Mappe"). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Vélin. 1948. 20,7 x 30 (29,2 x 35,6) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Krüger H 313 - Im früheren Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Der untere volle Rand mit minimalen Knitterspuren.
232
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Durst V (Positano). Aquarell, Pinsel in Tusche u. Deckweiß auf bräunlichem Bütten. 1925. 45 x 59,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand signiert, datiert, betitelt u. mit der Adresse des Künstlers versehen. Dort zusätzlich mit dem Nachlaßstempel sowie mit der Werknummer "1779" u. "DMP 68" bezeichnet.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; 1969 Sammlung Joachim Steinecke, Köln; 1982 Privatsammlung Wiesbaden; 1989 Privatsammlung Baden-Baden; 1999 Privatsammlung Berlin. - In Kopie beigegeben: Authentizitätsbestätigung von Max K. Pechstein, Hamburg, vom Oktober 1988. - Ausgestellt in: Max Pechstein. Rosbach, Bürgerhaus Rodheim, 1983 sowie in: Max Pechstein. Aquarelle, Graphische Blätter. Köln, Born Fine Art Galerie, 1984. - Vorliegende Arbeit ist Teil einer Werkreihe mit dem Motiv "Durst", die während Pechsteins Aufenthalt in Positano an der Amalfiküste im Jahr 1925 entstand. - Vereinzelte, teils hinterlegte Randläsuren.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Durst V (Positano). Aquarell, Pinsel in Tusche u. Deckweiß auf bräunlichem Bütten. 1925. 45 x 59,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand signiert, datiert, betitelt u. mit der Adresse des Künstlers versehen. Dort zusätzlich mit dem Nachlaßstempel sowie mit der Werknummer "1779" u. "DMP 68" bezeichnet.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; 1969 Sammlung Joachim Steinecke, Köln; 1982 Privatsammlung Wiesbaden; 1989 Privatsammlung Baden-Baden; 1999 Privatsammlung Berlin. - In Kopie beigegeben: Authentizitätsbestätigung von Max K. Pechstein, Hamburg, vom Oktober 1988. - Ausgestellt in: Max Pechstein. Rosbach, Bürgerhaus Rodheim, 1983 sowie in: Max Pechstein. Aquarelle, Graphische Blätter. Köln, Born Fine Art Galerie, 1984. - Vorliegende Arbeit ist Teil einer Werkreihe mit dem Motiv "Durst", die während Pechsteins Aufenthalt in Positano an der Amalfiküste im Jahr 1925 entstand. - Vereinzelte, teils hinterlegte Randläsuren.
233
Pfahler, Georg Karl
(1926 Emetzheim 2002)
o.T. (Informelle Komposition). Öl auf Leinwand. 1958. 90,3 x 125,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Die Arbeit ist Teil der von Pfahler in den 1950er Jahren geschaffenen Struk-Serie und wird in das Pfahler Archiv, Weissenburg, aufgenommen. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Baden-Württemberg; Privatsammlung Bayern. - Eine leichte Kratzspur.
(1926 Emetzheim 2002)
o.T. (Informelle Komposition). Öl auf Leinwand. 1958. 90,3 x 125,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Die Arbeit ist Teil der von Pfahler in den 1950er Jahren geschaffenen Struk-Serie und wird in das Pfahler Archiv, Weissenburg, aufgenommen. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Baden-Württemberg; Privatsammlung Bayern. - Eine leichte Kratzspur.
234
Picasso, Pablo
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Visage no. 193. Teller aus weißem Steingut-Ton mit farbigem Engobedekor, teils glasiert. 1963. Durchmesser: 26 cm, Höhe: 2,5 cm.
Verso betitelt, nummeriert "37/150" sowie bezeichnet "Edition Picasso Madoura".
Ramié 493 - Verso von fremder Hand mit Wandhalterung versehen.
(Málaga 1881 - 1973 Mougins)
Visage no. 193. Teller aus weißem Steingut-Ton mit farbigem Engobedekor, teils glasiert. 1963. Durchmesser: 26 cm, Höhe: 2,5 cm.
Verso betitelt, nummeriert "37/150" sowie bezeichnet "Edition Picasso Madoura".
Ramié 493 - Verso von fremder Hand mit Wandhalterung versehen.
235
Pijuan, Joan Hernández
(1931 Barcelona 2005)
o.T. Öl u. Gouache auf gelblichem Papier. 1991. 17 x 25 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vom Vorbesitzer 2008 in der Galerie Dittmar, Berlin, erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Joan Hernández Pijuan. Zeichnungen 1989-2004. Berlin, Galerie Dittmar, 2007, Katalog-Nr. 10, S. 40 (Preisliste der Galerie in Kopie beigegeben). - Die linke obere Ecke mit minimalem Craquelé.
(1931 Barcelona 2005)
o.T. Öl u. Gouache auf gelblichem Papier. 1991. 17 x 25 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vom Vorbesitzer 2008 in der Galerie Dittmar, Berlin, erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Joan Hernández Pijuan. Zeichnungen 1989-2004. Berlin, Galerie Dittmar, 2007, Katalog-Nr. 10, S. 40 (Preisliste der Galerie in Kopie beigegeben). - Die linke obere Ecke mit minimalem Craquelé.
236
Pijuan, Joan Hernández
(1931 Barcelona 2005)
o.T. Gouache u. Pinsel in Tusche auf gelblichem Japan. 1991. 18,5 x 33 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vom Vorbesitzer 2008 in der Galerie Dittmar, Berlin, erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Joan Hernández Pijuan. Zeichnungen 1989-2004. Berlin, Galerie Dittmar, 2007, Katalog-Nr. 11, S. 41 (Preisliste der Galerie in Kopie beigegeben). - Technikbedingt leicht knitterspurig.
(1931 Barcelona 2005)
o.T. Gouache u. Pinsel in Tusche auf gelblichem Japan. 1991. 18,5 x 33 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Vom Vorbesitzer 2008 in der Galerie Dittmar, Berlin, erworben. - Ausgestellt und abgebildet in: Joan Hernández Pijuan. Zeichnungen 1989-2004. Berlin, Galerie Dittmar, 2007, Katalog-Nr. 11, S. 41 (Preisliste der Galerie in Kopie beigegeben). - Technikbedingt leicht knitterspurig.
237
Pods, Reinhard
(Berlin 1951 - lebt in Berlin)
o.T. Öl auf Leinwand. 1985. 115,7 x 80 cm. Gerahmt.
Verso signiert u. datiert.
(Berlin 1951 - lebt in Berlin)
o.T. Öl auf Leinwand. 1985. 115,7 x 80 cm. Gerahmt.
Verso signiert u. datiert.
238
Pippel, Otto
(Lódz 1878 - 1960 Planegg)
Friedrichstraße im Regen. Öl auf Leinwand. 72,5 x 82,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Otto Pippel zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Spätimpressionismus im Münchner Raum. Prägend für seine künstlerische Entwicklung war insbesondere sein Aufenthalt in Paris in den 1920er Jahren, wo er sich intensiv mit den Errungenschaften des französischen Impressionismus auseinandersetzte. Die von Licht und Atmosphäre bestimmte Freilichtmalerei sowie ein lockerer, lebendiger Pinselduktus wurden zu zentralen Merkmalen seiner Bildsprache. Unser Gemälde veranschaulicht diese Qualitäten auf bemerkenswerte Weise: Die regennasse Berliner Friedrichstraße erscheint als lebendiger Stadtraum, dessen wechselnde Lichtreflexe und bewegte Szenerie Pippel mit großer Sensibilität erfasste und so einen flüchtigen Moment urbanen Lebens malerisch verewigte. - Vereinzelte winzige Haarrisse.
(Lódz 1878 - 1960 Planegg)
Friedrichstraße im Regen. Öl auf Leinwand. 72,5 x 82,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Otto Pippel zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Spätimpressionismus im Münchner Raum. Prägend für seine künstlerische Entwicklung war insbesondere sein Aufenthalt in Paris in den 1920er Jahren, wo er sich intensiv mit den Errungenschaften des französischen Impressionismus auseinandersetzte. Die von Licht und Atmosphäre bestimmte Freilichtmalerei sowie ein lockerer, lebendiger Pinselduktus wurden zu zentralen Merkmalen seiner Bildsprache. Unser Gemälde veranschaulicht diese Qualitäten auf bemerkenswerte Weise: Die regennasse Berliner Friedrichstraße erscheint als lebendiger Stadtraum, dessen wechselnde Lichtreflexe und bewegte Szenerie Pippel mit großer Sensibilität erfasste und so einen flüchtigen Moment urbanen Lebens malerisch verewigte. - Vereinzelte winzige Haarrisse.
239
Querner, Curt
(Börnchen bei Freital 1904 - 1976 Kreischa)
Steinhaufen und Gestrüpp. Aquarell auf Bütten. 1968. 24,2 x 63,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert (20.3.68).
Dittrich B 1724 - Frei schwebend montiert. Der Rand mit Löchlein von Reißzwecken.
(Börnchen bei Freital 1904 - 1976 Kreischa)
Steinhaufen und Gestrüpp. Aquarell auf Bütten. 1968. 24,2 x 63,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert (20.3.68).
Dittrich B 1724 - Frei schwebend montiert. Der Rand mit Löchlein von Reißzwecken.
240
Rainer, Arnulf
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Frühlingskreuz. Radierung in Grün auf Rives Büttenkarton. 1990/91. 49,7 x 39,3 (65 x 51) cm.
Signiert u. nummeriert "8/35".
Nicht mehr bei Breicha - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Sabine Knust, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben).
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Frühlingskreuz. Radierung in Grün auf Rives Büttenkarton. 1990/91. 49,7 x 39,3 (65 x 51) cm.
Signiert u. nummeriert "8/35".
Nicht mehr bei Breicha - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Sabine Knust, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben).
241
Rainer, Arnulf
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Kreuz silber/kirschrot. Kaltnadelradierung in Silber u. Rot auf Büttenkarton. 1999. 20,5 x 14,5 (53 x 37,8) cm.
Signiert u. nummeriert "21/35". Mit dem Trockenstempel des Druckers Kurt Zein, Wien.
Nicht mehr bei Breicha - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Sabine Knust, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben).
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Kreuz silber/kirschrot. Kaltnadelradierung in Silber u. Rot auf Büttenkarton. 1999. 20,5 x 14,5 (53 x 37,8) cm.
Signiert u. nummeriert "21/35". Mit dem Trockenstempel des Druckers Kurt Zein, Wien.
Nicht mehr bei Breicha - Provenienz: Vom Vorbesitzer 2013 in der Galerie Sabine Knust, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben).
