Catalogue
Auction 64
All Artworks
(280)
201
Metzkes, Harald
(Bautzen 1929 - 2026 Wegendorf)
Die Leiter. Öl auf Leinwand. 1988. 180 x 200 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Ausgestellt und abgebildet in: Harald Metzkes. Malerei, Zeichnungen, Druckgraphik. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1990, Katalog-Nr. 154, S. 130. - Das großformatige, imposante Gemälde greift in der für den Künstler charakteristischen Bildsprache das Dilemma des Zeitgeschehens von 1988 auf. Eingebettet in eine theatrale Szenerie drängen sich Gaukler und Pierrots um eine Leiter, die scheinbar in ein unbekanntes Firmament führt. Welchem Zweck diese Leiter dient, bleibt offen - doch der Kampf um sie ist auf der Bühne bereits entbrannt. In verschlüsselter Form kommentiert Metzkes damit die politischen Umbrüche jener Zeit. Das Bild verweist auf die sich abzeichnende Öffnung der Grenzen, die DDR-Bürgern ab 1988 über Ungarn die Ausreise in den Westen ermöglichte. Die Leiter wird so zum mehrdeutigen Symbol für Hoffnung, Aufbruch und den Wettlauf um einen ungewissen Weg in die Freiheit. - Die Ränder stellenweise mit winzigen Farbverlusten.
(Bautzen 1929 - 2026 Wegendorf)
Die Leiter. Öl auf Leinwand. 1988. 180 x 200 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Ausgestellt und abgebildet in: Harald Metzkes. Malerei, Zeichnungen, Druckgraphik. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1990, Katalog-Nr. 154, S. 130. - Das großformatige, imposante Gemälde greift in der für den Künstler charakteristischen Bildsprache das Dilemma des Zeitgeschehens von 1988 auf. Eingebettet in eine theatrale Szenerie drängen sich Gaukler und Pierrots um eine Leiter, die scheinbar in ein unbekanntes Firmament führt. Welchem Zweck diese Leiter dient, bleibt offen - doch der Kampf um sie ist auf der Bühne bereits entbrannt. In verschlüsselter Form kommentiert Metzkes damit die politischen Umbrüche jener Zeit. Das Bild verweist auf die sich abzeichnende Öffnung der Grenzen, die DDR-Bürgern ab 1988 über Ungarn die Ausreise in den Westen ermöglichte. Die Leiter wird so zum mehrdeutigen Symbol für Hoffnung, Aufbruch und den Wettlauf um einen ungewissen Weg in die Freiheit. - Die Ränder stellenweise mit winzigen Farbverlusten.
202
Metzkes, Harald
(Bautzen 1929 - 2026 Wegendorf)
Stilleben mit Teekanne. Öl auf Leinwand. 1996. 40,3 x 50,3 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
(Bautzen 1929 - 2026 Wegendorf)
Stilleben mit Teekanne. Öl auf Leinwand. 1996. 40,3 x 50,3 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
204
Möhwald, Otto
(Krausebauden 1933 - 2016 Halle)
Kleines Stadtbild. Öl auf Leinwand. 1976. 24,4 x 30 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Scharfe/Schneider 200.
(Krausebauden 1933 - 2016 Halle)
Kleines Stadtbild. Öl auf Leinwand. 1976. 24,4 x 30 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Scharfe/Schneider 200.
205
Möhwald, Otto
(Krausebauden 1933 - 2016 Halle)
Liegende auf dem Bett III. Öl auf Leinwand. 1989. 100,3 x 110,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Scharfe/Schneider 342.
(Krausebauden 1933 - 2016 Halle)
Liegende auf dem Bett III. Öl auf Leinwand. 1989. 100,3 x 110,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Scharfe/Schneider 342.
206
Morris, Richard Allen
(Long Beach 1933 - lebt in San Diego)
Spy Bunny. Sprühlack u. Öl auf Leinwand. 1967. 39,5 x 60 cm.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Provenienz: Privatsammlung Berlin. - Die frühe Malerei des Autodidakten entstand im Kontext des Abstrakten Expressionismus, später nahm Morris Impulse aus der spezifisch kalifornischen Pop-Art auf. Seine ironisch aufgeladenen Gemälde bewegen sich mit Farbreliefs und Materialbildern zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bis an die Grenze zur Objektkunst. 2004 richteten ihm das Museum Haus Lange, Krefeld und das Museum of Contemporary Art, San Diego, eine Retrospektive aus. - Vereinzelte Farbverluste.
(Long Beach 1933 - lebt in San Diego)
Spy Bunny. Sprühlack u. Öl auf Leinwand. 1967. 39,5 x 60 cm.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Provenienz: Privatsammlung Berlin. - Die frühe Malerei des Autodidakten entstand im Kontext des Abstrakten Expressionismus, später nahm Morris Impulse aus der spezifisch kalifornischen Pop-Art auf. Seine ironisch aufgeladenen Gemälde bewegen sich mit Farbreliefs und Materialbildern zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bis an die Grenze zur Objektkunst. 2004 richteten ihm das Museum Haus Lange, Krefeld und das Museum of Contemporary Art, San Diego, eine Retrospektive aus. - Vereinzelte Farbverluste.
208
Mühlenhaupt, Kurt
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Place de la Contrescarpe. Öl auf Leinwand. 1966. 38,3 x 46,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert, datiert u. betitelt.
Ausgestellt in: Kurt Mühlenhaupt. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1981, Katalog-Nr. 70 (verso Transportetikett).
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Place de la Contrescarpe. Öl auf Leinwand. 1966. 38,3 x 46,2 cm. Gerahmt.
Monogrammiert, datiert u. betitelt.
Ausgestellt in: Kurt Mühlenhaupt. Berlin, Staatliche Kunsthalle, 1981, Katalog-Nr. 70 (verso Transportetikett).
209
Mühlenhaupt, Kurt
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Karl-Marx-Straße in Berlin Neukölln. Öl auf Leinwand. 1992. 100 x 120 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso auf einem Etikett von fremder Hand betitelt.
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Karl-Marx-Straße in Berlin Neukölln. Öl auf Leinwand. 1992. 100 x 120 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso auf einem Etikett von fremder Hand betitelt.
210
Mühlenhaupt, Kurt
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Dame im roten Sessel. Öl auf Leinwand. 1963. 90,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vereinzelte winzige Farbverluste.
(Klein Ziescht 1921 - 2006 Bergsdorf bei Berlin)
Dame im roten Sessel. Öl auf Leinwand. 1963. 90,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vereinzelte winzige Farbverluste.
211
Mueller, Otto
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Knabe zwischen Blattpflanzen (Knabe im Schilf). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. 1912. 27,8 x 37,4 (34,2 x 44) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Vgl. Karsch 2 - Extrem seltener (vielleicht unikater) Zustandsdruck mit vielen Weißflächen, insbesondere in den Blattpflanzen, sowie mit den Einkerbungen in den Druckstockkanten und dem eingeritzten Monogramm, entstanden vor Karsch 2/II A, aber nach Karsch 2/II. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Bayern, seitdem in Familienbesitz. - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Knabe zwischen Blattpflanzen (Knabe im Schilf). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. 1912. 27,8 x 37,4 (34,2 x 44) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Vgl. Karsch 2 - Extrem seltener (vielleicht unikater) Zustandsdruck mit vielen Weißflächen, insbesondere in den Blattpflanzen, sowie mit den Einkerbungen in den Druckstockkanten und dem eingeritzten Monogramm, entstanden vor Karsch 2/II A, aber nach Karsch 2/II. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Bayern, seitdem in Familienbesitz. - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
212
Mueller, Otto
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Mädchen zwischen Blattpflanzen (Mädchen im Schilf). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. 1912. 25,8 x 37,3 (34,2 x 43,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Karsch 3 II (von drei Zuständen) - Seltener Zustandsdruck mit vielen Weißflächen in den Blattpflanzen, vor Hinzufügung des Monogramms, mit den Einkerbungen in den Druckstockkanten und den hinzugefügten Grashalmen am linken Rand, entstanden vor Karsch 3/II A. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Bayern, seitdem in Familienbesitz. - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
(Liebau in Schlesien 1874 - 1930 Obernigk bei Breslau)
Mädchen zwischen Blattpflanzen (Mädchen im Schilf). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. 1912. 25,8 x 37,3 (34,2 x 43,5) cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Karsch 3 II (von drei Zuständen) - Seltener Zustandsdruck mit vielen Weißflächen in den Blattpflanzen, vor Hinzufügung des Monogramms, mit den Einkerbungen in den Druckstockkanten und den hinzugefügten Grashalmen am linken Rand, entstanden vor Karsch 3/II A. - Provenienz: Atelier des Künstlers; Privatsammlung Bayern, seitdem in Familienbesitz. - Im früheren Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
213
Müller, Richard
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Atelierstilleben mit Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1921. 65,5 x 47,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Galerie Saxonia, München; Privatsammlung Potsdam. - Zwischen den Utensilien seines Ateliers - einem Regal, einer Leinwand samt Malerlineal und Zeichendreieck, einer Vitrine mit Gipsabdrücken von Knochen sowie einem Affenkopf - platzierte der Künstler sein Selbstbildnis in Form einer Gipsbüste. 1921 scheint für Müller eine Phase der Selbstvergewisserung gewesen zu sein, denn zusätzlich hielt er sein eigenes Bildnis in einer Kaltnadelradierung fest. Ein Zeitgenosse schrieb über dieses Werk: "Dem Zauberer von Loschwitz scheint nichts unmöglich. In der Kaltnadelmappe ward das letzte Werk unserer Schau das ganz herrliche 'Selbstbildnis' von 1921 der höchste Wurf. Große Künstler malen sich gern selber, wie die Geschichte lehrt. Dürer - Rubens - Rembrandt vor allem sind am eigenen Konterfei nie müde geworden. Dieser kleinen Eitelkeit verdanken wir eine ganze Reihe von hervorragenden Bildnissen, die nicht allein Kunstwerke - viel mehr noch Selbstzergliederungen sind und dem Kunstforscher ungeahnte Möglichkeiten zum Einblick in die Künstlerseele geben. Richard Müller hat sich selten genug selbst abkonterfeit, da er wenig eitel zu sein scheint." (Frank H. Meißner, Das Werk von Richard Müller. Dresden 1921, S. 111) Vielleicht wollte der als "scharfsinnig" beschriebene Maler sich selbst und seine künstlerischen Absichten jedoch bewusst nie vollständig preisgeben. Zugleich besaß Müller einen feinen Sinn für Humor, wie zahlreiche seiner Werke belegen, in denen er nicht mit ironischer Kritik an gesellschaftlichen Konventionen sparte. Umso bedeutender erscheint das vorliegende Gemälde, in dem er sich selbst bewusst als Teil der Atelierausstattung inszenierte. Während Müller Tieren, Masken und Büsten mit besonderer Eindringlichkeit eine beinahe lebendige Präsenz zu verleihen vermochte, begegnet er dem eigenen Porträt mit auffallender Zurückhaltung. Bereits die Arbeit "Was ist Ruhm, was sind Namen?" von 1913 thematisiert die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und verweist zugleich auf jene Heroen wie Napoleon oder Friedrich den Großen, die scheinbar über die Zeit hinaus Bestand haben.
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Atelierstilleben mit Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1921. 65,5 x 47,5 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Galerie Saxonia, München; Privatsammlung Potsdam. - Zwischen den Utensilien seines Ateliers - einem Regal, einer Leinwand samt Malerlineal und Zeichendreieck, einer Vitrine mit Gipsabdrücken von Knochen sowie einem Affenkopf - platzierte der Künstler sein Selbstbildnis in Form einer Gipsbüste. 1921 scheint für Müller eine Phase der Selbstvergewisserung gewesen zu sein, denn zusätzlich hielt er sein eigenes Bildnis in einer Kaltnadelradierung fest. Ein Zeitgenosse schrieb über dieses Werk: "Dem Zauberer von Loschwitz scheint nichts unmöglich. In der Kaltnadelmappe ward das letzte Werk unserer Schau das ganz herrliche 'Selbstbildnis' von 1921 der höchste Wurf. Große Künstler malen sich gern selber, wie die Geschichte lehrt. Dürer - Rubens - Rembrandt vor allem sind am eigenen Konterfei nie müde geworden. Dieser kleinen Eitelkeit verdanken wir eine ganze Reihe von hervorragenden Bildnissen, die nicht allein Kunstwerke - viel mehr noch Selbstzergliederungen sind und dem Kunstforscher ungeahnte Möglichkeiten zum Einblick in die Künstlerseele geben. Richard Müller hat sich selten genug selbst abkonterfeit, da er wenig eitel zu sein scheint." (Frank H. Meißner, Das Werk von Richard Müller. Dresden 1921, S. 111) Vielleicht wollte der als "scharfsinnig" beschriebene Maler sich selbst und seine künstlerischen Absichten jedoch bewusst nie vollständig preisgeben. Zugleich besaß Müller einen feinen Sinn für Humor, wie zahlreiche seiner Werke belegen, in denen er nicht mit ironischer Kritik an gesellschaftlichen Konventionen sparte. Umso bedeutender erscheint das vorliegende Gemälde, in dem er sich selbst bewusst als Teil der Atelierausstattung inszenierte. Während Müller Tieren, Masken und Büsten mit besonderer Eindringlichkeit eine beinahe lebendige Präsenz zu verleihen vermochte, begegnet er dem eigenen Porträt mit auffallender Zurückhaltung. Bereits die Arbeit "Was ist Ruhm, was sind Namen?" von 1913 thematisiert die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und verweist zugleich auf jene Heroen wie Napoleon oder Friedrich den Großen, die scheinbar über die Zeit hinaus Bestand haben.
214
Müller, Richard
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Rhinozeros. Kohle u. Graphit auf Papier. 1898. 27,8 x 52,3 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (15. Juni 1898) u. mit der Ortsangabe "Berlin" versehen.
Abgebildet in: Frank H. Meißner, Das Werk von Richard Müller. Dresden 1921, S. 16. - In der Graphik-Mappe "Opus I" von 1920 realisierte Müller zusätzlich diese Zeichnung als Kaltnadelradierung (Günther 106/4). - Gebräunt. Fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Rhinozeros. Kohle u. Graphit auf Papier. 1898. 27,8 x 52,3 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert (15. Juni 1898) u. mit der Ortsangabe "Berlin" versehen.
Abgebildet in: Frank H. Meißner, Das Werk von Richard Müller. Dresden 1921, S. 16. - In der Graphik-Mappe "Opus I" von 1920 realisierte Müller zusätzlich diese Zeichnung als Kaltnadelradierung (Günther 106/4). - Gebräunt. Fest auf dem Unterlagekarton montiert.
215
Müller, Richard
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Ehrlichsche Gestiftskirche am Stübelplatz in Dresden. Öl auf Malpappe. 1945. 48 x 37 cm. Gerahmt.
Verso Nachlaßstempel.
Wodarz M 1945.07 - In Dresden dokumentierte Richard Müller wie viele seiner Künstlerkollegen die Zerstörungen durch den Krieg. Die durch Bomben beschädigte Gestiftskirche, deren Gewölbe jedoch erhalten geblieben war, diente ihm hier als romantische Kulisse im Stile Caspar David Friedrichs. 1951 wurden die Überreste der Kirche schließlich vollkommen abgerissen.
(Tschirnitz in Böhmen 1874 - 1954 Dresden)
Ehrlichsche Gestiftskirche am Stübelplatz in Dresden. Öl auf Malpappe. 1945. 48 x 37 cm. Gerahmt.
Verso Nachlaßstempel.
Wodarz M 1945.07 - In Dresden dokumentierte Richard Müller wie viele seiner Künstlerkollegen die Zerstörungen durch den Krieg. Die durch Bomben beschädigte Gestiftskirche, deren Gewölbe jedoch erhalten geblieben war, diente ihm hier als romantische Kulisse im Stile Caspar David Friedrichs. 1951 wurden die Überreste der Kirche schließlich vollkommen abgerissen.
217
Mullican, Matt
(Santa Monica 1951 - lebt in Berlin und New York)
o.T. (Chart on Spheres). Cibachrome-Diafilm in Aluminium-Leuchtkasten. 1999. 77,5 x 103 x 13,5 cm.
Der Leuchtkasten verso mit einem Etikett der Mai 36 Galerie, Zürich, dort mit typografischen Angaben zum Werk versehen.
Zertifikat der Mai 36 Galerie vom 12. Februar 1999 in Kopie beigegeben. - Unikat. - Der Leuchtkasten mit zwei minimalen Kratzspuren.
(Santa Monica 1951 - lebt in Berlin und New York)
o.T. (Chart on Spheres). Cibachrome-Diafilm in Aluminium-Leuchtkasten. 1999. 77,5 x 103 x 13,5 cm.
Der Leuchtkasten verso mit einem Etikett der Mai 36 Galerie, Zürich, dort mit typografischen Angaben zum Werk versehen.
Zertifikat der Mai 36 Galerie vom 12. Februar 1999 in Kopie beigegeben. - Unikat. - Der Leuchtkasten mit zwei minimalen Kratzspuren.
218
Munsky, Maina-Miriam
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Eingriff IV (Chirurgen). Acryl auf Nessel. 1973. 110 x 129 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Schüler/Poll G1973/09 - Provenienz: Sammlung Prof. Cajus Burri, Ulm; pro arte ulmer kunststiftung, Ulm; 2011 Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Düsseldorf, Galerie Hans-Jürgen Niepel, 1973; Die Angst wegmalen. Maina-Miriam Munsky. Bonn, Frauenmuseum, 2014 sowie ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 31, S. 69; Mensch und Landschaft in der zeitgenössischen Malerei und Graphik. Düsseldorf/Moskau, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, 1983, S. 57. - Zwei kleine Kratzspuren. Vereinzelte Retuschen.
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Eingriff IV (Chirurgen). Acryl auf Nessel. 1973. 110 x 129 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Schüler/Poll G1973/09 - Provenienz: Sammlung Prof. Cajus Burri, Ulm; pro arte ulmer kunststiftung, Ulm; 2011 Privatsammlung Düsseldorf. - Ausgestellt u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Düsseldorf, Galerie Hans-Jürgen Niepel, 1973; Die Angst wegmalen. Maina-Miriam Munsky. Bonn, Frauenmuseum, 2014 sowie ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 31, S. 69; Mensch und Landschaft in der zeitgenössischen Malerei und Graphik. Düsseldorf/Moskau, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, 1983, S. 57. - Zwei kleine Kratzspuren. Vereinzelte Retuschen.
219
Munsky, Maina-Miriam
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Dr. L. (Dr. Lorbach). Acryl auf Nessel. 1971. 130 x 104 cm. Gerahmt.
Schüler/Poll G1971/08 - Provenienz: Sammlung Hans-Jürgen Lorbach, Potsdam; 2006 Sammlung Axel Hinrich Murken, Herzogenrath; Privatsammlung Düsseldorf. - Als Vorlage für unsere Arbeit diente der Künstlerin ein Foto von 1970, das sie während ihres neunmonatigen fotografischen Studiums im Kreißsaal an der Städtischen Frauenklinik Berlin-Neukölln selbst anfertigte. Zu jener Zeit wurden Frauen für die Entbindung an Geburtsstühle festgeschnallt mit dem Ziel, die Säuglingssterblichkeit zu reduzieren. Das Gemälde ist somit nicht nur eine handwerkliche sowie künstlerische Meisterleistung, sondern auch Dokument einer heute überwundenen geburtshilflichen Praxis und damit verbundenen Vorstellungen vom weiblichen Körper und medizinischer Kontrolle. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Bilder und Graphik. Berlin, Galerie Poll, 1971, Katalog-Nr. 21, ohne Seitenangabe; Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 14, S. 35.
(Wolfenbüttel 1943 - 1999 Berlin)
Dr. L. (Dr. Lorbach). Acryl auf Nessel. 1971. 130 x 104 cm. Gerahmt.
Schüler/Poll G1971/08 - Provenienz: Sammlung Hans-Jürgen Lorbach, Potsdam; 2006 Sammlung Axel Hinrich Murken, Herzogenrath; Privatsammlung Düsseldorf. - Als Vorlage für unsere Arbeit diente der Künstlerin ein Foto von 1970, das sie während ihres neunmonatigen fotografischen Studiums im Kreißsaal an der Städtischen Frauenklinik Berlin-Neukölln selbst anfertigte. Zu jener Zeit wurden Frauen für die Entbindung an Geburtsstühle festgeschnallt mit dem Ziel, die Säuglingssterblichkeit zu reduzieren. Das Gemälde ist somit nicht nur eine handwerkliche sowie künstlerische Meisterleistung, sondern auch Dokument einer heute überwundenen geburtshilflichen Praxis und damit verbundenen Vorstellungen vom weiblichen Körper und medizinischer Kontrolle. - Ausgestellt und abgebildet u.a. in: Maina-Miriam Munsky. Bilder und Graphik. Berlin, Galerie Poll, 1971, Katalog-Nr. 21, ohne Seitenangabe; Maina-Miriam Munsky. Witten, Märkisches Museum, 1976, Abb. 14, S. 35.
220
Nagel, Peter
(Kiel 1941 - lebt in Flintbek)
Gruppe im Licht. Acryl u. Öllasur auf Leinwand auf Holz. 1981. 90 x 70,3 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit der Ortsangabe "Rom" u. Angaben zur Technik versehen.
Nicht mehr bei Jensen - 1981 fand im römischen Olympiastadion der 3. Leichtathletik-Weltcup statt. Bei diesem Wettbewerb traten Frauen- und Männerteams aus allen fünf Kontinenten gegeneinander an. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch jeweils ein Frauen- und Männerteam aus der DDR, der Sowjetunion, den USA sowie dem Gastgeberland Italien. Peter Nagel hielt diese internationale und damit auch politisch aufgeladene Veranstaltung malerisch fest, indem er Athletinnen und Athleten des europäischen Teams als geschlossene Einheit darstellte und deren Zugehörigkeit durch die abgebildeten Flaggen Italiens, der deutschen Bundesrepublik und der Niederlande sowie durch das Banner der vermutlich ehemaligen Kalmarer Union kenntlich machte. Eindrucksvoll überführte der Künstler so das konkrete Sportereignis in eine allegorische Darstellung europäischer Einheit, die über ihren historischen Anlass hinausweist.
(Kiel 1941 - lebt in Flintbek)
Gruppe im Licht. Acryl u. Öllasur auf Leinwand auf Holz. 1981. 90 x 70,3 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit der Ortsangabe "Rom" u. Angaben zur Technik versehen.
Nicht mehr bei Jensen - 1981 fand im römischen Olympiastadion der 3. Leichtathletik-Weltcup statt. Bei diesem Wettbewerb traten Frauen- und Männerteams aus allen fünf Kontinenten gegeneinander an. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch jeweils ein Frauen- und Männerteam aus der DDR, der Sowjetunion, den USA sowie dem Gastgeberland Italien. Peter Nagel hielt diese internationale und damit auch politisch aufgeladene Veranstaltung malerisch fest, indem er Athletinnen und Athleten des europäischen Teams als geschlossene Einheit darstellte und deren Zugehörigkeit durch die abgebildeten Flaggen Italiens, der deutschen Bundesrepublik und der Niederlande sowie durch das Banner der vermutlich ehemaligen Kalmarer Union kenntlich machte. Eindrucksvoll überführte der Künstler so das konkrete Sportereignis in eine allegorische Darstellung europäischer Einheit, die über ihren historischen Anlass hinausweist.
221
Palm, Joachim
(Potsdam 1936 - lebt in München)
Fotograf in Rom. Acryl auf Leinwand. Um 1970. 60 x 69,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleine Lagerspuren.
(Potsdam 1936 - lebt in München)
Fotograf in Rom. Acryl auf Leinwand. Um 1970. 60 x 69,5 cm. Gerahmt.
Signiert.
Vereinzelte kleine Lagerspuren.
222
Niemeyer-Holstein, Otto
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Achterwasser mit Schlittschuhläufern und Schilf. Öl u. Bleistift auf Leinwand auf fester Pappe. 1976. 27,3 x 36 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso von fremder Hand datiert, betitelt sowie mit der Nummer "2479" u. Angaben zum Werk versehen.
Soldner/Schmidt 3434.
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Achterwasser mit Schlittschuhläufern und Schilf. Öl u. Bleistift auf Leinwand auf fester Pappe. 1976. 27,3 x 36 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso von fremder Hand datiert, betitelt sowie mit der Nummer "2479" u. Angaben zum Werk versehen.
Soldner/Schmidt 3434.
223
Niemeyer-Holstein, Otto
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Welkende Blumen. Öl auf fester Malpappe. 1950. 36 x 46 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit der Werknummer "324" versehen.
Soldner/Schmidt 1200 - Die untere rechte Bildecke mit leichtem Craquelé. Drei kleine Farbverluste.
(Kiel 1896 - 1984 Usedom)
Welkende Blumen. Öl auf fester Malpappe. 1950. 36 x 46 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit der Werknummer "324" versehen.
Soldner/Schmidt 1200 - Die untere rechte Bildecke mit leichtem Craquelé. Drei kleine Farbverluste.
