Katalog
Auktion 64
Alle Werke (338)
336
Weidensdorfer, Claus
(Coswig 1931 - lebt in Dresden)
Variante zu Brötzmann (Saxophonspieler). Gouache auf Büttenkarton. 1987. 74,7 x 55 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
Der aus der Fluxusbewegung kommende Peter Brötzmann (1941-2023) war ein experimentierfreudiger deutscher Jazzmusiker, der großen Einfluss auf den europäischen Free Jazz hatte.
(Coswig 1931 - lebt in Dresden)
Variante zu Brötzmann (Saxophonspieler). Gouache auf Büttenkarton. 1987. 74,7 x 55 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Die Rahmenrückwand mit einem Etikett, dort von fremder Hand betitelt.
Der aus der Fluxusbewegung kommende Peter Brötzmann (1941-2023) war ein experimentierfreudiger deutscher Jazzmusiker, der großen Einfluss auf den europäischen Free Jazz hatte.
337
Werner, Woty
(d.i. Anneliese Werner, Berlin 1903 - 1971 Nürnberg)
Vegetativ. Teppichentwurf. Wolle, gewebt u. gefärbt. 1951. 38,5 x 56,7 cm.
Signiert u. datiert (gestickt). Verso Etikett der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, dort mit handschriftlichen Angaben zum Werk sowie der Inventarnummer "T.W.163" versehen.
(d.i. Anneliese Werner, Berlin 1903 - 1971 Nürnberg)
Vegetativ. Teppichentwurf. Wolle, gewebt u. gefärbt. 1951. 38,5 x 56,7 cm.
Signiert u. datiert (gestickt). Verso Etikett der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, dort mit handschriftlichen Angaben zum Werk sowie der Inventarnummer "T.W.163" versehen.
338
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
Gewürfelte Decke. Aquarell u. Gouache auf leichtem Karton. 1922. 48 x 64,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso betitelt.
Grüß-Wigand B-1922/17 - Die Blattränder mit mehreren hinterlegten Einrissen, davon zwei vom Künstler selbst restauriert.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
Gewürfelte Decke. Aquarell u. Gouache auf leichtem Karton. 1922. 48 x 64,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso betitelt.
Grüß-Wigand B-1922/17 - Die Blattränder mit mehreren hinterlegten Einrissen, davon zwei vom Künstler selbst restauriert.
339
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T (Stilleben mit zwei Kürbishälften). Aquarell u. Gouache über Pinsel in Tusche auf Karton (aus zwei Teilen zusammengefügt). Um 1955. 36,5 x 46,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Grüß-Wigand B-1955/22 - Provenienz: Nachlass R. Hamann; Privatsammlung Berlin. - Leichte Knitterspuren und vereinzelte kleine Farbverluste.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T (Stilleben mit zwei Kürbishälften). Aquarell u. Gouache über Pinsel in Tusche auf Karton (aus zwei Teilen zusammengefügt). Um 1955. 36,5 x 46,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Grüß-Wigand B-1955/22 - Provenienz: Nachlass R. Hamann; Privatsammlung Berlin. - Leichte Knitterspuren und vereinzelte kleine Farbverluste.
340
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T. (Stilleben mit zwei Flaschen). Gouache u. Pinsel in Tusche auf Karton. 31,7 x 28 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Nicht bei Grüß-Wigand - Provenienz: Von der Mutter des Vorbesitzers direkt beim Künstler erworben. - Die Ränder leicht knitterspurig.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T. (Stilleben mit zwei Flaschen). Gouache u. Pinsel in Tusche auf Karton. 31,7 x 28 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Nicht bei Grüß-Wigand - Provenienz: Von der Mutter des Vorbesitzers direkt beim Künstler erworben. - Die Ränder leicht knitterspurig.
341
Winter, Fritz
(Altenbögge 1905 - 1976 Herrsching am Ammersee)
o.T. Farbsiebdruck auf Papier. 1950. 37,5 x 43 (50 x 65,2) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert, nummeriert "7/25" u. mit der Folgenummer "4" versehen.
Schnieder 13 - Gabler 13 - Blatt 4 einer Folge von acht Farbsiebdrucken. - Insgesamt leicht gebräunt. Der volle Rand mit Löchlein von Reißzwecken in den Ecken sowie zwei kleinen Einrissen.
(Altenbögge 1905 - 1976 Herrsching am Ammersee)
o.T. Farbsiebdruck auf Papier. 1950. 37,5 x 43 (50 x 65,2) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert, nummeriert "7/25" u. mit der Folgenummer "4" versehen.
Schnieder 13 - Gabler 13 - Blatt 4 einer Folge von acht Farbsiebdrucken. - Insgesamt leicht gebräunt. Der volle Rand mit Löchlein von Reißzwecken in den Ecken sowie zwei kleinen Einrissen.
342
Wollheim, Gert Heinrich
(Loschwitz 1894 - 1974 New York)
o.T. (Selbstbildnis). Aquarell, Deckweiß u. Bleistift auf chamoisfarbenem Bütten. 1920. 36,8 x 26,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Weimar und seinem Kriegsdienst als Soldat während des Ersten Weltkrieges zog Wollheim zusammen mit seinem Studienfreund Otto Pankok nach Düsseldorf, wo sich beide der Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" anschlossen. Er machte Bekanntschaft mit Otto Dix, Max Ernst sowie der Kunsthändlerin Johanna Ey und stellte bei der Großen Kunstausstellung Düsseldorf 1920 seine Bilder aus. Zu dieser Zeit entstand vorliegende Arbeit, vermutlich ein Selbstbildnis, das in wenigen, nervös gesetzten Linien und aus scharfkantigen Umrissen, Überschneidungen und fragmentierten Flächen geformt ist. Geschaffen kurz nach dem Ersten Weltkrieg, steht das Blatt exemplarisch für Wollheims expressiven Zugriff: Das Individuum erscheint nicht als stabile Einheit, sondern als zerlegte, neu zusammengesetzte Figur voll Spannung und Bewegung. In den darauf folgenden Jahren wurden Wollheims ausdrucksstarke, individuelle Werke bei zahlreichen großen Kunstausstellungen in der Weimarer Republik gezeigt. Nach der Machtübernahme des NS-Regimes flüchtete der Künstler 1933 nach Frankreich ins Exil und befand sich von 1939 bis 1944 in verschiedenen Internierungslagern, bevor er nach New York ausreisen konnte. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Loschwitz 1894 - 1974 New York)
o.T. (Selbstbildnis). Aquarell, Deckweiß u. Bleistift auf chamoisfarbenem Bütten. 1920. 36,8 x 26,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Weimar und seinem Kriegsdienst als Soldat während des Ersten Weltkrieges zog Wollheim zusammen mit seinem Studienfreund Otto Pankok nach Düsseldorf, wo sich beide der Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" anschlossen. Er machte Bekanntschaft mit Otto Dix, Max Ernst sowie der Kunsthändlerin Johanna Ey und stellte bei der Großen Kunstausstellung Düsseldorf 1920 seine Bilder aus. Zu dieser Zeit entstand vorliegende Arbeit, vermutlich ein Selbstbildnis, das in wenigen, nervös gesetzten Linien und aus scharfkantigen Umrissen, Überschneidungen und fragmentierten Flächen geformt ist. Geschaffen kurz nach dem Ersten Weltkrieg, steht das Blatt exemplarisch für Wollheims expressiven Zugriff: Das Individuum erscheint nicht als stabile Einheit, sondern als zerlegte, neu zusammengesetzte Figur voll Spannung und Bewegung. In den darauf folgenden Jahren wurden Wollheims ausdrucksstarke, individuelle Werke bei zahlreichen großen Kunstausstellungen in der Weimarer Republik gezeigt. Nach der Machtübernahme des NS-Regimes flüchtete der Künstler 1933 nach Frankreich ins Exil und befand sich von 1939 bis 1944 in verschiedenen Internierungslagern, bevor er nach New York ausreisen konnte. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
343
Zangs, Herbert
(1924 Krefeld 2003)
o.T. (Informelle Komposition). Öl auf Leinwand. 1952. 109,5 x 102 cm. Gerahmt.
Signiert.
Fotografie von 1952, die den Künstler mit dem Gemälde in seinem Atelier in der Sittarder-Straße in Düsseldorf zeigt, abgebildet in: Emmy de Martelaere, Herbert Zangs. Cahier d'Archives, Tome I, Fascicule 1, Paris 2004, Abb. 21, S. 109. - Provenienz: Privatsammlung Krefeld; Galerie Kirbach, Düsseldorf, dort vom Vorbesitzer erworben (Zertifikat in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet in: Phänomen Herbert Zangs. Werke aus den Jahren 1947 bis 2003. Viersen, Städtische Galerie im Park, 2008, S. 61 (der Rahmen verso mit Etikett). - Randdoubliert. Leichtes Craquelé sowie vereinzelte kleine Farbverluste.
(1924 Krefeld 2003)
o.T. (Informelle Komposition). Öl auf Leinwand. 1952. 109,5 x 102 cm. Gerahmt.
Signiert.
Fotografie von 1952, die den Künstler mit dem Gemälde in seinem Atelier in der Sittarder-Straße in Düsseldorf zeigt, abgebildet in: Emmy de Martelaere, Herbert Zangs. Cahier d'Archives, Tome I, Fascicule 1, Paris 2004, Abb. 21, S. 109. - Provenienz: Privatsammlung Krefeld; Galerie Kirbach, Düsseldorf, dort vom Vorbesitzer erworben (Zertifikat in Kopie beigegeben). - Ausgestellt und abgebildet in: Phänomen Herbert Zangs. Werke aus den Jahren 1947 bis 2003. Viersen, Städtische Galerie im Park, 2008, S. 61 (der Rahmen verso mit Etikett). - Randdoubliert. Leichtes Craquelé sowie vereinzelte kleine Farbverluste.
