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Claus, Carlfriedrich
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Claus, Carlfriedrich
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Erscheinungen aus dem Wort "Wasser". Feder in Tusche, beidseitig, auf Transparentpapier. 1967. 20 x 18 cm. Beidseitig sichtbar gerahmt.
Werner Z 435 - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. Berlin, Galerie Arkade, 1975 sowie in: Carlfriedrich Claus. Sprachblätter. Dresden, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1980. - Durch seinen experimentellen Umgang mit Sprache und im Kontext der visuellen Poesie entwickelte Claus um 1960 den neuen Bildtypus des "Sprachblattes". Geschult durch die Schriften von Karl Marx, Rudolf Steiner, Ernst Bloch und weiteren Quellen der jüdisch-christlichen sowie fernöstlichen Ideengeschichte kristallisierte er auf feinen Papieren zeichnend-schreibend sein Denken. Die oft beidseitig auf transparenten Bildunterlagen ausgeführten Arbeiten und grafisch höchst reizvollen Bildgespinste veranschaulichen Prozessuales wie Dialektisches. Sie sind über ausführliche Einzeltitel entschlüsselbare Textstellen oder signalhaft wiederkehrende Zeichen erschließbar, oft aber nicht endgültig zu enträtseln. Das Motiv in unserer Arbeit verwendete Claus mehrfach innerhalb seines Werkes und besetzte es mit komplexen Bedeutungsebenen. In diesem Fall ist es als "meditativer Gedankenwirbel" zu verstehen. (Vgl. Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Neue Nationalgalerie, 2014, online, sowie Werner zu Z 413, S. 213)
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Erscheinungen aus dem Wort "Wasser". Feder in Tusche, beidseitig, auf Transparentpapier. 1967. 20 x 18 cm. Beidseitig sichtbar gerahmt.
Werner Z 435 - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. Berlin, Galerie Arkade, 1975 sowie in: Carlfriedrich Claus. Sprachblätter. Dresden, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1980. - Durch seinen experimentellen Umgang mit Sprache und im Kontext der visuellen Poesie entwickelte Claus um 1960 den neuen Bildtypus des "Sprachblattes". Geschult durch die Schriften von Karl Marx, Rudolf Steiner, Ernst Bloch und weiteren Quellen der jüdisch-christlichen sowie fernöstlichen Ideengeschichte kristallisierte er auf feinen Papieren zeichnend-schreibend sein Denken. Die oft beidseitig auf transparenten Bildunterlagen ausgeführten Arbeiten und grafisch höchst reizvollen Bildgespinste veranschaulichen Prozessuales wie Dialektisches. Sie sind über ausführliche Einzeltitel entschlüsselbare Textstellen oder signalhaft wiederkehrende Zeichen erschließbar, oft aber nicht endgültig zu enträtseln. Das Motiv in unserer Arbeit verwendete Claus mehrfach innerhalb seines Werkes und besetzte es mit komplexen Bedeutungsebenen. In diesem Fall ist es als "meditativer Gedankenwirbel" zu verstehen. (Vgl. Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Neue Nationalgalerie, 2014, online, sowie Werner zu Z 413, S. 213)
Estimated price: 16.000 €
