Catalogue
All Artworks (45)
258
Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
259
Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Quarzsand, Keramiksplitter, Muschelschalen, bemalter Stoff) auf Schichtholz. 1962. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Stempel der Galerie La Pochade, Paris.
Provenienz: Seit 2013 Sammlung Daniel Abissror; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Aline Boutin, Association Alfréd Réth Paris, vom 19. April 1990 (in Kopie beigegeben). - Abgebildet in: Kálmán Makláry und Zsuzsa Kis (Hrsg.), Alfréd Réth. Du cubisme à l'abstraction, Pomáz 2003, Katalog-Nr. 248, S. 287.
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Quarzsand, Keramiksplitter, Muschelschalen, bemalter Stoff) auf Schichtholz. 1962. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso Stempel der Galerie La Pochade, Paris.
Provenienz: Seit 2013 Sammlung Daniel Abissror; Privatsammlung Berlin. - Mit einer Echtheitsbestätigung von Aline Boutin, Association Alfréd Réth Paris, vom 19. April 1990 (in Kopie beigegeben). - Abgebildet in: Kálmán Makláry und Zsuzsa Kis (Hrsg.), Alfréd Réth. Du cubisme à l'abstraction, Pomáz 2003, Katalog-Nr. 248, S. 287.
263
Rohlfs, Christian
(Niendorf 1849 - 1938 Hagen)
Lilien auf rotem Grund. Wassertempera auf Karton. 1918. 53,7 x 44 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vogt 1918/31 - Provenienz: Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg, seitdem in Familienbesitz; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Christian Rohlfs hatte im Verlauf seines langen künstlerischen Schaffens die Ölmalerei zunehmend zugunsten einer reinen Aquarell- und Temperatechnik zurückgestellt. Diese Hinwendung zu leichteren, transparenteren Materialien bedeutete keineswegs einen Rückzug, sondern eröffnete ihm neue Möglichkeiten farblicher Differenzierung und gesteigerter Leuchtkraft. "Seine Malerei ist Musik der Farben. Jeder Ton, jedes Verhältnis zweier Töne entwickelt Reize. Seine Ausschnitte sind so gewählt, daß Mengen und Gegensätze der Farben im Gleichgewichte stehen. Auch die Linien sind vor allem Grenzen für Farbenkomplexe und nur selten, wie zufällig, Mittel einer Raumsuggestion.", schrieb Karl Ernst Osthaus, der Gründer des Folkwang Museums in Hagen, 1905 zur Kunst von Christian Rohlfs (in: Die Rheinlande, Heft 3, 9.1905, S. 103 f.). Im Jahr 1918 lernte Rohlfs die junge Helene Vogt kennen, die bald als Sekretärin in seine Dienste trat. In den folgenden Monaten reisten beide gemeinsam nach Weimar und Erfurt; ein Jahr später wurde im Hagener Museum Folkwang die Ehe geschlossen. Diese persönliche Neuorientierung ging mit einer spürbaren künstlerischen Aufbruchsstimmung einher. Vor allem in der Wassertempera entstanden Bilder von bislang unerreichter Intensität: Die Farben erscheinen freudiger, voller und im Ton gesteigert. Auch im vorliegenden Werk manifestiert sich dieses meisterliche Können eindrucksvoll. Mit vollendetem Farbgefühl und rhythmisierendem Pinselduktus verleiht Rohlfs dem schlichten Lilienstrauß malerischen Glanz und eine wild vibrierende, beinahe überschäumende Daseinsfreude. - Minimale Lagerspuren.
(Niendorf 1849 - 1938 Hagen)
Lilien auf rotem Grund. Wassertempera auf Karton. 1918. 53,7 x 44 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Vogt 1918/31 - Provenienz: Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg, seitdem in Familienbesitz; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - Christian Rohlfs hatte im Verlauf seines langen künstlerischen Schaffens die Ölmalerei zunehmend zugunsten einer reinen Aquarell- und Temperatechnik zurückgestellt. Diese Hinwendung zu leichteren, transparenteren Materialien bedeutete keineswegs einen Rückzug, sondern eröffnete ihm neue Möglichkeiten farblicher Differenzierung und gesteigerter Leuchtkraft. "Seine Malerei ist Musik der Farben. Jeder Ton, jedes Verhältnis zweier Töne entwickelt Reize. Seine Ausschnitte sind so gewählt, daß Mengen und Gegensätze der Farben im Gleichgewichte stehen. Auch die Linien sind vor allem Grenzen für Farbenkomplexe und nur selten, wie zufällig, Mittel einer Raumsuggestion.", schrieb Karl Ernst Osthaus, der Gründer des Folkwang Museums in Hagen, 1905 zur Kunst von Christian Rohlfs (in: Die Rheinlande, Heft 3, 9.1905, S. 103 f.). Im Jahr 1918 lernte Rohlfs die junge Helene Vogt kennen, die bald als Sekretärin in seine Dienste trat. In den folgenden Monaten reisten beide gemeinsam nach Weimar und Erfurt; ein Jahr später wurde im Hagener Museum Folkwang die Ehe geschlossen. Diese persönliche Neuorientierung ging mit einer spürbaren künstlerischen Aufbruchsstimmung einher. Vor allem in der Wassertempera entstanden Bilder von bislang unerreichter Intensität: Die Farben erscheinen freudiger, voller und im Ton gesteigert. Auch im vorliegenden Werk manifestiert sich dieses meisterliche Können eindrucksvoll. Mit vollendetem Farbgefühl und rhythmisierendem Pinselduktus verleiht Rohlfs dem schlichten Lilienstrauß malerischen Glanz und eine wild vibrierende, beinahe überschäumende Daseinsfreude. - Minimale Lagerspuren.
274
Schipper, Marinus
(Wilhelminadorp 1897 - 1987 Goes)
Stilleben mit Topfpflanze und Zitrusfrüchten. Öl auf Leinwand. 1928. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Als Autodidakt stellte Schipper ab 1925 regelmäßig mit der Künstlergruppe De Onafhankelijken (Die Unabhängigen) aus. 1929 organisierte die Gruppe im Stedelijk Museum in Amsterdam die einzige große internationale Ausstellung der Neuen Sachlichkeit, an der zahlreiche deutsche Künstler beteiligt waren; Schipper war dort mit zwei Stilleben in Öl vertreten (Katalog-Nr. 282 u. 283). Um 1936 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe De Groep und lehrte später an den Kunstakademien in Rotterdam und Den Haag. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Die Leinwand doubliert.
(Wilhelminadorp 1897 - 1987 Goes)
Stilleben mit Topfpflanze und Zitrusfrüchten. Öl auf Leinwand. 1928. 65,5 x 50 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Als Autodidakt stellte Schipper ab 1925 regelmäßig mit der Künstlergruppe De Onafhankelijken (Die Unabhängigen) aus. 1929 organisierte die Gruppe im Stedelijk Museum in Amsterdam die einzige große internationale Ausstellung der Neuen Sachlichkeit, an der zahlreiche deutsche Künstler beteiligt waren; Schipper war dort mit zwei Stilleben in Öl vertreten (Katalog-Nr. 282 u. 283). Um 1936 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe De Groep und lehrte später an den Kunstakademien in Rotterdam und Den Haag. - Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Die Leinwand doubliert.
276
Schmalix, Hubert
(Graz 1952 - 2025 Los Angeles)
o.T. (Drei Köpfe). Tempera auf Büttenkarton. 1982. 54,3 x 40,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
(Graz 1952 - 2025 Los Angeles)
o.T. (Drei Köpfe). Tempera auf Büttenkarton. 1982. 54,3 x 40,5 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
In den Ecken fest auf dem Unterlagekarton montiert.
277
Schoen, Klaus-Jürgen
(Königsberg 1931 - 2018 Berlin)
Spiegelung 16. Acryl auf Leinwand auf asymmetrisch geformtem Keilrahmen. 1996. 191 x 163 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Abgebildet in: Kunst als Konzept. Konkrete und geometrische Tendenzen seit 1960 im Werk deutscher Künstler aus Ost- und Südosteuropa. Regensburg, Ostdeutsche Galerie, 1996, Katalog-Nr. 157. - Vgl. die Serie der Spiegelungen in: Hans-Peter Riese, Klaus J. Schoen, Köln 2015, S. 288-303. - Das Werk wird als Rhombus gehängt. Quadratisch gemessen sind die Maße 134,5 x 134,5 cm. - Leichte Lagerspuren.
(Königsberg 1931 - 2018 Berlin)
Spiegelung 16. Acryl auf Leinwand auf asymmetrisch geformtem Keilrahmen. 1996. 191 x 163 cm. Gerahmt.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Abgebildet in: Kunst als Konzept. Konkrete und geometrische Tendenzen seit 1960 im Werk deutscher Künstler aus Ost- und Südosteuropa. Regensburg, Ostdeutsche Galerie, 1996, Katalog-Nr. 157. - Vgl. die Serie der Spiegelungen in: Hans-Peter Riese, Klaus J. Schoen, Köln 2015, S. 288-303. - Das Werk wird als Rhombus gehängt. Quadratisch gemessen sind die Maße 134,5 x 134,5 cm. - Leichte Lagerspuren.
283
Schwontkowski, Norbert
(1949 Bremen 2013)
Kleiner Mann - neugeboren. Zwei Blatt. Mischtechnik auf bräunlichem Papier bzw. Papier. 1993/95. 29,8 x 21 bzw. 30 x 22 cm. Jeweils unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert. Blatt 2 zusätzlich betitelt.
Verso jeweils verworfene Komposition. - Blatt 1 mit kleinen Atelierspuren.
(1949 Bremen 2013)
Kleiner Mann - neugeboren. Zwei Blatt. Mischtechnik auf bräunlichem Papier bzw. Papier. 1993/95. 29,8 x 21 bzw. 30 x 22 cm. Jeweils unter Glas gerahmt.
Jeweils signiert u. datiert. Blatt 2 zusätzlich betitelt.
Verso jeweils verworfene Komposition. - Blatt 1 mit kleinen Atelierspuren.
284
Schwontkowski, Norbert
(1949 Bremen 2013)
o.T. (Prinzessin und Fisch). Mischtechnik (Öl, Goldfarbe, Ölkreide, Bleistift) auf zusammenmontierten Stoffstücken. 16 x 42,5 cm. Unter Glas gerahmt.
(1949 Bremen 2013)
o.T. (Prinzessin und Fisch). Mischtechnik (Öl, Goldfarbe, Ölkreide, Bleistift) auf zusammenmontierten Stoffstücken. 16 x 42,5 cm. Unter Glas gerahmt.
288
Seitz, Gustav
(Neckarau 1906 - 1969 Hamburg)
Richard Kirn (3. Fassung). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1966. 28 x 21,5 x 24 cm. Auf Holzsockel (Höhe: 10 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "Knaak", Berlin.
Grohn 415 - Abgebildet in: Brigitte Heise und Bernd Schälicke, Gustav Seitz. 50 Köpfe, Hamburg 2013, Katalog-Nr. 46, S. 130.
(Neckarau 1906 - 1969 Hamburg)
Richard Kirn (3. Fassung). Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1966. 28 x 21,5 x 24 cm. Auf Holzsockel (Höhe: 10 cm).
Signiert. Mit dem Gießerstempel "Knaak", Berlin.
Grohn 415 - Abgebildet in: Brigitte Heise und Bernd Schälicke, Gustav Seitz. 50 Köpfe, Hamburg 2013, Katalog-Nr. 46, S. 130.
293
Sintenis, Renée
(Glatz 1888 - 1965 Berlin)
Junger Reiter. Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1935. 18 x 5 x 16 cm.
Auf der Plinthe monogrammiert (gestempelt). Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin". Auf der Standfläche von fremder Hand mit dem Namen der Künstlerin versehen u. datiert (1947).
Buhlmann 71 - Berger/Ladwig/Wenzel-Lent 148.
(Glatz 1888 - 1965 Berlin)
Junger Reiter. Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1935. 18 x 5 x 16 cm.
Auf der Plinthe monogrammiert (gestempelt). Mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin". Auf der Standfläche von fremder Hand mit dem Namen der Künstlerin versehen u. datiert (1947).
Buhlmann 71 - Berger/Ladwig/Wenzel-Lent 148.
330
Ury, Lesser
(Birnbaum 1861 - 1931 Berlin)
Am Neuruppiner See. Kohle auf Papier auf Schichtholz. Um 1910. 31,8 x 47,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Die Rückwand verso mit einem Etikett der Galerie Binhold, Hamburg.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich um eine Vorarbeit für das Aquarell "Bauernhaus am See" von 1910. - Das Papier fest auf dem Holz montiert. Alterungs- und Lagerspuren.
(Birnbaum 1861 - 1931 Berlin)
Am Neuruppiner See. Kohle auf Papier auf Schichtholz. Um 1910. 31,8 x 47,2 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Die Rückwand verso mit einem Etikett der Galerie Binhold, Hamburg.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich um eine Vorarbeit für das Aquarell "Bauernhaus am See" von 1910. - Das Papier fest auf dem Holz montiert. Alterungs- und Lagerspuren.
338
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
Gewürfelte Decke. Aquarell u. Gouache auf leichtem Karton. 1922. 48 x 64,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso betitelt.
Grüß-Wigand B-1922/17 - Die Blattränder mit mehreren hinterlegten Einrissen, davon zwei vom Künstler selbst restauriert.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
Gewürfelte Decke. Aquarell u. Gouache auf leichtem Karton. 1922. 48 x 64,5 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Signiert. Verso betitelt.
Grüß-Wigand B-1922/17 - Die Blattränder mit mehreren hinterlegten Einrissen, davon zwei vom Künstler selbst restauriert.
339
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T (Stilleben mit zwei Kürbishälften). Aquarell u. Gouache über Pinsel in Tusche auf Karton (aus zwei Teilen zusammengefügt). Um 1955. 36,5 x 46,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Grüß-Wigand B-1955/22 - Provenienz: Nachlass R. Hamann; Privatsammlung Berlin. - Leichte Knitterspuren und vereinzelte kleine Farbverluste.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T (Stilleben mit zwei Kürbishälften). Aquarell u. Gouache über Pinsel in Tusche auf Karton (aus zwei Teilen zusammengefügt). Um 1955. 36,5 x 46,2 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt.
Grüß-Wigand B-1955/22 - Provenienz: Nachlass R. Hamann; Privatsammlung Berlin. - Leichte Knitterspuren und vereinzelte kleine Farbverluste.
340
Wigand, Albert
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T. (Stilleben mit zwei Flaschen). Gouache u. Pinsel in Tusche auf Karton. 31,7 x 28 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Nicht bei Grüß-Wigand - Provenienz: Von der Mutter des Vorbesitzers direkt beim Künstler erworben. - Die Ränder leicht knitterspurig.
(Ziegenhain in Hessen 1890 - 1978 Leipzig)
o.T. (Stilleben mit zwei Flaschen). Gouache u. Pinsel in Tusche auf Karton. 31,7 x 28 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert.
Nicht bei Grüß-Wigand - Provenienz: Von der Mutter des Vorbesitzers direkt beim Künstler erworben. - Die Ränder leicht knitterspurig.
342
Wollheim, Gert Heinrich
(Loschwitz 1894 - 1974 New York)
o.T. (Selbstbildnis). Aquarell, Deckweiß u. Bleistift auf chamoisfarbenem Bütten. 1920. 36,8 x 26,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Weimar und seinem Kriegsdienst als Soldat während des Ersten Weltkrieges zog Wollheim zusammen mit seinem Studienfreund Otto Pankok nach Düsseldorf, wo sich beide der Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" anschlossen. Er machte Bekanntschaft mit Otto Dix, Max Ernst sowie der Kunsthändlerin Johanna Ey und stellte bei der Großen Kunstausstellung Düsseldorf 1920 seine Bilder aus. Zu dieser Zeit entstand vorliegende Arbeit, vermutlich ein Selbstbildnis, das in wenigen, nervös gesetzten Linien und aus scharfkantigen Umrissen, Überschneidungen und fragmentierten Flächen geformt ist. Geschaffen kurz nach dem Ersten Weltkrieg, steht das Blatt exemplarisch für Wollheims expressiven Zugriff: Das Individuum erscheint nicht als stabile Einheit, sondern als zerlegte, neu zusammengesetzte Figur voll Spannung und Bewegung. In den darauf folgenden Jahren wurden Wollheims ausdrucksstarke, individuelle Werke bei zahlreichen großen Kunstausstellungen in der Weimarer Republik gezeigt. Nach der Machtübernahme des NS-Regimes flüchtete der Künstler 1933 nach Frankreich ins Exil und befand sich von 1939 bis 1944 in verschiedenen Internierungslagern, bevor er nach New York ausreisen konnte. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
(Loschwitz 1894 - 1974 New York)
o.T. (Selbstbildnis). Aquarell, Deckweiß u. Bleistift auf chamoisfarbenem Bütten. 1920. 36,8 x 26,8 cm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Weimar und seinem Kriegsdienst als Soldat während des Ersten Weltkrieges zog Wollheim zusammen mit seinem Studienfreund Otto Pankok nach Düsseldorf, wo sich beide der Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" anschlossen. Er machte Bekanntschaft mit Otto Dix, Max Ernst sowie der Kunsthändlerin Johanna Ey und stellte bei der Großen Kunstausstellung Düsseldorf 1920 seine Bilder aus. Zu dieser Zeit entstand vorliegende Arbeit, vermutlich ein Selbstbildnis, das in wenigen, nervös gesetzten Linien und aus scharfkantigen Umrissen, Überschneidungen und fragmentierten Flächen geformt ist. Geschaffen kurz nach dem Ersten Weltkrieg, steht das Blatt exemplarisch für Wollheims expressiven Zugriff: Das Individuum erscheint nicht als stabile Einheit, sondern als zerlegte, neu zusammengesetzte Figur voll Spannung und Bewegung. In den darauf folgenden Jahren wurden Wollheims ausdrucksstarke, individuelle Werke bei zahlreichen großen Kunstausstellungen in der Weimarer Republik gezeigt. Nach der Machtübernahme des NS-Regimes flüchtete der Künstler 1933 nach Frankreich ins Exil und befand sich von 1939 bis 1944 in verschiedenen Internierungslagern, bevor er nach New York ausreisen konnte. - Leichte Lager- und Alterungsspuren.
