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Haase-Jastrow, Kurt
(Jastrow, Westpreußen 1885 - 1958 Berlin)
Haase-Jastrow, Kurt
(Jastrow, Westpreußen 1885 - 1958 Berlin)
Berliner Tiergarten. Öl auf Leinwand. Um 1932. 80 x 92,5 cm. Gerahmt.
Verso mit dem Nachlaßstempel des Künstlers, dort mit der Nummer "207" versehen sowie zusätzlich von Margarete Haase am 26.8.59 autorisiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer aus dem Nachlass des Künstlers erworben. - Kurt Haase-Jastrow studierte in Berlin und Dresden, unter anderem bei Eugen Bracht und Oskar Zwintscher. Anschließend arbeitete er in Berlin-Charlottenburg als Landschafts-, Porträt-, Interieur- und Stillebenmaler. Seit 1913 war er regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1920 erhielt er anteilig den Großen Staatspreis für Malerei der Preußischen Akademie der Künste. Studienreisen führten ihn unter anderem in die Niederlande, die Schweiz und nach Spanien; wiederholt hielt er sich zudem an der Ostseeküste auf. Ausgehend von einer spätimpressionistischen Malweise entwickelte er in den 1920er Jahren eine zunehmend expressive Formensprache. Auch unser Gemälde, das den Berliner Tiergarten als dicht bewachsenen, menschenleeren Naturraum zeigt, ist dieser mittleren Schaffensphase zuzuordnen. Eine dunkle Wasserfläche, hoch aufragende Baumstämme und ineinandergreifende Blattmassen bestimmen die Komposition. Die gedämpfte Palette aus Grün-, Braun- und Grautönen wird durch helle Lichtflecken belebt. Sichtbare Pinselzüge und vereinfachte, teilweise stark konturierte Formen verleihen der Landschaft eine expressive Wirkung. - Die Leinwand verso fachmännisch restauriert. Vereinzelte winzige Retuschen.
(Jastrow, Westpreußen 1885 - 1958 Berlin)
Berliner Tiergarten. Öl auf Leinwand. Um 1932. 80 x 92,5 cm. Gerahmt.
Verso mit dem Nachlaßstempel des Künstlers, dort mit der Nummer "207" versehen sowie zusätzlich von Margarete Haase am 26.8.59 autorisiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer aus dem Nachlass des Künstlers erworben. - Kurt Haase-Jastrow studierte in Berlin und Dresden, unter anderem bei Eugen Bracht und Oskar Zwintscher. Anschließend arbeitete er in Berlin-Charlottenburg als Landschafts-, Porträt-, Interieur- und Stillebenmaler. Seit 1913 war er regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1920 erhielt er anteilig den Großen Staatspreis für Malerei der Preußischen Akademie der Künste. Studienreisen führten ihn unter anderem in die Niederlande, die Schweiz und nach Spanien; wiederholt hielt er sich zudem an der Ostseeküste auf. Ausgehend von einer spätimpressionistischen Malweise entwickelte er in den 1920er Jahren eine zunehmend expressive Formensprache. Auch unser Gemälde, das den Berliner Tiergarten als dicht bewachsenen, menschenleeren Naturraum zeigt, ist dieser mittleren Schaffensphase zuzuordnen. Eine dunkle Wasserfläche, hoch aufragende Baumstämme und ineinandergreifende Blattmassen bestimmen die Komposition. Die gedämpfte Palette aus Grün-, Braun- und Grautönen wird durch helle Lichtflecken belebt. Sichtbare Pinselzüge und vereinfachte, teilweise stark konturierte Formen verleihen der Landschaft eine expressive Wirkung. - Die Leinwand verso fachmännisch restauriert. Vereinzelte winzige Retuschen.
Estimated price: 1.000 €
