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Merz, Mario
(Mailand 1925 - 2003 Turin)
Merz, Mario
(Mailand 1925 - 2003 Turin)
o.T. Farbkreide auf festem Fabriano Büttenkarton. 1978. 76 x 56,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Sammlung Hacker, Frankfurt am Main, von diesen 1986 in der Galerie Fred Jahn, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Die visuelle Erforschung von Bewegung, Struktur und Wachstum sind zentrale Themen im Werk von Mario Merz, das stets die Verbindung zwischen Natur, Wissenschaft und Kunst zu erfassen versuchte. Unsere Farbkreidezeichnung aus dem Jahr 1978 ist ein typisches Beispiel für seine künstlerische Auseinandersetzung mit organischen Formen, Fibonacci-Sequenzen und Energiefluss. - So lassen sich in der vorliegenden Arbeit Elemente erkennen, die an eine Kombination aus strukturellen und biologischen Formen erinnert. Die Verwendung von schwarzen und roten Linien erzeugt eine Dynamik und vermittelt den Eindruck von Bewegung und Expansion. Die konische Struktur könnte als Symbol für Wachstum oder Energieübertragung gelesen werden, während die wellenförmigen Linien auf organische, anatomische oder geologische Strukturen verweisen. - Merz arbeitete häufig mit der Fibonacci-Folge, einer mathematischen Wachstumsformel, die sich in der Natur wiederfindet, etwa in Schneckenhäusern oder Pflanzenanordnungen. Auch vorliegende Zeichnung erzeugt den Eindruck von Wachstum und räumlicher Entwicklung, indem sie geometrische und freie Linien miteinander verflicht. - Der experimentelle Ansatz, eine Verbindung von Kunst, Natur und Wissenschaft zu suchen sowie die poetische Kraft seiner Materialien machten Mario Merz zu einem international anerkannten Künstler sowie zu einer Schlüsselfigur der Arte Povera, einer italienischen Kunstbewegung der 1960er und 1970er Jahre, die sich durch die Verwendung einfacher, oft alltäglicher Materialien und einen konzeptuellen Ansatz auszeichnete.
(Mailand 1925 - 2003 Turin)
o.T. Farbkreide auf festem Fabriano Büttenkarton. 1978. 76 x 56,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Signiert u. datiert.
Provenienz: Sammlung Hacker, Frankfurt am Main, von diesen 1986 in der Galerie Fred Jahn, München, erworben (Rechnung in Kopie beigegeben). - Die visuelle Erforschung von Bewegung, Struktur und Wachstum sind zentrale Themen im Werk von Mario Merz, das stets die Verbindung zwischen Natur, Wissenschaft und Kunst zu erfassen versuchte. Unsere Farbkreidezeichnung aus dem Jahr 1978 ist ein typisches Beispiel für seine künstlerische Auseinandersetzung mit organischen Formen, Fibonacci-Sequenzen und Energiefluss. - So lassen sich in der vorliegenden Arbeit Elemente erkennen, die an eine Kombination aus strukturellen und biologischen Formen erinnert. Die Verwendung von schwarzen und roten Linien erzeugt eine Dynamik und vermittelt den Eindruck von Bewegung und Expansion. Die konische Struktur könnte als Symbol für Wachstum oder Energieübertragung gelesen werden, während die wellenförmigen Linien auf organische, anatomische oder geologische Strukturen verweisen. - Merz arbeitete häufig mit der Fibonacci-Folge, einer mathematischen Wachstumsformel, die sich in der Natur wiederfindet, etwa in Schneckenhäusern oder Pflanzenanordnungen. Auch vorliegende Zeichnung erzeugt den Eindruck von Wachstum und räumlicher Entwicklung, indem sie geometrische und freie Linien miteinander verflicht. - Der experimentelle Ansatz, eine Verbindung von Kunst, Natur und Wissenschaft zu suchen sowie die poetische Kraft seiner Materialien machten Mario Merz zu einem international anerkannten Künstler sowie zu einer Schlüsselfigur der Arte Povera, einer italienischen Kunstbewegung der 1960er und 1970er Jahre, die sich durch die Verwendung einfacher, oft alltäglicher Materialien und einen konzeptuellen Ansatz auszeichnete.
Estimated price: 6.000 €