84
Giers, Walter
(Mannweiler 1937 - 2016 Schwäbisch Gmünd)
Giers, Walter
(Mannweiler 1937 - 2016 Schwäbisch Gmünd)
Geisterstimmen - Jenseitsdurchsage von Dr. Raudive. Elektrisch-akustisches Objekt. Ein Lautsprecher, drei elektrische Schaltkreise, Leuchtstoffröhren, Bauteile u. Kabel in Objektkasten aus getöntem Plexiglas. 1991. 120 x 120 x 6 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht mehr bei Schabel - Ausgestellt und abgebildet in: Walter Giers. Nachtlichter-Nachtklänge. Berlin, Allianzhochhaus, 1999, Katalog-Nr. 307, S. 30 und Umschlagbild. - In "Geisterstimmen" verbindet Walter Giers elektronische Klangkunst mit medientheoretischer Spekulation zu einem eindrucksvollen Werk zwischen Technik und Transzendenz. Der Titel nimmt Bezug auf den lettischen Parapsychologen Konstantin Raudive, dessen Experimente mit sogenannten "Tonbandstimmen" in den 1960er Jahren versuchten, Botschaften aus dem Jenseits mittels technischer Geräte zu empfangen. Giers transformierte diese Idee in ein audiovisuelles Lichtobjekt. Sichtbare Schaltkreise und klangliche Fragmente erzeugen ein synästhetisches System zwischen rationaler Struktur und metaphysischem Raum. Die technoide Ästhetik verweist auf konkrete und kinetische Kunst ebenso wie auf die frühen Tendenzen der Medienkunst. - Seitlich ein kleiner Riss. Minimale Kratzspuren.
(Mannweiler 1937 - 2016 Schwäbisch Gmünd)
Geisterstimmen - Jenseitsdurchsage von Dr. Raudive. Elektrisch-akustisches Objekt. Ein Lautsprecher, drei elektrische Schaltkreise, Leuchtstoffröhren, Bauteile u. Kabel in Objektkasten aus getöntem Plexiglas. 1991. 120 x 120 x 6 cm.
Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht mehr bei Schabel - Ausgestellt und abgebildet in: Walter Giers. Nachtlichter-Nachtklänge. Berlin, Allianzhochhaus, 1999, Katalog-Nr. 307, S. 30 und Umschlagbild. - In "Geisterstimmen" verbindet Walter Giers elektronische Klangkunst mit medientheoretischer Spekulation zu einem eindrucksvollen Werk zwischen Technik und Transzendenz. Der Titel nimmt Bezug auf den lettischen Parapsychologen Konstantin Raudive, dessen Experimente mit sogenannten "Tonbandstimmen" in den 1960er Jahren versuchten, Botschaften aus dem Jenseits mittels technischer Geräte zu empfangen. Giers transformierte diese Idee in ein audiovisuelles Lichtobjekt. Sichtbare Schaltkreise und klangliche Fragmente erzeugen ein synästhetisches System zwischen rationaler Struktur und metaphysischem Raum. Die technoide Ästhetik verweist auf konkrete und kinetische Kunst ebenso wie auf die frühen Tendenzen der Medienkunst. - Seitlich ein kleiner Riss. Minimale Kratzspuren.
Schätzpreis: 3.000 €
