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Böttger, Herbert
(Krefeld 1898 - 1954 Büderich)
Böttger, Herbert
(Krefeld 1898 - 1954 Büderich)
Abendstille. Öl auf Leinwand. 1943. 45,5 x 40,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Jacobs, zum Motiv vgl. Jacobs 224, 229 und 264 - Unser Gemälde ist ein eindringliches Beispiel jener poetisch aufgeladenen Landschaftsmalerei, die Herbert Böttgers Oeuvre in den 1930er und 1940er Jahren prägte. Hier verbindet sich die präzise Beobachtung des Sichtbaren mit einer stillen, beinahe metaphysischen Atmosphäre und steht exemplarisch für die besondere Ausprägung des Magischen Realismus innerhalb der Neuen Sachlichkeit. Gerade diese Verbindung ist charakteristisch für Böttgers Kunst. Seine Bilder erzeugen eine konzentrierte Stimmung der Einsamkeit und Kontemplation, in der Zeit nahezu stillzustehen scheint. Dabei wird der kahle Baum gleichzeitig zum Sinnbild von Vergänglichkeit und Beharrlichkeit - ein Motiv, das angesichts des Entstehungsjahres 1943 eine zusätzliche existenzielle Dimension erhält. Böttger, der von 1919 bis 1925 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Heinrich Nauen studierte, entwickelte sich zu einem der wichtigsten Maler des Rheinlandes. Gemeinsam mit Künstlern wie Franz Radziwill wird er heute zu den bedeutenden Vertretern des Magischen Realismus gezählt. - Stellenweise vereinzelte winzige Haarrisse.
(Krefeld 1898 - 1954 Büderich)
Abendstille. Öl auf Leinwand. 1943. 45,5 x 40,5 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert.
Nicht bei Jacobs, zum Motiv vgl. Jacobs 224, 229 und 264 - Unser Gemälde ist ein eindringliches Beispiel jener poetisch aufgeladenen Landschaftsmalerei, die Herbert Böttgers Oeuvre in den 1930er und 1940er Jahren prägte. Hier verbindet sich die präzise Beobachtung des Sichtbaren mit einer stillen, beinahe metaphysischen Atmosphäre und steht exemplarisch für die besondere Ausprägung des Magischen Realismus innerhalb der Neuen Sachlichkeit. Gerade diese Verbindung ist charakteristisch für Böttgers Kunst. Seine Bilder erzeugen eine konzentrierte Stimmung der Einsamkeit und Kontemplation, in der Zeit nahezu stillzustehen scheint. Dabei wird der kahle Baum gleichzeitig zum Sinnbild von Vergänglichkeit und Beharrlichkeit - ein Motiv, das angesichts des Entstehungsjahres 1943 eine zusätzliche existenzielle Dimension erhält. Böttger, der von 1919 bis 1925 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Heinrich Nauen studierte, entwickelte sich zu einem der wichtigsten Maler des Rheinlandes. Gemeinsam mit Künstlern wie Franz Radziwill wird er heute zu den bedeutenden Vertretern des Magischen Realismus gezählt. - Stellenweise vereinzelte winzige Haarrisse.
Schätzpreis: 4.000 €
