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AUCTION 64: 25 April 2026
12 p.m.
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Los 164 aus unserer Frühjahrsauktion am 25. April 2026

Georg Kolbe
(Waldheim in Sachsen 1877 – 1947 Berlin)

Hockende. Bronze mit dunkelbrauner Patina. 1928. 27,2 x 23,6 x 24 cm.
Auf der Standfläche monogrammiert u. mit dem Gießerstempel “H. Noack Berlin” versehen.

Berger 116 – Einer von vier bekannten Güssen. – Provenienz: Villa Grisebach, Auktion am 25.11.1994, Los 44; Privatsammlung Österreich.

Georg Kolbes “Hockende” zählt zu den eindringlichsten und zugleich formal geschlossensten Skulpturen der späten 1920er Jahre. In ihr erreicht der Künstler eine ausgewogene Konzentration der Form, die seine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper in einer spannungsvoll gebundenen Ruhe zusammenführt. Die weibliche Aktfigur ist in einer kontemplativen Haltung wiedergegeben: Die Beine sind eng an den Körper gezogen und der Kopf nach oben gerichtet. Ihre Wirkung entfaltet sich nicht aus einer gesteigerten Bewegung, sondern aus der Balance von Spannung und Entspannung, von plastischem Volumen und klar geführter Linie.
Kolbes wiederholte Hinwendung zu tanzenden Frauenfiguren gründet in seinem nachhaltigen Interesse an Bewegung und körperlicher Ausdruckskraft. Anregungen bezog er sowohl aus der zeitgenössischen europäischen Tanzszene als auch aus dem Studium antiker Vorbilder. Während die frühen Tänzerinnen noch von rhythmischer Dynamik geprägt sind, verdichtet sich die Bewegung in der Hockenden zu einer ruhigen, in sich geschlossenen Komposition.
Die 1920er Jahre markieren für Kolbe eine Phase großer öffentlicher Anerkennung und künstlerischer Reife. Seine figürlichen Bronzeplastiken wurden europaweit ausgestellt und gesammelt und festigten seinen Rang als einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Unsere “Hockende” von 1928, die in lediglich vier bekannten Exemplaren gegossen wurde, steht am Übergang zu einer verstärkt kontemplativen Werkphase, in der sich Kolbe nach dem Tod seiner Frau im Jahr 1927 vermehrt Fragen persönlicher Empfindung und formaler Verdichtung zuwandte.

Schätzpreis: 45.000 €

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