Alle Werke (343)
181
Kubicek, Juro
(Görlitz 1906 - 1970 Berlin)
Experiment zur Nacht (Atombombe). Öl u. Sand auf Leinwand. 1948. 116 x 116 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso in Versalien signiert, monogrammiert, datiert u. betitelt.
Becker 54 - Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers. - Ausgestellt in: Juro Kubicek. Berlin, Galerie Franz, November 1949 sowie abgebildet in: The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, May 30, 1948. - Kubicek gehörte zur Avantgarde der Berliner Nachkriegszeit und zum Künstlerkreis der Galerie Gerd Rosen. Er wurde 1947 als erster Gastprofessor nach dem Krieg an die University of Louisville in Kentucky berufen, wo vorliegendes Gemälde entstand. Immer mit dem Tagesgeschehen auf Augenhöhe nutzte er als einer der ersten Künstler die Erkenntnisse der Atombombe für ein Bildthema, was in der lokalen Presse für Aufsehen sorgte. Als Gegensatz zum gerade erlebten Chaos des Kriegs stellte Kubicek die Explosion in einem geordneten Linien- und Formenrhythmus dar. Zurück in Berlin leitete er 1949 das Work and Art Studio im Amerikahaus in Berlin, wo er den praxisorientierten Lehransatz des Bauhauses verbreitete. 1954 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Eine Stelle leicht berieben.
(Görlitz 1906 - 1970 Berlin)
Experiment zur Nacht (Atombombe). Öl u. Sand auf Leinwand. 1948. 116 x 116 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso in Versalien signiert, monogrammiert, datiert u. betitelt.
Becker 54 - Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers. - Ausgestellt in: Juro Kubicek. Berlin, Galerie Franz, November 1949 sowie abgebildet in: The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, May 30, 1948. - Kubicek gehörte zur Avantgarde der Berliner Nachkriegszeit und zum Künstlerkreis der Galerie Gerd Rosen. Er wurde 1947 als erster Gastprofessor nach dem Krieg an die University of Louisville in Kentucky berufen, wo vorliegendes Gemälde entstand. Immer mit dem Tagesgeschehen auf Augenhöhe nutzte er als einer der ersten Künstler die Erkenntnisse der Atombombe für ein Bildthema, was in der lokalen Presse für Aufsehen sorgte. Als Gegensatz zum gerade erlebten Chaos des Kriegs stellte Kubicek die Explosion in einem geordneten Linien- und Formenrhythmus dar. Zurück in Berlin leitete er 1949 das Work and Art Studio im Amerikahaus in Berlin, wo er den praxisorientierten Lehransatz des Bauhauses verbreitete. 1954 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Eine Stelle leicht berieben.
182
Lange, Hermann
(Niederhäslich 1890 - 1939 Freital)
Wohnküche mit Apfelkorb. Öl auf Holz. Um 1930. 37,3 x 50,2 cm. Gerahmt.
Verso von fremder Hand betitelt. Mit dem Stempel "Emil Geller Nachf. Malbedarf", Dresden, sowie einem Ausstellungsetikett, dort datiert u. betitelt.
Im Frühjahr 1908 schrieb sich Lange an der Königlichen Kunstakademie in Dresden ein, wo er unter anderem bei Richard Müller, Carl Bantzer und Robert Sterl studierte.
(Niederhäslich 1890 - 1939 Freital)
Wohnküche mit Apfelkorb. Öl auf Holz. Um 1930. 37,3 x 50,2 cm. Gerahmt.
Verso von fremder Hand betitelt. Mit dem Stempel "Emil Geller Nachf. Malbedarf", Dresden, sowie einem Ausstellungsetikett, dort datiert u. betitelt.
Im Frühjahr 1908 schrieb sich Lange an der Königlichen Kunstakademie in Dresden ein, wo er unter anderem bei Richard Müller, Carl Bantzer und Robert Sterl studierte.
183
Lange, Otto
(1879 Dresden 1944)
Kinder mit Masken (Karneval). Aquarell u. schwarze Kreide über Ölpause auf Japan. 1920er Jahre. 45,5 x 34 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Auf dem Unterlagekarton von fremder Hand betitelt.
Zum Motiv vgl. Schönjahn R 125 sowie L 35 - Die Blattkanten mit Löchlein von Reißzwecken. Fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(1879 Dresden 1944)
Kinder mit Masken (Karneval). Aquarell u. schwarze Kreide über Ölpause auf Japan. 1920er Jahre. 45,5 x 34 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Auf dem Unterlagekarton von fremder Hand betitelt.
Zum Motiv vgl. Schönjahn R 125 sowie L 35 - Die Blattkanten mit Löchlein von Reißzwecken. Fest auf dem Unterlagekarton montiert.
184
Lange, Otto
(1879 Dresden 1944)
Tschun, der Katzenfreund. Farbradierung auf Bütten. 1920/21. 39 x 31,6 (50,8 x 38,5) cm, unter Passepartout.
Signiert u. bezeichnet "Selbstdruck III Probedruck".
Nicht bei Schönjahn - Einziger bekannter Abzug. - Das Motiv des vorliegenden Blattes basiert auf dem heute verschollenen, gleichnamigen Gemälde von 1920/21 (Schönjahn, Abb. 14.16, S. 281), das sich ehemals im Stadtmuseum Dresden befand. Es wurde 1933 gemeinsam mit anderen Arbeiten Otto Langes in der Ausstellung "Entartete Kunst" zunächst in Dresden und letztmalig 1937 in München gezeigt. Der Bildaufbau von Radierung und Gemälde ist dabei nahezu identisch, wenngleich spiegelverkehrt. Während das Gemälde jedoch nur als Schwarzweißaufnahme überliefert ist, besticht die Radierung durch ihre leuchtende Farbigkeit. Es handelt sich dabei wohl nicht um eine Farbradierung im eigentlichen Sinne, vielmehr weist das Blatt einen fast monotypiehaften Charakter auf. Für die Kolorierung bediente sich Lange vermutlich einer Technik, die sich in ähnlicher Art auch bei seinen Hochdrucken findet: Er färbte die Platte per Hand ein, so dass sich keine homogene Oberfläche, sondern eine leicht unregelmäßige Farbigkeit ergibt, bei der teils noch Pinselspuren erkennbar sind. - Der volle Rand mit fachmännisch restaurierten Läsuren. Eine kleine Retusche.
(1879 Dresden 1944)
Tschun, der Katzenfreund. Farbradierung auf Bütten. 1920/21. 39 x 31,6 (50,8 x 38,5) cm, unter Passepartout.
Signiert u. bezeichnet "Selbstdruck III Probedruck".
Nicht bei Schönjahn - Einziger bekannter Abzug. - Das Motiv des vorliegenden Blattes basiert auf dem heute verschollenen, gleichnamigen Gemälde von 1920/21 (Schönjahn, Abb. 14.16, S. 281), das sich ehemals im Stadtmuseum Dresden befand. Es wurde 1933 gemeinsam mit anderen Arbeiten Otto Langes in der Ausstellung "Entartete Kunst" zunächst in Dresden und letztmalig 1937 in München gezeigt. Der Bildaufbau von Radierung und Gemälde ist dabei nahezu identisch, wenngleich spiegelverkehrt. Während das Gemälde jedoch nur als Schwarzweißaufnahme überliefert ist, besticht die Radierung durch ihre leuchtende Farbigkeit. Es handelt sich dabei wohl nicht um eine Farbradierung im eigentlichen Sinne, vielmehr weist das Blatt einen fast monotypiehaften Charakter auf. Für die Kolorierung bediente sich Lange vermutlich einer Technik, die sich in ähnlicher Art auch bei seinen Hochdrucken findet: Er färbte die Platte per Hand ein, so dass sich keine homogene Oberfläche, sondern eine leicht unregelmäßige Farbigkeit ergibt, bei der teils noch Pinselspuren erkennbar sind. - Der volle Rand mit fachmännisch restaurierten Läsuren. Eine kleine Retusche.
185
Lange, Otto
(1879 Dresden 1944)
Fischer I. Farblinolschnitt auf feinem Bütten. 1916. 23,2 x 28 (35,4 x 48,5) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. bezeichnet "Orig. Linolschnitt Handdruck".
Schönjahn H 79 - Der volle Rand unter dem Passepartout minimal gebräunt sowie mit vereinzelten kleinen Stockflecken. Die Ecken teils leicht knitterspurig.
(1879 Dresden 1944)
Fischer I. Farblinolschnitt auf feinem Bütten. 1916. 23,2 x 28 (35,4 x 48,5) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. bezeichnet "Orig. Linolschnitt Handdruck".
Schönjahn H 79 - Der volle Rand unter dem Passepartout minimal gebräunt sowie mit vereinzelten kleinen Stockflecken. Die Ecken teils leicht knitterspurig.
186
Leber, Wolfgang
(Berlin 1936 - lebt in Berlin)
Aus den Dünen. Öl auf Gaze auf Holz. 1997. 36,4 x 27,5 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
(Berlin 1936 - lebt in Berlin)
Aus den Dünen. Öl auf Gaze auf Holz. 1997. 36,4 x 27,5 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit Angaben zur Technik versehen.
187
Lemcke, Dietmar
(Goldap 1930 - 2020 Berlin)
Großer Strauß mit Sonnenblumen. Öl auf Leinwand. 1983/85. 81 x 90 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt sowie mit der Adresse des Künstlers versehen.
Ausgestellt in: Grosse Kunstausstellung. München, Haus der Kunst, 1986 (verso zwei Etiketten).
(Goldap 1930 - 2020 Berlin)
Großer Strauß mit Sonnenblumen. Öl auf Leinwand. 1983/85. 81 x 90 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt sowie mit der Adresse des Künstlers versehen.
Ausgestellt in: Grosse Kunstausstellung. München, Haus der Kunst, 1986 (verso zwei Etiketten).
188
Libuda, Walter
(Zechau-Leesen 1950 - 2021 Berlin)
Die Spritze. Öl auf Leinwand. 1989. 130 x 100 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
(Zechau-Leesen 1950 - 2021 Berlin)
Die Spritze. Öl auf Leinwand. 1989. 130 x 100 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
189
Liebknecht, Robert
(Berlin 1903 - 1994 Paris)
Interieur aux fleurs. Öl auf fester Malpappe. 1950. 48,7 x 61 cm. Gerahmt.
Signiert (schwer leserlich). Verso von fremder Hand datiert, betitelt u. mit dem Namen des Künstlers versehen.
(Berlin 1903 - 1994 Paris)
Interieur aux fleurs. Öl auf fester Malpappe. 1950. 48,7 x 61 cm. Gerahmt.
Signiert (schwer leserlich). Verso von fremder Hand datiert, betitelt u. mit dem Namen des Künstlers versehen.
190
Liebermann, Max
(1847 Berlin 1935)
Holländischer Hirtenjunge in den Dünen. Schwarze Kreide auf leichtem Katon. 1888. 24,9 x 34,3 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleinere Läsuren. Fest auf Karton montiert.
(1847 Berlin 1935)
Holländischer Hirtenjunge in den Dünen. Schwarze Kreide auf leichtem Katon. 1888. 24,9 x 34,3 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleinere Läsuren. Fest auf Karton montiert.
191
Lohse-Wächtler, Elfriede
(Dresden 1899 - 1940 Pirna-Sonnenstein)
Frauenbildnis. Pastell, teilweise laviert, auf chamoisfarbenem Papier. 1929. 29,7 x 21 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Weinstock und Reinhardt - Mit einer Echtheitsbestätigung von Werner Fischer, Fischer Kunsthandel & Edition, Berlin, vom 13. Dezember 2019 (in Kopie beigegeben). - Provenienz: Privatsammlung Sachsen. - Lagerspuren und Randläsuren, diese fachmännisch restauriert. Das Blatt ganzheitlich hinterlegt.
(Dresden 1899 - 1940 Pirna-Sonnenstein)
Frauenbildnis. Pastell, teilweise laviert, auf chamoisfarbenem Papier. 1929. 29,7 x 21 cm. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Weinstock und Reinhardt - Mit einer Echtheitsbestätigung von Werner Fischer, Fischer Kunsthandel & Edition, Berlin, vom 13. Dezember 2019 (in Kopie beigegeben). - Provenienz: Privatsammlung Sachsen. - Lagerspuren und Randläsuren, diese fachmännisch restauriert. Das Blatt ganzheitlich hinterlegt.
192
Loeber, Lou
(Amsterdam 1894 - 1983 Blaricum)
Lezende II. Linolschnitt auf chamoisfarbenem Büttenkarton. 1930. 20,2 x 18 (30 x 22,3) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "54/75".
In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Insgesamt leicht gebräunt sowie mit vereinzelten kleinen Stockflecken.
(Amsterdam 1894 - 1983 Blaricum)
Lezende II. Linolschnitt auf chamoisfarbenem Büttenkarton. 1930. 20,2 x 18 (30 x 22,3) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. nummeriert "54/75".
In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Insgesamt leicht gebräunt sowie mit vereinzelten kleinen Stockflecken.
193
Lüdicke, Marianne
(Frankfurt am Main 1919 - 2012 Marquartstein)
Sitzende. Bronze mit brauner Patina. 32 x 14 x 17 cm.
Monogrammiert.
Charakteristisch für Lüdickes plastisches Werk ist die Balance zwischen figurativer Erkennbarkeit und stilisierender Vereinfachung. Die glatt geführten Flächen und die kompakte Massigkeit der Form betonen weniger individuelle Physiognomie als vielmehr eine zeitlose Haltung der Innerlichkeit. In dieser Verbindung von Reduktion und poetischer Ruhe steht die Arbeit exemplarisch für die figurative Bronzekunst der Nachkriegszeit, mit der sich Lüdicke besonders in Süddeutschland einen Namen machte.
(Frankfurt am Main 1919 - 2012 Marquartstein)
Sitzende. Bronze mit brauner Patina. 32 x 14 x 17 cm.
Monogrammiert.
Charakteristisch für Lüdickes plastisches Werk ist die Balance zwischen figurativer Erkennbarkeit und stilisierender Vereinfachung. Die glatt geführten Flächen und die kompakte Massigkeit der Form betonen weniger individuelle Physiognomie als vielmehr eine zeitlose Haltung der Innerlichkeit. In dieser Verbindung von Reduktion und poetischer Ruhe steht die Arbeit exemplarisch für die figurative Bronzekunst der Nachkriegszeit, mit der sich Lüdicke besonders in Süddeutschland einen Namen machte.
194
Maasdorf, Frank
(1950 Dresden 2023)
Weibliche Figur. Sandstein, teilweise naturbelassen. 75,5 x 23,5 x 21,5 cm.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
(1950 Dresden 2023)
Weibliche Figur. Sandstein, teilweise naturbelassen. 75,5 x 23,5 x 21,5 cm.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
195
Maasdorf, Frank
(1950 Dresden 2023)
Dämon. Sandstein. 32,5 x 22,8 x 18 cm.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Frank Maasdorf absolvierte sein Bildhauereistudium von 1972 bis 1977 an der Dresdner Kunsthochschule bei Gerd Jaeger, Walter Arnold und Helmut Heinze. Thematischer Ausgangspunkt seiner Arbeiten war vor allem die menschliche Gestalt in Zusammenhang mit Säulenformen. Im Vordergrund steht dabei jedoch nicht zwangsläufig das Motiv, sondern die Beschaffenheit und schöpferische Möglichkeit des jeweiligen Materials. Vor diesem Hintergrund und von den verschiedensten Epochen der Kunstgeschichte inspiriert, schuf der unter anderem mit A.R. Penck in künstlerischem Austausch stehende Bildhauer eindrucksvolle wie einzigartige Skulpturen aus Holz, Sandstein, Marmor und Bronze. Seine Werke befinden sich heute unter anderem in der Berliner Nationalgalerie, der Dresdner Skulpturensammlung und in der Galerie Moritzburg Halle.
(1950 Dresden 2023)
Dämon. Sandstein. 32,5 x 22,8 x 18 cm.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Frank Maasdorf absolvierte sein Bildhauereistudium von 1972 bis 1977 an der Dresdner Kunsthochschule bei Gerd Jaeger, Walter Arnold und Helmut Heinze. Thematischer Ausgangspunkt seiner Arbeiten war vor allem die menschliche Gestalt in Zusammenhang mit Säulenformen. Im Vordergrund steht dabei jedoch nicht zwangsläufig das Motiv, sondern die Beschaffenheit und schöpferische Möglichkeit des jeweiligen Materials. Vor diesem Hintergrund und von den verschiedensten Epochen der Kunstgeschichte inspiriert, schuf der unter anderem mit A.R. Penck in künstlerischem Austausch stehende Bildhauer eindrucksvolle wie einzigartige Skulpturen aus Holz, Sandstein, Marmor und Bronze. Seine Werke befinden sich heute unter anderem in der Berliner Nationalgalerie, der Dresdner Skulpturensammlung und in der Galerie Moritzburg Halle.
196
Mack, Heinz
(Lollar 1931 - lebt in Mönchengladbach)
Zwei Blatt Siebdrucke aus der Serie "Struttura di Luce". Auf Karton bzw. mit Aluminiumfolie kaschiertem Karton. 1974. Jeweils 59 x 44 cm (Darstellung u. Blatt) sowie unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert u. nummeriert "22/50" bzw. "19/45".
Mack 41 A und B - Nach einem Original von 1963.
(Lollar 1931 - lebt in Mönchengladbach)
Zwei Blatt Siebdrucke aus der Serie "Struttura di Luce". Auf Karton bzw. mit Aluminiumfolie kaschiertem Karton. 1974. Jeweils 59 x 44 cm (Darstellung u. Blatt) sowie unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert, datiert u. nummeriert "22/50" bzw. "19/45".
Mack 41 A und B - Nach einem Original von 1963.
197
Mack, Heinz
(Lollar 1931 - lebt in Mönchengladbach)
Nacht-Sonne. Farbsiebdruck auf schwarzem Karton. 1972. 46 x 45,8 (48 x 45,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "II 285/300".
Mack 103.
(Lollar 1931 - lebt in Mönchengladbach)
Nacht-Sonne. Farbsiebdruck auf schwarzem Karton. 1972. 46 x 45,8 (48 x 45,8) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "II 285/300".
Mack 103.
198
Mark, Anna
(Budapest 1928 - 2026 Paris)
Relief blanc. Marmorpulver u. Leim auf Hartfaser. 1988. 129 x 96,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Verso signiert u. datiert.
Grundlage für Anna Marks Werke ist die naturalistische und materielle Untersuchung physischer Objekte. Seit den späten 1970er Jahren fertigt die Künstlerin neben Gemälden und Arbeiten auf Papier auch Reliefbilder an. Diese stehen mit ihren detaillierten Oberflächen zwischen Skulptur und Malerei und vermitteln zugleich Stärke und Fragilität.
(Budapest 1928 - 2026 Paris)
Relief blanc. Marmorpulver u. Leim auf Hartfaser. 1988. 129 x 96,5 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Verso signiert u. datiert.
Grundlage für Anna Marks Werke ist die naturalistische und materielle Untersuchung physischer Objekte. Seit den späten 1970er Jahren fertigt die Künstlerin neben Gemälden und Arbeiten auf Papier auch Reliefbilder an. Diese stehen mit ihren detaillierten Oberflächen zwischen Skulptur und Malerei und vermitteln zugleich Stärke und Fragilität.
199
Mammen, Jeanne
(1890 Berlin 1976)
Im Resi. Feder in Tusche auf chamoisfarbenem Papier. Um 1932. 45,5 x 39,4 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. monogrammiert.
Döpping/Klünner Z 267 - Abgebildet in: Simplicissimus, Heft 31, Jg. 36, März 1932, S. 605. - Jeanne Mammen wurde als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns in Berlin geboren, wuchs jedoch in Paris auf. Sie studierte dort Malerei, später auch in Brüssel und in Rom. 1914, mit Beginn des Ersten Weltkrieges, verlor die Familie ihr gesamtes Vermögen und floh nach Holland. Jeanne, unerwartet mittellos, übersiedelte 1916 mit ihrer Schwester Adeline Maria Louise nach Berlin, wo sie 1919 ein Atelier am Kurfürstendamm 29 bezog, "ihre Malhöhle", die sie bis zu ihrem Tod bewohnte. Von hier aus erhielt sie nach Kriegsende ihre ersten Illustrationsaufträge, insbesondere für den "Ulk", den "Junggesellen" und die satirische Wochenzeitschrift "Simplicissimus", in der vorliegende Arbeit unter dem Titel "Fachinteresse" abgedruckt wurde. Die in den Zwanzigern bis kurz nach 1930 geschaffenen Aquarelle und Zeichnungen sicherten Mammen nicht nur ihren Lebensunterhalt für mehr als ein Jahrzehnt, sondern machten sie als gesellschaftskritische Chronistin des mondänen Berliner Großstadtlebens berühmt. - Leichte Randläsuren.
(1890 Berlin 1976)
Im Resi. Feder in Tusche auf chamoisfarbenem Papier. Um 1932. 45,5 x 39,4 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. monogrammiert.
Döpping/Klünner Z 267 - Abgebildet in: Simplicissimus, Heft 31, Jg. 36, März 1932, S. 605. - Jeanne Mammen wurde als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns in Berlin geboren, wuchs jedoch in Paris auf. Sie studierte dort Malerei, später auch in Brüssel und in Rom. 1914, mit Beginn des Ersten Weltkrieges, verlor die Familie ihr gesamtes Vermögen und floh nach Holland. Jeanne, unerwartet mittellos, übersiedelte 1916 mit ihrer Schwester Adeline Maria Louise nach Berlin, wo sie 1919 ein Atelier am Kurfürstendamm 29 bezog, "ihre Malhöhle", die sie bis zu ihrem Tod bewohnte. Von hier aus erhielt sie nach Kriegsende ihre ersten Illustrationsaufträge, insbesondere für den "Ulk", den "Junggesellen" und die satirische Wochenzeitschrift "Simplicissimus", in der vorliegende Arbeit unter dem Titel "Fachinteresse" abgedruckt wurde. Die in den Zwanzigern bis kurz nach 1930 geschaffenen Aquarelle und Zeichnungen sicherten Mammen nicht nur ihren Lebensunterhalt für mehr als ein Jahrzehnt, sondern machten sie als gesellschaftskritische Chronistin des mondänen Berliner Großstadtlebens berühmt. - Leichte Randläsuren.
200
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Figuren. Aquarell u. Bleistift auf Bütten. 1970. 42 x 59,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Marwan. Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus zwei Sammlungen und zwei Jahrzehnten. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2002, Katalog-Nr. 7, S. 18.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Figuren. Aquarell u. Bleistift auf Bütten. 1970. 42 x 59,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Marwan. Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus zwei Sammlungen und zwei Jahrzehnten. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2002, Katalog-Nr. 7, S. 18.
201
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Öl auf Pappe. 2013. 14 x 14,8 x 2,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Widmung vom 29.10.2013 versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen. - Gemalt auf dem Deckel einer Pappschachtel.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Öl auf Pappe. 2013. 14 x 14,8 x 2,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Widmung vom 29.10.2013 versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen. - Gemalt auf dem Deckel einer Pappschachtel.
202
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Porträt Jörn Merkert. Öl auf Leinwand. 2000. 31 x 41 cm.
Verso signiert, datiert (18.8.2000) u. mit Widmung versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Porträt Jörn Merkert. Öl auf Leinwand. 2000. 31 x 41 cm.
Verso signiert, datiert (18.8.2000) u. mit Widmung versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen.
203
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Stilleben mit Früchten. Öl auf Leinwand. 1978. 27 x 46 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso signiert u. datiert.
Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Marwan. Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus zwei Sammlungen und zwei Jahrzehnten. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2002, Katalog-Nr. 21, S. 30. - Die rechte obere Ecke mit einem winzigen Farbverlust.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Stilleben mit Früchten. Öl auf Leinwand. 1978. 27 x 46 cm. Gerahmt.
Signiert. Verso signiert u. datiert.
Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt und abgebildet in: Marwan. Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus zwei Sammlungen und zwei Jahrzehnten. Berlin, Dr. Irene Lehr Kunsthandel, 2002, Katalog-Nr. 21, S. 30. - Die rechte obere Ecke mit einem winzigen Farbverlust.
204
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Marionette). Aquarell u. Bleistift auf Büttenkarton. 1986. 28,4 x 18,6 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert (Nov. 86) u. mit Widmung vom 16.12.86 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Marionette). Aquarell u. Bleistift auf Büttenkarton. 1986. 28,4 x 18,6 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert (Nov. 86) u. mit Widmung vom 16.12.86 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
205
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Pastell auf braunem Bütten. 1977. 29,5 x 22 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Widmung von 1982 versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Pastell auf braunem Bütten. 1977. 29,5 x 22 cm. Unter Glas gerahmt.
Verso signiert, datiert u. mit Widmung von 1982 versehen.
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen.
206
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Marionette). Zwei Blatt. Aquarell bzw. Aquarell u. Bleistift auf Bütten. 2002. Jeweils 15 x 20,4 cm u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. mit Widmung versehen. Blatt 1 zusätzlich datiert (25.11.02).
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen. - Blatt 2 minimal knitterspurig.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Marionette). Zwei Blatt. Aquarell bzw. Aquarell u. Bleistift auf Bütten. 2002. Jeweils 15 x 20,4 cm u. unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. mit Widmung versehen. Blatt 1 zusätzlich datiert (25.11.02).
Provenienz: Sammlung Jörn Merkert, Spatzenhausen. - Blatt 2 minimal knitterspurig.
207
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Zwei Köpfe). Zwei Blatt Aquarelle auf Büttenkarton. 2001/02. 28,8 x 21,5 bzw. 19,9 x 14,6 cm.
Verso jeweils signiert u. datiert (01; Nov. 02).
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Ein Blatt mit minimalen Knitterspuren an den oberen Ecken.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Zwei Köpfe). Zwei Blatt Aquarelle auf Büttenkarton. 2001/02. 28,8 x 21,5 bzw. 19,9 x 14,6 cm.
Verso jeweils signiert u. datiert (01; Nov. 02).
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Ein Blatt mit minimalen Knitterspuren an den oberen Ecken.
208
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Aquarell auf Büttenkarton. 1993. 35,3 x 34,5 cm.
Verso zweifach signiert, datiert (august 1993) u. mit Widmung vom 11.11.93 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Aquarell auf Büttenkarton. 1993. 35,3 x 34,5 cm.
Verso zweifach signiert, datiert (august 1993) u. mit Widmung vom 11.11.93 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben.
209
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Aquarell auf Büttenkarton. 1996. 24,2 x 32,5 cm.
Verso dreifach signiert (davon zweifach auf arabisch), datiert (Dez. 1996) sowie mit Widmung vom 21.12.98 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Insgesamt minimal gebräunt.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
o.T. (Kopf). Aquarell auf Büttenkarton. 1996. 24,2 x 32,5 cm.
Verso dreifach signiert (davon zweifach auf arabisch), datiert (Dez. 1996) sowie mit Widmung vom 21.12.98 versehen.
Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt beim Künstler erworben. - Insgesamt minimal gebräunt.
210
Marwan
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Marionette. Farbradierung auf Büttenkarton. 1979. 13,9 x 19,7 (20,1 x 29,6) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert u. nummeriert "6/100".
Vgl. Jörn Merkert, Marwan. Ein syrischer Maler in Berlin. Werke in der Sammlung der Berlinischen Galerie, Berlin 2001, Katalog-Nr. 158, S. 160. - Der volle Rand mit vereinzelten kleinen Atelierspuren.
(Damaskus 1934 - 2016 Berlin)
Marionette. Farbradierung auf Büttenkarton. 1979. 13,9 x 19,7 (20,1 x 29,6) cm, unter Passepartout.
Signiert, datiert u. nummeriert "6/100".
Vgl. Jörn Merkert, Marwan. Ein syrischer Maler in Berlin. Werke in der Sammlung der Berlinischen Galerie, Berlin 2001, Katalog-Nr. 158, S. 160. - Der volle Rand mit vereinzelten kleinen Atelierspuren.
