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Ebert, Albert
(1906 Halle 1976)
Ebert, Albert
(1906 Halle 1976)
Gratulanten. Öl auf Hartfaser auf Holz. 1961. 15 x 11 cm. Mit Original-Künstlerrahmen (19 x 15 cm).
Signiert u. datiert.
Litt 61-27 - Es ist eine bodenständige Hochzeit, ein Fest, wie es der Künstler vermutlich selbst erlebt haben könnte, das Albert Ebert in diesem 1961 entstandenen Gemälde schildert. Nicht das Brautpaar oder ein feierlicher Zeremonienmoment steht im Mittelpunkt, sondern das ungezwungene Beisammensein nach der Trauung. Familienangehörige und Freunde haben sich in kleinen Gruppen zusammengefunden, unterhalten sich angeregt und warten darauf, dem Brautpaar zu gratulieren. Dazwischen spielen die Blumenkinder in ihren weißen Kleidern fröhlich mit ihren kleinen Sträußen. Mit liebevollem Blick richtet Ebert seine Aufmerksamkeit auf die beiläufigen, alltäglichen Momente des Festes: auf Gesten, Begegnungen und das kindliche Spiel. Gerade diese unspektakulären Einzelheiten verleihen der Szene ihre Wärme und Lebendigkeit. Die Figuren erscheinen zugleich vertraut und entrückt; aus einer gewöhnlichen Hochzeitsgesellschaft entsteht ein poetisches Bild menschlicher Gemeinschaft. Ideologische oder parteipolitische Kunst interessierte Ebert weniger. Sein Hauptaugenmerk galt vielmehr dem Mythologischen und vor allem dem Alltäglich-Schönen, das er wie kaum ein anderer in zauberhaften Szenerien und in herausragender, altmeisterlicher Manier festhielt: "Ich wollte malen und wollte eben die Welt so schön zeigen, wie ich sie eben fand." (Albert Ebert, in: Gerhard Wolf, Albert Ebert. Wie ein Leben gemalt wird, Berlin 1974, ohne Seitenangabe) - Eine kleine Retusche.
(1906 Halle 1976)
Gratulanten. Öl auf Hartfaser auf Holz. 1961. 15 x 11 cm. Mit Original-Künstlerrahmen (19 x 15 cm).
Signiert u. datiert.
Litt 61-27 - Es ist eine bodenständige Hochzeit, ein Fest, wie es der Künstler vermutlich selbst erlebt haben könnte, das Albert Ebert in diesem 1961 entstandenen Gemälde schildert. Nicht das Brautpaar oder ein feierlicher Zeremonienmoment steht im Mittelpunkt, sondern das ungezwungene Beisammensein nach der Trauung. Familienangehörige und Freunde haben sich in kleinen Gruppen zusammengefunden, unterhalten sich angeregt und warten darauf, dem Brautpaar zu gratulieren. Dazwischen spielen die Blumenkinder in ihren weißen Kleidern fröhlich mit ihren kleinen Sträußen. Mit liebevollem Blick richtet Ebert seine Aufmerksamkeit auf die beiläufigen, alltäglichen Momente des Festes: auf Gesten, Begegnungen und das kindliche Spiel. Gerade diese unspektakulären Einzelheiten verleihen der Szene ihre Wärme und Lebendigkeit. Die Figuren erscheinen zugleich vertraut und entrückt; aus einer gewöhnlichen Hochzeitsgesellschaft entsteht ein poetisches Bild menschlicher Gemeinschaft. Ideologische oder parteipolitische Kunst interessierte Ebert weniger. Sein Hauptaugenmerk galt vielmehr dem Mythologischen und vor allem dem Alltäglich-Schönen, das er wie kaum ein anderer in zauberhaften Szenerien und in herausragender, altmeisterlicher Manier festhielt: "Ich wollte malen und wollte eben die Welt so schön zeigen, wie ich sie eben fand." (Albert Ebert, in: Gerhard Wolf, Albert Ebert. Wie ein Leben gemalt wird, Berlin 1974, ohne Seitenangabe) - Eine kleine Retusche.
Schätzpreis: 10.000 €
