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Winter, Fritz
(Altenbögge 1905 - 1976 Herrsching am Ammersee)
Winter, Fritz
(Altenbögge 1905 - 1976 Herrsching am Ammersee)
In der Mitte Rot. Öl auf Leinwand. 1965. 61 x 71 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht bei Lohberg - Provenienz: Vom Vater des Vorbesitzers um 1968 in der Galerie Schüler, Berlin, erworben, seitdem in Familienbesitz. - Winters Bilder der 60er Jahre stehen ganz unter dem Primat der Farbe. Seine Farbmodulationen in horizontalen Streifen und Farbräumen sind nicht auf ein Zentrum oder auf Akzente allein angelegt, vielmehr "scheinen die Farbbänder einen Ausschnitt aus einem fortlaufenden Raumkontinuum wiederzugeben", das sich über die Grenze des Bildgevierts hinausbewegt. Winters Bilder erinnern an "schwebend aufgelöste Gebilde, die er bis 1963 (vereinzelt auch bis 1965) immer wieder variierte. Auffällig ist die veränderte Palette. Ein hellblau-türkis- oder weißfarbener Grund wird nur von wenigen Rechtecken leicht räumlich moduliert. Durch die Farbigkeit weicht der Untergrund scheinbar zurück. Die darüber gelegten Farbstrukturen sind flüchtig angelegt und Ton in Ton mit der hellen Grundierung. [...] Alles Formelhafte einer Geste fällt fort, der Ausdruck wird oft heiter, frei und gelöst. Nie zuvor gab sich Winter einem derart unbelasteten Farb- und Formbilden hin. Stimmungshafte, mit Landschaftlichem verbundene Assoziationen legen die Titel nahe." (Gabriele Lohberg, in: Fritz Winter. München 1986, S. 85)
(Altenbögge 1905 - 1976 Herrsching am Ammersee)
In der Mitte Rot. Öl auf Leinwand. 1965. 61 x 71 cm. Gerahmt.
Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert u. betitelt.
Nicht bei Lohberg - Provenienz: Vom Vater des Vorbesitzers um 1968 in der Galerie Schüler, Berlin, erworben, seitdem in Familienbesitz. - Winters Bilder der 60er Jahre stehen ganz unter dem Primat der Farbe. Seine Farbmodulationen in horizontalen Streifen und Farbräumen sind nicht auf ein Zentrum oder auf Akzente allein angelegt, vielmehr "scheinen die Farbbänder einen Ausschnitt aus einem fortlaufenden Raumkontinuum wiederzugeben", das sich über die Grenze des Bildgevierts hinausbewegt. Winters Bilder erinnern an "schwebend aufgelöste Gebilde, die er bis 1963 (vereinzelt auch bis 1965) immer wieder variierte. Auffällig ist die veränderte Palette. Ein hellblau-türkis- oder weißfarbener Grund wird nur von wenigen Rechtecken leicht räumlich moduliert. Durch die Farbigkeit weicht der Untergrund scheinbar zurück. Die darüber gelegten Farbstrukturen sind flüchtig angelegt und Ton in Ton mit der hellen Grundierung. [...] Alles Formelhafte einer Geste fällt fort, der Ausdruck wird oft heiter, frei und gelöst. Nie zuvor gab sich Winter einem derart unbelasteten Farb- und Formbilden hin. Stimmungshafte, mit Landschaftlichem verbundene Assoziationen legen die Titel nahe." (Gabriele Lohberg, in: Fritz Winter. München 1986, S. 85)
Estimated price: 35.000 €