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Schrader, Sebastian
(Berlin 1978 - lebt in Berlin)
Schrader, Sebastian
(Berlin 1978 - lebt in Berlin)
Dilettanten. Öl auf Leinwand. 2011. 150 x 120 cm.
Verso signiert u. datiert sowie mit dem Etikett der maerzgalerie, Berlin/Leipzig, versehen.
Abgebildet auf der Webseite des Künstlers (work 2012). - Ausgestellt in: Aufgeschoben. Mannheim, Kunstverein, 2015-16, sowie in: Sebastian Schrader. Schloss Detmold, Lippische Gesellschaft für Kunst e.V. Detmold Kunstverein Lippe, 2018. - Den eigentlichen Fokus des Gemäldes bildet die rechts platzierte männliche Gestalt, die ohne Beine dargestellt ist und ihren Blick auf das von ihrem Gegenüber präsentierte Schaukelpferd richtet. Zwischen beiden entwickelt sich eine stille, rätselhafte Spannung, deren Bedeutung bewusst offen bleibt. Die körperliche Versehrtheit könnte als Sinnbild einer prekären künstlerischen Existenz oder als Reflexion über die Bedingungen des Kunstbetriebs verstanden werden - zumal die Gestalt durchaus als Selbstbildnis des Malers gelesen werden kann. Das angebotene Schaukelpferd erscheint dabei als vieldeutiges Symbol zwischen Kindheitserinnerung, Illusion und unerreichbaren Sehnsüchten. Wie in vielen seiner Arbeiten verzichtete Schrader auf eine eindeutige Erzählung und eröffnet stattdessen einen Bildraum, der unterschiedliche Lesarten zulässt. - Stellenweise leichtes Craquelé.
(Berlin 1978 - lebt in Berlin)
Dilettanten. Öl auf Leinwand. 2011. 150 x 120 cm.
Verso signiert u. datiert sowie mit dem Etikett der maerzgalerie, Berlin/Leipzig, versehen.
Abgebildet auf der Webseite des Künstlers (work 2012). - Ausgestellt in: Aufgeschoben. Mannheim, Kunstverein, 2015-16, sowie in: Sebastian Schrader. Schloss Detmold, Lippische Gesellschaft für Kunst e.V. Detmold Kunstverein Lippe, 2018. - Den eigentlichen Fokus des Gemäldes bildet die rechts platzierte männliche Gestalt, die ohne Beine dargestellt ist und ihren Blick auf das von ihrem Gegenüber präsentierte Schaukelpferd richtet. Zwischen beiden entwickelt sich eine stille, rätselhafte Spannung, deren Bedeutung bewusst offen bleibt. Die körperliche Versehrtheit könnte als Sinnbild einer prekären künstlerischen Existenz oder als Reflexion über die Bedingungen des Kunstbetriebs verstanden werden - zumal die Gestalt durchaus als Selbstbildnis des Malers gelesen werden kann. Das angebotene Schaukelpferd erscheint dabei als vieldeutiges Symbol zwischen Kindheitserinnerung, Illusion und unerreichbaren Sehnsüchten. Wie in vielen seiner Arbeiten verzichtete Schrader auf eine eindeutige Erzählung und eröffnet stattdessen einen Bildraum, der unterschiedliche Lesarten zulässt. - Stellenweise leichtes Craquelé.
Estimated price: 12.000 €
