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Schiestl-Arding, Albert
(Erding bei München 1883 - 1937 Bremen)
Schiestl-Arding, Albert
(Erding bei München 1883 - 1937 Bremen)
Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1912. 60,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Bremen" versehen.
Das 1912 in Bremen entstandene Selbstbildnis zeigt den Künstler in nüchterner, eindringlicher Darstellung. Weniger als repräsentatives Porträt denn als psychologische Selbstbefragung angelegt, verbindet das Werk sachliche Beobachtung mit innerer Spannung. An der Münchner Akademie ausgebildet, lebte Schiestl-Arding seit den frühen 1910er Jahren in Bremen, bevor er sich ab 1916 dauerhaft in Worpswede niederließ. Das vorliegende Selbstbildnis markiert einen wichtigen Moment seiner künstlerischen Selbstfindung und nimmt zentrale Aspekte seines späteren Oeuvres vorweg: die Konzentration auf das Wesentliche, die expressive Verdichtung der Form und das nachhaltige Interesse am menschlichen Ausdruck. - Craquelé sowie stellenweise kleinere Retuschen. Randdoubliert.
(Erding bei München 1883 - 1937 Bremen)
Selbstbildnis. Öl auf Leinwand. 1912. 60,5 x 50,5 cm. Gerahmt.
Signiert, datiert u. mit der Ortsangabe "Bremen" versehen.
Das 1912 in Bremen entstandene Selbstbildnis zeigt den Künstler in nüchterner, eindringlicher Darstellung. Weniger als repräsentatives Porträt denn als psychologische Selbstbefragung angelegt, verbindet das Werk sachliche Beobachtung mit innerer Spannung. An der Münchner Akademie ausgebildet, lebte Schiestl-Arding seit den frühen 1910er Jahren in Bremen, bevor er sich ab 1916 dauerhaft in Worpswede niederließ. Das vorliegende Selbstbildnis markiert einen wichtigen Moment seiner künstlerischen Selbstfindung und nimmt zentrale Aspekte seines späteren Oeuvres vorweg: die Konzentration auf das Wesentliche, die expressive Verdichtung der Form und das nachhaltige Interesse am menschlichen Ausdruck. - Craquelé sowie stellenweise kleinere Retuschen. Randdoubliert.
Schätzpreis: 2.500 €
