181
Kubicek, Juro
(Görlitz 1906 - 1970 Berlin)
Kubicek, Juro
(Görlitz 1906 - 1970 Berlin)
Experiment zur Nacht (Atombombe). Öl u. Sand auf Leinwand. 1948. 116 x 116 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso in Versalien signiert, monogrammiert, datiert u. betitelt.
Becker 54 - Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers. - Ausgestellt in: Juro Kubicek. Berlin, Galerie Franz, November 1949 sowie abgebildet in: The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, May 30, 1948. - Kubicek gehörte zur Avantgarde der Berliner Nachkriegszeit und zum Künstlerkreis der Galerie Gerd Rosen. Er wurde 1947 als erster Gastprofessor nach dem Krieg an die University of Louisville in Kentucky berufen, wo vorliegendes Gemälde entstand. Immer mit dem Tagesgeschehen auf Augenhöhe nutzte er als einer der ersten Künstler die Erkenntnisse der Atombombe für ein Bildthema, was in der lokalen Presse für Aufsehen sorgte. Als Gegensatz zum gerade erlebten Chaos des Kriegs stellte Kubicek die Explosion in einem geordneten Linien- und Formenrhythmus dar. Zurück in Berlin leitete er 1949 das Work and Art Studio im Amerikahaus in Berlin, wo er den praxisorientierten Lehransatz des Bauhauses verbreitete. 1954 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Eine Stelle leicht berieben.
(Görlitz 1906 - 1970 Berlin)
Experiment zur Nacht (Atombombe). Öl u. Sand auf Leinwand. 1948. 116 x 116 cm. Gerahmt.
Monogrammiert u. datiert. Verso in Versalien signiert, monogrammiert, datiert u. betitelt.
Becker 54 - Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers. - Ausgestellt in: Juro Kubicek. Berlin, Galerie Franz, November 1949 sowie abgebildet in: The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, May 30, 1948. - Kubicek gehörte zur Avantgarde der Berliner Nachkriegszeit und zum Künstlerkreis der Galerie Gerd Rosen. Er wurde 1947 als erster Gastprofessor nach dem Krieg an die University of Louisville in Kentucky berufen, wo vorliegendes Gemälde entstand. Immer mit dem Tagesgeschehen auf Augenhöhe nutzte er als einer der ersten Künstler die Erkenntnisse der Atombombe für ein Bildthema, was in der lokalen Presse für Aufsehen sorgte. Als Gegensatz zum gerade erlebten Chaos des Kriegs stellte Kubicek die Explosion in einem geordneten Linien- und Formenrhythmus dar. Zurück in Berlin leitete er 1949 das Work and Art Studio im Amerikahaus in Berlin, wo er den praxisorientierten Lehransatz des Bauhauses verbreitete. 1954 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. - Leichtes Craquelé. Vereinzelte winzige Farbverluste. Eine Stelle leicht berieben.
Schätzpreis: 2.000 €
