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Tarasewicz, Leon

(Walily 1957 - lebt in Walily)

Tarasewicz, Leon
(Walily 1957 - lebt in Walily)
o.T. Acryl auf Leinwand. 1990. 74 x 65,5 cm.
Verso signiert, datiert u. mit der Folgenummer "Nr. 7" bezeichnet.

Provenienz: Galerie Claes Nordenhake, Stockholm; Galerie Metta Linde, Lübeck. - Der polnische Künstler Leon Tarasewicz bezieht wesentliche Impulse aus der Landschaft seiner Heimatstadt Walily. Seine Natureindrücke dienten in seinen frühen Arbeiten der 1980er und 1990er Jahre als Ausgangspunkt für großformatige Landschaftsbilder, in denen er Dynamik, Farbtexturen und Lichtwirkungen untersuchte. Ackerfurchen, Treckerspuren, Lattenzäune, Vogelschwärme, einfaches Blattwerk oder lichtdurchflutete Wälder waren ihm Motiv für eine abstrakte Farbmalerei: "Ich habe immer inmitten der Natur gelebt, und ich tue was ich kann, um in meiner natürlichen Umgebung zu bleiben. Ich renne nicht vor der Gesellschaft davon; ich fühle mich einfach sicherer und ruhiger in der Natur. Es beeindruckt mich, wie sie Gleichgewicht herstellt, sie schaltet aus, was schädlich und aus der Art geschlagen ist. Daraus geht eine schöne, sich selbst regulierende Harmonie hervor." (Leon Tarasewicz, in: Landschaft. Plüschow, Schloss Plüschow, 1993, ohne Seitenangaben) Später wendete sich der mittlerweile seit über dreißig Jahren international erfolgreiche Maler einer leuchtenden und reinen Farbpalette zu. Für seine "Farblandschaften" weist der Künstler jede Form der Anspielung beziehungsweise Interpretation zurück, verzichtet gänzlich auf kommentierende Text und Titel und lässt seine Malerei für sich sprechen. - Vereinzelte kleine Haarrisse.
Hammer: 8.000 €