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Thum, Erich (d.i. Elfriede Luzie Thum)
(1886 Berlin 1952)
Thum, Erich (d.i. Elfriede Luzie Thum)
(1886 Berlin 1952)
Gebirgslandschaft. Öl auf Leinwand. 60 x 76 cm. Gerahmt.
Signiert.
Elfriede Thum studierte ab 1905 an der Universität Lausanne und ging anschließend nach Dresden, um von Charles Johann Palmié unterrichtet zu werden. Besonders beeinflusst wurde Thum von den Arbeiten des Schweizer Künstlers Giovanni Segantini, der vor allem für seine Gebirgslandschaften und Freilichtmalerei bekannt ist. Da sie als Frau wenig Möglichkeiten erhielt auszustellen, signierte sie häufig mit "Erich" Thum. 1909 weilte sie in Nidden, lernte dort Max Pechstein kennen und erwarb kurz darauf in Tzschetschnow bei Frankfurt (Oder) ein Grundstück. 1913 heiratete sie Rolf Lauckner, den Stiefsohn des Schriftstellers Hermann Sudermann, und nannte ihr Haus, in Anlehnung an Sudermanns Roman "Der Katzensteg", den "Katzengrund". Die 20er Jahre markieren den Höhepunkt ihres Schaffens. Zu dieser Zeit waren ihre Werke in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen unter anderem in Berlin, Stuttgart und München zu sehen. Später erhielt die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierte Künstlerin Ausstellungsverbot. - Stellenweise leichtes Craquelé. Die Leinwand in der linken unteren Ecke mit einer von der Künstlerin selbst retuschierten Läsur. Zwei kleine Löchlein.
(1886 Berlin 1952)
Gebirgslandschaft. Öl auf Leinwand. 60 x 76 cm. Gerahmt.
Signiert.
Elfriede Thum studierte ab 1905 an der Universität Lausanne und ging anschließend nach Dresden, um von Charles Johann Palmié unterrichtet zu werden. Besonders beeinflusst wurde Thum von den Arbeiten des Schweizer Künstlers Giovanni Segantini, der vor allem für seine Gebirgslandschaften und Freilichtmalerei bekannt ist. Da sie als Frau wenig Möglichkeiten erhielt auszustellen, signierte sie häufig mit "Erich" Thum. 1909 weilte sie in Nidden, lernte dort Max Pechstein kennen und erwarb kurz darauf in Tzschetschnow bei Frankfurt (Oder) ein Grundstück. 1913 heiratete sie Rolf Lauckner, den Stiefsohn des Schriftstellers Hermann Sudermann, und nannte ihr Haus, in Anlehnung an Sudermanns Roman "Der Katzensteg", den "Katzengrund". Die 20er Jahre markieren den Höhepunkt ihres Schaffens. Zu dieser Zeit waren ihre Werke in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen unter anderem in Berlin, Stuttgart und München zu sehen. Später erhielt die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierte Künstlerin Ausstellungsverbot. - Stellenweise leichtes Craquelé. Die Leinwand in der linken unteren Ecke mit einer von der Künstlerin selbst retuschierten Läsur. Zwei kleine Löchlein.
Hammer: 3.200 €
