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Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
Réth, Alfréd
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
(d.i. Alfréd Roth, Budapest 1884 - 1966 Paris)
o.T. (Komposition). Mischtechnik (Öl, Tempera, Quarzsand, Keramiksplitter) auf Holz. 1947. 37,7 x 45,7 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert.
Der ungarisch-französische Maler Alfréd Réth gehört zu den stilistisch vielfältigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Ausgehend von frühen Auseinandersetzungen mit dem Kubismus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, in der sich strukturierte Flächen, organische Rundungen und ein sensibles Gespür für Materialität miteinander verbinden. Seine Ausbildung absolvierte er an der Schule von Nagybánya, Paris und Florenz. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Paris - Réth präsentierte seine Werke dort unter anderem mit Henri Matisse, Fernand Léger, Jean Metzinger und Georges Braque - zeigte Herwarth Walden 1913 in seiner berühmten Berliner Sturm-Galerie 80 kubistische Arbeiten des Malers. Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog er seine Stilentwicklung zur vollständigen Abstraktion, der er bis zu seinem Tod in verschiedenen Ausprägungen treu blieb. Anfang der 1930er Jahre wurde er Mitglied der Künstlervereinigung "Abstraction-Création", der auch Wassily Kandinsky und Hans Arp angehörten und beteiligte sich in den folgenden Jahren an zahlreichen Ausstellungen abstrakter Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, verschiedene Materialien von unterschiedlicher Textur in seine Werke zu integrieren. - Stellenweise Craquelé.
Schätzpreis: 1.500 €
