Catalogue
All Artworks (45)
2*
Ackermann, Max
(Berlin 1887 - 1975 Unterlengenhardt)
Drei Blatt Zeichnungen. Graphit auf feinem chamoisfarbenen Papier. 1922. 26,5 x 18,5; 32,7 x 20,9 bzw. 34,5 x 24,7 cm. Jeweils unter Passepartout.
Jeweils signiert bzw. monogrammiert u. datiert. Verso jeweils auf dem Unterlagekarton signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
In den Ecken jeweils fest auf dem Unterlagekarton montiert. Insgesamt leichte Lager- und Alterungsspuren. Blatt 3 mit einem kleinen Einriss am oberen Rand.
(Berlin 1887 - 1975 Unterlengenhardt)
Drei Blatt Zeichnungen. Graphit auf feinem chamoisfarbenen Papier. 1922. 26,5 x 18,5; 32,7 x 20,9 bzw. 34,5 x 24,7 cm. Jeweils unter Passepartout.
Jeweils signiert bzw. monogrammiert u. datiert. Verso jeweils auf dem Unterlagekarton signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
In den Ecken jeweils fest auf dem Unterlagekarton montiert. Insgesamt leichte Lager- und Alterungsspuren. Blatt 3 mit einem kleinen Einriss am oberen Rand.
3
Ackermann, Max
(Berlin 1887 - 1975 Unterlengenhardt)
o.T. Öl auf Holz. 1958. 43,5 x 25 cm.
Verso signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Bayern. - Max Ackermann verwebt Farbe, Rhythmus und Bewegung zu einer malerischen "Partitur" reiner Form. In vorliegender Arbeit ging es ihm nicht um die Darstellung konkreter Motive, sondern um das "Singen" der Farbe selbst - ein visuelles Echo musikalischer Harmonie und Dynamik. Schon in den frühen 1950er Jahren suchte der Künstler nach einer malerischen Entsprechung zu musikalischen Strukturen, in denen Ton und Zeit organisch miteinander verschmelzen. In Seminaren mit Komponisten und durch intensive Auseinandersetzung mit musikalischen Prinzipien versuchte er, Klang und Bild in eine gemeinsame Ordnung zu bringen. Das Ergebnis sind Werke, die wie Klanglandschaften funktionieren: fließende Bögen, kontrastierende Farbakzente und rhythmische Linien suggerieren eine innere Spannung und Bewegung, die an musikalische Kompositionen erinnert und den Betrachter zu einem "hörenden" Blick auf die Malerei einlädt. - Minimale Randläsuren.
(Berlin 1887 - 1975 Unterlengenhardt)
o.T. Öl auf Holz. 1958. 43,5 x 25 cm.
Verso signiert u. datiert.
Provenienz: Privatsammlung Bayern. - Max Ackermann verwebt Farbe, Rhythmus und Bewegung zu einer malerischen "Partitur" reiner Form. In vorliegender Arbeit ging es ihm nicht um die Darstellung konkreter Motive, sondern um das "Singen" der Farbe selbst - ein visuelles Echo musikalischer Harmonie und Dynamik. Schon in den frühen 1950er Jahren suchte der Künstler nach einer malerischen Entsprechung zu musikalischen Strukturen, in denen Ton und Zeit organisch miteinander verschmelzen. In Seminaren mit Komponisten und durch intensive Auseinandersetzung mit musikalischen Prinzipien versuchte er, Klang und Bild in eine gemeinsame Ordnung zu bringen. Das Ergebnis sind Werke, die wie Klanglandschaften funktionieren: fließende Bögen, kontrastierende Farbakzente und rhythmische Linien suggerieren eine innere Spannung und Bewegung, die an musikalische Kompositionen erinnert und den Betrachter zu einem "hörenden" Blick auf die Malerei einlädt. - Minimale Randläsuren.
15
Bachmann, Hermann
(Halle/Saale 1922 - 1995 Karlsruhe)
o.T. (Spiegelfrau in Rot). Öl auf bräunlichem Karton. 1956. 30 x 21,3 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Kanten fest unter dem Passepartout montiert.
(Halle/Saale 1922 - 1995 Karlsruhe)
o.T. (Spiegelfrau in Rot). Öl auf bräunlichem Karton. 1956. 30 x 21,3 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Kanten fest unter dem Passepartout montiert.
19
Baumeister, Willi
(1889 Stuttgart 1955)
Lutins au Printemps. Farblithographie auf Büttenkarton. 1953. 50,5 x 37,5 (57 x 38,4) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "75/240".
Spielmann/Baumeister 132 b - Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.
(1889 Stuttgart 1955)
Lutins au Printemps. Farblithographie auf Büttenkarton. 1953. 50,5 x 37,5 (57 x 38,4) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. nummeriert "75/240".
Spielmann/Baumeister 132 b - Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.
29
Biebl, Rolf
(Klingenthal 1951 - lebt in Berlin)
Schräger Mann. Bronze mit brauner Patina. 1990. 52,5 x 29 x 13 cm.
Signiert u. datiert.
(Klingenthal 1951 - lebt in Berlin)
Schräger Mann. Bronze mit brauner Patina. 1990. 52,5 x 29 x 13 cm.
Signiert u. datiert.
39
Campendonk, Heinrich
(Krefeld 1889 - 1957 Amsterdam)
Interieur mit zwei Akten. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Japan. 1918. 25,5 x 22 (43,5 x 30,3) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. als "Probedruck" bezeichnet.
Engels/Söhn 36 a) - Unter dem früheren Passepartout minimal gebräunt. Der volle Rand mit vereinzelten Lagerspuren.
(Krefeld 1889 - 1957 Amsterdam)
Interieur mit zwei Akten. Holzschnitt auf chamoisfarbenem Japan. 1918. 25,5 x 22 (43,5 x 30,3) cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. als "Probedruck" bezeichnet.
Engels/Söhn 36 a) - Unter dem früheren Passepartout minimal gebräunt. Der volle Rand mit vereinzelten Lagerspuren.
41
Cimiotti, Emil
(Göttingen 1927 - 2019 Wolfenbüttel)
Beflügelt. Bronze mit brauner Patina auf geschweißter Stahlplinthe. 2011. 26,3 x 49,5 x 22 cm.
Monogrammiert.
Unikat. - Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland.
(Göttingen 1927 - 2019 Wolfenbüttel)
Beflügelt. Bronze mit brauner Patina auf geschweißter Stahlplinthe. 2011. 26,3 x 49,5 x 22 cm.
Monogrammiert.
Unikat. - Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland.
44
Claus, Carlfriedrich
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Glasgliedernde Leere, in der Sprache agiert. Komplex-Objekt. Siebdruck auf 11 Plexiglasplatten, zusammen auf Plexiglassockel verschraubt. 1962/90. 47,2 x 45 x 20,2 cm.
Signiert u. nummeriert "7/10" (links unten, schwer lesbar).
Vgl. Werner Z 297 - Entstanden um 1990 nach dem gleichnamigen Glasobjekt von 1962. - Provenienz: Nachlass Klaus Werner, Leipzig; Privatsammlung Berlin (seit 2007). - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Kupferstichkabinett in der Neuen Nationalgalerie, 2014. - Die Möglichkeit der Durchdringung von Schrift und Raum ist ein zentrales Anliegen in der Kunst von Carlfriedrich Claus. Dazu hielt er 1962 in einem Brief fest: "...Glasplatten, denk-beschriftet, Raumbildung aus Schrift. Und auch 'Gedanken-Vegetation in wiederholter Spiegelung', bestehend aus 8 Spiegeln und einigen Glasplatten; imaginärer Raum: mehrfache Spiegelung stellt ihn her. Aber hindurch (durch diese quasi Kristall-Entstehung, Reflex-Geometrie) zweigt, ästelt, wuchert schwarze und rote Denk-Schrift, die mögliche lebendige Fülle in durchsichtig gemachtem Stein be-inhaltend. Selbst mehrfach sich spiegelnd, überlagernd, in Pyramiden, Hohlräumen, imaginärer Erstreckung. Mit Übergängen von Lesbarem in verflochtene Gehänge zum wieder Lesbarem usw." (zitiert nach Werner, WVZ, 1990, S. 194) - Vereinzelt minimale Kratzspuren.
(Annaberg 1930 - 1998 Chemnitz)
Glasgliedernde Leere, in der Sprache agiert. Komplex-Objekt. Siebdruck auf 11 Plexiglasplatten, zusammen auf Plexiglassockel verschraubt. 1962/90. 47,2 x 45 x 20,2 cm.
Signiert u. nummeriert "7/10" (links unten, schwer lesbar).
Vgl. Werner Z 297 - Entstanden um 1990 nach dem gleichnamigen Glasobjekt von 1962. - Provenienz: Nachlass Klaus Werner, Leipzig; Privatsammlung Berlin (seit 2007). - Ausgestellt in: Carlfriedrich Claus. 1930-1998. Denklandschaften. Berlin, Kupferstichkabinett in der Neuen Nationalgalerie, 2014. - Die Möglichkeit der Durchdringung von Schrift und Raum ist ein zentrales Anliegen in der Kunst von Carlfriedrich Claus. Dazu hielt er 1962 in einem Brief fest: "...Glasplatten, denk-beschriftet, Raumbildung aus Schrift. Und auch 'Gedanken-Vegetation in wiederholter Spiegelung', bestehend aus 8 Spiegeln und einigen Glasplatten; imaginärer Raum: mehrfache Spiegelung stellt ihn her. Aber hindurch (durch diese quasi Kristall-Entstehung, Reflex-Geometrie) zweigt, ästelt, wuchert schwarze und rote Denk-Schrift, die mögliche lebendige Fülle in durchsichtig gemachtem Stein be-inhaltend. Selbst mehrfach sich spiegelnd, überlagernd, in Pyramiden, Hohlräumen, imaginärer Erstreckung. Mit Übergängen von Lesbarem in verflochtene Gehänge zum wieder Lesbarem usw." (zitiert nach Werner, WVZ, 1990, S. 194) - Vereinzelt minimale Kratzspuren.
52
Dix, Otto
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Graben in der Champagne. Schwarze Kreide auf bräunlichem Papier. 1915. 28,5 x 29 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Lorenz 5.4.4 - Abgebildet u.a. in: Otto Dix. Handzeichnungen 1912-1962. Berlin, Deutsche Akademie der Künste, 1963, ohne Seitenangaben sowie in: Otto Conzelmann, Der andere Dix. Sein Bild vom Menschen und vom Krieg, Stuttgart 1983, S. 98. - Die oberen Ecken jeweils mit leichter Knitterspur, der linke Blattrand unregelmäßig.
(Untermhaus bei Gera 1891 - 1969 Singen)
Graben in der Champagne. Schwarze Kreide auf bräunlichem Papier. 1915. 28,5 x 29 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Lorenz 5.4.4 - Abgebildet u.a. in: Otto Dix. Handzeichnungen 1912-1962. Berlin, Deutsche Akademie der Künste, 1963, ohne Seitenangaben sowie in: Otto Conzelmann, Der andere Dix. Sein Bild vom Menschen und vom Krieg, Stuttgart 1983, S. 98. - Die oberen Ecken jeweils mit leichter Knitterspur, der linke Blattrand unregelmäßig.
88
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Wünschendorf, Schusters Auszug. Aquarell über Bleistift auf chamoisfarbenem Büttenkarton. 1934. 50,9 x 35,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Datiert (30.5.34.17) u. bezeichnet "Wü. 5". Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit der Ortsangabe "Wünschendorf" versehen. Die Rahmenrückwand mit einem Ausstellungsetikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden.
Nicht bei Dittrich - Im Passepartoutausschnitt gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)
Wünschendorf, Schusters Auszug. Aquarell über Bleistift auf chamoisfarbenem Büttenkarton. 1934. 50,9 x 35,8 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Datiert (30.5.34.17) u. bezeichnet "Wü. 5". Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit der Ortsangabe "Wünschendorf" versehen. Die Rahmenrückwand mit einem Ausstellungsetikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden.
Nicht bei Dittrich - Im Passepartoutausschnitt gebräunt. Vereinzelte winzige Stockflecken.
103
Grossberg, Carl
(Elberfeld 1894 - 1940 Laon)
Frauenbildnis. Aquarell u. Pinsel in Tusche auf Bütten auf Karton montiert. 1921. 50 x 40 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer im Kunsthandel Henneken, Bad Iburg, erworben (die Rahmenrückwand mit Etikett). - Leichte Randläsuren.
(Elberfeld 1894 - 1940 Laon)
Frauenbildnis. Aquarell u. Pinsel in Tusche auf Bütten auf Karton montiert. 1921. 50 x 40 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer im Kunsthandel Henneken, Bad Iburg, erworben (die Rahmenrückwand mit Etikett). - Leichte Randläsuren.
112
Hagen, Sylvia
(Treuenbrietzen 1947 - lebt in Oderbruch)
bukolisch II. Terrakotta, teils bemalt. 2002. 40,5 x 51 x 36,5 cm.
Unikat. - Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt bei der Künstlerin erworben. - Leichte Gipsrückstände. Zwei fachmännisch restaurierte Risse.
(Treuenbrietzen 1947 - lebt in Oderbruch)
bukolisch II. Terrakotta, teils bemalt. 2002. 40,5 x 51 x 36,5 cm.
Unikat. - Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt bei der Künstlerin erworben. - Leichte Gipsrückstände. Zwei fachmännisch restaurierte Risse.
120
Heldt, Werner
(Berlin 1904 - 1954 Sant'Angelo, Ischia)
Berliner Stadtlandschaft. Öl auf Leinwand. Um 1930. 45 x 55,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. bezeichnet "1890".
Nicht bei Seel - Provenienz: Sammlung Hansheinz Mietke, Berlin (Arzt des Künstlers); Privatsammlung Berlin; Auktionshaus Villa Grisebach, 2017; Privatsammlung Berlin. - Der linke Bildrand mit kleinen Retuschen.
(Berlin 1904 - 1954 Sant'Angelo, Ischia)
Berliner Stadtlandschaft. Öl auf Leinwand. Um 1930. 45 x 55,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. bezeichnet "1890".
Nicht bei Seel - Provenienz: Sammlung Hansheinz Mietke, Berlin (Arzt des Künstlers); Privatsammlung Berlin; Auktionshaus Villa Grisebach, 2017; Privatsammlung Berlin. - Der linke Bildrand mit kleinen Retuschen.
121
Hegenbarth, Josef
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Kunstreiter. Leimfarbe auf Büttenkarton. 1948. 33,7 x 43,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso Tuschpinselzeichnung (Entwurf zu "Aufgestützter Frauenkopf" von 1929, Hegenbarth-WVZ E II 534), dort von Johanna Hegenbarth bezeichnet "Kunstreiter / Vor 45".
Hegenbarth-WVZ B IV 611 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung; Privatsammlung Berlin. - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Verso Spuren der früheren Montierung.
(Böhmisch-Kamnitz 1884 - 1962 Dresden)
Kunstreiter. Leimfarbe auf Büttenkarton. 1948. 33,7 x 43,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso Tuschpinselzeichnung (Entwurf zu "Aufgestützter Frauenkopf" von 1929, Hegenbarth-WVZ E II 534), dort von Johanna Hegenbarth bezeichnet "Kunstreiter / Vor 45".
Hegenbarth-WVZ B IV 611 - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung; Privatsammlung Berlin. - In den Kanten fest unter Passepartout montiert. Verso Spuren der früheren Montierung.
124
Heyder, Jost
(Gera 1954 - lebt in Erfurt)
Szene im Atelier. Öl auf Hartfaser. 1992. 137,5 x 100 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Rahmen signiert, datiert u. betitelt.
Der rechte Rand vereinzelt mit kleinen Farbverlusten.
(Gera 1954 - lebt in Erfurt)
Szene im Atelier. Öl auf Hartfaser. 1992. 137,5 x 100 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso auf dem Rahmen signiert, datiert u. betitelt.
Der rechte Rand vereinzelt mit kleinen Farbverlusten.
126
Herrmann, Peter
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Türkisches Bad). Öl auf Leinwand. 1989. 80,5 x 100 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vereinzeltes Craquelé sowie zwei Retuschen in der Bildmitte. Die Leinwand verso fachmännisch restauriert.
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Türkisches Bad). Öl auf Leinwand. 1989. 80,5 x 100 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vereinzeltes Craquelé sowie zwei Retuschen in der Bildmitte. Die Leinwand verso fachmännisch restauriert.
127
Herrmann, Peter
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Himmelstheke). Öl auf Leinwand. 1993. 190 x 160 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Himmelstheke). Öl auf Leinwand. 1993. 190 x 160 cm. In Künstlerleiste gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
128
Herrmann, Peter
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Brücke in Dresden). Öl auf Leinwand. 1997. 29,5 x 39,5 cm.
Monogrammiert u. datiert.
Die oberen Ecken mit leichten Farbverlusten.
(Großschönau 1937 - lebt in Berlin)
o.T. (Brücke in Dresden). Öl auf Leinwand. 1997. 29,5 x 39,5 cm.
Monogrammiert u. datiert.
Die oberen Ecken mit leichten Farbverlusten.
134
Honnef-Metzeltin, Lotte
(1902 Hannover 1941)
Erbprinz Georg Moritz von Sachsen-Altenburg. Bronze mit schwarzer Patina. 30,5 x 18 x 21,5 cm. Auf schwarzem Steinsockel (Höhe: 9 cm).
Signiert u. mit der Ortsangabe "Hannover" versehen. Mit dem Gießerstempel "WMF Geislingen STG".
Metzeltin begann erst in ihrem 28. Lebensjahr bildhauerisch tätig zu werden. Anfangs genoss sie fachpädagogischen Unterricht, bildete sich dann aber autodidaktisch fort. Der Erbprinz von Sachsen-Altenburg, heute Thüringen, war Anhänger und Förderer der Anthroposophie. Eine Begegnung mit Siegfried Pickert war entscheidend, so dass er ab 1931 als Vertreter der anthroposophischen Lehre im Schloss Hamborn wirkte. 1941 wurde er für das Verbreiten von Geheimlehren für neuneinhalb Monate in Schutzhaft genommen.
(1902 Hannover 1941)
Erbprinz Georg Moritz von Sachsen-Altenburg. Bronze mit schwarzer Patina. 30,5 x 18 x 21,5 cm. Auf schwarzem Steinsockel (Höhe: 9 cm).
Signiert u. mit der Ortsangabe "Hannover" versehen. Mit dem Gießerstempel "WMF Geislingen STG".
Metzeltin begann erst in ihrem 28. Lebensjahr bildhauerisch tätig zu werden. Anfangs genoss sie fachpädagogischen Unterricht, bildete sich dann aber autodidaktisch fort. Der Erbprinz von Sachsen-Altenburg, heute Thüringen, war Anhänger und Förderer der Anthroposophie. Eine Begegnung mit Siegfried Pickert war entscheidend, so dass er ab 1931 als Vertreter der anthroposophischen Lehre im Schloss Hamborn wirkte. 1941 wurde er für das Verbreiten von Geheimlehren für neuneinhalb Monate in Schutzhaft genommen.
139
Hüppi, Alfonso
(Freiburg im Breisgau 1935 - lebt in Baden-Baden)
o.T. (Flügel). Holz, weiß bemalt. 1968/89. 23,5 x 40 x 5 cm.
Verso zweifach signiert u. datiert.
(Freiburg im Breisgau 1935 - lebt in Baden-Baden)
o.T. (Flügel). Holz, weiß bemalt. 1968/89. 23,5 x 40 x 5 cm.
Verso zweifach signiert u. datiert.
140
Hüppi, Alfonso
(Freiburg im Breisgau 1935 - lebt in Baden-Baden)
o.T. (Splitter). Bronze, mehrfarbig bemalt. 1983. 48 x 14 x 6,8 cm.
Auf der Innenseite signiert u. datiert.
Vereinzeltes leichtes Craquelé. Die Rückseite minimal berieben.
(Freiburg im Breisgau 1935 - lebt in Baden-Baden)
o.T. (Splitter). Bronze, mehrfarbig bemalt. 1983. 48 x 14 x 6,8 cm.
Auf der Innenseite signiert u. datiert.
Vereinzeltes leichtes Craquelé. Die Rückseite minimal berieben.
155
Kádár, Béla
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Bauernmädchen). Aquarell auf chamoisfarbenem Papier. 29,5 x 20,6 cm, unter Passepartout.
Signiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg.
(1877 Budapest 1956)
o.T. (Bauernmädchen). Aquarell auf chamoisfarbenem Papier. 29,5 x 20,6 cm, unter Passepartout.
Signiert.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatsammlung Hamburg.
213
Marcks, Gerhard
(Berlin 1889 - 1981 Burgbrohl)
Christinchen auf dem Bauch liegend. Bronze mit goldbrauner Patina. 1959. 26 x 56,5 x 30 cm.
Auf der Fußsohle monogrammiert, nummeriert "III" u. mit dem Gießerstempel "Guss Barth Rinteln" versehen.
Rudloff 721 - Guss von 1979. Eines von nur drei Exemplaren. - Provenienz: Galerie Nierendorf, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Bei "Christinchen" handelt es sich um eines der Enkelkinder des Künstlers.
(Berlin 1889 - 1981 Burgbrohl)
Christinchen auf dem Bauch liegend. Bronze mit goldbrauner Patina. 1959. 26 x 56,5 x 30 cm.
Auf der Fußsohle monogrammiert, nummeriert "III" u. mit dem Gießerstempel "Guss Barth Rinteln" versehen.
Rudloff 721 - Guss von 1979. Eines von nur drei Exemplaren. - Provenienz: Galerie Nierendorf, Berlin; Privatsammlung Berlin. - Bei "Christinchen" handelt es sich um eines der Enkelkinder des Künstlers.
223
Miralda-Selz (Antoni Miralda u. Dorothée Selz)
(1942 Barcelona bzw. 1946 Paris - lebt in New York bzw. Paris)
Pain Surprise. Multiple. In Lebensmittelfarbe eingefärbtes Baguettebrot, konserviert u. in Scheiben geschnitten, auf Holz in Plexiglaskasten. 1971. 76 x 12 x 10 cm.
Verso Etikett der Künstler, dort signiert u. nummeriert "33/100" sowie typografisch datiert (Juin 71) u. betitelt.
Das Kunstobjekt entstammt der Werkreihe des Künstlerpaares Antoni Miralda und Dorothée Selz, in der sie in Zusammenarbeit mit Bäckern verschiedenste, mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Brote in einzigartige Installationen verwandelten. - Der Plexiglaskasten mit leichten Kratzspuren.
(1942 Barcelona bzw. 1946 Paris - lebt in New York bzw. Paris)
Pain Surprise. Multiple. In Lebensmittelfarbe eingefärbtes Baguettebrot, konserviert u. in Scheiben geschnitten, auf Holz in Plexiglaskasten. 1971. 76 x 12 x 10 cm.
Verso Etikett der Künstler, dort signiert u. nummeriert "33/100" sowie typografisch datiert (Juin 71) u. betitelt.
Das Kunstobjekt entstammt der Werkreihe des Künstlerpaares Antoni Miralda und Dorothée Selz, in der sie in Zusammenarbeit mit Bäckern verschiedenste, mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Brote in einzigartige Installationen verwandelten. - Der Plexiglaskasten mit leichten Kratzspuren.
229
Mueller, Albert
(Schwandorf 1884 - 1963 Bremen)
Winter. Öl auf Leinwand. Um 1919. 75,5 x 56,5 cm. Gerahmt.
Signiert sowie mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
Abgebildet in: Kuno Schlichtenmaier und Alexander Klee, Albert Mueller. Leben und Werk. Stuttgart 1992, Katalog-Nr. 184, S. 144. - Als Meisterschüler Adolf Hölzels gehörte Albert Mueller zusammen mit Willi Baumeister, Johannes Itten, Gottfried Graf, Oskar Schlemmer und weiteren Künstlern zum bekannten Stuttgarter Hölzel-Kreis, welcher die Klassische Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend beeinflusste und prägte. Nach dem Ersten Weltkrieg der expressiven Formensprache sowie vermehrt religiösen Motiven verpflichtet, gründete Mueller 1919 unter anderem gemeinsam mit Gottfried Graf die Stuttgarter Üecht-Gruppe, eine Ortsgruppe der Novembergruppe. Geprägt durch das Werk Picassos wurden Muellers Arbeiten ab dieser Zeit zunehmend kubistischer. Unser Gemälde "Winter" ist ein frühes Beispiel für diese Schaffensphase und weit mehr als eine Jahreszeitenstimmung. Vielmehr erweist sich das Bild als moderne Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. - Die seitlichen Leinwandränder doubliert. Vereinzelte kleine Retuschen.
(Schwandorf 1884 - 1963 Bremen)
Winter. Öl auf Leinwand. Um 1919. 75,5 x 56,5 cm. Gerahmt.
Signiert sowie mit der Ortsangabe "Stuttgart" versehen.
Abgebildet in: Kuno Schlichtenmaier und Alexander Klee, Albert Mueller. Leben und Werk. Stuttgart 1992, Katalog-Nr. 184, S. 144. - Als Meisterschüler Adolf Hölzels gehörte Albert Mueller zusammen mit Willi Baumeister, Johannes Itten, Gottfried Graf, Oskar Schlemmer und weiteren Künstlern zum bekannten Stuttgarter Hölzel-Kreis, welcher die Klassische Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend beeinflusste und prägte. Nach dem Ersten Weltkrieg der expressiven Formensprache sowie vermehrt religiösen Motiven verpflichtet, gründete Mueller 1919 unter anderem gemeinsam mit Gottfried Graf die Stuttgarter Üecht-Gruppe, eine Ortsgruppe der Novembergruppe. Geprägt durch das Werk Picassos wurden Muellers Arbeiten ab dieser Zeit zunehmend kubistischer. Unser Gemälde "Winter" ist ein frühes Beispiel für diese Schaffensphase und weit mehr als eine Jahreszeitenstimmung. Vielmehr erweist sich das Bild als moderne Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. - Die seitlichen Leinwandränder doubliert. Vereinzelte kleine Retuschen.
239
Nehmer, Rudolf
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Angler. Öl auf Leinwand. 1940er Jahre. 55,5 x 60 cm. Gerahmt.
Leichtes Craquelé.
(Bobersberg 1912 - 1983 Dresden)
Angler. Öl auf Leinwand. 1940er Jahre. 55,5 x 60 cm. Gerahmt.
Leichtes Craquelé.
240
Nesch, Rolf
(Oberesslingen 1893 - 1975 Oslo)
Auf dem Steg. Aquarell auf bräunlichem Papier. 1922. 28,7 x 38,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - Leichte Knitter- und Lagerspuren.
(Oberesslingen 1893 - 1975 Oslo)
Auf dem Steg. Aquarell auf bräunlichem Papier. 1922. 28,7 x 38,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - Leichte Knitter- und Lagerspuren.
247
Pechstein, Max
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
(Zwickau 1881 - 1955 Berlin)
Palau VI (Drei Akte vor Vulkan). Aquarell über Lithographie auf Simili-Japan. 1918. 38,2 x 32,9 (49,5 x 34,7) cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert, datiert u. als "Eigendruck" bezeichnet.
Krüger L 258 - Stellenweise kleine Randläsuren.
254
Radziwill, Franz
(Strohausen 1895 - 1983 Wilhelmshaven)
Bauernhof bei Dangast. Aquarell u. Feder in Tusche auf bräunlichem Karton. 1924. 36 x 49 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Schmieding".
Vermutlich Seeba 2473 (ohne Abb.) - Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - 1923 hatte Radziwill ein ehemaliges Fischerhaus in Dangast erworben und sich dort niedergelassen. Angeregt durch das dort erfahrbare Naturerlebnis begann er, sich von einer rein expressionistischen Darstellungsweise zu distanzieren und die Veranschaulichung der wiederentdeckten Wirklichkeit ins Zentrum zu stellen, indem er die Dangaster Landschaft als mystisches Naturschauspiel festhielt. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Strohausen 1895 - 1983 Wilhelmshaven)
Bauernhof bei Dangast. Aquarell u. Feder in Tusche auf bräunlichem Karton. 1924. 36 x 49 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Schmieding".
Vermutlich Seeba 2473 (ohne Abb.) - Provenienz: Vom Vorbesitzer in der Galerie Nierendorf, Berlin, erworben. - 1923 hatte Radziwill ein ehemaliges Fischerhaus in Dangast erworben und sich dort niedergelassen. Angeregt durch das dort erfahrbare Naturerlebnis begann er, sich von einer rein expressionistischen Darstellungsweise zu distanzieren und die Veranschaulichung der wiederentdeckten Wirklichkeit ins Zentrum zu stellen, indem er die Dangaster Landschaft als mystisches Naturschauspiel festhielt. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
257*
Rainer, Arnulf
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Karl Kraus (aus der Serie "Totenmasken"). Ölkreide u. schwarze Kreide über Schwarzweißfotografie auf Fotopapier. Um 1984. 60 x 47,7 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, betitelt u. mit der Folgenummer "10" versehen. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Rainer schrieb zu der Totenmaskenserie in seinem Artikel "Als wäre es Endgültigkeit": "Zu allen meinen Fotoüberarbeitungen trieb mich eine Suche nach Identifikation, Selbstverwandlung, Dialog, Einfühlung; zumindest war es Neugier, Kommunikationsversuch. Zwiesprache mit den Geistern der Verstorbenen ist ein altes schamanistisches Ritual. Dies ist nicht Ursache meiner Annäherung an die Todesthematik. Nach 10 Jahren verkrampfter Selbstdarstellung berührte mich vor allem die mimisch-physiognomische Sprache dieser Gesichter: das Hinübergeglittene und Gelittene, das Interesse und Affektlose im Ausdruck. Keine Grimasse, keine physiognomische Anspannung, keine dialogsuchende Zuwendung; keinen Beeindruckungsehrgeiz, keinen Verzerrungswillen, keinen Übertreibungsmanierismus gibt es hier. Dafür Gleichgültigkeit als wäre es Formgültigkeit, als wäre es Endgültigkeit." (Rainer in: Hirndrang. Selbstkommentare und andere Texte zu Werk und Person, hrsg. von Otto Breicha, Salzburg, Galerie Welz, 1980, S. 146 f.) - Durch den Übermalungsprozess entstandene, hinterlegte Einrisse und Knitterspuren.
(Baden bei Wien 1929 - 2025 Wien)
Karl Kraus (aus der Serie "Totenmasken"). Ölkreide u. schwarze Kreide über Schwarzweißfotografie auf Fotopapier. Um 1984. 60 x 47,7 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert, betitelt u. mit der Folgenummer "10" versehen. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Rainer schrieb zu der Totenmaskenserie in seinem Artikel "Als wäre es Endgültigkeit": "Zu allen meinen Fotoüberarbeitungen trieb mich eine Suche nach Identifikation, Selbstverwandlung, Dialog, Einfühlung; zumindest war es Neugier, Kommunikationsversuch. Zwiesprache mit den Geistern der Verstorbenen ist ein altes schamanistisches Ritual. Dies ist nicht Ursache meiner Annäherung an die Todesthematik. Nach 10 Jahren verkrampfter Selbstdarstellung berührte mich vor allem die mimisch-physiognomische Sprache dieser Gesichter: das Hinübergeglittene und Gelittene, das Interesse und Affektlose im Ausdruck. Keine Grimasse, keine physiognomische Anspannung, keine dialogsuchende Zuwendung; keinen Beeindruckungsehrgeiz, keinen Verzerrungswillen, keinen Übertreibungsmanierismus gibt es hier. Dafür Gleichgültigkeit als wäre es Formgültigkeit, als wäre es Endgültigkeit." (Rainer in: Hirndrang. Selbstkommentare und andere Texte zu Werk und Person, hrsg. von Otto Breicha, Salzburg, Galerie Welz, 1980, S. 146 f.) - Durch den Übermalungsprozess entstandene, hinterlegte Einrisse und Knitterspuren.
